MINT am JKG

Koordinator OStR Markus Reinhard mint@jkg-lebach.de

JKG - „Die erste Adresse in Sachen MINT“

MINT - Jahreskalender

MINT - Organigramm

Besuch der Klasse 8 zur Ausstellung „Welten der Zukunft“ in Losheim

 

Am Donnerstag, den 21.09.2017, fuhren die SchülerInnen des naturwissenschaftlichen Zweiges der Klassen 8c und 8d zur Großbildausstellung „Welten der Zukunft“ am Losheimer Stausee. Um sich für die vom Eigenbetrieb Touristik, Freizeit und Kultur der Gemeinde Losheim am See angebotene Veranstaltung zu bewerben, erstellte die Klasse 8d zuvor eine kreative Präsentation mit dem Titel „Klimawandel, was geht mich das an?“. Die Bewerbung der SchülerInnen war dabei erfolgreich, sodass ihnen die Möglichkeit gegeben wurde, das Thema „Nachhaltigkeit“, das der Lehrplan für die Klassenstufe 8 vorsieht, durch die Exkursion zu vertiefen.

Schon morgens machten sich die 17 SchülerInnen gemeinsam mit Frau Haan und Frau Dittgen im Bus auf den Weg nach Losheim. Dort angekommen startete der Tag mit einem Spaziergang um den See. Neben den informativen Referaten, die die SchülerInnen an verschiedenen Stationen des Rundgangs hielten, gab es an dem stehenden Gewässer auch viel zu entdecken. So lag der Wasserstand des Stausees beispielsweise deutlich niedriger als üblich, weil dort aufgrund eines Großbrandes einige Wochen zuvor Löschwasser abgepumpt worden war.

Nach einer kurzen Pause im Seegarten-Café, die für eine Stärkung mit Kakao und Eis genutzt wurde, startete die Führung zur Ausstellung „Welten der Zukunft“. In diesem Rahmen wurden im Park der Vierjahreszeiten Bilder des französischen Künstlers Yannick Monget ausgestellt. Anschaulich und eindrucksvoll zeigten die künstlerischen Darstellungen den SchülerInnen viele Aspekte und Folgen des Klimawandels, stellten aber zugleich auch Lösungsansätze vor. So wurden in den Werken beispielsweise visionäre Welten erschaffen, in denen der Mensch in Symbiose mit der Natur lebt. Durch das Betrachten und eigenständige Interpretieren der Bilder sowie die Untermauerung durch genauere Informationen durch den Referenten Pascal Lange konnten die Schüler auf diese Weise viel dazulernen. Nach der etwa zweistündigen Führung bei sonnigem Wetter ging es schließlich wieder mit dem Bus zurück zur Schule, wo die lehrreiche Exkursion nach der siebten Stunde endete.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal ausdrücklich bei der Gemeinde Losheim, insbesondere Frau Schmitt-Steuer, für das Angebot und die Organisation der kostenlosen Teilnahme an der Veranstaltung sowie dem Referenten Pascal Lange bedanken.

Ein Bericht von Kathrin Dittgen

 

 


Unsere Klassenstufe 6 schnuppert Uni-Luft am Umwelt-Campus Birkenfeld

Am Donnerstag, den 31.08.2017, fuhren die 105 Schülerinnen und Schüler unserer 6er Klassen des Johannes-Kepler-Gymnasiums zur Kinder-Uni an den Umwelt-Campus Birkenfeld. Dort gab es rund um die Themen Umwelt, Natur- und Geowissenschaften viel zu entdecken und zu erleben.

Ankunft vor Ort war gegen 9.00 Uhr. Nach einer Begrüßung durch Frau Schaubt wurden die Klassen der unterschiedlichen Schulen auf verschiedene Vorträge/Workshops aufgeteilt. Unsere JKG-Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a haben sich mit dem Thema Solarkraft beschäftigt und dabei eine Mini-Photovoltaik-Anlage aufgebaut. Die Klasse 6b führte Experimente mit Haushaltsgegenständen zum Nachweis von CO2 durch und thematisierte in diesem Zusammenhang „Warum Eisbären keine kalten Füße bekommen“. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c gingen dem Ursprung unserer liebsten Sünde, der Schokolade, auf den Grund, wobei neben Geschmacksproben auch das Thema Fairtrade angesprochen wurde. Die Natur erleben und entdecken durfte die Klasse 6d, indem sie praktische Arbeitsweisen in den Naturwissenschaften wie die Mikroskopie mit hochwertigen Universitätsmikroskopen und eine Dünnschichtchromatographie zur Auftrennung der Blattfarbstoffe kennenlernte.

Ab 11.00 Uhr versammelten sich alle Klassen in einem großen Hörsaal und warteten gespannt auf den Beginn des Experimentalvortrags. Nach einer kurzen Ansprache von Herrn Prof. Helling an die Schülerinnen und Schüler begrüßte dieser die Campus-Hexe, die einen Streit zwischen Engelchen und Teufelchen schlichten soll. Bei einem chemischen Showdown, der sich aus vielen spektakulären, farbintensiven wie auch explosiven Experimenten zusammensetzte, sollte festgestellt werden, welcher der beiden die größere Macht besitzt. Durch diese imposante Darbietung wurde sicher bei allen Schülerinnen und Schülern das Interesse für die Welt der Naturwissenschaften geweckt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa, deren Kosten ebenso wie die der Busfahrt dankenswerterweise von unserem Schulverein übernommen wurden, traten wir um 13.30 Uhr bepackt mit vielen neuen Eindrücken die Rückfahrt zur Schule an und können der zukünftigen Klassenstufe 6 diese Exkursion zur Kinder-Uni am Umwelt-Campus Birkenfeld wärmstens empfehlen.


Naturwissenschaftlicher Wandertag am Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach

90 Schülerinnen und Schüler erkunden den Frankfurter Zoo

Tragen Flachhandgorillas auch Boxhandschuhe? Die Beine der Flamingos knicken beim Gehen ein. Aber wie? Säbelschnäbler leben immer in Wassernähe und ganz ruhig liegen kleine Okapis in ihren gut versteckten Nestern. Pantherchamäleons ändern ihre Farbe nicht zur Tarnung sondern je nach Stimmung. Und Fettschwanzmakis leben monogam und kümmern sich gleichberechtigt um ihre Jungtiere. Solche und viele weitere interessante Facts aus der Tierwelt konnten die Schülerinnen und Schüler der Stufe 6 des Johannes-Kepler-Gymnasiums Lebach am naturwissenschaftlichen Wandertag entdecken.

Zwei Busse brachten die 90 Schülerinnen und Schülern sowie sechs Lehrerinnen und Lehrer der Schule am 7. Juni 2017 in den elf Hektar großen Tiergarten Frankfurt. 450 Tierarten mit insgesamt 4500 Individuen gab es am Exkursionstag zu bewundern. Die meisten Exemplare gab es im Exotarium zu bestaunen, das es schon seit über 140 Jahren gibt. Besonders beeindruckend für alle war das Grzimekhaus mit den nachaktiven Tieren.  Da in den meisten Zoos die Tiere nur schlafend zu sehen sind, wurde hier der Tag-Nacht-Rhythmus für die Tiere so verändert, dass nun viele Arten ohne Probleme zu den Besucherzeiten beobachtet werden können – beeindruckend!

Ein weiteres Highlight des Tages war die Zoo-Ralley, bei der die Jungforscher in Kleingruppen an einigen Stationen im Tierpark Aufgaben zu bewältigen hatten. Gewinner der Ralley mit der höchsten Punktzahl waren unsere Jungwissenschaftler Jana Gaidt, Emma Kuben, Noah Simon, Anna-Lena Patzig, Laura HEsidenz, Mirja Mees und Joline Fuchs (Klasse 6). Sie freuten sich über das JKG-Spezial-Paket mit vielen süßen Überraschungen.


Begeisterung für Naturwissenschaften am Tag der Technik 2017

Am 23. Juni fand am Ministerium für Bildung und Kultur in Saarbrücken der Tag der Technik statt. Die Schüler und Schülerinnen aus der Klasse 8bn und dem Physikzirkel des JKG hatten zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Michaela Weber und Frau Carolin Reinisch einige der begrenzten Teilnehmerplätze ergattert und so die Möglichkeit, spannende Vorträge zu hören und an zahlreichen Mitmachstationen selbst zu experimentieren.

In den Kurzvorträgen ging es z.B. um die Funktion von LCD-/OLED-Bildschirmen, Elektroautos oder Materialforschung im Weltraum.

In den Mitmachstationen präsentierten sich verschiedene Schülerlabore von der Universität des Saarlandes und der HTW u.a. mit Experimenten zu Wind-, Sonnenenergie, Sensoren, Robotic, Messwerterfassungssystemen, Wärmebildkameras oder boten auch die Möglichkeit, den Bestandteilen eines Handys auf den Grund zu gehen.

Für Begeisterung sorgte auch eine VR-Brille des ZeMA (Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik), mit der man virtuell durch eine Automobilproduktionshalle laufen kann.

Beeindruckt waren die Schüler auch von den Robotern des Lehrstuhls für Systemtheorie und Regelungstechnik: dem Trikopter, der schräg in der Luft stehen kann und v.a. dem Ballbot, der auf einer Kegelkugel balancieren kann.

Stolze Gewinnerin beim Tag der Technik

Am vorletzten Schultag gab es für Rebecca Krämer (8bn) noch eine tolle Überraschung, die die Vorfreude auf die Ferien weiter steigern konnte: Beim Gewinnspiel am Tag der Technik im Ministerium für Bildung und Kultur am 23.06.2017 hat sie einen der vier Preise gewonnen und kann sich nun über hochwertige Kopfhörer freuen. Frau Annette Sick von der HTW Saar, die zur Preisübergabe extra nach Lebach gereist war, berichtete, dass von den 250 Schülerinnen und Schülern, die am Tag der Technik teilnahmen (davon 30 vom JKG), nur vier Schülerinnen alle Fragen richtig beantwortet haben: drei Oberstufenschülerinnen aus Saarlouis und eben Rebecca. Die kniffligen Aufgaben hatten dabei jeweils einen Bezug zu den vorgestellten Mitmachstationen. Fragen waren z.B.: Auf welchen Mikrosensoren basieren die Schrittzähler in Smartphones und Fitnessarmbändern? Warum haben Windkraftanlagen so lange Rotorblätter? In welchem Handybauteil befindet sich Coltan? Auf die Nachfrage, wie sie zu den richtigen Lösungen kam, gab Rebecca zu, nicht alles gewusst zu haben, aber überall geschickt nachgefragt zu haben. Genau so war der Wettbewerb gedacht! Gratulation!


JKG-Forscherklasse auf Besuch bei einer Weltfirma

Im Rahmen eines MINT-Wandertages konnte sich kürzlich die erste saarländische Forscherklasse, die 6b des Johannes-Kepler-Gymnasiums Lebach, bei der Firma Hager in Blieskastel davon überzeugen, dass Robotic kein Selbstzweck und schon gar nicht ausschließlich in der Robotic-AG des JKG ein Thema ist.

Beim Werksbesuch waren selbst die betreuenden Lehrer Herr Reinhard und Frau Haan davon überrascht, dass ganze Fertigungsstrecken aber auch der Transport und das Verpacken der Produkte automatisiert abläuft und die Belegschaft zu großen Teilen aus hochqualifiziertem Personal besteht.

Was ist ein Sicherungsautomat und warum wird der Sicherungskasten innen mit Kunststoff ausgekleidet? Warum muss man sich hier mit Computern auskennen? Diese und viele andere Fragen rund um die Elektrik, Elektronik und Informatik wurden den wissbegierigen Schülerinnen und Schülern vom Firmenvertreter Herrn Stamer sehr kindgerecht beantwortet. Beim abschließenden, gemeinsamen Mittagessen waren sich dann Kinder und Betreuer einig darüber, dass fundierte Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) doch nicht ganz so verkehrt und für einen guten und interessanten Job von großem Vorteil sind.


JKG-Schülerinnen beim MINT-EC-Regionalforum „Optik und Astronomie“

Am 07.04.2017, dem letzten Schultag vor den Osterferien, haben wir am MINT-Camp zum Thema „Optik und Astronomie“, für welches wir uns vorher auf der Seite des MINT-EC anmelden mussten, teilgenommen. Wir haben uns um 9:00 Uhr im Cusanus-Gymnasium St. Wendel getroffen, wo wir zuerst ein INFO-Heft zum Thema Optik ausgeteilt bekamen, das uns den ganzen Tag durch begleitete, mit dessen Hilfe bauten wir dann eine Lochkamera. Danach ging es zur nächsten Station: Dem Bau eines Rauchmelders, bei dem uns Oberstufenschüler als „Assistenten" zur Verfügung standen. Diesen sollten wir zuerst aus bereits zugeschnittenen Holzstücken zusammenkleben, mit schwarzer Farbe besprühen und anschließend die einzelnen Bestandteile, wie zum Beispiel Schaltdrähte, einen (Foto)-Widerstand und einen Summer anlöten. Als Hilfe diente uns hierbei auch ein aufgeklebter Schaltplan des Rauchmelders. Gegen 12:30 Uhr gab es Mittagessen und damit war der Abschnitt des Tages im Cusanus-Gymnasium abgeschlossen. Pünktlich um 13.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Zug, mit dem wir dann zum Umweltcampus Birkenfeld (UCB) fuhren, wo wir uns weiter mit dem Thema Optik auseinandersetzten (Worum es ja eigentlich den ganzen Tag ging) Als wir unser Ziel nach einer etwa 30 minütigen Fahrt erreichten, machten wir uns gleich auf den Weg zum Hauptgebäude des Campus um uns mit Herrn Dr. Tobias Roth zu treffen. Zuerst wurde uns kurz erklärt was wir im UCB machen würden.

Als erstes besichtigten wir die Open MINT Labs zu den Themen "Beugung" und "Interferenz", wobei wir uns den 3D-Drucker sowie -Scanner und gewisse Gebiete der Robotik näher angeschaut haben. Wenn Dr. Tobias Roth nicht dabei gewesen wäre, hätten wir uns, so wie es aussieht, sehr wahrscheinlich verlaufen, da die Gänge im Hauptgebäude des Campus fast alle gleich aussahen. Nachdem wir unseren Rundgang beendet hatten, ging es für uns zurück zum Hörsaal, in dem wir schon vorher die Planung des Tages gesagt bekommen hatten.

Nach einer Vorlesung zum Thema des Tages - Optik - haben wir einen Aufgabenbogen bekommen, auf dem sowohl Theorie- als auch Praxisaufgaben zu finden waren, die wir beantworten sollten. Nachdem wir - so gut es ging - den theoretischen Teil des Aufgabenbogens bearbeitet hatten, gab es etwas Kleines zum Abendessen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es in den Praxisteil über, für den wir die Labore des UBC besuchten. Dort waren verschiedene Stationen aufgebaut, an denen wir die verschiedenen Experimente durchführten. 50 testeten wir zum Beispiel die Fokussiereigenschaften eines Sonnenkollektors oder versuchten durch Variieren von Brenn- und Gegenstandsweite eine von Licht angestrahlte "Perleins" möglichst scharf auf einem Schirm abzubilden.

