Ein riesiger Hightech-Gefährte auf dem Schulhof: Der InfoTruck der Metall- und Elektro­in­dustrie (M+E) machte kürzlich Station am JKG – „der ersten Adresse in Sachen MINT“. Drei Tage lang verwan­delte sich der Doppel­decker in ein mobiles Labor, das Schüler­innen und Schülern die Berufswelt von morgen näherbrachte.

Auf dem Schulhof des Lebacher MINT-Gymnasiums, glänzte vor einigen Tagen ein 20 Meter langer, hochmo­derner Truck. Drinnen wartete keine graue Theorie, sondern pure Praxis. Die Klassen der Klassen­stufen 9 und 10 durften die Welt der Technik direkt erleben und ausprobieren.

Das Herzstück des Trucks bildeten inter­aktive Experi­men­tier­sta­tionen. Die Jugend­lichen steuerten eigen­ständig einen echten Industrie-Roboter. An einer CNC-Maschine frästen sie per Compu­ter­befehl kleine Werkstücke. Ein weiteres Highlight war der Multimedia-Arbeitsplatz. Hier bauten die Schüler elektro­nische Schal­tungen auf und prüften diese digital.

„Für unser natur­wis­sen­schaft­liches Profil ist dieser Besuch ein Haupt­gewinn“, erklärte Schul­leiter Thorsten Frey selbst passio­nierter Mathe­ma­tiker, Physiker und Infor­ma­tiker. Der Truck zeige den Jugend­lichen, wie wichtig Physik und Infor­matik im echten Arbeits­leben sind. Erfahrene Bildungs­be­rater beglei­teten die Klassen. Sie gaben Einblicke in duale Studi­en­gänge und Ausbil­dungs­chancen in der Region.

Die Praxisnähe kam bei den Jugend­lichen gut an. „Es ist cool zu sehen, was man mit Code alles bewegen kann“, meinte eine Teilneh­merin nach ihrer Fahrt mit dem Roboterarm. Am Ende des Tages stand fest: Der Truck hat erfolg­reich Neugier geweckt. Viele Schüler gingen mit neuen Ideen für ihr beruf­liche Zukunft nach Hause.