Einen spannenden Einblick in die Welt der Elektronik erhielt die Klassen­stufe 7 des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Lebach bei einem Lötworkshop in der Schule in Koope­ration mit Herrn Benjamin Brück, Leiter des Schüler­for­schungs­zen­trums in Saarlouis. Ausge­stattet mit einem Lötkolben und allerlei Werkzeug verwan­delte sich der Physikraum für einige Stunden in eine Werkstatt.

Die Schüler lernten, wie man den Lötkolben korrekt hält, wie lange man eine Lötstelle erhitzen darf und woran man erkennt, ob sie gut gelungen ist. Natürlich wurden auch Sicher­heits­regeln besprochen: Vorsicht war geboten vor der großen Hitze des Lötkolbens und beim Abpetzen kleiner Draht­stücke. Zusätzlich half eine anschau­liche Video­an­leitung, die den Schülern Schritt für Schritt  zeigte, wo und wie die einzelnen Bauteile auf der Platine befestigt werden mussten.

Am Ende des Workshops hielt jeder Schüler ein selbst gebautes Reakti­ons­zeit­mess­gerät in der Hand. Das Prinzip erinnerte an einen Start bei der Formel 1: Drückt man einen Taster, leuchten fünf rote „Ampeln“ (LEDs) nachein­ander auf. Sobald alle Lichter ausgehen, muss der Taster so schnell wie möglich erneut gedrückt werden. Das Gerät misst dann die Reakti­onszeit. Schnell entwi­ckelte sich bei den Schülern ein kleiner Wettbewerb darum, wer die schnellste Reakti­onszeit erzielt. Der Workshop war somit nicht nur lehrreich, sondern auch sehr spannend – und weckte bei vielen das Interesse am Thema Elektronik.