Als wir fertig experimentiert hatten, fuhren wir als Highlight dieses Tages mit dem Bus zu der Sternwarte Petersberg. Dort hielt uns zuerst ein Hobbyastronom einen Vortrag über die Sterne und Planeten unseres Sonnensystems, die wir uns danach durch ein Fernrohr in der Kuppel der Sternwarte auch selbst anschauen durften. Unter anderem war an diesem Abend auch der Stern Sirius und das Sternbild "Stier" zu sehen.

Der Tag war sehr interessant, da wir beispielsweise im UCB mehr Möglichkeiten hatten selbst zu experimentieren und uns Dinge anzuschauen, als in der Schule. Wir haben viel dazugelernt und es hat uns auch viel Spaß gemacht. Nach dem Antreten der Heimreise gegen 22:00 Uhr, waren wir auch ziemlich müde, denn wir hatten ja für einen Tag doch sehr viel Schönes erlebt.

von Rebecca Krämer und Marie-Sophie Kuhn


JKG-Mädels rocken die Software-AG

„Informatik und Mädchen? Das geht doch gar nicht!“ Zumindest am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach, das seit einigen Jahren Vorreiterschule in Sachen IT und digitale Bildung ist, kann man diese Aussage klar verneinen. So konnten die 6 Mädels der MINT-Klasse 9cm im Rahmen des Besuches des IT-Unternehmens „Software-AG“ in Saarbrücken beim diesjährigen Girlsday am 27. April einerseits ihre Betreuer durch ihr fundiertes Vorwissen in Sachen IT beeindrucken und andererseits für sich selbst die Erkenntnis mitnehmen, dass der Beruf der Informatikerin vielleicht doch nicht so verkehrt ist. So lernten die Mädels bei einer Schnitzeljagd auf spielerische Art die unterschiedlichen Abteilungen und Arbeitsbereiche des Hauses kennen, konnten sich anschließend beim Besuch des Serverraumes einen Eindruck von der Komplexität von IT-System verschaffen und schließlich im Rahmen von Workshops bei der Planung von fiktiven Projekten mit dem Softwaretool „Aris“ oder der Verwendung einer Virtual Reality Brille von der Vielseitigkeit des Berufs überzeugen.
Fazit: Ein lehrreicher und sehr interessanter Ausflug!


Klasse 9ax vom JKG Lebach bestreitet tolles Finale beim Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen"

Beim landesweiten Hauptwettbewerb im März mit 31 teilnehmenden Schulen und insgesamt 183 Klassen belegte unsere Klasse den zweiten Platz und qualifizierte sich so für das Finale an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. In der Aula des Campus bestritten am 28. April die drei bestplatzierten Klassen 9 vor Ort das Finale um den Titel "beste Klasse der Klassenstufe 9". Begleitet wurden unsere Finalisten von ihrem Mathematiklehrer Herr Mayr, ihrem Klassenlehrer Herr Schütte und von Frau Loyo, der mit dem Projekt beauftragten Lehrerin am JKG. In drei Spielrunden wurden insgesamt acht Aufgaben im Wettlauf gegen die Zeit und die gegnerischen Mannschaften gelöst. Ein Vierer- und zwei Dreierteams wurden dabei lautstark von ihren Mitschülern angefeuert. Mit dem Ziel als Spanisch-Klasse in einem Mathematikwettbewerb zumindest Sieger der Herzen zu werden, erreichten wir sensationell den ersten Platz im Finalentscheid! Neben Geldpreisen für den zweiten und ersten Platz gewann unsere 9 ax außerdem einen Eintrittsgutschein samt Führung für das Welkulturerbe Völklinger Hütte.
Wir bedanken uns bei den Sponsoren und den Veranstaltern des Wettbewerbs für die Preise und das Erlebnis, Mathe mal ganz anders kennenzulernen.
Gratulation aber vor allem an unsere Schülerinnen und Schüler - das habt ihr klasse gemacht!


Die erste saarländische Forscherklasse kommt vom JKG-Lebach

Seit knapp einem Jahr verfolgte nun die Klasse 6b des Johannes-Kepler-Gymnasiums gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Reinhard, der Naturwissenschaftslehrerin Frau Haan und dem Informatiklehrer Herr Zimmermann zielstrebig ein Ziel: „Beste MINT-Klasse des Saarlandes“ zu werden. Mit 21 Schülerinnen und Schülern, also fast der ganzen Klasse, gab es hier beim Wettbewerb „Schüler Experimentieren“ ein absolutes Novum. Zum ersten Mal stellte eine Klasse unter Beweis, dass jedes Kind bei zielgerichteter Betreuung und Anleitung zu wissenschaftlichem Arbeiten fähig ist. So bearbeiteten die Kinder an verschiedenen Projekttagen aber auch daheim in ihrer Freizeit 8 Projekte aus den 6 Fachbereichen Mathematik/Informatik, Physik, Chemie, Biologie, Geo- und Raumwissenschaften und Arbeitswelt.  Zwar reichte es für keinen der JKG-Nachwuchswissenschaftler zu einem Platz ganz oben auf dem Treppchen allerdings sahen sich die Kids hier auch teilweise einer Konkurrenz gegenüber, die mit 14 Jahren naturgemäß schon einen beträchtlichen Wissensvorsprung von 3 Jahren aufzubieten hatte. Nichtsdestotrotz gab es rundum anerkennende Worte von der Jury, zahlreiche Sonderpreise und als Anerkennung eine Klassenfahrt zur Firma Hager nach Blieskastel und eine Auszeichnung als „Hervorragenden Talentförderer“  für den Klassenlehrer.

Über 40 stolze Eltern und zahlreiche lachende und glückliche Kindergesichter ließen die Mühen des vergangenen Jahres vergessen und die Gedanken ins nächste Jahre schweifen. „Ich habe da so ne Idee…….“

Die folgenden Projekte gab es im Einzelnen zu bestaunen:

1. Untersuchung der Leistungsfähigkeit verschiedener Sportlerinnen über die Bestimmung der anaeroben Schwelle: (Laura Kirsch, Tamara Bour, Svenja Eisenhauer)

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe „Leichtathletik“ stellten sich Laura, Svenja und Tamara die Frage, welche der von ihnen betriebenen Sportarten (Leichtathletik, Turnen) wohl zur besten Ausdauerleistungsfähigkeit führt. Da die Ergebnisse verschiedener 800-m-Läufe teilweise widersprüchlich waren, führten sie einen standardisierten Leistungstest mit paralleler Laktatmessung, wie er auch mit Leistungssportlern angewandt wird, durch. Darüber hinaus stellte sich ihnen im Rahmen ihres Projektes und nach Gesprächen mit ihrem Sportlehrer Herrn Reinhard und Lauras Vater die Frage, ob eine solche Messreihe bei Kindern überhaupt sinnvoll ist, da es hierzu wohl widersprüchliche Aussagen in der Literatur gibt.

2. Flechten erkennen und Luftgüte bestimmen: (Alexander Folz)

Alexander Folz versuchte in seinem Projekt, die Luftverschmutzung an verschiedenen Orten des Saarlandes aufzuzeigen. Als erstes erklärte er den genauen Aufbau von Flechten. Anschließend ging er auf die Orte ein, an denen Flechte am häufigsten zu finden sind. Dies wurde von Ihm anhand verschiedener Plätze im Raum Lebach dargestellt. Die Idee kam ihm während einer Radtour durch die Wälder. So fielen ihm die an den Bäumen wachsenden Flechten direkt auf. Auf Nachfrage bei seiner Naturwissenschaftslehrerin erklärte sie ihm den Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Flechten und der Luftqualität und schlug ihm vor, diese Fragestellung im Rahmen von „Schüler experimentieren“ systematisch zu bearbeiten.

3. Optische Täuschung - Probleme in der Arbeitswelt und dem täglichen Leben: (Nils Wagner, Robin Posselt, Mirco Welsch)

Von einer Fernsehsendung über optische Täuschungen inspiriert, stellten sich Nils, Robin und Nico die Frage welchen Einfluss optische Täuschungen auf die Arbeitswelt und das tägliche Leben haben z.B. Fatamorgana in der Wüste, Bedienung von Maschinen. Dabei wollten sie am Beispiel verschiedener Spiralen zunächst experimentell und dann auch theoretisch (biologische, physikalische und psychologische Aspekte) versuchen, die auftretenden Phänomene zu erklären.

Zum Abschluss versuchten sie, für verschiedene Probleme insbesondere aus dem Arbeitsalltag Lösungsansätze zu liefern.

4. Hochwasser: (Enrico Valentin, Jana Gaidt, Eric Walber)

In dem Projekt Hochwasser ging es um die Entstehung und die Gefahren des Hochwassers. Welche Risiken gibt es? Welche Gründe haben die auftretenden Überschwemmungen und wie kann man sich schützen? Wie sind die Risiken in der Stadt und auf dem Land? Was kann man dagegen tun? Am Beispiel Dirmingen, wo es im Sommer 2016 zu einer Überschwemmung von ganzen Dorfteilen kam, untersuchten Enrico, Jana und Erik den Sachverhalt.

5. Die elektronische Bewässerungsanlage: (Leo Biesel, Luca Groß, Mathis Klein)

Auf diese gute Idee kamen Leo, Luca und Mathis durch Leos Onkel Franz. Franz ist von Beruf Pflanzenzüchter. Er hat zuhause ein großes Gewächshaus voller verschiedener, seltener Pflanzen. Da er aber oft in Südamerika ist, um noch mehr exotische Pflanzen zu untersuchen, hat er keine Zeit die anderen Pflanzen zu gießen. In einem Gespräch haben sich die drei angeboten, nach einer Lösung für dieses Problem zu suchen. So kamen sie auf die Idee, eine selbstständige elektronische Bewässerungsanlage zu bauen.

6. Bewegungsabläufe beim Volleyballaufschlag: (Anna Wahl, Mirja Mees, Anna Lena Patzig)

Während des Volleyballspiels stellten Anna, Mirja und Anna Lena sich wiederholt die Frage, welche Merkmale einen guten Aufschlag ausmachen. Warum ist der Aufschlag von Spielerin A besser und konstanter als der von Spielerin B? So setzten sie sich auf den Vorschlag ihres Sportlehrers hin das Ziel die Bewegungsabläufe beim Volleyballaufschlag wissenschaftlich zu analysieren. Hierbei wollten sie untersuchen, wie ein Aufschlag verbessert werden kann, und verglichen die Angabe von Anfängern und Fortgeschrittenen sowie die Angabe von unten mit der Angabe von oben unter biomechanischen Gesichtspunkten. Hierzu verwendeten sie eine Hochgeschwindigkeitskamera und filmten damit verschiedene Sportler beim Aufschlag. Danach analysierten sie die Bewegungsabläufe beim Aufschlag und erarbeiten Tipps zur Verbesserung. Hierzu nutzten sie die Kooperation zwischen dem Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach und dem Umwelt Campus in Birkenfeld, die sie technisch unterstützten.

7. Wasserqualität am Hoxberg: (Laura Hesidenz, Emma Kuben)

Wir haben beobachtet, dass manche Leute sich in Bächen oder ähnlichen Gewässern waschen.  Daraufhin stellte sich uns die Frage, ob das gesund sein kann, da in vielen Gegenden das Wasser stark belastet ist. Im Rahmen des Projektes „Schüler experimentieren“ möchten wir das Wasser mit Hilfe von Proben im Gebiet des Hoxbergs auf dessen Reinheit testen.

8. Der Schleimpilz Physarum polycephalum im dreidimensionalen Labyrinth-noch schlauer als man denkt: (Niclas Schu, Noah Marbert, Nicolas Zangerle)

Das Projekt befasst sich mit dem faszinierenden Schleimpilz Physarum polycephalum. Die Idee liefert ein Schleimpilz, den die Jungs an einem Baum entdeckten. Das interessierte sie sofort, weshalb sie sich im Internet über Schleimpilze informiert haben und dabei auf einen besonderen Versuch mit dem Schleimpilz „Physarum polycephalum“ gestoßen sind. In diesem Versuch fand der Schleimpilz den kürzesten Weg durch ein zweidimensionales Labyrinth. Nun versuchen wir das Ganze im Dreidimensionalen. Dafür haben sie zunächst den Pilz selbst gezüchtet und ihn dann in das dreidimensionale Labyrinth überführt. Am Ende des Labyrinths wartete eine attraktive Mahlzeit aus Haferflocken auf den Schleimpilz. Im Rahmen dieses Projektes wurde ein entsprechendes Labyrinth gebaut und die erhoffte Durchquerung des Schleimpilzes durch das dreidimensionale Labyrinth analysiert.


JKG startet als einzige saarländische Schule zusammen mit MINT-EC das Projekt Schul-Cloud

 

Am 3. April 2017 fand am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam eine Kick-Off-Veranstaltung zur Schul-Cloud in Form eines öffentlichen Forums statt, mit der das Pilotprojekt einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurde – und dabei waren zwei Vertreter unserer Schule. Sie sollen die digitale Kompetenz und Erfahrung des JKG dazu nutzen, die Entwicklung der Schul-Cloud zu unterstützen. Cloud Dienste bieten Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware an, deren Ressourcen über das Internet abgerufen werden können. Vorteile für die Schulen sind einerseits der stark reduzierte oder gänzlich entfallende Wartungsaufwand für die Rechner einerseits und die entfallende Notwendigkeit qualitativ hochwertige Hard- und Software bereitzustellen andererseits. Für den Enduser also Schüler, Lehrer und Eltern bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit von jedem belieben Endgerät auf die Ressourcen zugreifen zu können, vorausgesetzt man hat eine Verbindung ins Internet.  

Eingeladen waren teilnehmende MINT-EC- und weitere interessierte Schulen, Schulträger, Kultusministerien, Inhalte-Anbieter und die Fachöffentlichkeit, um Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Cloud-Strukturen und -Diensten an Schulen zu diskutieren.

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch Herrn Prof. Dr. Meinel, Direktor und Geschäftsführer des Hasso-Plattner-Instituts, durch Wolfgang Gollub, MINT-EC-Vorstandsvorsitzender, durch Matthias Graf von Kielmansegg, Ministerialdirigent des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, und durch Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz der Länder. Der Vormittag war Keynotes aus Forschung und Fachcommunity sowie Good-Practice-Beispielen zur Digitalisierung an Schulen gewidmet.

Am Nachmittag fanden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 26 Pilotschulen zusammen, um intern das Vorgehen des Themenclusters im Pilotprojekt zu besprechen und im Anschluss in die erste konzeptionelle Arbeit überzugehen.

