Unsere Schüler - das Wertvollste, was wir haben ...


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Schulsozialarbeit

Sprechzeiten:

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Vertrauenslehrerin: Verena Götzinger Vertreter: Anka Stahl-Steiner
Vertrauenslehrer: Torsten Schütte Vertreter: Stephan Omlor
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Unterrichtszeiten

1. Stunde 7.35 - 8.20 5. Stunde 11.15 - 12.00
2. Stunde 8.25 - 9.10 6. Stunde 12.05 - 12.50
große Pause 9.10 - 9.25 große Pause 12.50 - 13.00
3. Stunde 9.25 - 10.10 7. Stunde 13.00 - 13.45
4. Stunde 10.15 - 11.00 8. Stunde 13.50 - 14.35
große Pause 11.00 - 11.15 9. Stunde 14.35- 15.20

Halloween Projekt am JKG

Halloween ist ein amerikanischer Brauch, der auch hierzulande immer populärerer wird. Grund genug sich diesem Brauch im neu einsetzendem Englischunterricht am Johannes-Kepler-Gymnasium in Klasse 5 etwas genauer anzuschauen. An zwei Tagen ging es in der Klasse 5b um die orange leuchtenden Kürbisse.

So stellten wir uns am Donnerstag in der Englischstunde die Frage, „Wie wird Halloween überhaupt gefeiert?“ und noch viel wichtiger „Wo kommt Halloween eigentlich her?“.

Die Antwort auf diese Fragen erarbeitete sich die Klasse mit Hilfe von kleinen Infofilmen, die ihr Englischlehrer mit Hilfe der schuleigenen HPI Schul-Cloud digital aufbereitet hatte, um die für Klasse 5 sehr anspruchsvollen und umfangreichen Texte zu erschließen. So fand die Klasse heraus, dass Halloween ein sehr alter Brauch ist und in ähnlicher Form schon von den Kelten gefeiert wurde. Die glaubten nämlich, dass am 31. Oktober die Geister der verstorbenen auf die Erde zurückkehrten und um sich vor ihnen zu schützen verkleideten sie sich auch als Geister. Später wurde aus diesem Fest ein christliches Fest, an dem die verstorben Heiligen geehrt wurden. Dazu zogen Gruppen mit Gemüselaternen von Haus zu Haus und sprachen Gebete. Im 19. Jahrhundert kam der Brauch durch irische Einwanderer nach Amerika und es entwickelte sich der Halloween-Brauch wie wir ihn heute kennen, mit Kürbislaternen und Trick-or-Treat.

Das Highlight war natürlich der Freitag, denn da schnitzte die Klasse ihre eignen Kürbislaternen, die sogenannten Jack-O-Lanterns. Dabei hatten alle viel Spaß bei der Sache und es wurden wirklich gruselige Gesichter in die Kürbisse geschnitzt. So hatte jedes Kind einen Kürbis um ihn am Halloween-Abend aufzustellen und die bösen Geister vom Haus fern zu halten.


Planspiel EasyManagement

Der Wirtschaftslehrekurs der 11. Klassenstufe von Herrn Rietzel nahm im Januar an dem Planspiel „EasyManagement“ teil. Das Szenario des Planspiels bildet die Geschäftsumgebung eines kleinen Produktionsbetriebs für Outdoor-Zelte. Unser Kurs musste selbst unternehmerische Entscheidungen in den Bereichen Produktion, Vertrieb, Personal, Verwaltung und Finanzen treffen. Das Ziel des Spiels war es uns Schülern betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse sowie unternehmerische Zusammenhänge zu vermitteln.

Am ersten Tag fanden wir uns im Sprachenraum des JKGs zusammen. Dort bekamen wir von Herrn Pilger und Frau Schmitt vom Verein ALWIS das anfängliche Betriebsszenario nahegelegt. Danach wurden wir in fünf Gruppen mit jeweils drei Schülern eingeteilt. Jede Gruppe bekam einen Bogen, welcher die verschiedenen wirtschaftlichen Parameter zur Grundlage des Spiels beinhaltete. Nun konnten wir die verschiedenen Parameter unseres Unternehmens ändern, wie zum Beispiel den Preis, das Einstellen und Kündigen unseres Personals, sowie der Kauf von neuen Maschinen und vieles mehr. Zudem wurden uns Wirtschaftsnachrichten, die uns über das gesamtwirtschaftliche Umfeld informierten, nach jeder Spielrunde gegeben. Da man die Parameter ändern konnte, entwickelten sich verschiedene Herangehensweisen. Zuerst erhöhten anfangs alle Unternehmen ihren Preis und investierten viel Geld in Werbung sowie Forschung und Entwicklung. Fast alle Gruppen stellten neue Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Vertrieb und Verwaltung ein. Da man direkt am Anfang des Spiels einen Überziehungskredit von über 200 000 Euro hatte und diesen noch abbezahlen musste war es wichtig sich dies noch im Hinterkopf zu behalten und eventuell mit geplanten Krediten abzubezahlen. In den letzten Perioden kamen Großabnehmer hinzu, welche eine große Menge der Zelte abkaufen wollten, weshalb es eine gute Methode war einige Zelte auf Lager zu produzieren. Außerdem war es sehr wichtig die Ausgaben und Kosten im Blick zu behalten und richtig auszurechnen damit später keine Schulden entstanden. An diesem Tag spielten wir drei Perioden, die jeweils ein Jahr im Unternehmen darstellen sollten. Am Ende jeder Periode wurden per PowerPoint Präsentation die Resultate unserer wirtschaftlichen Entscheidungen als ausführliche Statistiken veranschaulicht.

