Erdkunde


Stadt, Land, Fluss – und noch viel mehr! Der Geographie-Wettbewerb Diercke Wissen 2017

Rund 330 Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums stellten sich der Herausforderung, ihr geographisches Wissen und Verständnis unter Beweis zu stellen. Wie auch das Fach Erdkunde sind die Aufgaben des deutschlandweiten Wettbewerbs Diercke Wissen sehr vielfältig. Sie reichen von topographischen Fragen („Stadt, Land, Fluss“) über Fachfragen in den Bereichen der physischen Geographie (z.B. Klima, Vulkanismus) und Humangeographie (z.B. Bevölkerung) bis hin zu Fragen, die in den Bereich des Allgemeinwissens hineingehen.

Bei den „Wissens-Junioren“ der Klassenstufen 5 und 6 setzten sich Maya Ewen, Jonas Jung, Luca Thies, Franziska Bach, Hannah Gothe, Evlin Fahmi Avdal, Niclas Schu, Luca Detambel und Jan Fichter als Klassensieger durch. Jan Fichter (6d) konnte die meisten Fragen richtig beantworten und wurde damit Junior-Sieger.

Die interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 nahmen am Hauptwettbewerb teil. Hier wurden Niklas Schreiner und Jannis Hans Sieger der Klassenstufen 7 bzw. 8.

Der Sieg auf Schulebene ging an Jakob Sauer aus der Klasse 10bn. Jakob durfte somit an der Entscheidung auf Landesebene teilnehmen und hat die Chance, sich für das Bundesfinale der besten Nachwuchs-Geographen in Braunschweig zu qualifizieren! Wir drücken ihm fest die Daumen.

Alle Sieger erhielten als Würdigung ihrer tollen Leistungen Urkunden und Geschenke.


Lebach, „Diercke WISSEN 2016“ – Erdkunde-Wettbewerb am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach

Alexandru Tonita aus der Klasse 8cm des Johannes-Kepler-Gymnasiums hat an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb für Schülerinnen und Schüler teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt. Nachdem Alexandru den Klassensieg erreicht hatte, konnte er sich als Sieger des JKGs in Lebach gegen 22 andere Klassensieger am JKG durchsetzen. Insgesamt haben über 400 Schüler/innen am JKG teilgenommen. Die Kandidaten mussten Fragen zur allgemeinen Geographie, zu Deutschland und geographischem Wissen über die Welt beantworten.

Alexandru Tonita nähert sich der Chance, einer der besten Geographieschüler zu werden, denn er hat bereits an der weiteren Runde des Landesentscheids teilgenommen. Drücken wir ihm die Daumen!


Erdkundekurse des Johannes-Kepler-Gymnasiums erkunden eine Weltstadt

Stadtgeographie vor Ort - Hamburg

„Grau ist alle Theorie“, so meinten die Schüler/innen der Geografiekurse von Frau Wallerstedt und Herrn Kreutzer. Aber eine Großstadt, besser noch eine Weltstadt, mit all ihren Facetten und Gegensätzen vor Ort einmal zu erleben, wäre sinnvoll, denn dann hätte Stadtgeografie mit Analysen und Kartierungen einen ganz anderen Stellenwert!

Also machten wir uns auf, Hamburg zu entdecken, zu analysieren und viele Chancen und Risiken einer solchen Weltstadt abzuwägen. Gleich am ersten Tag verschafften wir uns einen Überblick über die einzelnen Stadtteile, wobei vor allem die großen Unterschiede auffielen: Neben den weißen Villen der Gründerzeit westlich der Außenalster, waren ein paar hundert Meter weiter in der City alle Brücken, Uferstraßen und Häusernischen von Obdachlosen bewohnt. Auch Bettler gehörten hier zum Straßenbild. Beeindruckend für die Schüler/innen war das noch heute alternative Viertel der Sternschanze, wo vor 20 Jahren Alternative, Autonome und Studenten die Häuser besetzten und so den Totalabriss verhinderten. Heute sind die hundertjährigen Häuser renoviert und bilden ein zentrales Wohngebiet und ein Szeneviertel mit vielen Kneipen und Speiselokalen aus aller Herren Länder. Auch die „Rote Zora“, die einstige Zentrale für die Hausbesetzer, wurde nach langem Kampf renoviert und zeugt vom Sieg gegen die Spekulanten.

