Politik

Die Welt in ihrer Komple­xität begreifen

Die Fachschaft Politik stellt sich vor

 

Die Welt ist komplex. Wer sie verstehen und sich in ihr zurecht­finden will, kommt an der Analyse mensch­lichen Zusam­men­lebens nicht vorbei. Daher wird am Johannes-Kepler-Gymnasium das Fach Sozial­kunde bzw. Politik in den Klassen 9 und 10 verpflichtend unter­richtet. In der Oberstufe wir das Fach als Grund- oder Leistungskurs fortgeführt.

Unser Ziel ist es, die Schüler*innen zu mündigen Bürger*innen zu erziehen. Durch den Erwerb verschie­dener Kompe­tenzen soll es den jungen Menschen ermög­licht werden, eigen­ständig in politisch-gesellschaftlichen Kontexten zu handeln. Neben der notwen­digen Sachkom­petenz ist es uns vor allem wichtig die Urteils­fä­higkeit der Schüler*innen zu entwi­ckeln, um sich in der schnell verän­dernden Welt zurechtzufinden.

Der Unter­richt im Fach Politik basiert auf der Einhaltung der Beutels­bacher Kriterien. Besondere Beachtung findet in unserem Unter­richt das Aktua­li­täts­prinzip durch die Etablierung eines Wochen­re­ports, in dem aktuelle Nachrichten besprochen werden, aber auch der Unter­richt selbst darauf aufgebaut wird. Dazu ist die Einhaltung des Kontro­ver­si­täts­gebots wichtig, d.h. dass gesell­schaftlich kontro­verse Themen auch in der Schule so abgebildet, disku­tiert und anhand von Problem­stel­lungen gelöst werden sollen.

Die regel­mäßige Teilnahme an Projekten, Exkur­sionen oder Wettbe­werben motiviert die Schüler*innen zusätzlich, sich mit Politik ausein­an­der­zu­setzen. So fahren wir regel­mäßig zum Bundestag nach Berlin, die Air Base Ramstein oder nach Bonn zum Vertei­di­gungs­mi­nis­terium und dem Haus der Geschichte. Ebenso finden Projekte in Zusam­men­arbeit mit z.B. dem Adolf-Bender-Zentrum statt, z.B. eine Politik AG, ein Europa-Tag zum Krieg in der Ukraine oder zur Proble­matik der Fake News.

Darüber hinaus besuchen wir regel­mäßig das Amtsge­richt oder empfangen den Jugend­of­fizier der Bundeswehr zu Infor­ma­ti­ons­vor­trägen zur Sicher­heits­po­litik. Weiterhin veran­stalten wir Treffen mit Politiker*innen zu Themen­punkten, die besonders die Jugend betreffen, so z.B. eine Frage­runde mit Minister Jost zu Fridays For Future.

Die Schüler*innen werden dazu auf die reale politische Parti­zi­pation vorbe­reitet, indem wir Junior­wahlen zur Bundes- bzw. Landtagswahl abhalten und dazu echte demokra­tische Mitbe­stimmung durch die Generalwahl der Schüler­ver­tretung pflegen.

Die Ergeb­nisse der letzten Studie durch die Vodafone-Stiftung zeigen ein hohes Interesse der Jugend an politi­schen Themen und der Politik. Gleich­zeitig aber spiegeln die Ergeb­nisse einen großen Frust wider. 85% gaben an, dass sie sich nicht berück­sichtigt fühlen und knapp drei Viertel gaben an, dass sie die Demokratie als schwer­fällig und kritisch sehen. Angesichts dieser Ergeb­nisse ist es kein Wunder, dass weltweit das demokra­tische Mitein­ander ins Wanken gerät. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, die Schüler*innen zu selbst­ständig denkenden und handelnden Bürger*innen zu erziehen, die für ein gemein­sames Mitein­ander weiter begeistert sind.

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