Am Anfang des zweiten Tages sollten wir ein Marketingkonzept für unsere Unternehmen erarbeiten, das heißt jede Gruppe musste ein Plakat mit eigenem Logo, Slogan, Firmennamen und Verkaufsargumenten gestalten. Dies präsentierten wir selbstbewusst vor unseren Mitstreitern und einer Jury. Die Präsentationen waren angelehnt an die bekannte Fernsehsendung „Höhle der Löwen“, in welcher Unternehmer eine Gruppe von Investoren von ihrem Produkt überzeugen. Dazu müssen Details wie die Produktions- bzw. Werbekosten oder den Qualitätsstandart im Vergleich zur Konkurrenz gegeben werden. Dieses Prinzip übernahmen wir um unser Produkt darzustellen. Es entstanden Firmennamen mit Slogans wie zum Beispiel „Tectum - Und die Arbeit ist weg“ oder „Tentagon - Fühl dich wie der Präsident“. Das Ergebnis der Präsentationen war sehr gut und wir bekamen sehr viel Lob. Einige Kleinigkeiten wurden von der Jury kritisiert und als Feedback an uns weitergegeben. Anschließend erhielt die beste Präsentation 100 000 Euro für ihre Firmenkasse und die restlichen Unternehmen bekamen eine ihrem Platz entsprechend geringere Summe. Danach ging es an die letzten beiden entscheidenden Spielperioden, in denen um Platz 1 gespielt wurde. Am Ende war das Unternehmen von Marie-Sophie Kuhn, Sherwin Olfati und Niklas Appel am erfolgreichsten, wobei die Ergebnisse insgesamt sehr nahe bei einander lagen.

Es hat uns sehr viel Spaß gemacht mit diesem Planspiel spielerisch Einblicke in betriebswirtschaftliches Handeln zu gewinnen. Durch diese Einblicke konnten wir unsere Grundkenntnisse erweitern und unser unternehmerisches Denken und Handeln fördern. Für uns Schüler ist es jetzt einfacher Zusammenhänge zwischen Entscheidungsbereichen zu erkennen und Entscheidungen zu koordinieren. Wir lernten betriebliche Abläufe kennen und sammelten praxisbezogene Erfahrungen im Team. Außerdem bekamen wir ein Zertifikat welches wir in der Zukunft für Bewerbungen benutzen können.

Wir bedanken uns sehr bei ALWIS für die Durchführung des Projektes an unserer Schule.

Bericht von Celina Knobe, Aaron Augustin und Kai Caspari


Trinationales Weihnachtsprojekt im Schullandheim Spohnshaus in Gersheim

- starke Klasse, starkes Projekt, starkes Europa -

Kurzfristig ergab sich für die Klasse 8bn des Johannes-Kepler-Gymnasiums die Möglichkeit an einem trinationalen Projekt im ökologischen Schullandheim Spohnshaus in Gersheim teilzunehmen. Trinational bedeutete in diesem Fall, dass neben unserer deutschen Klasse auch eine polnische und eine ukrainische Klasse an dem Projekt teilnahmen, was die Möglichkeit eröffnete die Bräuche und Sitten des jeweiligen Landes zu erfahren, unsere osteuropäischen Nachbarn kennenzulernen bzw. allgemein die Völkerverständigung zwischen jungen Menschen dreier Länder voranzutreiben.

In diesem Sinne stand der erste Tag unter dem Fokus des sich Kennenlernens. Verschiedene Spiele ermöglichten es, dass sich die drei Gruppen näher kennenlernten und das Eis gebrochen werden konnte, aber auch dass die Schüler bereits erste Einblicke in die unterschiedlichen Weihnachtstraditionen der drei Länder erhielten. So feiert man in der Ukraine beispielsweise Weihnachten erst am 7. Januar.

Da das Projekt  ebenfalls „Weihnachten, Konsum & Nachhaltigkeit“ zum Thema hatte, stand dienstags bei tollem Wetter ein Spaziergang im Biosphärenreservat Bliesgau auf dem Plan. Die Schüler erhielten einen Einblick in ein Ökosystem, in dem Menschen, Tiere und Pflanzen im Einklang miteinander leben und die Interessen der Wirtschaft und der Natur ausbalanciert sind, wodurch es gelang, bedrohte Arten wie den Storch nach Jahren wieder anzusiedeln.  Der Abend stand ganz unter dem Programmpunkt des gemeinsamen Plätzchenbackens. Zur Vorbereitung der Weihnachtssoiree am letzten Abend wurden in liebevoller Arbeit deutsche, polnische, ukrainische Plätzchen gebacken.

Am dritten Tag ging es nach Straßburg. Erster Halt war das Europäische Parlament. Gerade für die ukrainischen Gäste war angesichts der heiklen politischen Lage in ihrem Heimatland die Architektur des Gebäudes interessant. Im Westen ist das Gebäude fertig gebaut, im Osten hingegen erweckt das Europäische Parlament den Eindruck, dass das Gebäude noch nicht fertig ist und symbolisiert die Hoffnung, dass sich noch weitere Staaten der EU anschließen können und der Kontinent Europa friedlich geeint sein wird. Im Anschluss daran ging es in Straßburg auf einen der größten Weihnachtsmärkte in Europa, der mit herrlich weihnachtlich dekorierten Gassen beeindrucken konnte. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Klosters in Blieskastel. Der Pfarrer sprach dabei einen wichtigen Aspekt des Projekts an. Zwar kommen die  Teilnehmer des Projekts aus drei unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen  Kulturen und Sprachen, aber letztendlich sind wir, egal ob aus der Ukraine, Polen oder Deutschland stammend, alle gleich. Der rege und herzliche Austausch zwischen den Schülern der unterschiedlichen Länder lässt den Schluss zu, dass das Projekt erfolgreich war und sein Ziel der Völkerverständigung erfüllt hat.