Sehr interessant war auch eine Hafenrundfahrt auf einer Barkasse, wo der Kapitän uns den Strukturwandel des Hamburger Hafens vor Augen führte: Einst Hafen mit vielen Werften, Speicherstadt mit Lagern und Kontoren, heute Containerhafen, Kreuzfahrt-Anlegebecken, Elbphilharmonie, Musicalstandorte… Nur noch eine Werft gibt es, in der gerade die teuerste Luxusjacht der Welt überholt wurde, die einem russischen Oligarchen gehört. Auch die Speicherstadt ist heute ein Stadtviertel des tertiären Sektors für Vergnügungen vielerlei Art: Miniatur-Eisenbahn-Wunderland, Dungeon mit Horror- und Stadtgeschichte, Kaffeerösterei mit Caféhaus, Dialog im Dunkeln…

Auf altem Hafengelände entstand die exklusive neue Hafencity, ein Wohnviertel für die Oberschicht.

Beeindruckend war die Rathausführung, die uns die Handelsleute und Reeder als stolze Bürger näher brachte. Aufgrund ihrer Spenden konnte dieses Rathaus so prunkvoll ausgestattet werden, dass man glaubt, man sei in einem Schloss. Auch die Fassaden und Arkaden am Jungfernsteg oder entlang der Binnen- und Außenalster zeugen vom Reichtum durch jahrhundertelangen Welthandel.

Eine Herausforderung war dann die Besteigung des Hamburger Michel, wobei wir einen herrlichen Überblick über die Landungsbrücken und den Hafen sowie die vielfältigen Stadtteile hatten. Auch wunderten sich alle, wie grün diese Großstadt mit all ihren Parkanlagen und Straßenbäumen ist. Am Abend konnten wir uns von den kulturellen Möglichkeiten in einer Weltstadt überzeugen: Wir besuchten neben Museen auch ein Musical, ein Live-Konzert und alle zusammen die Reeperbahn. Der krönende Abschluss aber war ein Fußballspiel im Millertor-Stadion: Düsseldorf gegen Sankt Pauli, wobei letztere Mannschaft 4:0 siegte! Die Stimmung war natürlich grandios.

Alle waren einstimmig der Meinung, dass Schule so richtig Spaß macht und versicherten, das hier Gelernte nie mehr zu vergessen!


JKG auf Stadtexkursion in Saarbrücken

 

