Berufsbildungsmesse am Johannes-Kepler-Gymnasium

Berufsbildung wird am JKG traditionell großgeschrieben, werden doch hier die weichen für das ganze Leben gestellt. Über zwei Jahre Coronapandemie und damit verbunden nahezu fehlende Kontakte zu Firmen, Hochschulen und sonstigen Institutionen haben bei der jungen Generation dazu geführt, dass Informationen in Sachen beruflichem Werdegang nur schwer zu bekommen waren.

Das hat man am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach zum Anlass genommen, in diesem Jahr eine eigene Berufsbildungsmesse zu planen und durchzuführen. Tragischerweise musste auch diese pandemiebedingt einmal verschoben werden, konnte dann aber doch am 31.05 und 01.06.2022 in der hauseigenen Mehrzweckhalle des Gymnasiums stattfinden.

Vorab war das Organisationsteam der Schule vom hohen Interesse und Engagement der Betriebe, Hochschulen und Dienstleister überrascht und so konnte man sich letztendlich auf dreizehn Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen des Berufslebens freuen. 

Mit den Globalplayern und Hightech-Schwergewichten Hydac, Dillinger Hütte und Ford; den Vertretern der Hochschulen und der Forschung der Universität des Saarlandes, dem Umweltcampus Birkenfeld und dem Universitätsklinikum Homburg sowie dem Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA); den regionalen Betrieben Kreissparkasse und Krämer-IT und den Vertretern aus Verwaltung und Dienstleistung der Polizei, der Bundeswehr und der Verwaltung der Stadt Saarbrücken samt Berufsfeuerwehr wurden nahezu alle Berufswünsche und Interessen der Jugendlichen abgedeckt. Abgerundet und ergänzt wurden die zahlreichen und detaillierten Infos durch Berufsberater der Arbeitsagentur.

Nach der Eröffnung durch Schulleiter Daniel Dettloff konnten sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 11 in einer offenen und gemütlichen Atmosphäre über ihre Pläne und Wünsche im Hinblick auf Berufswahl und Berufsorientierung informieren. An den zwei Tagen hörte man dann seitens der Jugendlichen und der Gäste durchweg Positives über den jeweils anderen. Ganz besonders hervorgehoben wurden die sehr informativen und lehrreichen Gespräche aber auch die familiäre Atmosphäre, die sehr individuelle und angenehme Beratungen erlaubte.

Nach der Verabschiedung durch den Schulleiter zogen alle Beteiligten bei einem ungezwungenen Beisammensein ein durchweg positives Résumé und planten schon einmal die Folgeveranstaltung für die Zukunft.