Geplant ist, dass die Arbeitsgruppen im Verlauf der Pilotphase erste Konzepte zur Erprobung, Weiterbildung und für das interne Marketing an den künftigen Schulen erarbeiten sowie entsprechende Good-Practice-Leitfäden zur Einführung und Nutzung erstellen.

Insgesamt konnte der zeitlich sehr begrenzte Nachmittag neben der gemeinsamen Terminorganisation für erste Brainstormings genutzt werden, wobei vor allen Dingen die Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Schul-Cloud, deren Einsatzmöglichkeiten auf den verschiedenen Schulebenen und die vorhandene IT-Ausstattung im Vordergrund standen. Die Ergebnisse der AGs werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einer webbasierten Projektkoordinationsanwendung zur Verfügung gestellt, um die Vorteile moderner webbasierter Arbeits- und Kommunikationsumgebungen bereits in der Konzeption zu nutzen.

Die drei Arbeitsgruppen werden sich bis zum Ende der Pilotphase drei Mal gesondert zu jeweils eintägigen Sitzungen treffen und die Ergebnisse auf gemeinsamen, zweitägigen Pilotschultreffen zusammenführen – so zumindest die Planung, die im weiteren Verlauf an die realen Bedürfnisse angepasst wird. Darüber hinaus ist der regelmäßige und wechselseitige Austausch zwischen den MINT-EC-Pilotschulen und dem Hasso-Plattner-Institut ein wesentlicher Ansatz, der das Projekt zum Erfolg führen soll.

Für unsere Schule bietet sich nun die Chance an der Gestaltung zukünftiger, moderner Bildungslandschaften aktiv mitzuarbeiten.


VDE-Saar Lehrerpreis 2017 im zweiten Jahr in Folge ans JKG vergeben

Mit dem Lehrerpreis „Klasse Lehrer“ zeichnet der Bezirksverein Saar e.V. des VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) in jedem Jahr das nachhaltige Engagement von Lehrern zur Förderung des Nachwuchses im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik bzw. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik allgemein (MINT-Fächer) aus.

Nachdem im vergangenen Jahr Herr Markus Reinhard den Preis erhalten hat, wurde in diesem Jahr erneut ein Lehrer des Johannes-Kepler-Gymnasiums ausgezeichnet: Frau Michaela Weber erhielt den diesjährigen Preis für ihr vielseitiges und langjähriges Engagement in den Naturwissenschaften. Ihren Einsatz zur Förderung von Schülern in der Arbeitsgemeinschaft „Physikzirkel“, bei der Betreuung verschiedenster Wettbewerbe wie z.B. MNU-Bundeswettbewerb Physik, Physikolympiade oder Jugend forscht, der Organisation von Exkursionen zu außerschulischen Lernorten wie z.B. Schülerlaboren an der Universität oder Industriebetrieben sowie den Unterricht im saarlandweit einzigartigen Fach Physik & Medizin als Wahlpflichtfach in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe befand die Jury des VDE-Saar als herausragend und preiswürdig.

Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld kommt dem Schulverein des Johannes-Kepler-Gymnasiums und damit unmittelbar den Schülern zur Unterstützung bei weiteren Projekten oder der Anschaffung von weiterem Unterrichtsmaterial in den Naturwissenschaften zu Gute.


JKG wird erneut für MINT-Engagement geehrt

Gleich zweimal wurde unsere Schule in den vergangenen Wochen für ihr herausragendes Engagement und die weit überdurchschnittlichen Leistungen im Bereich der MINT-Fächer geehrt. MINT steht hierbei für die zukunftsträchtigen Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, die seit jeher am JKG eine herausragende Stellung haben.

Zum einen konnte sich die Schulgemeinschaft auf die Wiederzertifizierung als „MINTfreundliche Schule“ freuen. Diese Ehrung wurde unserem Schulleiter Herrn Hans Herrmann im Rahmen Vorabendempfanges des Nationalen IT-Gipfels durch Ministerpräsidentin Frau Annegret-Kramp Karrenbauer überreicht. Schon eine Woche davor wurde das JKG bei der MINT-EC Tagung in Göttingen aufgrund der hohen Kompetenz im IT-Bereich als einzige Schule des Saarlandes als Pilotschule für die Entwicklung der „Schulcoud“, eines DER Zukunftsprojekte des Bundesbildungsministeriums und des Netzwerkes der MINT-EC Schulen im Zusammenhang mit der Digitalisierungsoffensive im Bildungsbereiches, ausgewählt.  


JKG-Klasse erneut mit überragendem Informatikwissen

Informatik ist DIE Wissenschaft des 21. Jahrhunderts. Zumindest in weiten Teilen der Industrie, der Wirtschaft, der Wissenschaft …. und am JKG ist man sich dessen bewusst. In diesem Sinne fand in der Woche vom 07.11 – 1q.11.2016 am Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach zum vierten Mal die Teilnahme am Informatikwettbewerb „Informatikbiber“ statt – diesmal bezeichnenderweise zeitgleich mit dem in Saarbrücken stattfindenden „Nationalen IT-Gipfel“.

Informatik ohne Computer war für die meisten Schüler eine mittlerweile nicht mehr ganz neue Erfahrung genau wie die große Bedeutung der Mathematik für dieses zukunftsträchtige Fach. Trotzdem waren die Kinder oft selbst überrascht von ihren Kenntnissen um Zusammenhänge und Vorgehensweisen. Da wurde sortiert, entschlüsselt, verpackt, Wege gesucht und Vieles mehr.

Mit über 400 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, davon über 100 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5, konnte man sich an der Schule auf nahezu 60% Teilnehmer an der Gesamtschülerzahl freuen. Auch die hohe Quote an Spitzenplätzen bei den Platzierungen sorgte für allgemeine Zufriedenheit.

Besonders erfolgreich war hierbei die Klasse 9cm, die als MINT-Klasse mit Informatik als regulärem Unterrichtsfach auf ein fundiertes Vorwissen zurückgreifen konnte. Mit 11 Preisträgern, davon die beiden einzigen 1. Plätze - belegt von Paul Gierend und Alexandru Tonita (Bild: letzte Reihe 2. und 3. von links.) gelang es der Klasse einen großen Batzen der an der Schule zu verteilenden Preise für sich zu verbuchen. Sehr zufrieden war der Schulleiter Hans Herrmann auch über das große Engagement und gute Abschneiden der Mädchen, die hier den Jungen in keinster Weise nachstehen.

Fazit: Zukunft wir kommen!


4. Hour of code am JKG - Grundschüler zeigen sich informatikbegeistert

Die Zukunft ist digital. Spätestens nach dem Nationalen IT-Gipfel in Saarbrücken weiß wohl jeder Saarländer woher der Wind weht.  Digitale Kompetenz ist mit eine der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts. Am JKG hat man diesen Trend schon vor einigen Jahren vorhergesehen und feiert nun konsequenterweise schon die 4. „Hour of code“, eine internationale Veranstaltung, die sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern und Jugendlichen das Programmieren altersgerecht näher zu bringen.  

Mittlerweile liegt die Softwareentwicklung an der Lebacher Informatikhochburg voll im Trend. Belegt wird dies durch außergewöhnlich hohe Teilnehmerquoten in nahezu allen Informatikwettbewerben und überdurchschnittliche Ergebnisse in fast allen Altersstufen – wie kürzlich wieder dem Informatikbiber. Darüber hinaus bietet das JKG seit zwei Jahren als eines von zwei MINT-Gymnasien des Saarlandes Informatik in fast jeder Klassenstufe an.

Am diesjährigen Tag der offenen Tür konnten auch die das JKG besuchenden Grundschüler und ihre Eltern den Hauch des Digitalen verspüren - richtete doch das Lebacher MINT-Gymnasium an diesem Tag zum vierten Mal als einziges Gymnasium im Saarland diese Lehrveranstaltung aus. Nahezu jeweils 60 Schülerinnen und Schüler an 24 Rechnern sorgten zwar in den 3. Unterrichtseinheiten für Gedränge, belegen aber auch das große Interesse der Kids.

Neben der Erfahrung, dass die Arbeit am Computer mehr sein kann als Zocken und der Erkenntnis, das Programmieren auch schon in der Grundschule möglich ist, nahmen die Kinder jeweils eine Urkunde über das erfolgreiche Absolvieren des Workshops mit nach Hause.


JKG erneut als ECDL-Prüfungszentrum zertifiziert

Nachdem das Johannes-Kepler-Gymnasium im Jahr 2015 als eine der wenigen Schulen des Saarlandes als ECDL-Prüfungszentrum zertifiziert wurde und seitdem die Prüfungen zum ECDL, dem in Forschung und Wirtschaft äußerst hoch angesehenen, europäischen Computerführerschein abnehmen darf, wurde die Schule wegen ihres hohen Engagements in Sachen „Digitale Bildung“ kürzlich erneut geehrt und als Prüfungszentrum rezertifiziert. Insbesondere konnten in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche JKG-Schülerinnen und Schüler verschiedene Online-Kurse zu ECDL-Themen absolvieren. Einige von ihnen erwarben nach erfolgreich absolvierten Prüfungen den ECDL-Base und konnten damit ihre Chancen am Arbeitsmarkt nachhaltig verbessern.


Forschertag der Klasse 6b - Forschen und Entdecken kann ja so einfach sein….

Kinder sind von Natur aus neugierig, wissensdurstig, interessiert an Neuem, experimentierfreudig …. . Dieses Naturgesetz macht man sich am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach seit einigen Jahren zu Nutzen und versucht dort die Schüler und insbesondere auch die Schülerinnen in Sachen MINT, also in den zukunftsträchtigen Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, ganzheitlich und nachhaltig auf die Erfordernisse des 21. Jahrhunderts zu trimmen.

Im Rahmen der Förderung der Eingangsklassen ( „Jedem Kind sein MINT“) nahm in diesem Jahr die Klasse 6b an dem, über das ganze Schuljahr durch die jeweiligen Fachlehrer betreuten Projekt „Beste MINT-Klasse des Saarlandes“ teil. Auf dem Plan stand hierbei die Bearbeitung eines selbst gewählten MINT-Themas in Gruppenarbeit über das gesamte Schuljahr und teilweise unter Einbeziehung externer Partner wie dem Umweltcampus Birkenfeld. Einen vorläufigen Höhepunkt fand das Projekt mit einem klasseninternen Projekttag am 14. Dezember, an dem gewerkt, geschraubt, gelötet, experimentiert … wurde.

Treffender Elternkommentar: Da braucht man keine eigenen Unterrichtsstunden. Etwas Engagement und Organisation genügen vollkommen.


JKG-Projekttage Trends im Maschinenbau - Das Auto aus dem Drucker

Im Rahmen der JKG-Projekttage am 17. und 18. November fuhr eine Schülergruppe unserer Schule zur Vorbereitung und Durchführung ihres Projekts zu unserem Kooperationspartner auf den Umweltcampus nach Birkenfeld.

In einer ersten Arbeitsphase unterwies der erfahrene Dozent Herr Steinhäuser die JKG-Nachwuchsingenieure der Maschinenbaugruppe in die Geheimnisse des CAD Systems NX11 von Siemens. Schnelle Erfolge aber auch die Erkenntnis, dass die vollständige Beherrschung dieses Programms eine schweißtreibende und mühselige Angelegenheit ist, ließen unsere Schüler und den betreuenden Lehrer Markus Reinhard konzentriert an ihrem Projekt, dem Entwurf eines JKG-Schlüsselanhängers arbeiten, der später über den Ausdruck am 3-d Drucker realisiert wurde.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Hochschule lies es sich Herr Professor Michael Wahl, der Leiter der Arbeitsgruppe, nicht nehmen, unsere Schüler persönlich in die Geheimnisse des 3-d Scans und des 3-d Drucks einzuweihen. Am folgenden Freitag konnten unsere Schüler dann im Rahmen des Keplertages unter aktiver Mithilfe von Prof. Wahl und seinen Mitarbeitern voller Stolz die Ergebnisse des Projektes präsentieren.

Fazit: In dieser Form war es für unsere JKG-ler doch überraschend, dass die Digitalisierung  zusehends auch Einzug in vormals eher durch Handarbeit oder traditionelle metallverarbeitende Maschinen geprägte Berufszweige wie den Maschinenbau hält. 


Das JKG ist wohl als einziges saarländisches Gymnasium sowohl MINT-freundliche Schule als auch Mitglied im Netzwerk MINT-EC

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Thomas Sattelberger, der Vorsitzender der BDA / BDI Bildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“ hat einmal das Label „MINT-freundliche Schule“ mit dem Breitensport und „MINT-EC“ mit dem Spitzensport verglichen. Da wir uns weder auf das eine noch auf das andere beschränken wollten, konnten wir sowohl die Anerkennung als MINT-freundliche Schule als auch die Aufnahme ins MINT-EC Netzwerk erreichen.

 

Was ist aber eine MINT-freundliche Schule?

Das Label MINT-freundliche Schule geht auf den Verband „MINTzukunftschaffen“ zurück.

Dort ist zu lesen: „Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist gefährdet durch den Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Der Engpaß an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften ist ein strukturelles Problem, das schon heute als Wachstums- und Innovationsbremse einen hohen Wertschöpfungsverlust für die deutsche Volkswirtschaft verursacht – mit steigender Tendenz.

MINT-Fachkräfte-Engpässe gibt es sowohl im akademischen Bereich als auch insbesondere im Bereich der qualifizierten MINT-Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Hier werden in gravierendem Umfang Bewerberinnen und Bewerber fehlen.  Absolventinnen und Absolventen von MINT-Ausbildungs- und -Studiengängen sind gefragte Technologieexperten und finden attraktive Berufseinstiege und Karrierewege–nicht nur in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, in der Chemie oder in der IT-Branche, sondern auch zunehmend in der Dienstleistungsbranche wie z. B. in Banken und Versicherungen.

Um die Zahl qualifizierter Bewerberinnen und Bewerber für MINT-Ausbildungsberufe  und MINT-Studiengänge signifikant zu steigern und somit unseren Wohlstand auch in Zukunft zu gewährleisten, müssen alle Talentquellen ausgeschöpft und Bildungsbarrieren konsequent abgebaut werden. Unterricht und Lehre in den MINT-Fächern müssen an Schule und Hochschule quantitativ und qualitativ verbessert werden.

Neben der Bedeutung der MINT-Bildung für die eigene berufliche Entwicklung bildet sie auch die Grundlage für die Teilhabe an unserer von Wissenschaft und Technik geprägten Welt im Sinne einer umfassenden Chancengerechtigkeit und fördert kreativ-gestalterische Kompetenzen. Die Kenntnis mathematisch-naturwissenschaftlicher Zusammenhänge ist Voraussetzung für einen verantwortlichen Diskurs zu wissenschaftlich-technischen Entwicklungen der Gegenwart und der Zukunft.

