Turbulente Skilehrfahrt des JKG

Am Donnerstag, 05.03.2020, startete wie geplant unsere inklusive Ski-und Snowboardlehrfahrt nach Trafoi mit 72 Schülerinnen und Schülern und 3 Mitarbeitern der Behindertenwerkstätte reha gmbh.

Wie in den Jahren davor konnte nach der gut organisierten Ausleihe bereits am Ankunftstag am Anfängerhang erste Erfahrungen auf den Skiern bzw. dem Board gesammelt werden. Hier zeigte sich schon der starke Zusammenhang innerhalb der Gruppe, da die Fortgeschrittenen immer bereit waren, die anderen zu unterstützen. Auch am zweiten Tag setzte sich dieser Eindruck fort und viele konnten bereits den Anfängerhang verlassen und im höher gelegenen Skigebiet erste Erfahrungen sammeln. Abends stand dann ein besonderes Erlebnis an: Es wurde bei Fackelschein gerodelt und anschließend den Abend bei gemeinsamem Punsch am Lagerfeuer Abend ausklingen lassen. Am nächsten Skitag machten dann viele weitere den Sprung auf den großen Berg und wurden dort mit traumhaftem Wetter belohnt. Abends zeigte sich bei der Schneeschuhwanderung erneut der gute Teamgeist, da für jeden, der es wollte, sofort Hilfe zur Verfügung stand. Am Montagabend folgte ein weiteres Highlight. Eine Hälfte der Schüler durfte das Abendessen im wunderschönen Hotel Bella Vista (3 Sterne) unter der wohlwollenden Aufsicht des Skiolympiasiegers Gustav Thöni, zu sich nehmen, die andere Hälfte hatte am darauffolgenden Tag dasselbe Vergnügen. Leider wurde dieser Abend, der mit einem Spieleabend beendet wurde, auch zu unserem letzten Abend, da wir aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus unsere Woche vorzeitig beenden mussten.

Trotz der während der Woche entstandenen Ausnahmesituation rund um das Corona-Virus erfuhren die Verantwortlichen an der Schule höchste Zustimmung und Anerkennung seitens der Schüler, der Eltern, des Landkreises Saarlouis und des Ministeriums für Bildung und Kultur.

Am Ende dieser Fahrt zeigte sich Verschiedenes: Die Schülerinnen und Schüler haben auf der Piste tolle Fortschritte gemacht, der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe war absolut lobenswert und die gute Laune blieb stets erhalten. Neue Freundschaften wurden geschlossen, alte vertieft und Vorurteile abgebaut, Inklusion ist also vor Allem durch den Sport erreichbar.