Der vierte und letzte Tag widmete sich dem Thema „Konsum an Weihnachten“. Zu Beginn bat die Projektleiterin die Schüler sich an ihren glücklichsten Moment des Jahres zu erinnern – und fragte anschließend, wie viel dieser Moment mit materiellen Dingen zu tun hatte. Dies führte den Kindern vor Augen, dass ihre glücklichsten Momente nichts mit Konsum und Besitz zu tun hatten. Einige wenige Schüler waren bereit, ihre Momente mit der Gruppe zu teilen. Eine Schülerin sagte daraufhin, dass sie glücklich sei Teil ihrer neuen Klasse zu sein. Neben der Völkerverständigung war es ein Ziel der Fahrt, das Gemeinschaftsgefühl der Klasse zu stärken. Projekt erfolgreich, Ziel erfüllt!

Starke Klasse, starkes Projekt, starkes Europa!


LEBACH. Beim traditionellen Keplerabend des Johannes-Kepler-Gymnasiums stehen Herz und Verstand im Mittelpunkt der Veranstaltung

Auch in diesem Jahr standen beim traditionellen Keplerabend anlässlich des Todestages unseres Namenspatrons ein Blick auf das zurückliegende Schuljahr und die Ehrung besonderer Leistungen aus den Reihen der Schülerschaft im Mittelpunkt. Nach der musikalischen Einführung durch die Schulband "Prasdall", die gleich durch mehrere rockige Stücke und Gesangseinlagen einen eigenen Akzent im Abendprogramm setzte, begrüßte Schulleiter Hans Herrmann neben den zu ehrenden Schülern, ihren Klassenkameraden und vielen Eltern auch zahlreiche Ehrengäste. Zu diesen gehörten unter anderem Michael Krämer, der Gründer und Chef von IT Krämer, der seit Jahren ein enger Partner unserer Schule ist, sowie Vertreter der Reha Logistik und Frau Elisabeth Pfaff von der Stefan-Morsch-Stiftung, mit denen das Johannes-Kepler-Gymnasium seit vielen Jahren eng verbunden ist und gemeinsame Projekte veranstaltet.  

Selbstverständlich stellte auch in diesem Jahr der Festvortrag einen der zentralen Programmpunkte dar. In dessen Rahmen präsentierte uns die Biophysikerin und Juniorprofessorin Dr. Franziska Lautenschläger von der Universität Saarbrücken anhand der Vorstellung ihrer Arbeit die interessanten Schnittstellen zwischen den Disziplinen der Biologie und Physik. Hierbei zeigte sie insbesondere deren praktischen Nutzen auf, der darin besteht, durch den Einsatz und die Auswertung verschiedener Licht- und Farbspektren wichtige Rückschlüsse zur Lokalisierung und Bekämpfung von Tumorzellen zu erhalten.

Darüber hinaus zeigte sich Frau Lautenschläger begeistert über die Leistungen der zuvor geehrten Schülerinnen und Schüler, zu denen bspw. die fünf Preisträger des Esther-Bejarano-Filmpreises gehörten, die unter dem Motto "Erinnert euch" die Wandzeichnungen der ehemaligen Zwangsarbeiter in den nahezu authentisch erhaltenen Arrestbaracken im Keller des eigenen Schulgebäudes untersucht und wissenschaftlich ausgewertet hatten. Doch auch die im vergangenen Jahr erzielten und geehrten Einzelleistungen von Schülern konnten überzeugen, wurden doch gleich fünf der acht Jahrgangsbesten für den Traumnotenschnitt von 1,0 ausgezeichnet.

Einen weiteren Höhepunkt stellte die Spendenübergabe der Schulgemeinschaft des JKG an die Stefan-Morsch-Stiftung dar. Deren Mitarbeiterin Frau Elisabeth Pfaff war sichtlich erfreut über den Spendenscheck über den Betrag in Höhe von 1500 €, der aus den Gewinnen des diesjährigen Benefizlaufs stammt. Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Programm, das dem Schulmotto "Mit Herz und Verstand" mehr als gerecht wurde, von dem kurzweiligen Theaterstück "Hotel Keplerani" zum Thema Unendlichkeit.  


"Tulpen für Brot" Mit Blumen helfen – eine Aktion von Kindern für Kinder

Auch im vergangenen Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums Lebach mit großen Erfolg an der Aktion "Tulpen für Brot" beteiligt, die schon seit mehr als 25 Jahren Kinder in der ganzen Welt unterstützt.

Vom Herbst 2018 bis Frühjahr 2019 haben 175 Schulen in Deutschland an dieser Spendenaktion teilgenommen, die u.a. unter der Schirmherrschaft des bisherigen saarländischen Kultusministers Ulrich Commerçon steht. Aus den erzielten Gewinnen ergab sich ein Reinerlös von insgesamt 49.000 Euro, zu dem die Schulgemeinschaft des JKG den Betrag von 2400 Euro beisteuerte. Fast 4000 Tulpenzwiebeln haben die teilnehmenden Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 7 unter die Leute gebracht, um notleidenden Kindern mit dem Spendenerlös zu helfen. Dieser wird an die Deutsche Kinderkrebshilfe, an die Welthungerhilfe und an die Aktion Peruhilfe weitergeleitet.