Die Initiative  „MINT Zukunft schaffen” will profiliert zu einer positiven Einstellung von jungen Menschen, Eltern, Lehrkräften sowie einer breiten Öffentlichkeit zu MINT beitragen. Die notwendige Stärkung von MINT-Fähigkeiten und -Fertigkeiten betrifft alle Bildungsbereiche: von der frühkindlichen Bildung über die allgemeinbildende Schule, die Berufsbildung, die Hochschule und die berufliche Weiterbildung. Die Hauptzielgruppen für „MINT Zukunft schaffen“ sind damit einerseits Schüler der Sekundarstufe I und II sowie andererseits Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Studierende. Mit der Initiative „MINT-freundliche Schulen“ werden als Zielgruppe auch die Grundschulen angesprochen, um einen Bruch bei Schulübergängen zu vermeiden.

Als bundesweites MINT-Netzwerk setzt „MINT Zukunft schaffen” zukunftsorientiert und wegweisend Zeichen für positive Veränderungen und bietet den zahlreichen, seit vielen Jahren erfolgreich vorhandenen MINT-Einzelinitiativen der Verbände und Unternehmen eine breite Multiplikatorplattform, um durch ein gemeinsames Auftreten eine kritische Masse zu erreichen und politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen.“

 

Was ist MINT EC ? - EC steht für Excellence Center.

Der „Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e. V.“, kurz MINT EC, wurde 2009 von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände aus diesem Bereich gegründet, um die Schüler für diese Fächer zu begeistern, die Ausbildung zu fördern und so die Qualität des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Deutschland zu steigern.

Der Zugang zum MINT-EC-Netzwerk ist über ein bundesweit einmaliges Auswahlverfahren möglich, das Qualität und Quantität der MINT-Angebote der Schulen prüft und dabei höchste Standards ansetzt. Jede Schule muss sich in bestimmten Abständen wieder zertifizieren lassen.

Die Mitgliedschulen bilden ein bundesweites Netzwerk, innerhalb dessen ein reger Austausch auf nationaler und besonders intensiv auf regionaler Ebene stattfindet. Diese Zusammenarbeit äußert sich konkret im Erfahrungsaustausch bei regelmäßigen Schulleiter- bzw. Fachtagungen, die dazu dienen, voneinander zu lernen und so die Qualität der Ausbildung im MINT-Bereich zu verbessern. Schüler haben die Möglichkeit an Projekten und Praktika von Schulen und Forschungseinrichtungen im gesamten Netzwerk teilzunehmen.

Besonders eng mit dem MINT-Netzwerk arbeitet die Fraunhofer-Forschungsgesellschaft zusammen, deren Institute verschiedene Angebote an die Schüler richten, unter anderem auch die Mitarbeit in Forschungsprojekten über mehrere Klassenstufen hinweg, die Betreuung von Wettbewerbsbeiträgen für „Jugend forscht“ sowie Stipendien für besonders engagierte und leistungsstarke Schüler.

Ein wichtiger Aspekt, die MINT- Ausbildung in den Schulen zu verbessern, ist die finanzielle Förderung bei der Verbesserung der naturwissenschaftlich-technischen Ausstattung. Insbesondere der Verband der chemischen Industrie (VCI) sowie die Siemens AG sind hierbei starke Partner der Schulen im Netzwerk.

Die Aufnahme in dieses Netzwerk und Zertifizierung als MINT EC-Schule erfolgt über ein Auswahlverfahren, bei dem die Schulen nachweisen müssen, dass ihr Unterricht in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern eine hohe Qualität besitzt, sie die MINT-Ausbildung durch eine Vielzahl außerunterrichtlicher Angebote in besonderem Maße fördern und damit auch Begeisterung für diese Fächer wecken – insbesondere auch bei Mädchen.

 

Was macht unsere Schule so besonders?

Das JKG besticht seit etlichen Jahren durch eine ausgeprägte MINT-Kultur und hat im Einzelnen folgende Erfolge vorzuweisen:


Im Einzelnen:

1.      MINT Aktivitäten im Rahmen des Unterrichts

  • Das JKG hat mit als erste Schule des Saarlandes im Schuljahr 2015/16 einen eigenständigen MINT-Zweig ab Klassenstufe 8 eingerichtet. Neben Physik als Hauptfach ist Informatik ein eigenständiges 2-stündiges Fach.
  • Darüber hinaus besteht parallel dazu auch weiterhin der althergebrachte naturwissenschaftliche Zweig. Hier ist ein besonderes Merkmal der ausgeprägte praktische Unterrichtsanteil mit einem Physikpraktikum in Klasse 8 und mehrstündigen Versuchsreihen in Chemie und Biologie.
  • Im Fach Naturwissenschaften in den Klassenstufen 5 und 6 machen die Kinder in verschiedenen Praktika insbesondere in Biologie (Sezieren und Mikroskopieren, Biberwanderung, Bachexkursion, Besuch beim Förster) erste wissenschaftlich angeleitete Erfahrungen mit der Natur.
  • In der Klassenstufe 7 hat die Fachschaft Mathematik ein schulinternes Mathematikpraktikum erarbeitet. Dabei vermessen die Kinder mit den verschiedensten einfachen Messinstrumenten (Maurerschnur, Schlagschnur, Kreide, Maßband, Zollstock, Lot, Theodolit) das Schulgebäude und den Schulhof („Mathe auf dem Schulhof“). Darauf aufbauend werden entsprechend der Vorgehensweise am Bau oder in der Gärtnerei auf dem Schulhof einfache geometrische Formen konstruiert (Grundriss eines Hauses – „Wie konstruiere ich einen rechten Winkel?“, Ellipse, …)
  • In der Informatik erhalten die Kinder schon in der Klassenstufe 5 im Rahmen des in den Stundenplan integrierten ITG-Unterrichtes einen ersten Einblick in die Grundlagen der Informationstechnik. Dabei werden unterrichtsbegleitend auch schon erste Erfahrungen mit kindgerechter Programmierung gemacht (grafische Programmieroberflächen). Ab der Klassenstufe 8 erfolgt im Informatikunterricht neben einer verstärkten Formalisierung und Verwissenschaftlichung des Faches auch ein praktischer Anteil (Programmierung eines arduino-uno oder eines Lego-Roboters mit einer textuellen Programmiersprache)  und ein Hardwarepraktikum (Bau eines eigenen PCs). Punktuell erfolgt auch eine Einbindung moderner Unterrichtsformen in den täglichen Unterricht (MOOC, Videokonferenzen).
  • Das Johannes-Kepler-Gymnasium bietet seinen Schülerinnen und Schülern in der Klassenstufe 10 neben Wirtschaftslehre und Informatik als einzige Schule im Saarland das Wahlfach Physik und Medizin an. Hier erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Zusammenhänge der Medizin mit der Physik (Optik, Thermodynamik, bildgebende Verfahren usw.) und erfahren diese bei einem Praktikum an der Uniklinik in Homburg am eigenen Körper.  
  • In der Hauptphase der Oberstufe fertigen unsere Schülerinnen und Schüler mindestens eine Facharbeit (10-15 Seiten) zu einem Thema aus dem MINT-Bereich an. 

 

2.      MINT-Arbeitsgemeinschaften 

Das JKG bietet seit vielen Jahren ein breites Spektrum an Arbeitsgemeinschaften an. Insgesamt richten sich die Inhalte an den Interessen der Schüler aus. Allerdings versuchen die betreuenden Lehrkräfte auch einen breiten Überblick über das Fach zu ermöglichen und aktuelle Themen aufzugreifen.

  • Naturwissenschaften-AG in Klassenstufe 5-7 (Schwerpunkt Biologie)
    Begleitend zum Naturwissenschaften-Unterricht in der Unterstufe hat unsere Schule seit einigen Jahren eine Naturwissenschaften-AG, deren Inhalte sehr breit gefächert sind.
  • Informatik-AG (ab Klassenstufe 8)
    Unsere Informatiknerds rekrutieren sich aus den Klassenstufen 8-12. Die behandelten Themen sind so vielfältig wie das Fach selbst (Robotic, Microcontroller, Programmierung, …).
  • (Ton)-technik-AG (ab Klassenstufe 5)
    Hier lernen die Kinder löten, bauen ihre eigenen Schaltkreise und haben sich als Ziel gesetzt einen eigenen Verstärker zusammenzuschrauben. Ganz nebenbei betreuen sie die digitale Verstärker- und Lichtanlage des JKG bei allen möglichen Schulveranstaltungen.
  • Seit fast 15 Jahren gibt es eine Robotic-AG. Als Vorreiter-Schule im Saarland war das JKG Versuchsschule für verschiedene Projekte in diesem Bereich. Die JKG-Nachwuchsmechatroniker können auf mehr als 20 Experimentierkästen der 3 Legogenerationen zugreifen und dabei über die Verwendung verschiedener Tools auch unterschiedliche Programmiersprachen erlernen (NXT-G, NXC, LEJOS).
  • In unserer Mathe-AG werden einerseits die Schülerinnen und Schüler auf die vielfältigen Mathewettbewerbe vorbereitet andererseits erlernen sie aber auch grundsätzliche Lösungsstrategien für verschiedene Problemklassen.
  • Der Physikzirkel ist einer der wenigen im Saarland existierenden dieser Art. Insbesondere die herausragende Ausstattung und das besondere Engagement der Lehrkräfte führen zu hohen Belegungsquoten und einer Durchweg positiven Rückmeldung von außerhalb.  

 

3.      Akkreditiertes ECDL Prüfungscenter
Seit dem Schuljahr 2015/16 ist das JKG als eine der wenigen Schulen des Saarlandes akkreditiertes Prüfungszentrum für die Abnahme des ECDL (=europäischer Computerführerschein) und kann somit seinen Schülern die Abnahme der zum ECDL führenden Prüfungen ermöglichen.

 

4.      Teilnahme an Wettbewerben

  • Informatikbiber: In den vergangen Jahren war das JKG mit einer Teilnehmerquote von über 50 % und zahlreichen Spitzenplatzierungen bei diesem Wettbewerb sehr erfolgreich.
  • Matheolympiade: Die Paradedisziplin der Mathematik stellt schon seit etlichen Jahren ein Highlight im JKG-Kalender dar. Viele Erfolge in der 1. und 2. Runde belegen das kontinuierliche Engagement unserer Kids.
  • Känguru der Mathematik: Der Wettbewerb für die Unter- und Mittelstufe fordert strategisches Denken und Problemlösen und ist bei unseren Schülerinnen und Schülern ausgesprochen beliebt.
  • Mathe im Advent: Als Einstimmung auf die Weihnachtszeit bearbeiten insbesondere unsere Eingangsklassen regelmäßig die 24 Aufgaben des Mathekalenders. 
  • Mathematik ohne Grenzen: Hierbei handelt es sich um einen über die Landesgrenzen hinaus sehr beliebten Wettbewerb, der sowohl Teamwork, Fremdsprachenkenntnisse aber auch mathematische Kompetenzen erfordert. Hier konnte das JKG bereits zahlreiche Preise erzielen.
  • Internationalen Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai“: Im Jahr 2016 nimmt das JKG zum ersten Mal mit mehreren Teams am internationalen Teamwettbewerb „Bolyai“ teil. 
  • Unsere Schule kann auf viele erfolgreiche Beiträge bei „Schüler experimentieren“ zurückschauen.
  • In „Jugend forscht“ gehört das JKG seit vielen Jahren zu den teilnehmerstärksten und erfolgreichsten Schulen des Saarlandes. Die Schule stellt darüber immer wieder Juroren für verschiedene Fachbereiche (Informatik/Mathematik, Geo- und Raumwissenschaften und Physik).
  • Dechemax: Bei diesem renommierten und anspruchsvollen Chemiewettbewerb konnten in den vergangenen drei Jahren jeweils Teams unsere Schule erfolgreich teilnehmen.
  • Bundesweiter Physikwettbewerb: Hohe Teilnehmerzahlen und beeindruckende Ergebnisse belegen auch hier die herausragende Qualität dieses Faches an unserer Schule.
  • Beim Leibniz-Challenge, eineWettbewerb aus der Physik und Informatik gelangte in den letzten zwei Jahren ein JKG-Team bis in die dritte Runde.
  • Weitblick: Architektur und Ingenieurskunst sind bei diesem und seinen Folgewettbewerben gefragt. Kein Problem für unsere Nachwuchsingenieure … wie man in den vergangen Jahren sehen konnte.
  • Das JKG war Anfang der 2000-er eine der ersten saarländischen Schulen mit Robotic. Kein Wunder, dass in diesem Zeitraum bei der Robonight – einem Roboticwettbewerb - eine ganze Palette an Preisen den Weg nach Lebach gefunden haben.
  • Beim Biologiewettbewerb BIOLOGO nehmen regelmäßig Schülergruppen mit gutem Erfolg teil.

 

5. MINTeinander
Das Johannes-Kepler-Gymnasium bildet zusammen mit der St. Michaels Grundschule und dem GSG Lebach den einzigen MINTeinanderverbund des Saarlandes. In diesem Projekt sollen Kinder zielgerichtet und aufeinander aufbauend vom Kindergarten über die Grundschule bis zur weiterführenden Schule in die „Geheimnisse“ von MINT eingeweiht werden.

 

6. Projekt „Profil“ = "Projekt für individuelle Lernförderung" mit dem Schwerpunkten MINT und Englisch. Als eines von vier Gymnasien des Saarlandes nimmt das JKG mit dem Fachbereich MINT am Projekt "Profil" teil. Hierbei werden Strategien und Materialien zur individuellen Lernförderung der Kinder entwickelt.

 

7. MINT-Projekttage und Keplertag: Anlässlich des Todestages von Johannes-Kepler richten wir in jedem Jahr MINT-Projekttage aus, deren Präsentation im Keplerabend gipfelt. Hier referieren renommierte Wissenschaftler oder Vertreter der Wirtschaft über Themen aus dem MINTbereich. Außerdem nimmt die Schulgemeinschaft diesen Abend zum Anlass besondere Schülerleistungen beispielsweise bei Wettbewerben gebührend zu ehren.

 

8. „Jedem Kind sein MINT“ – MINT in den Eingangsklassen

  • MIT dem Projekt „Jedem Kind sein MINT“ verfolgt das JKG mit dem Eingang der Kinder in die Klassenstufe 5 eine systematische Heranführung an den MINT-Bereich (Exkursionen z.B. Biberwanderung, MINT-Wandertage z.B. Dynamikum, Wettbewerbe im Klassenverband z.B. Informatikbiber, ).
  • Seit einigen Jahren führen wir in den Eingangsklassen Schüler- und Elternprojekte zu den Themen  „Cyber mobbing" und Datenschutz durch. Hierbei nutzen wir unter anderem einschlägige Angebote des „Zentrums für Datenschutz“ und des „Bündnisses gegen Cybermobbing“.