Am Dienstagmorgen um 8:22 ging es los: Wir, der Grundkurs Erdkunde 12 von Frau Weber fuhren ab Lebach mit der Saarbahn nach Saarbrücken, um dort passend zur Unterrichtsreihe die Stadt zu erkunden. Im Vorfeld wurden Zweiergruppen zusammengestellt, die jeweils sieben alte Fotos von Saarbrücken bekamen, um diese aus heutiger Sicht neu zu fotografieren und so den Stadtwandel der letzten Jahre und Jahrzehnte zu dokumentieren. Gegen 9:20 waren wir in Saarbrücken am Hauptbahnhof angekommen, welcher zusammen mit der relativ neuen Europagalerie auch unsere erste Station darstellte. Wir begannen mit Informationen über die beiden Gebäude und bekamen danach Zeit, unsere Fotos zu machen und uns ein Frühstück und Kaffee zu besorgen, um den langen Morgen zu überstehen. Die zweite Station war der Bereich der Bahnhofstraße, wo heute ein großes C&A und die Galeria Kaufhof zu finden sind. Auch hier folgten Informationen darüber, wie alles früher einmal ausgesehen hatte und wie umgebaut wurde. Nun bogen wir in die Viktoriastraße ein und gelangten so in die Parallelstraße der Bahnhofstraße, die Berliner Promenade. Wieder erfuhren wir interessante Dinge über diesen Teil Saarbrückens und machten wie überall Fotos zur Dokumentation. So legten wir Kilometer um Kilometer zurück. Auch die Bahnhofsstraße, die Kaiserstraße, das Nauwieser Viertel und der Sankt Johanner Markt waren Teil unserer Stadtexkursion. Überall wurden Fotos geschossen, am Sankt Johanner Markt ein Gruppenfoto gemacht und immer wieder erfuhren wir Dinge über die Stadt, die wir niemals erahnt hätten. Ein Gebäude, das sicher schon oft unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, da es keinerlei Fenster hatte, stellte sich als Luftschutzbunker heraus, an anderen Häusern fielen uns erstmals Pfeile auf, die ebenfalls auf Luftschutzbunker in den Kellerräumen der Häuser hinweisen sollten. Auch wenn viele von uns oft und gerne nach Saarbrücken fahren, entdeckten wir so auf einmal ganz neue Seiten dieser Stadt. Unser weiterer Weg führte uns auch zur „Alten Feuerwache“, die heute als Theater genutzt wird und schließlich zum Schloss von Saarbrücken. Da es inzwischen schon 12:45 Uhr war, beschlossen wir, auf dem Rückweg nur noch die letzten fehlenden Bilder zu machen und dann zur L’Osteria zu laufen, wo wir einen Tisch zum Mittagessen reserviert hatten, welches wir uns nach anstrengenden 9 km Fußweg wirklich verdient hatten. Was vielen nicht bewusst war: Das Restaurant befindet sich im Gebäude der alten Post von Saarbrücken und war damit natürlich ein passender Ort für den Abschluss unserer Exkursion. Nach dem gemeinsamen Essen fuhren wir mit der Saarbahn wieder zurück nach Lebach, wo unsere Exkursion gegen 16 Uhr endete.

Anna Filusch und Isabel Zimmer


Geländepraktikum am JKG

Ende April führten die SchülerInnen des Erdkunde-Grundkurses der Klassenstufe 11 von Frau Weber ein bodenkundliches Geländepraktikum durch.

Bei widrigen Wetterverhältnissen (dem einzigen Tag mit Dauerregen im ganzen April) ging es zunächst los in Richtung Hoxberg, um Bodenproben zu entnehmen. In Beeten, auf Ackerflächen, im Wald und auf einer Wiese galt es für die verschiedenen Gruppen dabei zuerst einmal ihre Kraft zu beweisen, um mit dem Bohrstock und Schaufeln trotz Steinen, die sich im Boden verbargen, eine Bodenprobe zu entnehmen. Das Messen der Bodendichte mit dem Kraftmesser war danach ein Kinderspiel.

Völlig durchnässt, aber immer noch bester Laune, ging es im Anschluss zurück zur Schule, um die Proben im Labor weiter zu untersuchen. Hier musste nun geföhnt, geknetet, gewogen, filtriert und vieles weitere mehr gemacht werden, um z.B. Bodentyp, Bodenart, Humusgehalt, pH-Wert u.ä. zu bestimmen. Auch die Suche nach Bodenlebewesen blieb nicht erfolglos.

Für die SchülerInnen eine gute Möglichkeit, das komplexe Thema Boden erfahrbar werden zu lassen.


Sternenzauber und Planeten - Grundschüler der Nikolaus-Groß-Schule in Lebach besuchen die Ausstellung der Planetenmodelle des Johannes-Kepler-Gymnasiums

Im Rahmen des Unterrichtsprojektes "Unser Sonnensystem" erforschten die Grundschüler der Klasse 2.2 unter der Anleitung ihrer Lehrerin Natalie Biesel die Planeten unseres Sonnensystems. Auf der Suche nach weiterem Anschauungsmaterial hatte Frau Biesel die Idee, dass ein Gymnasium mit Johannes Kepler als Namenspatron wohl dafür eine gute Adresse sei.