In einer Feierstunde zum Abschluss der Aktion „Tulpen für Brot 2018/2019“ , die am 6. November 2019 am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach stattfand, erhielten die Klassen 5a und 5b des Schuljahres 2018 /2019 für ihre besonders herausragende Unterstützung eine Urkunde von dem Begründer dieser Aktion, Herrn Matthias Koltes. Die drei eifrigsten Schülerinnen und Schüler, Klara Berwanger, Nele Waller und Oskar Rüger, erhielten dabei jeweils eine eigene Urkunde. Matthias Koltes bedankte sich herzlich beim Schulleiter Hans Herrmann, bei Andrea Ziegler, die die Aktion betreut, und bei allen Schülern dafür, dass das JKG zum wiederholten Mal bei „Tulpen für Brot“ mitgemacht hat.

Dem möchte sich die Fachschaft Biologie anschließen: Ein herzliches Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, die an dieser Aktion teilgenommen haben, an die Eltern für die tatkräftige Unterstützung und selbstverständlich auch an Herrn Koltes für die großartige Organisation. Durch ihr gemeinsames Engagement ermöglichen sie vielen notleidenden Kindern, in eine positivere Zukunft schauen zu können.

Bei Interesse informieren Sie sich unter www.tulpenfuerbrot.de


Spurensuche und spannende Reportage - Platz 2 für den Beitrag des JKG beim Esther-Bejarano Filmpreis „Erinnert Euch!“

In dem von der Arbeitskammer des Saarlandes erstmals ausgelobten Esther-Bejarano-Film-preis ging es unter dem Motto „Erinnert Euch“ darum, dass Jugendliche in einem Kurzfilm von maximal acht Minuten eigene Beiträge zur Erinnerungskultur an die NS-Zeit erstellten. Der mit dem 2. Preis gewürdigte gleichnamige Film des JKG wählte die eigene Schule als Thema einer spannenden Reportage: Die Unterkünfte der ehemaligen Zwangsarbeiter in den Arrestzellen der ehemaligen Kaserne, die noch nahezu authentisch erhalten sind. Eine Gruppe von fünf Schülern dokumentierte die Aufarbeitung der historischen Spuren der Zwangsarbeiter, in die Zellenwände eingeritzte Graffiti, durch ihre Mitschüler im Seminarfach. Außerdem ließen sie einen 89jährigen Zeitzeugen aus Saarwellingen zu Wort kommen, der über seine Kindheit im Nazi-Regime und über die Deportation der Juden berichtete.

Genau das wurde von der Jury an dem Film des JKG besonders gewürdigt: Dass es gelungen sei, diesen spannenden und historisch wichtigen Ort und dessen Entwicklung und Bearbeitung durch die eigene Lerngruppe und mit Zukunftsperspektive vorzustellen. Jeder sei gespannt, wie es weitergehe damit.

Insgesamt waren zunächst ca. 15 Stunden filmisches Rohmaterial zusammengekommen: Auf-nahmen vom Komplex der Arrestzelle mit vielen authentischen Details, ein Drohnenflug über das Schulgelände, Experteninterviews, das Zeitzeugengespräch und die Aufnahmen von der Arbeit der gesamten Seminarfachgruppe etwa beim Erfassen der Graffiti durch Abklatsch-technik. Daraus wurde ausgewählt, geschnitten, Sprechkommentare und Zwischentexte pro-duziert, Hintergrundmusik eingespielt u.v.m. was zur Detailbearbeitung eines Films gehört. Die Acht-Minuten-Reportage ist ein Extrakt der Arbeit eines halben Schuljahres mit hohem Engagement und letztlich großem Stolz über den erreichten Filmpreis.

Der Film und die geleistete Arbeit in und um die ehemalige Arrestzellen haben über den Preis hinaus anspruchsvolle Ziele: den Arrestblock im Schulkeller der ehemaligen Kaserne zum Lern-ort zu machen und zu öffnen, Erinnerungskultur am JKG lebendig zu erhalten, Informationen für die Nachwelt festzuhalten, denn der Zeitzeuge ist inzwischen bereits gestorben. Der Filmbeitrag schafft Präsenz für diese Themen und ist im Unterricht einsetzbar. Ein Gedenk-marsch für die Opfer des NS-Regimes wie im vergangenen Jahr zur Reichspogromnacht soll Tradition werden.

Beim Schulfest am 14. September wurde die Reportage von über hundert Besuchern mit großer Resonanz gesehen, denn erstmalig war der „Lernort Arrestzellen“ für ein Publikum geöffnet. Dazu stand auch ganz aktuell ein von den Schülern hergestelltes Modell des Arrestblocks im Maßstab 1:100 zur Verfügung. Die Schüler und Schülerinnen des Seminar-fachs, die sich alle für diesen Ort eingesetzt hatten, leiteten die Führungen selbst mit großem Engagement und präsentierten ihren preisgekrönten Film.

Der Link zum preisgekrönten Film: https://www.youtube.com/watch?v=yqsFIKc0GR4

 

 


Abiturfeier des Johannes-Kepler-Gymnasiums

 

"Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein, sanft falle Regen auf deine Felder und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein" - Mit diesem irischen Segensspruch im Herzen ließen die 92 Abiturientinnen und Abiturienten des Johannes-Kepler-Gymnasiums am 15. Juni 2019 nach dem Abiturgottesdienst an bunten Luftballons ihre Wünsche und Hoffnungen auf einen guten Lebensweg in den Himmel steigen.