 

9.      Berufsberatung, Berufsförderung

  • „Rent a prof“: In regelmäßigen Abständen besuchen uns Professoren der verschiedenen Fachrichtungen um einerseits einen Fachvortrag zu einem aktuellen Thema zu halten aber insbesondere um andererseits mit den Jugendlichen über die Berufsaussichten, und das jeweilige Studium zu reden.
  • Im Schülerbetriebspraktikum „MINT“ absolvieren unsere 9-er ein zweiwöchiges Betriebspraktikum mit dem Schwerpunkt MINT.
  • Ebenso besuchen unsere Schülerinnen und Schüler die Berufsinformationstage an den kooperierenden Hochschulen aber auch die Messe „Abi was dann?“.
  • Berufsberatung im Rahmen der MINT-Projekttage. Im Rahmen unserer Projekttage werden die Kinder durch Externe für das Thema MINT und die sich damit ergebenden Chancen sensibilisiert.

 

10. Mädchenförderung

Sei es das Projekt Roberta, der Girlsday an der Universität des Saarlandes oder der Schülerinnentag an der TU Kaiserslautern…. Überall sind JKG-Schülerinnen anzutreffen. Bei solchen Gelegenheiten erfahren unsere Mädels die Möglichkeiten, die sich Ihnen im MINT-Bereich bieten und legen darüber hinaus bei verschiedensten Praktika die Scheu vor den „harten MINT-Fächern“ ab.

 

11.  Kooperationen

  • Wir pflegen Kontakte zu zahlreichen Laboren der mit uns kooperierenden Hochschulen und nutzen diese rege (z.B. Kinderuni und Projekttage am Umweltcampus).
  • Unsere Schule pflegt eine Kooperation mit dem Systemhaus Krämer-IT. Insbesondere erhalten hier unsere 8-er Schüler des MINT-Zweiges die Gelegenheit an einem Hardwarepraktikum teilzunehmen, wo sie selbst einen PC zusammenschrauben und mit der notwendigen Software versehen.
  • Unsere Schule pflegt eine Partnerschaft mit der Reha Gmbh Lebach, einer Behindertenwerkstätte, bei der unsere Schüler im Rahmen verschiedener gemeinsamer Projekte einerseits Vorbehalte gegenüber Behinderten abbauen aber andererseits auch in den bestens ausgestatteten Werkstätten des Betriebes in Sachen MINT Erfahrungen sammeln können.   

 

12. MINT-EC Zertifikat

Zusammen mit dem Abiturzeugnis vergibt das JKG seit 2016 das MINT-EC Zertifikat an Schülerinnen und Schüler, die sich im MINT-Bereich als besonders erfolgreich gezeigt habe.

 

Für die Zukunft ist eine weitergehende Vernetzung mit der Wirtschaft und der Industrie geplant. Darüber hinaus soll die digitale Ausstattung zusehends modernisiert werden.


JKG mit zwei Teams erfolgreich beim IoT-Hackathon

Im Rahmen des diesjährigen Nationalen IT-Gipfels in Saarbrücken richteten die Hochschulen HTW-Saarbrücken und der Umweltcampus Birkenfeld am 16. November zeitgleich einen „Hackathon“ zum Thema IoT (=Internet of things) aus. Bei dieser eintägigen Veranstaltung sollten die jeweiligen Teams spielerisch auf Basis eines Mikrocomputerbaukastens (ESP-8266) und der Programmiersprache C Anwendungen für das Internet der Dinge entwickeln – also Anwendungen wie sie in 10-15 Jahren wohl jedem von uns ganz normal erscheinen werden. Intelligente Kraftfahrzeuge, vernetzte Kühlschränke, eine sich an den Nutzer adaptierende Heizungsanlage …. , um nur ein paar zu nennen. Im Gegensatz zu reinen Programmierwettbewerben sollten hier kreative Anwendungen und Teamkompetenz im Vordergrund stehen. Unsere Teams hatten sich zum Ziel gesetzt, Anwendungen zu aktuellen Themen, die darüber hinaus einen Bezug zum Saarland haben, umzusetzen.

So entwickelten das JKG-Team 1 mit Silas Scholl, Friedel Simon, Joshua Schirra und Jamie Kolles (alle Klasse 11) eine sichere Fernbedienung zum Öffnen eines Kraftfahrzeuges über das eigene Handy – Mit dem Diebstahlschutz hatten ja in jüngster Vergangenheit selbst renommierte Weltfirmen große Probleme. - und das Team 2 mit Franziska Abstein, Rebecca Dörr, Tristan Dietrich und Alexander Gothe (Klasse 11/12) eine Möglichkeit bei der Autofahrt über die Erfassung von biometrischen Kennzahlen einen möglichen Sekundenschlaf vorzubeugen und zu verhindern. Als kleine Anerkennung für ihre Leistungen erhielten die Teams jeweils einen Klassensatz ESP-8266 Entwicklungskits zur weiteren Arbeit in der Schule.

Bleibt abzuwarten, ob demnächst die saarländischen KfZ-Zulieferer an den Ideen der JKG-Informatiker interessiert sein werden.        


M+E Truck macht Station am JKG

Metall- und Elektrotechnik sind wohl neben der Informationstechnologie eine der Zukunftstechniken schlechthin und ganz besonders im Saarland. Passend zur diesjährigen JKG MINT-Woche machte konsequenterweise in der Woche vom 14.-18. November der M+E-Truck für eine Woche Station auf dem Schulhof des Johannes-Kepler-Gymnasiums. Das beeindruckende Gefährt wurde von fast allen Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8-12 besucht. Neben Experimenten aus den beiden Wissenschaftsbereichen war hier vor allem die Berufskunde ein Thema. So konnten sich die Jungen und Mädchen einerseits über die Arbeit selbst, potentielle Arbeitgeber und Aufstiegschancen aber auch über die Anforderungen und Verdienstmöglichkeiten in den verschiedenen Sparten informieren.
Eine besonders erfreuliche Erkenntnis, insbesondere bei unseren Mädchen, war dann auch die Tatsache, dass die MINT-Berufe auch ganz besonders für Mädels geeignet sind, Spaß machen können und in jedem Fall eine glänzende Zukunft haben.

Fazit: Die Zukunft am JKG ist MINTfarben.


JKG setzt auf Digitalisierung … einzige saarländische Pilotschule für die Entwicklung der Schulcloud

Cloudlösungen, das sind Daten oder Programme, die auf Servern im Internet liegen und von überall sehr einfach abrufbar sind, bilden in Wirtschaft und Industrie heute bereits einen wichtigen Beitrag für einfaches und sicheres Arbeiten. Eine solche Cloudlösung genannt Schulcloud soll in den nächsten Jahren vom Hasso-Plattner Institut Potsdam, einer der renommiertesten Informatikhochschulen Europas in Zusammenarbeit mit 20 MINT-EC Pilotschulen aus ganz Deutschland entwickelt werden und eine dieser 20 Schulen ist das JKG-Lebach.

Beim IT-Gipfelhaupttag am 18.11.2016 in Saarbrücken hat die Bundesbildungsminsterin Frau Wanka dieses Projekt offiziell angekündigt und die betreffenden Schulen vorgestellt. An dieser Stelle unterstrich sie genau wie der Leiter des Hasso-Plattner Instituts Professor Christoph Meinel in der Vorwoche bei der MINT-EC Schulleitertagung in Göttingen die Hoffnungen und Erwartungen, die sich an dieses „Jahrhundertprojekt“ knüpfen und sicherte die finanzielle Unterstützung seitens des Bundesbildungsministeriums zu. Am JKG sieht man indes die Auswahl als Pilotschule als eine logische Konsequenz auf die systematische Aufwertung des Faches Informatik in den vergangenen Jahren.


Schülerinnentag 2016 an der Technischen Universität Kaiserslautern

Mädchen und naturwissenschaftliche und technische Fächer?

Technik und Naturwissenschaften können nicht ohne die innovativen Potentiale von Frauen auskommen!

15 Mädchen der Jahrgangsstufen 10 bis 12 waren mutig und besuchten am 29. September mit ihren Lehrerinnen Frau Schmidt und Frau Ziegler die Universität in Kaiserslautern und nutzten die Möglichkeit Berufsbereiche bzw. Studiengänge kennenzulernen, zu denen viele bislang eher wenige Informationen hatten. Das angebotene Programm bot die Möglichkeit selbst etwas auszuprobieren, die Räumlichkeiten der Universität kennenzulernen, Antworten auf allgemeine Fragen zum Studium zu erhalten und mit Studierenden ins Gespräch zu kommen.

Hannah und Paula hat der Workshop „Rein in die Stadt oder raus auf`s Land“ am besten gefallen.

„Zuerst liefen wir quer über das Unigelände, um an das Gebäude für Raumplanung und Architektur zu gelangen. Dort hörten wir zuerst einen Vortrag, den wir allerdings selbst mitgestalten durften. Er handelte von der Verteilung der Menschen auf die verschiedenen Wohnräume. Am Ende des Vortrags stimmten wir ab, wie wir derzeit wohnten und wie wir später einmal wohnen wollen. Danach gestalteten wir selbst eine Siedlung mit den Materialien wie es ein Profi macht. Unsere Ergebnisse durften wir mit nach Hause nehmen. Dieser Workshop war ein voller Erfolg!“

Carmen und Gina besuchten den Workshop „Pflege –Beauty – Marketingkonzept eines Kosmetikunternehmens“.

„Während des Workshops durften wir in Gruppen verschiedene Beauty-Produkte vorstellen und ein Konzept entwickeln, wie wir das Produkt vermarkten würden. Dies hat uns sehr gut gefallen, da wir uns aktiv beteiligen konnten und wir so einen direkten Einblick in die BWL-Marketing-Welt hatten. Die Gruppe mit der besten Marketingstrategie gewann einen Preis. Im Anschluss durfte sich jede Teilnehmerin eine Parfumprobe selbst mischen.“

Der Tag an der Universität Kaiserslautern war ein voller Erfolg: Die Schülerinnen waren begeistert und erhielten viele wertvolle Einblicke in technische Berufsmöglichkeiten.

Ein Bericht von Carmen da Rocha Cavalhais, Gina Erbel, Hannah Mees und Paula Dieter


JKG-Schüler zeigen sich gewohnt informatikbegeistert

Fast zeitgleich zum Nationalen IT-Gipfel in Saarbrücken fand in der Woche vom 07.11 – 11.11.16 am Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach mittlerweile schon zum 5. Mal der Informatikwettbewerb „Informatikbiber“ statt. Hierbei handelt es sich um einen Wettbewerb, der sich zum Ziel gesetzt hat, das Interesse an der Informatik durch spannende Aufgaben, die keinerlei Vorkenntnisse erfordert, zu wecken. Er soll den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie vielseitig und alltagsrelevant diese moderne Wissenschaft sein kann. Für viele Kinder und Jugendliche ist dann auch die Beschäftigung mit der Informatik aber ohne Computer, Tablet oder Handy eine ganz neue und ungewohnte Erfahrung, die zur weiteren Beschäftigung mit dem Fach anregt. Hier geht es nicht um Programmierung sondern um grundlegende Algorithmen und Verfahren, die spielerisch verpackt, den Blick auf DIE Wissenschaft des 21. Jahrhunderts richten.

Mit fast 500 teilnehmenden Schülern, davon über 100 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5, konnte man sich dann an der Schule auch über 70% Teilnehmer an der Gesamtschülerzahl freuen. Dieses ungemein hohe Interesse belegt einmal mehr den Stellenwert und die Akzeptanz dieses zukunftsträchtigen Faches am JKG. Teilweise waren die Kinder selbst überrascht von ihren Kenntnissen um Zusammenhänge und Vorgehensweisen, die ihnen häufig aus dem Mathematikunterricht bekannt vorkamen, deren Relevanz für Alltagsprobleme bis dato allerdings verborgen blieb.

Frei nach dem Motto: „Es gibt 10 Arten von Menschen: Die einen verstehen das Binärsystem, die anderen nicht.“


Klassen 6 des JKG zu Besuch auf dem Umweltcampus Birkenfeld (15.09.2016)

Anlässlich der Kinderuni der Hochschule Trier besuchten die fast 100 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 des Johannes-Kepler-Gymnasiums gemeinsam mit ihren Klassenlehrern die Fachhochschule Birkenfeld. Seit unsere Schule Anfang des Jahres eine Kooperation mit dem Umweltcampus geschlossen hat, ist dieser Besuch ein weiterer Baustein, um unsere Kinder auf die Möglichkeiten und Anforderungen, die unsere hochtechnisierte Gesellschaft mit sich bringt, vorzubereiten. Insbesondere auch der Aspekt des Umweltschutzes soll da nicht zu kurz kommen.

Um 9.00 Uhr wurden die Kinder im großen Hörsaal durch Prof. Dr. Klaus Helling sowie Stefanie Lenze vom Chemieverband VCI begrüßt. Im Anschluss daran konnte die Campus-Hexe wieder mit tollen farbenprächtigen und explosiven Experimenten im Rahmen der Experimentalvorlesung „Teufel gegen Engelchen! Wer wird beim chemischen Showdown siegen?“ zeigen, wie die Schlüsseltechnologie Chemie Spaß machen kann. Außerdem warteten weitere interessante Projekte und Vorlesungen auf die Schülerinnen und Schüler. In kleinen Gruppen konnten die Kinder beispielsweise der Frage auf den Grund gehen, warum wir heute dringend ungestörte Natur brauchen, was ein „ökologischer Rucksack“ ist oder lernen, wie Wasserstoffautos funktionieren. Auch der Frage nach der Funktionsweise unseres Rentensystems oder der Herkunft der verschiedenen Sprachen wurde auf den Grund gegangen.

Mit rund 900 angemeldeten Schülerinnen und Schülern aus Birkenfeld, Idar-Oberstein, Hermeskeil, Lebach sowie aus St. Wendel, Wadern und Freisen – davon fast 100 vom JKG – erzielte die Kinder-Uni 2016 einen neuen Rekord.

Fazit: Supercoole und lehrreiche Aktion - im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!!


1. Runde der Mathematik-Olympiade 2016 am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach

Der Wettbewerb richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Olympiadeklassen 5 bis 12 unserer Schule.

Die Aufgaben können bei den Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern in gedruckter Form abgeholt oder hier (Link) heruntergeladen werden.

Lösungen für die Klassenstufen 5-7 können bis zum 05.10.2016 bei den Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern abgegeben werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klassenstufen 8-12 senden ihre Lösungen bis zum 06.10.2016 entweder per Post an Uwe Peters, Robert-Schuman-Gymnasium, Prälat-Subtil-Ring 2, 66740 Saarlouis oder als PDF an maoly-saar@gmx.de.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten am 20.10.2016 das Ergebnis durch Aushang am Informationsbrett.

Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizieren sich für die 2. Runde der Mathematik-Olympiade.

