In der zweiten Unter­richts­woche hieß es für die Klassen­stufe 12 des Johannes-Kepler-Gymnasiums: Ab in den Süden! Insgesamt 53 Schüler­innen und Schüler sowie vier betreuende Lehrkräfte begaben sich auf eine etwas ungewöhn­liche und action­ge­ladene Abschluss­fahrt nach Tirol.

Das Ziel: Der kleine Ort Ötz-Bahnhof, gelegen in einem beschau­lichen Seitental des Inn. Die dortige Unter­kunft diente als perfekter, zentraler Ausgangs­punkt, um das gesamte Ötztal und seine sport­lichen Highlights unsicher zu machen.

Gleich zu Beginn ging es hoch hinaus. Im XP-Kletterpark stellten die Kurse ihren Mut und ihre Schwin­del­freiheit unter Beweis. Auf wacke­ligen Brücken und rasanten Seilrut­schen in schwin­del­erre­gender Höhe wuchs die Stufe als Team noch enger zusammen – gegen­sei­tiges Anfeuern inklusive.

Das absolute Highlight im nassen Element folgte in der Imster Schlucht. Ausge­stattet mit Neopren­an­zügen, Schwimm­westen und Helmen stürzten sich die Schüler beim Rafting in die reißenden Fluten. Das gemeinsame Paddeln gegen die Wellen war ein echtes Abenteuer, das niemanden trocken entließ, dafür aber für jede Menge Adrenalin und Begeis­terung sorgte.

Neben dem Outdoor­sport kam auch das Kultur- und Besich­ti­gungs­pro­gramm nicht zu kurz. Ein Ausflug führte die Gruppe zur berühmten Bergisel-Skisprungschanze, die majes­tä­tisch über Innsbruck thront. Hier gab es Spitzen­sport hautnah: Die Schüler durften ein Live-Training der Skispringer beobachten und staunten nicht schlecht, mit welcher Geschwin­digkeit und Eleganz die Athleten in die Tiefe schossen. Im Anschluss ging es weiter in die Tiroler Landes­haupt­stadt. Bei der verdienten Freizeit in Innsbruck konnten alle die histo­rische Altstadt erkunden, das berühmte Goldene Dachl fotogra­fieren oder einfach entspannt durch die Gassen schlendern und das Bergpan­orama bei einem Eis genießen.

Fazit: Nach einer inten­siven Woche im Bus, im Boot und am Berg waren sich am Ende alle einig: Anstrengend und supercool!