Anschließend ging es gut gelaunt und voller Freude zur Abiturfeier in die Stadthalle. "I only see my goals, I don't believe in failure. Cause I know the smallest voices, they can make it major", eröffnete der Chor der Abiturientinnen und Abiturienten unter der Leitung von Lena Grüner und Lukas Scherer mit Grahams Song "7 Years" das feierliche Programm der offiziellen Verabschiedung.  In seiner  Rede gab der Schulleiter Hans Herrmann den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg, dass der höchste Schulabschluss sicher viele Türen im Leben öffne, man aber bereit sein muss durch diese Türen zu treten und die sich bietenden Chancen verantwortungsbewusst zu ergreifen. Bei den folgenden Preisverleihungen und Ehrungen für besondere Leistungen strahlten die stolzen Preisträger auf der Bühne um die Wette. Insgesamt durften sich 24 Abiturientinnen und Abiturienten des JKG über eine Eins vor dem Komma freuen. Einen besonderen Applaus bekam Joana Schnubel für die Traumnote 1,0 im diesjährigen Abitur. Die  beschwingte Schülerrede von Franka Hoffmann und Moritz Schnur blickte zurück auf zwölf Jahre Schule und erinnerte mit viel Humor und mancherlei Anekdoten an unvergessliche Erlebnisse der Jahrgangstufe. Ihr Dank galt allen Lehrerinnen und Lehrern, die sie auf dem Weg bis hin zur Allgemeinen Hochschulreife begleitet haben. Kurzweilig war auch die Lehrerrede von Eva Loyo und Michael Thomas, die die schulische Laufbahn mit einem Sprung von der Skisprungschanze veranschaulichten und dazu aufriefen, mit Mut und Selbstvertrauen neue Wege zu wagen. "So let the light guide your way, hold every memory as you go and every road you take will always lead you home", legte Alexandra Schaan-Cisneros in dem bewegenden Song "See you again", begleitet von Tim Ewen am Cajon und Lukas Scherer am Klavier, ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ans Herz. Und dann war es endlich soweit: Die 92 Schülerinnen und Schüler aus sechs Tutorkursen erhielten vom Schulleiter Hans Herrmann und ihren Tutoren das hoch verdiente Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife. Ein bewegender Augenblick, der nicht nur die Abiturientinnen und Abiturienten rührte, sondern vor allem die Eltern, die ihre Kinder über all die Jahre begleitet und unterstützt haben. Ihnen gebührt ein ganz besonderer Dank! Großer Dank gilt auch unserem Kollegen Benjamin Rietzel, der die Feier durch seine Moderation zu einem kurzweiligen Erlebnis machte. Mit einem "Hoch auf uns, auf unser Leben" verabschiedeten sich  die Abiturientinnen und Abiturienten stolz von ihrer Schulzeit und ihrer Schule.

Das Johannes-Kepler-Gymnasium dankt den Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse, ihren Tutorinnen und Tutoren, den Kolleginnen und Kollegen und allen helfenden Händen für eine rundum gelungene Veranstaltung!


1. Platz beim Europa Wettbewerb "Wählen ist Demokratie! Europa geht uns alle an!"

Am 26. Mai 2019 ist es wieder soweit – Millionen Europäerinnen und Europäer bestimmen in der Europawahl, wer ins Europaparlament einziehen wird. Um junge Menschen im Saarland für die Idee Europa zu begeistern und zur Wahl zu motivieren, schrieb die Stadt Völklingen einen ganz besonderen Wettbewerb aus: Wer hat die interessanteste Idee, um für die kommenden Europawahlen zu werben? Die VHS Völklingen rief Schülerinnen und Schüler und andere Jugendgruppen aus dem Saarland auf, ihre Vorschläge einzubringen. Ob in Form eines Textes, der Gestaltung eines Plakates oder einer Postkartenserie, einem Musikstück oder einem Videoclip, formale Vorgaben gab es nicht. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Bei der Preisübergabe am 10. Mai 2019 gingen insgesamt 31 Beiträge ein. An vielen saarländischen weiterführenden Schulen entwarfen Schülerinnen und Schüler Wahlplakate, designten Werbepullover, malten Comics, führten Straßenumfragen durch, drehten Filme und schrieben Reden.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 des Johannes Kepler Gymnasiums reichten einen ganz besonderen Beitrag ein, der aus der Unterrichtseinheit "Die Europäische Union" heraus entstand. Hier zeichneten die Schülerinnen und Schüler im Politikunterricht zum Thema "Gestaltung des Prozesses der Europäischen Union" kreative Baumdiagramme, die in einem Gemeinschaftsprojekt der 10er Klassen mündeten: Gemeinsam mit ihren Lehrern Sascha Brittner, Stephan Omlor und Anka Stahl-Steiner formten die Schüler nach und während des Unterrichts eine Baumskulptur aus Hasendraht und Pappmaschee. Die Idee: Wie ein Baum kann die EU nur dann wachsen und gedeihen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wenn die Unionsbürger Interesse zeigen und bei den Europawahl