Aufgaben:

Klasse 5   /   Klasse 6   /   Klasse 7   /   Klasse 8   /   Klasse 9 und 10   /   Klasse 11 und 12


5-er Schüler des JKG mit den Rangern im Nationalpark … der Wildkatze auf der Spur

Ein Wandertag an der frischen Luft ist an und für sich ja nichts Besonderes. Geht es dann mit den Rangern auf Entdeckungstour in den Nationalpark Saar-Hunsrück, dann sieht die Sache wieder ganz anders aus.

Für die 90 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 und ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer war dieser Tag voller neuer Erfahrungen und Erkenntnisse. „Was ist denn überhaupt ein Ranger und was sind eure Aufgaben?“ … war da eine der ersten Fragen.

Die Kids konnten sich im Anschluss an die kurze Erklärung anhand der bereitgelegten Werkzeuge wie Kettensäge, Sapi, Fällheber und der Schutzausrüstung davon überzeugen, dass der Beruf durchaus abwechslungsreich aber auch anstrengend ist. „Was passiert denn mit dem gefällten Holz und wie kriegt ihr die großen Stämme aus dem Wald?“ Schnell wurden die Begriffe Fällkerbe, Rückegasse und Aufmass geklärt und mit großer Überraschung mussten unsere Kids feststellen, dass es auch hier nicht ganz ohne Mathematik geht. An einer der im Wald vorbereiteten Stationen erhielten die Kinder einen Einblick über die Bedeutung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und konnten mit dem Nachhaltigkeitsspiel eigene Strategien zur nachhaltigen Bewirtschaftung eines Waldgebietes entwickeln und besprechen. Auch die Renaturierung zahlreicher Moorflächen und deren Bedeutung für den Wasserhaushalt des Waldes aber auch der angrenzenden Bäche und Flüsse wurde den Kindern in natura erläutert Aber nicht nur die Flora war Thema an diesem Tag sondern ein besonderer Focus galt auch den im Nationalpark lebenden Tieren. In von den Schülern selbst vorbereiteten und auch gehaltenen Kurvorträgen wurden zahlreiche, seltene, im Wildpark aber anzutreffende Tiere vorgestellt.

Am Ende eines langen Tages waren sich alle einig, dass die Natur und insbesondere unser Wald ein schützenswertes Gut ist.


5-er des JKG im Dynamikum ..…. jedem Kind sein MINT

Wie geht das? Was soll die Station hier? Versteh ich nicht …! Wozu soll das gut sein? ….

Fast 100 Kinder und ihre 5 betreuenden Lehrerinnen und Lehrer verbrachten am Faschingsdonnerstag anlässlich des JKG-MINTwandertages unserer 5-er einige lehrreiche Stunden im Pirmasenser Mitmachtechnikmuseum Dynamikum. Konnte man anfänglich noch den ein oder anderen solchen, etwas ratlosen Spruch hören, so lösten sich im Rahmen des Vormittags viele Fragen zur Physik, Chemie und Biologie von ganz alleine. Ausprobieren, nachfragen, erklären, zuhören und wieder ausprobieren. Praktischer Unterricht kann ja gerade in den Naturwissenschaften so spannend sein ……

Bilder von Laura Kirsch, Svenja Eisenhauer, Tamara Bour, Anna Wahl und Anna Lena Patzig


JKG-Schüler erhalten ECDL –Zertifikat

Seit dem vergangenen Jahr ist das Johannes-Kepler-Gymnasium eines der wenigen saarländischen Gymnasien, das sich akkreditiertes ECDL-Testzentrum nennen darf und so seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten kann, das ECDL Zertifikat zu erwerben. Dieses Zertifikat ist in der Wirtschaft allgemein als Nachweis fundierter Computerkenntnisse anerkannt und somit auch ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Sogar der TÜV empfiehlt den ECDL, der übrigens auch über die Grenzen Deutschlands hinweg einen sehr guten Ruf genießt.

Jetzt haben am JKG erstmals drei Schüler dieses Zertifikat erworben und damit ihre Chancen am Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert. Die drei Abiturienten Joel Backes, Luca Heib und Lukas Timmermann  konnten im Rahmen von jeweils vier Teilprüfungen, die alle online abgelegt wurden, ihre Kenntnisse in den Bereichen Computergrundlagen, Online-Grundlagen, Grundlagen-Textverarbeitung und Grundlagen-Tabellenkalkulation unter Beweis stellen. Darüber hinaus hatten die betreuenden Lehrer Markus Reinhard und Stephan Zimmermann durch die eigene Teilnahme an den entsprechenden Prüfungen die Gelegenheit sich vom hohen Niveau derselben zu überzeugen. Der Schulleiter Hans Herrmann überreichte den stolzen Prüflingen im Rahmen einer Feierstunde ihre Urkunden und unterstrich bei dieser Gelegenheit die Bedeutung des Wissens um digitale Zusammenhänge für die Zukunft!


JKG-Schüler mit überragendem Informatikwissen

Informatik ist DIE Wissenschaft des 21. Jahrhunderts. Zumindest in weiten Teilen der Industrie, der Wirtschaft, der Wissenschaft …. und am JKG ist man sich dessen bewusst. In diesem Sinne fand in der Woche vom 09.11 – 13.11.2015 am Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach zum dritten Mal die Teilnahme am Informatikwettbewerb „Informatikbiber“ statt.

Informatik ohne Computer war für die meisten Schüler eine mittlerweile nicht mehr ganz neue Erfahrung genau wie die große Bedeutung der Mathematik für dieses zukunftsträchtige Fach. Trotzdem waren die Kinder oft selbst überrascht von ihren Kenntnissen um Zusammenhänge und Vorgehensweisen. Da wurde sortiert, entschlüsselt, verpackt, Wege gesucht und Vieles mehr.

Mit fast 400 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, davon über 90 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5, konnte man sich an der Schule auf nahezu 60% Teilnehmer an der Gesamtschülerzahl freuen. Auch die hohe Quote an Spitzenplätzen bei den Platzierungen sorgte für allgemeine Zufriedenheit. Besonders erfolgreich waren hierbei die Klassen 8bm und 8cm, die beiden neuen MINT-Klassen mit Informatik als regulärem Unterrichtsfach. Hier konnte der Schulleiter Hans Herrmann Alexandru Tonita (1. Preis), Joshua Ganz (1. Preis), Jonathan Kirsch (1. Preis), Alina Bauer (2. Preis), Fiona Petri (2. Preis), alle aus der 8cm, und Nico Schmitz (1. Preis) aus der 8bm zu ihren hervorragenden Leistungen beglückwünschen. Für die Verantwortlichen am JKG bestätigte sich einmal mehr, dass der breit angelegte und auf vielfältige Kompetenzen abzielende Informatik- und Mathematikunterricht das richtige Mittel ist, unsere Kinder auf die Anforderungen des Lebens vorzubereiten.


JKG beim Bundesfinale von Jugend forscht

Veranstaltungsort war das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn. Mit dabei: 191 Teilnehmer mit 101 Projekten aus dem ganzen Bundesgebiet, darunter sechs Teilnehmer mit zwei Projekten vom JKG. Qualifiziert hatten sich unsere Jungs und Mädels durch den Landessieg im März. Von den 47 saarländischen Projekten durften nur fünf mit zum Bundeswettbewerb. Die Qualifikation von gleich zwei Gruppen unserer Schule für das Bundesfinale war also eine außerordentliche Leistung!

Die Ehre, das JKG zu vertreten (und das mitten im Abistress), hatten einmal Simon Spies, Dennis Knobe und Patrick Szylar im Fachgebiet Mathematik / Informatik. In ihrem Projekt mit dem Titel „Struktur und Design plattformübergreifender Anwendungen“ entwickelten sie ein Programm für einen digitalen Vertretungsplan, das nutzerabhängig aber unabhängig vom genutzten Endgerät funktioniert. Zur zweiten JKG-Gruppe gehörten Sara Mosbach, Nastasja Hryaznov und Anna-Lena Albert im Themenbereich Arbeitswelt. Ihr Projekt trug den Titel „Optimierung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“. Sie suchten dabei in einer Befragung der 9er und 11er Klassen nach Schwachpunkten des Unterrichts und entwickelten einen schüler- und praxisorientierten Ansatz zur Umsetzung des Themas Wahrscheinlichkeitsrechnung im Mathematikunterricht der Klasse 9.

Das gut gefüllte Programm des Wettbewerbs mit Aufbau der Stände, zwei Jurybefragungen, Besuchertag, Abendprogramm und zwei Feierstunden ließ keine Langweile aufkommen und sorgte für eine Menge neuer Erfahrungen. Dennis Knobe schreibt dazu:

„Der Bundeswettbewerb Jugend forscht 2016 fand im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn, dem größten Computermuseum der Welt, statt. Neben der Ausstellung und den verschiedenen Forschungsprojekten wurden auch diverse andere Unterhaltungsmöglichkeiten geboten, um beispielsweise die Zeit zwischen den Jurygesprächen zu überbrücken. Doch der Hauptgrund, aus dem es nie wirklich langweilig wurde, waren die anderen Teilnehmer. Gemeinsam mit den anderen Jungforschern aus dem Saarland, die uns schon flüchtig bekannt waren, steigerten wir unsere Bekanntheit und die unseres Bundeslandes durch das Verteilen von Saarland-Merchandise, welches uns mitgegeben wurde. Da kein anderes Bundesland diese Werbemöglichkeit hatte und wir unser Verkaufstalent entdeckten, brach unter unseren neuen Freunden eine regelrechte “Saarland-Euphorie” aus. In den vier Tagen stellte sich heraus, dass die meisten Jungforscher schlaue, junge Leute sind, mit denen man diskutieren, Spaß haben und auch mal einen trinken kann.

Nach den ersten Tagen, die für Aufbau, Jurygespräche, Fotos und Öffentlichkeit gedacht waren, folgten die Höhepunkte in Form der Preisverleihung und Sonderpreisverleihung. Unterbrochen von mehreren Show-Acts haben wir alle kräftig mitgefiebert. Und tatsächlich schaffte es ein Teilnehmer aus dem Saarland, den 3. Platz in Biologie und einen Sonderpreis zu gewinnen. Aber auch die von uns ernannten “Ehrensaarländer” (u.a. aus Thüringen, Niedersachsen und Bayern), denen wir ebenfalls die Daumen drückten, konnten mehrere Preise und sogar Bundessiege abräumen.

Obwohl wir selbst keinen Preis mitnehmen konnten, sehen wir uns nicht als Verlierer, da wir viel Spaß hatten und neue Kontakte zu interessanten Leuten aus ganz Deutschland knüpfen konnten. Eine Teilnahme ist jedem, der Interesse hat, nur zu empfehlen!“

Im Namen der ganzen Schulgemeinschaft und der Betreuungslehrerin Michaela Weber nochmals herzlichen Glückwunsch zu den tollen Erfolgen!


1. Plätze in der Königsdiziplin Mathematik/Informatik und in Arbeitswelt sowie zahlreiche weitere Platzierungen – Kommentar eines Juroren „Das ist schon fast eine Masterarbeit“

Zwar war unser Lebacher MINT-Gymnasium nicht DIE Schule mit den meisten Teilnehmern aber ganz klar DIE mit den meisten Preisträgern. So erhielten 5 der 6 eingereichten Projekte Platzierungen unter den ersten drei und 5 Projekte wurden mit den verschiedensten Sonderpreisen bedacht. Kein Wunder, dass beim Abschlussfoto mit der Ministerpräsidentin Frau Annegret Kramp-Karrenbauer fast nur JKG-ler auf der Bühne standen.

Im Einzelnen kann sich die Schulgemeinschaft über folgende erfolgreiche Projekte freuen:

1. Platz in der Königsdisziplin Mathematik/Informatik (Simon Spies, Dennis Knobe, Patrick Szylar)

 

Gerade in der angewandten Informatik führen oft viele Wege nach Rom. Die drei JKG-Nachwuchsinformatiker haben sich damit beschäftigt, wie eine moderne Anwendung aufgebaut, strukturiert und gestaltet werden sollte, um möglichst schnell, flexibel und anpassbar zu sein. Um herauszufinden welche Techniken am besten zu benutzen sind, welche Programmiersprachen zu verwenden sind und welche Umgebungen sich empfehlen lassen, haben sie eine eigene, plattformübergreifende Anwendung erstellt. Dabei wollten sie eine Struktur etablieren, die bestmögliche Erweiterbarkeit bietet, um damit einen Dienst bereitzustellen, der trotz hoher Geschwindigkeit und effizienter Performance eine intuitive und angenehme Benutzererfahrung ermöglicht. Um dies auch praktisch umzusetzen und nachfolgenden Schülergenerationen das Leben etwas zu erleichtern bzw. der Schulgemeinschaft etwas zurückzugeben, haben sie eine Plattform zum Austausch individueller Vertretungspläne, sowie die Schüler betreffende Neuigkeiten, für die eigene Schule erstellt.

1. Platz Fachbereich Arbeitswelt (Sara Mosbach, Anna-Lena Albert, Nastasja Hryaznow)

 

„Ich verstehe das nicht!“ - Ein Satz, an den Schüler oft denken müssen, doch wieso sollte man dies nicht ändern können? Die drei JKG-Forscherinnen beschäftigten sich intensiv mit der Frage, wie man Schülern helfen könne und beschlossen, eine Optimierung des Unterrichts in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern anzustreben. Nach einer umfangreichen Umfrage stand fest, dass sie sich auf das „Problemfach“ Mathematik konzentrieren mussten. Dadurch kamen sie letztendlich zu dem Schluss, speziell die „Wahrscheinlichkeitsrechnung“ der Klassenstufe 9 zu optimieren. Um dies zu erreichen, setzten sie sich mit Lehrern zusammen, um mit ihnen einen Unterrichtsplan zu erstellen und auszutesten, der besseres Verständnis und besseres Lernen verspricht. Da sie selbst aus eigener Erfahrung wussten, wo die größten Probleme auftauchen, konnten sie so besser beurteilen, wie man den Unterricht optimieren kann. Ziel des Projektes war ein effektiveres Lehren und Lernen.

2. Platz in Biologie (Luca Daniel und Lars Lehnert)

 

Die passionierten Fußballer untersuchten die Auswirkung der Banane (in normalem Zustand und in Breiform) und eines Energiegetränks auf den Blutzuckerspiegel und damit auch die Leistungsfähigkeit beim Ausdauersport. Dabei haben sie vier Gruppen (Kontrollgruppe, die nur Wasser trinkt; Testgruppe 1, die die Banane in Breiform bekommt; Testgruppe 2, die die Banane in normaler Form zu sich nehmen; Testgruppe 3, die Energiegetränke zu sich nehmen) einem Ausdauertest unterzogen und fortlaufend Blutzuckermessungen vorgenommen. Durch mathematische / statistische Betrachtungen kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Wirkung sowohl der Banane aber auch die des Energiedrinks bei Ausdauerleistungen überschätzt wird.