So kam es zum Empfang der Grundschüler/innen im Erdkundesaal des JKG durch Frau Christel Wallerstedt. Die jungen Astronomen konnten bereits mit vielen Kenntnissen über Sterne, Planeten und das All glänzen. Alle kannten zum Beispiel folgenden Satz: "Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unseren Nachthimmel."

Hier stehen die Anfangsbuchstaben der Wörter für die Anfangsbuchstaben unserer acht Planeten in der Reihenfolge von Sonnennähe bis Sonnenferne: Merkur-Venus-Erde-Mars-Jupiter-Saturn-Uranus-Neptun.

Auch über Entfernungen, Größenverhältnisse, Bedingungen auf den Planeten oder über deren Bestandteile berichteten die Gäste mit großem Interesse und Engagement. Begeistert begutachteten sie die maßstabgetreuen Modelle unserer Planeten, die im Erdkundesaal des JKG von der Decke hängen. Von genauer Beobachtungsgabe zeugte, dass ein Junge sofort nach dem großen Sturm auf dem Jupiter fragte, der wohl schon etwa seit einer Million Jahren dort tobe. Natürlich konnte dieser dort prompt lokalisiert werden.

Auch wurde über die Ringe des Saturns spekuliert und von vielen Raumsonden berichtet. Überrascht waren alle von der Erde, die so klein und zerbrechlich wirke gegen den riesigen Gasplaneten Jupiter und Saturn.

"Wenn sie auch klein ist, so ist sie doch wunderschön!", hallte es durch die Klasse.

Auch Sternen- und Planetenkarten wurden studiert, wovon die Schüler jeweils eine für ihren Klassenraum mitnehmen durften. Ein weiterer Höhepunkt des Besuches war für die Mädchen und Jungen ein Film, der vom Urknall ausgehend die Entstehung des Weltalls anschaulich demonstrierte. Im Anschluss daran entbrannte eine lebhafte Diskussion, bei der viel Fachwissen und Neugier die Lehrerinnen beeindruckten.

Zum Abschied bemerkten die Schüler/innen der zweiten Klasse noch, dass dies ein schöner und lehrreicher Ausflug war und dass sie sich schon auf ein nächstes Mal freuen!


Entdecke die Welt ...

Gerade der Umgang mit Medien traditioneller Art (Karten, Diagramme, Texte, Bilder, Filme, Folien...) wie auch mit modernen Kommunikationstechnologien (Internet, GIS, GPS) macht das Fach vielfältig und interessant.
Indem auch fremde Räume, Kulturen und Lebensformen erschlossen werden, kann der eigene Standpunkt bestimmt werden; auch Toleranz und verantwortungsbewusstes Handeln werden gefördert.

Das JKG verfügt über einen großen, gut ausgestatteten Erdkunderaum: Beamer, Laptop, Fernsehgerät, Videorekorder, DVD-Player, Overhead-Projektor, Leinwand, Magnettafel, Globus, Wand- und Reliefkarten...
Zwei Räume werden für die Kartensammlung, die Mineralien- und Gesteinsammlung, Modelle und anderes Lehrmaterial genutzt. Ein Computerraum steht zum Einsatz spezieller geografischer Software zur Verfügung.

Thematische Schwerpunkte am JKG:

Vermittlung von topografischem Wissen, der Vielfältigkeit der Landschaftszonen, aber auch der Lebensformen und Kulturen

Teilnahme an geografischen Wettbewerben wie z.B. National GeograficTeilnahme an Quiz- und Ratespielen wie z.B. von Praxis GeographieExkursionen


Kürung der Klassen- und Schulsieger beim Geographie-Wettbewerb „Diercke-Wissen“

Auch in diesem Jahr nahmen die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums am bundesweiten Erdkunde-Wettbewerb „Diercke-Wissen“ teil. Im Wettbewerb geht es um geographisches Wissen, auch in Bereichen, die nicht im Erdkunde-Unterricht behandelt werden.

In der ersten Runde des Wettbewerbs werden die Klassensieger ermittelt. Hier nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 teil. Zu lösen waren Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen der Geographie: von Topographie (z.B. Städte, Flüsse, Gebirge) über Kartenaufgaben, Wirtschaft, Bevölkerung bis hin zu Umweltfragen war alles dabei. Ganz schön anspruchsvoll!