Am 26. Mai 2019 ist es wieder soweit – Millionen Europäerinnen und Europäer bestimmen in der Europawahl, wer ins Europaparlament einziehen wird. Um junge Menschen im Saarland für die Idee Europa zu begeistern und zur Wahl zu motivieren, schrieb die Stadt Völklingen einen ganz besonderen Wettbewerb aus: Wer hat die interessanteste Idee, um für die kommenden Europawahlen zu werben? Die VHS Völklingen rief Schülerinnen und Schüler und andere Jugendgruppen aus dem Saarland auf, ihre Vorschläge einzubringen. Ob in Form eines Textes, der Gestaltung eines Plakates oder einer Postkartenserie, einem Musikstück oder einem Videoclip, formale Vorgaben gab es nicht. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Bei der Preisübergabe am 10. Mai 2019 gingen insgesamt 31 Beiträge ein. An vielen saarländischen weiterführenden Schulen entwarfen Schülerinnen und Schüler Wahlplakate, designten Werbepullover, malten Comics, führten Straßenumfragen durch, drehten Filme und schrieben Reden.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 des Johannes Kepler Gymnasiums reichten einen ganz besonderen Beitrag ein, der aus der Unterrichtseinheit "Die Europäische Union" heraus entstand. Hier zeichneten die Schülerinnen und Schüler im Politikunterricht zum Thema "Gestaltung des Prozesses der Europäischen Union" kreative Baumdiagramme, die in einem Gemeinschaftsprojekt der 10er Klassen mündeten: Gemeinsam mit ihren Lehrern Sascha Brittner, Stephan Omlor und Anka Stahl-Steiner formten die Schüler nach und während des Unterrichts eine Baumskulptur aus Hasendraht und Pappmaschee. Die Idee: Wie ein Baum kann die EU nur dann wachsen und gedeihen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wenn die Unionsbürger Interesse zeigen und bei den Europawahlen ihre Stimme abgeben. Neben den blauen Baum "EU", steht deshalb eine Gießkanne als Symbol für eine Wahlurne. "Der beste Dünger sind die Wahlzettel, die in der Gießkanne stecken. Ohne Unterstützung der Wähler verdorrt der Baum", befürchten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10. Eine Axt, die am Fuß des Baumes angebracht wurde, steht als Kritik für den Brexit, der die EU auf eine harte Probe stellt.

Bei der feierlichen Preisverleihung am 10. Mai 2019 im Festsaal des Alten Rathauses in Völklingen war die Aufregung unter den geladenen Gästen groß. Die Schülerinnen und Schüler des Johannes Kepler Gymnasiums und ihre begleitenden Lehrer wurden immer nervöser. Wie war der Beitrag bei der Jury angekommen? Bei der Verkündung der Hauptgewinner wuchs die Spannung ins Unermessliche. Schließlich überreichten der SPD-Europaabgeordnete Jo Leinen und Staatssekretär Roland Theis den stolzen Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 des Johannes Kepler Gymnasiums den Hauptpreis: 1000 Euro!

Der EU-Baum sowie alle anderen Wettbewerbsbeiträge werden vom 22.Juli bis 8. August im Foyer des Alten Rathauses in Völklingen ausgestellt. Danach erhält der blaue Baum der EU im Johannes Kepler Gymnasium einen Ehrenplatz.

en ihre Stimme abgeben. Neben den blauen Baum "EU", steht deshalb eine Gießkanne als Symbol für eine Wahlurne. "Der beste Dünger sind die Wahlzettel, die in der Gießkanne stecken. Ohne Unterstützung der Wähler verdorrt der Baum", befürchten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10. Eine Axt, die am Fuß des Baumes angebracht wurde, steht als Kritik für den Brexit, der die EU auf eine harte Probe stellt.

Bei der feierlichen Preisverleihung am 10. Mai 2019 im Festsaal des Alten Rathauses in Völklingen war die Aufregung unter den geladenen Gästen groß. Die Schülerinnen und Schüler des Johannes Kepler Gymnasiums und ihre begleitenden Lehrer wurden immer nervöser. Wie war der Beitrag bei der Jury angekommen? Bei der Verkündung der Hauptgewinner wuchs die Spannung ins Unermessliche. Schließlich überreichten der SPD-Europaabgeordnete Jo Leinen und Staatssekretär Roland Theis den stolzen Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 des Johannes Kepler Gymnasiums den Hauptpreis: 1000 Euro!

Der EU-Baum sowie alle anderen Wettbewerbsbeiträge werden vom 22.Juli bis 8. August im Foyer des Alten Rathauses in Völklingen ausgestellt. Danach erhält der blaue Baum der EU im Johannes Kepler Gymnasium einen Ehrenplatz.


Schüler und Schülerinnen des Johannes-Kepler-Gymnasiums sicher im Netz unterwegs

„Welche Fotos darf ich ins Netz stellen? Was ist ein sicheres Passwort? Wie erkenne ich Fake-News? Was kann ich tun, wenn ich im Netz beleidigt werde?“ – waren nur einige der vielen Fragen, die den Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 des Johannes-Kepler-Gymnasiums bei dem viererstündigen Schulworkshop „Mit Datenschützern lernen“ unter den Nägeln brannten.

In Deutschland sind Jugendliche im Durchschnitt 138 Minuten täglich im Netz unterwegs. Dabei werden wie selbstverständlich eigene Daten, Adressen, Fotos von sich und Freunden, perönliche Ansichten  und vieles mehr ausgetauscht. Den meisten ist das Risiko hierbei gar nicht bewusst. In einer Welt, in der digitale Medien nicht mehr wegzudenken sind und  zum  Alltag von Groß und Klein gehören, müssen allen voran Kinder und Jugendliche befähigt werden, mit dem Internet richtig umzugehen.

Deshalb hat sich das Johannes-Kepler-Gymnasium jedes Schuljahr in der Klassenstufe 6 einen speziellen Workshop auf die Fahnen geschrieben, bei dem die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit den Diensten des Internets erhalten. Durchgeführt wird dieser Workshop von Referenten und Referentinnen des Unabhängigen Datenschutzzentrums Saarland, die die Jugendlichen geschickt zu begeistern verstehen und sicher im Netz machen.