3. Platz in Physik (Christopher Marx)

 

Für dieses Jugend-Forscht-Projekt hat sich der Nachwuchsphysiker entschieden, die Funktionsweise einer Pfeifenorgel nach dem Kegelladensystem zu erklären und nachzuvollziehen. Die Wahl des Themas lag nahe, da er selbst Orgel spielt und sich darüber hinaus u.a. in seiner Freizeit damit beschäftigt, verschiedenste Orgeln in einer Datenbank im Internet zu erfassen. So konnte er sich hier etwas mehr in die Thematik des Orgelbaus einarbeiten. Zu diesem Zweck wurden verschiedene akustische Messungen an Orgelpfeifen unterschiedlicher Bauart vorgenommen und darüber hinaus einige Vorurteile über das technische System der Kegellade durch Besichtigung und Bespielen mehrere Instrumente unter die Lupe genommen.

Sonderpreis in Technik (Pauline Schorr und Dominic Portscher)

 

Die beiden JKG-Abiturienten kamen in der Oberstufe zum ersten Mal mit dem Thema „Aufwindkraftwerk“ in Berührung und wahren von der Thematik dermaßen fasziniert, dass sie sich dazu entschieden sich im Rahmen von „Jugend forscht“ mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Ein interessanter Aspekt war hier, dass der Bereich der regenerativen Energien sehr aktuell und andererseits dieses Teilgebiet relativ wenig erforscht ist. Die beiden stellten sich die Frage, ob es rentabel ist, ein Aufwindkraftwerk für den Eigenbedarf (das heißt, für einen Standardhaushalt mit vier Personen) zu errichten. Diesbezüglich haben sie theoretische Überlegungen zum Ertrag und der nötigen Größe angestellt aber auch ein Miniaturmodell eines Aufwindkraftwerkes geplant und gebaut. Nach der Fertigstellung des Modells führten sie Versuche durch, um die Effizienz des Kraftwerkes zu steigern. Sie beschäftigen sich auch mit der Frage, ob der Energieertrag durch eine vertikale Verengung des Luftkanals verbessert werden kann. Außerdem überlegten sie, wie der Kamineffekt verstärkt und verstetigt werden kann. Abschließend haben sie die Ergebnisse der Versuche ausgewertet und miteinander verglichen.

Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften (Lucas Zender und Nils Schuft)

 

Wasserstofffahrzeuge sind immer mehr auf dem Vormarsch. Viele Automobilhersteller widmen sich diesem Thema und bringen viele neue Produkte auf den Markt. Doch das größte Problem dieser umweltfreundlichen Technik ist die Verfügbarkeit von Wasserstofftankstellen. Diesem Thema haben sich die beiden Forscher gewidmet und die „Wasserstofftankstelle für Jedermann“ entwickelt. Ob daheim auf dem Garagendach oder auf dem Dach der nächsten örtlichen Tankstelle, diese solarbetriebene Elektrolysestation zur Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff macht die Wasserstoffmobilität erschwinglich und ist somit ein wichtiger Baustein in Richtung umweltfreundlichem Fahren.


3. Hour of code am JKG Grundschüler zeigen sich informatikbegeistert

„Programmieren? Das ist nix für mich.“ Konnte man früher am Johannes-Kepler-Gymnasium gelegentlich eine solch ablehnende Haltung gegenüber der Entwicklung von Software vernehmen, so schlägt das Pendel in den letzten Jahren zusehends in die andere Richtung um. Mittlerweile liegt die Softwareentwicklung voll im Trend. Belegt wird dies durch außergewöhnlich hohe Teilnehmerquoten in nahezu allen Informatikwettbewerben und überdurchschnittliche Ergebnisse in fast allen Altersstufen. Darüber hinaus bietet das JKG seit dem vergangenen Schuljahr als eines von zwei MINT-Gymnasien des Saarlandes Informatik in fast jeder Klassenstufe an.

Am diesjährigen Tag der offenen Tür konnten auch die das JKG besuchenden Grundschüler und ihre Eltern den Hauch des Digitalen verspüren - richtete doch das Lebacher Gymnasium an diesem Tag zum dritten Mal als einziges Gymnasium im Saarland diese Lehrveranstaltung aus. Nahezu 60 Schülerinnen und Schüler an 24 Rechnern sorgten zwar für Gedränge, belegen aber auch das große Interesse. Neben der Erfahrung, dass die Arbeit am Computer mehr sein kann als Zocken und der Erkenntnis, das Programmieren auch schon in der Grundschule möglich ist, nahmen die Kinder auch jeweils eine Urkunde über das erfolgreiche Absolvieren des Workshops mit nach Hause.

Die Hour of Code ist eine weltweite Bewegung, die Millionen von Schülern in über 180 Ländern erreicht.  Altersgerecht werden dabei Kinder und Jugendliche an die Entwicklung von Software und somit an eine zentrale Kompetenz der Zukunft herangeführt.  


Technik erleben – Technik begreifen: Klasse 6d in der Wissenwerkstatt Saarbrücken

Im Rahmen der Projekttage besuchte die Klasse 6d gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Kreutzer die Wissenswerkstatt. Mit viel Vorfreude und Motivation gings morgens um 8.30 Uhr mit der Saarbahn Richtung Saarbrücken.

Die Wissenswerkstatt bietet eine Vielzahl von Kursen an, in denen Technik nicht nur theoretisch sondern auch praktisch vermittelt und angewendet wird.

Wie kommt der Strom in die Steckdose? Woher weiß der Toaster wann ein Brot fertig ist? Wie wird ein Auto angetrieben und wie fliegt ein Flugzeug? Dies sind nur einige Themen mit denen sich die Schülerinnen und Schüler beschäftigen können. Ziel ist es möglichst viele Antworten zu geben und Themen eigenhändig in spannenden Versuchen zu erforschen. Tüfteln, Basteln, Selbermachen, Ausprobieren, Hämmern, Bohren und Schrauben standen also für die Klasse 6d auf der Tagesordnung.

Die Klasse hatte sich im Vorfeld für zwei Kurse entschieden. Zum einen für den Basiskurs „Strom“ und zum anderen für den Grundkurs „Robotik“.

 
 

 

In dem Kurs „Mit dem Strom wird’s spannend – Basiskurs Strom“ entdeckten die Schülerinnen und Schüler, wo der Strom, den wir alle ganz selbstverständlich nutzen, eigentlich herkommt. Mit "elektrisierenden" Experimenten und auch etwas Theorie erfuhren sie, wie Strom erzeugt wird, wie er durch die Leitungen flitzt und was wir damit alles machen können. Dieser Kurs vermittelt die handwerklichen Grundfertigkeiten zum Umgang mit Strom, wie z.B. das Löten. Er ist daher Voraussetzung für alle weiterführenden Kurse im Themenfeld "Mit Strom wird's spannend". Im Basiskurs baute jeder Schüler einen Ventilator, den er natürlich auch mit nach Hause nehmen konnte.

 

Welche Arten von Robotern gibt es, wie funktionieren sie und wo werden sie eingesetzt? Das und vieles mehr lernte die Klasse im Kurs Robotik I.

Die Schülerinnen und Schüler bauten im Team einen Lego Mindstorm Roboter zusammen und programmierten diesen dann am PC aus vorgefertigten Bausteinen. Sie lernten die notwendigen Befehle Schritt für Schritt kennen, so dass die Roboter schließlich erstaunliche Aufgaben bewältigen konnten.

 

Nach den tollen Stunden in der Wissenswerkstatt gingen wir ins Vapiano gemeinsam essen. Am späten Nachmittag kamen wir schließlich erschöpft und mit vielen neuen und aufregenden Eindrücken wieder in Lebach an.

Fazit: Spannendes, aufregendes und praxisbezogenes Lernen!


JKG Lebach wird MINT-Gymnasium! Ministerium genehmigt neuen MINT-Zweig am Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach

Wissenschaftlicher, technischer und sozialer Wandel erfordern vor allem von unseren Schülerinnen und Schülern, in Zukunft ein immer breiteres Spektrum überblicken und bewältigen zu müssen. Daher stellt die Informationstechnologie mit all ihren Facetten eine wichtige Grundlage in unserer modernen Welt dar, auf die wir als Schule die uns anvertrauten jungen Menschen vorbereiten müssen.

Passend zu der im März dieses Jahres beschlossenen Kooperation des Johannes-Kepler-Gymnasiums mit der Firma Krämer IT Solutions steht ein weiterer großer Schritt an, mit dem unsere Schule auf diese immer stärker wachsende Bedeutung der Informationstechnologie reagieren wird: Das JKG wird als eines von zwei saarländischen Gymnasien einen echten MINT-Zweig mit den Schwerpunkten Naturwissenschaften und Informatik anbieten.

Die Schülerinnen und Schüler des JKG haben damit künftig die Möglichkeit, im naturwissenschaftlichen Zweig Informatik ab Klassenstufe 8 als ganz normales Schulfach zu wählen und je nach Wunsch auch bis zum Abitur fortzuführen. Somit können wichtige Themenbereiche deutlich fundierter und umfassender behandelt werden – für die Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Aspekt auch und gerade im Hinblick auf die immer größere Bedeutung der Informatik in Studium und Beruf!


Exkursion des Johannes-Kepler-Gymnasiums zur TU Kaiserslautern

Am Dienstag dem 30. Juni 2015 besuchten alle Interessierten der Klassenstufe 11 die Technische Universität in Kaiserlautern. Wir fuhren von der Schule aus mit Frau Ziegler und Frau Rech mit dem Bus zu dem Campus, um uns zunächst Vorlesungen anzuhören.

Hingegen allen Erwartungen waren diese alles andere als langweilig, sogar im Gegenteil durchaus interessant. Besonders die Vorträge der Studenten zogen uns in ihren Bann, vielleicht da sie uns genau das erzählten, was für uns wichtig war. Sie sprachen vom Studienalltag, den verschiedenen Voraussetzungen und den Wegen, die man danach einschlagen könne. Dann erzählte uns Professor Dr. Matthias Hampel wie das Berufsfeld eines Ingenieurs aussehen könne. Ein Ingenieursstudium sei sehr facettenreich und wenn man sich genug dafür interessiere, habe man auch später gute Berufschancen.

Nachdem wir auch kleine Broschüren über verschiedene Studiengänge erhalten hatten, begann auch unser erster Workshop. Vormittags haben wir uns mit unserem „Traumhaus in 3D“ beschäftigt. Hier zeigte man uns, wie man ein Haus mit einem Computerprogramm nachbauen kann. Es machte wirklich viel Spaß, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und wie aus dem Nichts ein Haus zu entwerfen. Die theoretischen Erklärungen über die Funktionsweise und Einsatzgebiete des Programms waren sehr interessant, aber auch inhaltsreich. Bei der praktischen Umsetzung konnte man sich allerdings sehr schnell in das Programm einfinden und man wollte man gar nicht mehr aufhören.

Die Zeit ging schneller vorbei als gedacht und schon saßen wir nach einem leckeren Mittagessen in dem zweiten ''Workshop''. In diesem stand „App Design für Fitness und Lifestyle“ im Vordergrund. Leider fiel dieser Workshop etwas theoretischer aus als der erste.

Alles in einem war es eine sehr erfolgreiche Exkursion, da wir viele neue Informationen erhalten hatten, die uns bei unserer Berufsorientierung hilfreich sein können.


MINTeinander lernen am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach

 

Die Kooperation fand im Rahmen des Projektes MINTeinander statt, welches die Verzahnung des Lernens in MINT-Fächern vom Kindergarten bis zum Gymnasium fördern soll. Die zu diesem Zweck extra angefertigten Versuchsmaterialien und Arbeitsblätter stießen bei den Grundschülern auf reges Interesse. Betreut wurden die einzelnen Stationen von Schülern der Oberstufe des Johannes-Kepler-Gymnasiums und Schülern der Klassen fünf bis sieben, denen die angebotenen Versuche mindestens genauso viel Spaß machten wie den Grundschülern.

Die dafür benötigten Mittel sind ganz einfach zu beschaffen und stehen sogar in den meisten Haushalten zur Verfügung. In der Physik wurde unter anderem mit Magneten experimentiert und mithilfe eines Speisestärke-Wasser-Gemischs eine Art Treibsand – eine Flüssigkeit mit verblüffenden physikalischen Eigenschaften – hergestellt. Das Experimentieren mit dem „Treibsand“, bei dem ordentlich gekleckert wurde, erfreute sich bei den Schülern besonderer Beliebtheit und wird wohl (zum Leidwesen einiger Eltern) zuhause wiederholt werden.

Nach einer Reinigung der Tische und Materialien ging es weiter zur Chemie. Auch hier standen Experimente im Vordergrund, die zuhause leicht nachgemacht werden können. Mithilfe von verschiedenen Substanzen, die in jedem Haushalt zu finden sind, wurde Rotkohl-Saft von rot über lila und blau bis hin zu grün verfärbt. Auch schwarzer Tee ändert seine Farbe beim Zusetzen von Säure. Am Ende wurden die Schüler mit einem lauten Knall verabschiedet – wie man es von der Chemie erwartet.

In der Robotik-AG bekamen die Schüler einen Einblick in die Programmierung und Steuerung von Lego-Robotern. Zusammen mit Schülern der Klassen fünf, sechs und sieben wurden Roboter zusammengebaut und erste einfache Programmieraufgaben erlebt. Erste Einblicke in Steuerungs- und Regeltechniken halfen, Interesse für technische Fragestellungen zu wecken und Hemmschwellen abzubauen.

Damit wurde der Zweck des Projekts voll erfüllt: Durch das kooperative und entdeckende Lernen wurde Begeisterung für die MINT-Fächer geweckt.


30 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 bei einem Projekttag für Mädchen an der Hochschule Kaiserslautern

Seit einigen Jahren bietet die technisch und naturwissenschaftlich orientierte Hochschule Kaiserslautern Projekttage speziell für Mädchen an. In diesem Jahr nahmen auch wieder 30 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 des Johannes-Kepler-Gymnasiums teil.

Noch immer konzentriert sich die Studien- und Berufswahl junger Frauen auf wenige Fächer und Berufe. Dabei spielen die Ingenieurwissenschaften eine relativ unbedeutende Rolle. Untersuchungen zeigen jedoch, dass es den meisten Mädchen weder an Begabung noch an grundsätzlichem Interesse mangelt. Dennoch ziehen viele sozialisationsbedingt eine technische Ausbildung nicht in Betracht.

Durch unseren Besuch an der Hochschule Kaiserslautern wurden den Mädchen etliche Möglichkeiten im MINT-Bereich näher gebracht. Hier liegen für junge Frauen große Zukunftschancen, da auch in den modernen Ingenieurwissenschaften mehr denn je Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Fremdsprachenkenntnisse, Sensibilität im Umgang mit Menschen und Teamfähigkeit gefragt sind.

An diesem Tag erhielt jede Schülerin ein individuell zusammengestelltes Tagesprogramm, das aus mindestens einem von 24 MINT-workshops, einer Informationsveranstaltung zur Studien- und Berufswahl und einer Führung durch die Hochschullabore bzw. durch die Bibliothek aufgebaut war.