Die Klassensieger der Klassenstufen 7-10 qualifizierten sich für die zweite Runde, in der es um die Ermittlung des Schulsiegers ging. Bei ähnlich kniffligen Aufgaben überzeugten dabei Christopher Marx (10cn) und Maurice Eisenbarth (7d) mit genau gleicher Punktzahl. Die Entscheidung, wer mit anderen saarländischen Schülern um den Landessieg kämpfen darf, fiel erst in den Stichfragen. Und hier hatte der Siebtklässler knapp die Nase vorn! Er schätzte die Länge des Mississippi um 150 km besser (Lösung: 3778 km).

Maurice kämpft nun um den Landessieg und darf auf den Einzug ins Bundesfinale hoffen. Wir drücken ihm dabei ganz fest die Daumen!

Im Rahmen der Siegerehrung durften sich die Klassen- und Schulsieger über Urkunden und Geschenke freuen.


Stadtexkursion des Johannes-Kepler-Gymnasiums

Kurz vor den Herbstferien machte sich der Erdkunde-Kurs der Klassenstufe 12 unter der Leitung von Frau Michaela Weber auf zur Stadtexkursion nach Saarbrücken. Nachdem zuvor im Unterricht verschiedene Aspekte von Stadtstruktur und –entwicklung theoretisch behandelt worden waren, galt es nun, diese in der Praxis zu erleben.

Beim Stadtrundgang ging es dabei neben historischen Aspekten der Stadtentwicklung (z.B. St. Johann, Alt-Saarbrücken) auch um neue Stadtentwicklungsprojekte (z.B. Quartier Eurobahnhof, Europa-Galerie, Berliner Promenade).

Den Blick einmal von den Schaufenstern weg- und der Architektur zugewandt (was nicht immer leicht fiel), lernten die SchülerInnen die ihnen bekannte Stadt Saarbrücken dabei unter einem völlig neuen Blickwinkel kennen.

Erlebbar wurden die Veränderungen der Stadt dabei v.a. bei der Motivsuche: Ausgestattet mit einer Vielzahl historischer Aufnahmen und einem Fotoapparat sollten die SchülerInnen herausfinden, wie sich einzelne Straßenzüge seit 1900, 1950 oder auch nur innerhalb der letzten zehn Jahre verändert haben. Manchmal war es dabei gar nicht so einfach, den Standort des Fotografen zu finden.

Gestärkt nach einem gemeinsamen Essen ging es am Nachmittag wieder zurück nach Lebach.


Geländepraktikum

Im November führten die SchülerInnen der Erdkunde-Grundkurse der Klassenstufe 11 von Frau Weber und Herrn Rietzel ein bodenkundliches Geländepraktikum durch.

Ausgestattet mit Bohrstock, Schaufeln, Lupengläsern und Kraftmesser ging es zunächst los in Richtung Hoxberg, um in Blumenbeeten, am Parkplatzrand, auf Wiesen und Ackerflächen sowie im Wald Bodenproben zu entnehmen, nach Bodenlebewesen zu suchen und die Bodendichte zu bestimmen. V.a. ersteres erwies sich als nicht so einfach, da vielmals Steine ab wenigen Zentimetern Tiefe ein Weiterbohren unmöglich machten. Da waren starke Männer gefragt!

Nachdem jede Gruppe ihre Bodenprobe getrennt nach Bodenhorizonten in Tüten verstaut hatte, ging es zurück zur Schule, um die Proben im Labor weiter zu untersuchen. Hier musste nun geföhnt, geknetet, gewogen, filtriert und vieles weitere mehr gemacht werden, um z.B. Bodentyp, Bodenart, Humusgehalt, pH-Wert u.ä. zu bestimmen.

Für die SchülerInnen eine neue Art des Erdkundeunterrichts, der das komplexe Thema Boden erfahrbar macht und nunmehr ein fester Bestandteil der Erdkundekurse am JKG sein soll.


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