So ging es vom 18. bis  21. Juni 2019 nicht darum, die Schülerinnen und Schüler von den sozialen Netzwerken fernzuhalten, sondern sie für die Risiken der digitalen Welt zu sensibilisieren und  ihnen zu helfen mit ihren Daten sicher umzugehen. Ziel der etwas anderen Unterrichtsstunden war an diesen Vormittagen die Anleitung zu mehr Selbstverantwortung und digitaler Rücksichtnahme.

Am Ende der Veranstaltung war ganz klar: Wir alle hinterlassen im Netz Spuren. Damit uns diese nicht zum Verhängnis werden,  müssen wir sorgsam mit unseren Daten umgehen!


Eine Nacht im Urwald

In Klassenstufe 6 planen alle Klassenlehrer des Johannes-Kepler Gymnasiums für ihre Schüler eine Übernachtung im Schullandheim ein. Im Schuljahr 2018/2019 fand die Fahrtenwoche schon im Oktober, mitten im Herbst, statt: eine Herausforderung für die Klasse 6d, deren Klassenlehrerin Frau Chantal Mezence keine Übernachtung im Schullandheim, in weichen und warmen Betten, vor hatte. Nein, der Schlafplatz sollte für diese Klasse ganz besonders sein: im Urwald vor der Toren der Stadt Saarbrücken.

Bewaffnet mit reichlich Ausstattung: warme Schlafsäcke, dicke Isomatten, kuschelige Decken, weiche Kissen, Handschuhe, Mützen usw. begann der Tag gemeinsam gegen 9 Uhr am Eingang des Urwalds im Norden von Saarbrücken. Die Urwaldpädagogen Frau Silke Reinig und Herr Jonny Hemmerling kümmerten sich während der 1,5 Tage sehr gut um die Gruppe und hatten ein vielfältiges Programm vorbereitet: eine lange und spannende Wanderung, das gemeinsame Aufbauen des Schlaflagers im Wildniscamp, Schnitzen eines selbst gesuchten Holzast, gemeinsames Kochen und Essen leckerer und gesunder Speisen, das Erzählen von lustigen und schönen Geschichten am Lagerfeuer usw. usw. Der Höhepunkt war natürlich für alle die gemeinsame Übernachtung draußen bei Lagerfeuer und leuchtendem Sternenhimmel in der „Urwaldmuschel“. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Donnerstag, dem 18. Oktober 2018, wanderten wir bis zum Ausgang des Urwalds zurück: ein wenig müde und ungeduscht allerdings mit vielen wundervollen Erinnerungen.


Hochinformativ unterwegs mit der Bundeswehr

Gleich dreimal in diesem Schuljahr war die Klasse 10 bm mit dem Jugendoffizier der Bundeswehr unterwegs, Hauptmann Heim. Wir besuchten die Airbase Ramstein, das Verteidigungsministerium und das Haus der Geschichte in Bonn und zuletzt machten wir Station auf dem Tornadoflugpatz Büchel. Jedes Mal waren die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der Vielfalt der Eindrücke und Informationen. Hauptmann Heim stand uns mit einführendes Vorträgen und stets kenntnisreichen Informationen zur Verfügung.

Dem Besuch in Ramstein am kleinen Wandertag ging ein Vortrag über die NATO voraus, der zeigte, wie eng die Bundesrepublik Deutschland in dieses Bündnissystem eingebunden ist und welche Aufgaben sie dort hat. In Ramstein selbst konnte man ein Stück USA erfahren, etwa in den Wohnbereichen und in der dezentralen Anlage des Ortes. Militärisch erwartete uns eine Cargo-Maschine, die wir komplett durchstöbern durften. Sogar im Cockpit konnten wir Platz nehmen oder durch die Dachluke steigen. Eine Offizierin gab bereitwillig Antwort auf viele Fragen, -  alles auf Englisch, versteht sich. Hungrig und ein bisschen durchgefroren fand diese Exkursion ihren Abschluss stilsicher amerikanisch bei Burger-King.

Am großen Wandertag stand Bonn, die ehemalige Bundeshauptstadt auf dem Programm, was erklärt, dass dort bis heute das Verteidigungsministerium seinen Sitz hat. Auf der Haardthöhe erwartete uns zunächst ein originales Stück der Mauer, dann ein Vortrag über Sicherheit mit vielen Facetten. Gastfreundlich erhielten wir auch Getränke und ein Mittagessen. Im Haus der Geschichte wurden wir sachkundig geführt. Gerne hätten viele noch bei einzelnen Exponaten verweilt, aber das ließ die Zeit nicht zu. Immerhin konnten wir in den Abgeordnetenbänken des ehemaligen Plenarsaales des deutschen Bundestages Platz nehmen und es reichte auch noch für eine Rock`n Roll-Einlage vor der Installation der sechziger Jahre.

Mit Erlaubnis von Herrn Herrmann durften wir dann ein drittes Mal in den schönen Bundeswehr-Bus einsteigen. Dafür mussten wir den Benefizlauf vorziehen, was alle gern in Kauf nahmen. Die Runden auf dem Sportplatz wurden gedreht, bei dreißig Grad, nach Unterrichtsschluss von 14.30 bis 16.30 Uhr, das war es uns wert.