Einige Schülerinnen berichten von ihren individuellen Erfahrungen:

Die meisten Mädchen der Klasse 10 cn besuchten den Workshop „Täter gesucht“. Wir konnten selbst anhand von verschiedenen Tests den Täter eines inszenierten Verbrechens ermitteln. Als Einführung in den Themenbereich der Blutgruppenbestimmung wurde interessante Präsentation gezeigt, in der die schulischen Grundlagen wiederholt und vertieft wurden. Nach der selbstständigen Bearbeitung von mehreren Aufgabenstellungen haben wir den Täter tatsächlich erfolgreich ermittelt, super!

Viele Schülerinnen aus unserer Klasse (10 ax) hat besonders gut der Workshop „Bau dir deinen eigenen Lügendetektor“ gefallen. Wir löteten uns unseren eigenen Dektektor zusammen, der in der  anschließenden Testphase auch funktionierte. Da wir die Lügendetektoren mitnehmen konnten, testeten wir sie zu Hause gleich an unseren Familien, die genauso verblüfft waren wie wir.

Die Schülerinnen der Klassen 10 d und 10 bn fanden den Workshop „Berufsberatung“ sehr interessant, da sich die meisten bisher wenige Gedanken über ihre Stärken und Schwächen gemacht haben, die auch für die Berufswahl wichtig sind. Zuerst wurden wir über verschiedene Studiengänge und Berufe informiert. Dabei klärte man uns auch über die Chancen, einen interessanten und gut bezahlten Job in den einzelnen Berufsfeldern zu bekommen, auf. Anschließend füllten wir mehrere Fragebögen aus, in denen es unter anderem um die eigenen Stärken und Schwächen, Hobbys und Interessen, Fähigkeiten und Wünsche an den zukünftigen Beruf ging. Anhand der Auswertung der Fragebögen sahen wir  dann, welche Berufe zu uns passen könnten. Wir fuhren mit einigen neuen Ideen nach Hause. Insgesamt war dies ein interessanter Workshop, den wir jedem weiterempfehlen, der sich seiner beruflichen Zukunft noch nicht sicher ist.


Das JKG stellt sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts … digital einfach genial!!!

Eine Welt in stetigem Wandel, die insbesondere durch die Digitalisierung unserer gesamten Lebensumwelt und ganz besonders auch der Arbeitswelt neue Anforderungen an die nächsten Generationen stellt, erfordert von uns heute besondere Anstrengungen in Bezug auf die Aus- und Weiterbildung unserer Kinder. So sind unsere Kids zwar heute in vielen Bereichen bestens ausgebildet in der Bedienung von Anwendungssoftware aus den verschiedensten Bereichen allerdings sind die wenigsten dazu im Stande eine solche Software auch selbst zu entwerfen – Stichwort Programmierung.

Da es in Deutschland als einem Industrie- und Hightechland aber auf solche Kompetenzen ganz besonders ankommt und diese Kompetenzen unseren Schülerinnen und Schülern auch das Tor zur Arbeitswelt von morgen weit öffnen werden, haben wir uns zum  Ziel gesetzt, dass jeder Schüler und jede Schülerin im Rahmen seinen/ihrer Schullaufbahn die Gelegenheit erhalten soll, einen vertieften Einblick in die spannende Welt der Informatik zu erhalten.  

Neben der alljährlichen Teilnahme am Informatikbiber und an der „hour of code“, der größten Lehrveranstaltung weltweit, erhalten insbesondere unsere Unterstufenschüler im Rahmen der, in den Stundenplan integrierten, „informationstechnischen Grundbildung“ einen gründlichen Einblick in die Wissenschaft der Zukunft.


JKG-Schüler lernen programmieren

In der Woche vom 8.-14. Dezember nahmen fast 200 Schülerinnen und Schüler des JKG an der weltweit größten Lehrveranstaltung  „hour of code“ teil. Die betreffenden Kids, übrigens überwiegend aus den Klassenstufen 5 und 6, erhielten dabei, wie 80 Millionen andere Kinder weltweit einen ersten Einblick in die Welt der Programmierung. Besonders unsere 5-er waren mit Feuereifer dabei und zeigten sich überrascht, mit wie wenig Spezialwissen erste Programme zum Laufen gebracht werden können. Wiederholungsstrukturen und Bedingungsabfragen verloren kindgerecht aufbereitet schnell ihren Schrecken. Außerdem erhielten unsere Nachwuchsinformatiker einen Einblick wozu die  Mathematik gut sein kann. Spätestens nach Abschluss des jeweiligen Kurses und Erhalt des personalisierten Zertifikates waren alle sehr stolz auf ihre Leistung.

Nebenbei machten die Teilnehmer erste Erfahrungen mit den Lernkonzepten der Zukunft. Nicht Frontalunterricht war angesagt, sondern die selbständige Erarbeitung der Inhalte mit Hilfe des Computers und des Internets.

Kommentar von Milena (Kl. 5): „… das macht ja richtig Spaß!“


We want you!

Ja genau! Wir wollen euch! Gesucht sind motivierte und mathematisch, technisch-naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler für verschiedene Wettbewerbe!

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Grundschüler experimentieren am JKG

Fast 40 Grundschüler und Grundschülerinnen der Klassenstufe 4 der Grundschule St. Michael fanden sich am Mittwoch, den 02.04.2014, gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen am JKG ein. Der Zweck dieses Besuches war ein Projekttag in Sachen MINT (MINT ist eine zusammenfassende Bezeichnung der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), der im Rahmen der Kooperation „MINTeinander“ der St. Michael Grundschule und dem JKG erstmals in den Räumen des Lebacher Gymnasiums stattfand.

Das Projekt MINTeinander zielt darauf ab, die Motivation und die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Fächern systematisch und aufeinander aufbauend zu entwickeln - vom Kindergarten über die Grundschule bis in die weiterführende Schule. Das JKG hat sich als „Mintfreundliche Schule“ und Mitglied des einzigen MINTeinander-Verbundes im Saarland zum Ziel gesetzt seine Schülerinnen und Schüler dahingehend zu unterstützen.

Die Grundschüler führten gemeinsam mit Schülern der Klassenstufe 5 des JKG verschiedenste Experimente in den MINTfächern Chemie, Physik und Informatik durch. Dabei erhielten sie einen ersten Einblick in die Themenbereiche Magnetismus (Physik), Säuren und Basen (Chemie) und Robotik (Informatik). Das ausgesprochen große Interesse und Engagement der Viertklässler aber auch die positive Rückmeldung ihrer Lehrerinnen bestätigten dann auch das JKG-Konzept. Der allgemeine Tenor war abschließend, dass man sich im nächsten Jahr am gleichen Ort noch einmal treffen wird.

Multiplikator: Frau Nadine Biegner, Klassenlehrerin 4: Frau Astrid Fox, MINT-Stationen (Chemie verblüffende chemische Effekte im Alltag, Physik Magnetismus, Robotic )


Auszeichnung von acht neuen „MINT-freundlichen Schulen“ im Saarland

Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes, Ulrich Commerçon und Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Bildungsinitiative »MINT Zukunft schaffen« sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben die Auszeichnung »MINT-freundliche Schule« an Schulen aus dem Saarland vergeben.

Der Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes Ulrich Commercon betont die Wichtigkeit der Auszeichnung: „Technologisches und naturwissenschaftliches Wissen und Können öffnen nicht nur die Tür zu zukunftsweisenden Berufen, sondern ermöglichen auch außerhalb der Schule ein Verständnis für die Umwelt und die uns im Alltag umgebende Technologie. Es freut mich daher besonderes, dass nun acht saarländische Schulen ausgezeichnet werden, denen es durch ihre MINT-Schwerpunkte gelingt, frühzeitig Freude und Interesse an Mathematik, Naturwissenschaft und Technik zu wecken.“

Thomas Sattelberger: »Unsere Schulen sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. ›MINT Zukunft schaffen‹ setzt daher genau hier an. Wir freuen uns, dass bereits 600 Schulen in Deutschland den „MINT-Weg“ aktiv als „MINT freundliche Schule« gehen.
Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen und die Öffentlichkeit durch die Auszeichnung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders gefördert. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die gezielt MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Auszeichnungsprozess.

Die Auszeichnung der Schulen steht zudem unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.
Kurzbeschreibung der Initiative:
»MINT Zukunft schaffen« als wirtschaftsnahe Bildungsinitiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Das Johannes-Kepler-Gymnasium als MINT-Hochburg

Das Johannes-Kepler-Gymnasium, das seit jeher einen stark ausgeprägten mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig aufweist, bestach bei der Jury insbesondere  durch die in Mathematik und Physik besonders ausgeprägte Praktikums- und Wettbewerbskultur. Zahlreiche Preise auf Landes- und Bundesebene belegen die hohe Qualität des Unterrichts und die herausragende Motivation der Schülerinnen und Schüler.

Auch die überdurchschnittliche Ausstattung in Physik, Chemie und Biologie sowie die zahlreichen für die Schülerinnen und Schüler bestehenden Möglichkeiten die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen von AGs zu erweitern und zu vertiefen machten den Juroren die Entscheidung besonders einfach, dieses Zertifikat nach Lebach zu vergeben.


Was ist MINT?

Unter MINT versteht man die zusammenfassende Bezeichnung von Unterrichts-/Studienfächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik,  Naturwissenschaft und Technik.

Die besondere Bedeutung dieser Fächer ergibt sich aus der Tatsache, dass Deutschland als Industrie- und Hochtechnologieland auf hochqualifizierten Nachwuchs in diesen Bereichen angewiesen ist. Vor allem die in den letzten Jahren immer weiter aufgehende MINT-Lücke, die die Diskrepanz zwischen den in der Industrie und Forschung benötigten MINT-Absolventen und den tatsächlichen Absolventen beschreibt, zeigt, dass einerseits die Berufsaussichten sehr gut sind und andererseits die Akzeptanz unter Schülern und ganz besonders unter Schülerinnen dem nicht gerecht wird.

Die von unserer Schule getätigten Bemühungen zielen darauf ab, das Interesse an MINT und das Bewusstsein für die sich in diesem Bereich ergebenden Chancen zu stärken.  


Wettbewerbe

Hochbegabtenförderung

Junge Menschen unterscheiden sich in ihren Begabungen und Fähigkeiten, in ihren Interessen und Neigungen. Der beste Bildungsweg für jede Schülerin und jeden Schüler ist derjenige, der die spezifische Leistungsfähigkeit optimal zur Entfaltung bringt. Besonders schwer ist es diesem Anspruch gerecht zu werden, wenn die Voraussetzungen der Schüler sehr stark vom Durchschnitt abweichen. Neben der Förderung der leistungs-schwächeren Schülerinnen und Schüler ist das zweite Standbein unseres Förderkonzeptes die Förderung der Hochbegabten. Die erste Stufe bildet hierbei die Diagnose der Hochbegabung. Hier arbeiten wir eng mit unserer Schoolworkerin und dem Schulpsychologischen Dienst zusammen. Eine zentrale Bedeutung hat jedoch auch die Zusammenarbeit mit den Eltern. So drückt sich Hochbegabung nicht selten in schulischen und außerschulischen Problemen aus und ist auch oft "nur" eine Hochbegabung auf einem Gebiet.
Nach diagnostizierter Hochbegabung erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an zahlreichen AGs, Wettbewerben und der Schüleruni teilzunehmen oder sich gar für ein Juniorstudium in Mathematik oder Informatik an der Universität des Saarlandes einzuschreiben.


MINTeinander - JKG ist dabei …

Die traditionsgemäß überdurchschnittlichen ausgeprägten Kompetenzen in Sachen MINT, eine herausragende Ausstattung in Mathematik, Informatik und den Naturwissenschaften und die auf dem Lebacher Schulcampus traditionsgemäß kurzen Wege, sowohl geographisch als auch organisatorisch, waren wohl der Grund, warum der Lebacher Schul- und Kindergartenverbund als einziger des Saarlandes für dieses Projekt ausgewählt wurden.   

Das Projekt: Das Projekt MINTeinander zielt darauf ab, die Motivation und die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen in MINT-Fächern systematisch und aufeinander aufbauend zu entwickeln - vom Kindergarten über die Grundschule bis in die weiterführende Schule. Damit dies gelingen kann, müssen die Bildungseinrichtungen mit Lehr- und Lerninhalten arbeiten, die altersgerecht angelegt und aufeinander abstimmt werden. Im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung haben Experten unter der Leitung von Prof. Dr. Kornelia Möller (Universität Münster) derartige Inhalte entwickelt. Materialsammlungen und didaktisches Begleitmaterial zum Thema Magnetismus unterstützen Fachkräfte und Pädagogen dabei, Bildungsinhalte – wie bei einer Spirale – in Kita und Schule aufeinander aufbauend zu vermitteln.

Die Ausschreibung: Zur Verbreitung des Konzepts suchte die Deutsche Telekom Stiftung bundesweit Netzwerke aus Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen, die sich gemeinsam – also „MINTeinander“ - um 100 Experimentiersets „Magnetismus“ inklusive begleitendem Lehrermaterial bewerben. Die Materialien werden in kostenlosen Lehrerfortbildungen vorgestellt und erprobt, so dass die Kisten im Kita- und im Schulalltag optimal zum Einsatz kommen können.

225 Netzwerke aus ganz Deutschland mit über 750 Einrichtungen haben sich beworben. Davon sind 24 Netzwerke bestehend aus 101 Kitas, Grundschulen und weiterführenden Schulen für die Projektteilnahme ausgewählt worden - davon im Saarland ein einziger.

Und wir sind dabei …..


Boysday am JKG

Als die Mädchen unserer 10-er Klassen im März den Projekttag für Schülerinnen an der Fachhochschule  Kaiserslautern besuchten, kam unter den Jungs ein Murren auf. Auch sie wollten in Sachen Technik mehr erfahren.

So organisierte die verantwortliche Lehrerin Frau Andrea Ziegler eine Fahrt zum Stahlwerk der Saarstahl AG in Völklingen. Hier wurden die mit Helmen, feuerfesten Jacken und Brillen ausgestatteten Schüler im Rahmen einer Führung über die verschiedenen Stufen der Stahlerzeugung von der Anlieferung des Roheisens mit dem Torpedowagen von Dillingen über die Stahlerzeugung im Converter, die Veredelung, den Guss und den Transport zum Walzwerk informiert. Im Walzwerk schließlich erhielten unsere Jungs Einblick in die Weiterverarbeitung des Stahls.  

Alle Teilnehmer der Führung waren beeindruckt von der Größe der Werkhallen aber auch von den zu beobachtenden Arbeitsabläufen. Etwas überrascht waren die Schüler darüber, dass bei Saarstahl auch viele Ingenieure, Physiker, Chemiker und Informatiker tätig sind.

Alles in allem, so war die einhellige Meinung, war dies eine überaus gelungene Exkursion.