Eltern, Erziehungsberechtigte - wir schätzen unsere Zusammenarbeit ...


Kontakt: elternvertretung@jkg-lebach.de


Unterrichtszeiten

1. Stunde 7.35 - 8.20 5. Stunde 11.15 - 12.00
2. Stunde 8.25 - 9.10 6. Stunde 12.05 - 12.50
große Pause 9.10 - 9.25 große Pause 12.50 - 13.00
3. Stunde 9.25 - 10.10 7. Stunde 13.00 - 13.45
4. Stunde 10.15 - 11.00 8. Stunde 13.50 - 14.35
große Pause 11.00 - 11.15 9. Stunde 14.35- 15.20

Ein Tag am See

Wir, die Klasse 10d, trafen uns am 7. Juni am Losheimer Stausee, um ein Camping-Abenteuer zu erleben. Als wir gegen Mittag die Zelte aufbauen wollten, überraschte uns allerdings bereits der 2. Regenschauer. Was für ein Morgen! Nach dem dritten und vierten Regenschauer waren wir völlig durchnässt aber die Zelte standen.

Nachmittags ließen wir uns teilweise in den Zelten nieder, spielten auf der Wiese und bereiteten den Grillabend kulinarisch vor. Zwischenzeitig hatten wir allerdings noch eine Mückenplage zu überleben, was uns gelang!!! Nachdem der Schwenker gezündet wurde, verbesserte sich auch schlagartig das Wetter und wir genossen den Abend in vollen Zügen mit Salaten, Grillgut und köstlichem Stockbrot an Zimt und Zucker.

Irgendwann verloren wir allerdings den Kampf gegen die Müdigkeit und schliefen fast jeder auf seine Weise ein: der eine  mit Sonnenbrille im Zelt, im Schlafsäcken am Lagerfeuer gewickelt oder wie Herr Brockhaus, isoliert von der Außenwelt in seinem Bus.

Am nächsten Morgen wartete ein leckeres Frühstück und das Abbauen und Aufräumen des Zeltplatzes auf uns. Frau Dittgen erwies sich als Champion im Zeltauf- und abbau. Unsere Erziehungsberechtigten holten uns nach einem schönen Wandercampingtag ab.

 

 


Johannes-Kepler-Gymnasium spendet 2000 Euro an die Mutter-Kind-Flüchtlingshilfe

"Wir hoffen auf Gott, doch haben das Wunder verpasst / wir bauen immer höher, bis es ins Unendliche geht / fast acht Milliarden Menschen, doch die Menschlichkeit fehlt.", singt Sido in seinem Song "Astronaut" und berührt mit dieser Kritik an unserer Gesellschaft viele. Am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach fehlt diese Menschlichkeit nicht. Als Schule mit Herz und Verstand beschloss die Schulgemeinschaft, einen Teil der Einnahmen des Schulfestes, das unter dem Motto "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" stand, an die Mutter-Kind-Flüchtlingshilfe Lebach zu spenden, um ein Zeichen zu setzen für die Menschlichkeit.

Seit Sommer 2015 erleben die Schülerinnen und Schüler des JKG durch die unmittelbare Nähe zur Landesaufnahmestelle, wie immer mehr junge Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern und viele schwangere Frauen in schlechter körperlicher und psychischer Verfassung in unser Land kommen, um dort Zuflucht vor Krieg und Verfolgung zu suchen. Vor dieser Tatsache kann und will die Schulgemeinschaft nicht die Augen verschließen, sondern Anteilnahme zeigen. So war es für die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrerschaft des JKG eine Herzenssache, einen Teil der Einnahmen des diesjährigen Schulfestes den Menschen zu spenden, die auf der Flucht aus ihrer Heimat das größte Leid zu tragen haben: den Kindern und Frauen.

Am 11. März 2016 überreichte das JKG im Rahmen einer feierlichen Stunde deshalb 2000 Euro Spendengeld an die Mutter-Kind-Flüchtlingshilfe, die eine medizinische Erstversorgung und Grundversorgung für schwangere Flüchtlingsfrauen, Frauen und deren Kinder einleitet und sicherstellt. Bei der Spendenübergabe bedankte sich Frau Martina Engel-Otto von der Landeskoordinationsstelle Frühe Hilfen Saarland für die großzügige Unterstützung des JKG und verdeutlichte den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 12 in einem bewegenden Vortrag über die Arbeit des Netzwerkes Frühe Hilfen, wie wertvoll die finanzielle Unterstützung der Schule für die Organisation  ist. Das Team aus Hebammen, Familienhebammen und Krankenschwestern kümmert sich insbesondere um traumatisierte Hochschwangere, frisch entbundene und alleinreisende Frauen. Der kurze und persönliche Einblick, den Frau Engel-Otto in die brutale Wirklichkeit von diesen Flüchtlingsfrauen gab, zeigte der Schulgemeinschaft des JKG, dass ihre Spende hier genau richtig ist.


" Gemeinsam gegen Cybermobbing" - Ein Elternabend besonderer Art am Johannes-Kepler-Gymnasium

 

"Für mich ist das Internet wie ein Hammer. Mit einem Hammer kann man schöne Bilder aufhängen, sich aber auch so auf die Finger hauen, dass es weh tut", erklärt Herr Peter Sommerhalter, Referent und Medienexperte, den Eltern der Klassenstufe 6 des Johannes-Kepler-Gymnasiums an einem Elternabend der besonderen Art und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Die digitalen Medien eröffnen einerseits dem Benutzer neue Chancen, andererseits bergen sie Risiken und Gefährdungen. Mehr als 80 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren nutzen mehrfach in der Woche das Internet und die Zahlen steigen stetig an. Darauf muss Schule reagieren.

Mit dem Projekt "Wir alle gegen Cybermobbing" will das Johannes-Kepler-Gymnasium bei ihren Schülerinnen und Schülern bereits frühzeitig die Grundlagen für einen kompetenten Umgang mit den digitalen Medien legen, denn je früher Chancen und Risiken thematisiert werden, desto nachhaltiger kann sich ein Bewusstsein für einen reflektierenden Umgang mit dem Internet entwickeln.

Unterstützt vom "Bündnis gegen Cybermobbing e.V. Karlsruhe" haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 des JKG mit dem brisanten Thema Cybermobbing auseinandergesetzt und nicht nur grundlegenden Information darüber gesammelt, wie dieses Phänomen entsteht, sondern darüber hinaus erarbeitet, wie man als Gemeinschaft diesem Problem begegnen kann. An einem außerordentlichen Elternabend präsentierten die Kinder als Experten ihren Eltern ihre Projektarbeit und überzeugten alle Zuhörer mit ihrem Wissen und ihrer Empathie, die sie in Kurzvorträgen und eigens entworfenen Theatersequenzen bewiesen. So konnten  Herr Sommerhalter, die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer sowie die Eltern am Ende dieses gelungenen Abends ihren Kindern voller Stolz applaudieren und festhalten, dass sich zwar die Medienwelt ihrer Kinder immer rasanert verändert, diese aber durchaus auf einem guten Weg sind mit dem Instrument Internet aufgeklärt und kompetent umzugehen. (Ber.: Anka Stahl-Steiner)