Dafür konnten wir in Büchel zunächst drei Tornados aus nächster Nähe starten sehen, ein ohrenbetäubendes Erlebnis, bis ins Zwerchfell spürbar. Anschließend ging es in den Tower und zur Radarkontrolle. Dort erlebten wir in Echtzeit, wie bei geringer Sicht ein Pilot mit Hilfe der Fluglotsen landete, und sahen anschließend die Kameraaufnahme des Piloten. Ganz nahe kamen wir den Kampfflugzeugen in der Wartungshalle. Dort konnten wir auch einen Blick auf die Technik, das Innenleben des Jets, werfen Nach einem Mittagessen wurden wir über die Bewaffnung der Tornados informiert und konnten in einem ausgebauten Cockpit Platz nehmen. Nur dort waren uns Fotos erlaubt.

Nachbereitend in der Schule blieben uns als Eindrücke die Faszination der Technik, die Ruhe des dort eingesetzten bestens ausgebildeten Personals, die Tatsache, dass all das unendlich teuer ist und die Frage nach Krieg und Frieden in einer zunehmend gefährlicheren globalen Lage. Dankbar sind wir dem Jugendoffizier, Hauptmann Heim, der diese Einblicke möglich gemacht hat.


Kursfahrt nach Zandvoort

In der Woche nach Pfingsten ging es für die Kurse von Frau Loyo, Herrn Claes und Herrn Thomas nach Zandvoort an die holländische Küste. Ziel war eine Centerpark-Anlage direkt am Meer. Nach problemloser Hinfahrt wurde gleich mal der kilometerlange Sandstrand begutachtet. Tatsächlich wagten sich sogar einige Tollkühne in die mit 15 °C wahrlich frischen Fluten. Am Abend entwickelten sich die Schüler zu Meisterköchen, wobei kurioserweise in jedem Ferienhaus am Ende Nudeln auf dem Tisch standen.

Mittwochs ging es dann nach Amsterdam. Eine ca. zweistündige Führung, welche von ortsansässigen Studenten komplett in englischer Sprache durchgeführt wurde, beleuchtete auch den Amsterdamer Lifestyle abseits der Touristenspots. Danach fanden vor allem die Mädels genügend Gelegenheiten zum Shoppen, bevor eine gemeinsame Grachtenfahrt den Tag abrundete.

Am Donnerstag stand dann ein Strand- und Sporttag auf dem Programm. Nach ausgiebigen Beachvolleyballversuchen bei starker Brise ging es zum Aufwärmen ins warme Hallenbad mit großer Rutschenwelt. Am Abend wurden dann alle Vorräte zum großen Abschlussdiner komponiert.

Da Rotterdam quasi auf dem Heimweg liegt, nutzte die Gruppe die Chance zur Hafenrundfahrt mit anschließender Mittagspause. Nach weiteren 5 Stunden unterhaltsamer Fahrt kam der Bus am späten Freitagabend in Lebach an.


Kepler-Kompass – Ein Gewinn für unsere Schulgemeinschaft

Nachdem wir im letzten Schuljahr unseren Kepler-Kompass erfolgreich in den Klassen 5 und 6 eingeführt haben, ist in diesem Schuljahr Klassenstufe 7 auch mit dabei. Nun werden Sie sich vielleicht fragen: Was ist der Kepler-Kompass? Der Kepler-Kompass ist unser schuleigener Lernplaner und ein Hausaufgabenheft in einem. Er dient unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur als Hausaufgabenheft und Klassenarbeitsplaner, sondern fördert darüber hinaus mit vielen Informationen zu Methoden und Formen des Arbeitens das selbständige Lernen und informiert umfangreich über organisatorische Belange des Johannes-Kepler-Gymnasiums.

Für die Schülerinnen und Schüler

Unser Kepler-Kompass unterstützt durch seine ansprechende Gestaltung und die umfangreichen Methodenseiten die Schülerinnen und Schüler dabei ihr Lern- und Arbeitsverhalten zu reflektieren und hilft ihnen somit ihre Lern- und Arbeitsorganisation zu verbessern. Dies alles führt dazu, dass selbstgesteuertes Lernen und Selbständigkeit geschult und somit ein Grundstein für lebenslanges Lernen gelegt wird.

Für die Eltern

Ein weiteres Ziel des Kepler-Kompasses ist die Unterstützung einer guten Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule. So bietet er stets einen Überblick über die aktuellen Unterrichtsinhalte und erleichtert durch den integrierten Klassenarbeitsplaner mit Checklisten die gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten. Schulinterne Informationen sind dem Kepler-Kompass ebenso leicht zu entnehmen wie unterstützende Hilfestellung bei der Erledigung der Hausausaufgaben. Entschuldigungen werden unkompliziert durch die dafür vorgesehenen Vordruckte erledigt.

Für die Lehrerinnen und Lehrer

Aber nicht nur Eltern und Schülern wird durch den Kepler-Kompass die Arbeit erleichtert – auch den Lehrerinnen und Lehrern steht durch die umfangreichen Methodenseiten ein schneller und einfacher Zugang zur Vermittlung von Lern- und Arbeitsmethoden für den jeweiligen Fachunterricht zur Verfügung. Die Methoden sind von den Fachschaften eigens für den Kepler-Kompass gestaltet worden und finden somit eine breite Basis für die Anwendung im Fachunterricht, da sie speziell auf unseren Unterricht am JKG zugeschnitten sind.

Für alle

Somit ist der Kepler-Kompass ein wichtiges pädagogisches Instrument für unsere Schulgemeinschaft. Er wird in jedem Schuljahr erweitert und den aktuellen Bedürfnissen aller am Schulleben Teilnehmenden angepasst. Durch dieses Vorgehen bewirkt der Kepler-Kompass eine stärkere Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit der Schule, fördert die Regelung des sozialen Miteinanders und schafft durch seine starke Transparenz ein Klima des Vertrauens.