Ski- und Snowboardkurse am JKG Lebach

Berge, Sonne, Schnee, Skifahren – Urlaub während der Schulzeit?
Für 73 Schüler der Klassenstufe 10 und ihre Lehrer vom Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach ist dieser Traum wahr geworden. Für sie ging es 8 Tage lang  vom 7. bis 15. Februar 2019 zum Ski- und Snowboardfahren nach Trafoi, einem kleinen Ort in Südtirol im Nationalpark Stilfser Joch.

Herrlicher Sonnenschein bei der Ankunft und Pisten direkt vor der Unterkunft ließen die Strapazen der nächtlichen Busfahrt schnell vergessen. Schon am Ankunftstag ging es für alle an den Anfängerlift, um die ersten Erfahrungen zu machen. An den folgenden Tagen  gab es dann nach Ski und Snowboard getrennt jeweils  unterschiedliche Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Neun Lehrer ses Johannes-Kepler-Gymnasiums sorgten für ein großzügiges Angebot an Kursen.

„Das mit dem Urlaub darf man natürlich nicht zu wörtlich nehmen“, mein Burkhard Claes, der schon seit mehr als 20 Jahren die Skifahrten als Lehrer begleitet, „wir haben acht Tage lang Dienst rund um die Uhr: Aufstehen um sieben Uhr morgens, dann auf der Piste als Skilehrer tätig sein und aufpassen, dass keiner die falsche Abzweigung nimmt und verloren geht, abends Programm anbieten und nachts aufpassen, dass jeder schläft, und zwar  im richtigen Zimmer. Dennoch überwiegen die positiven Eindrücke und es macht Spaß mitzuerleben, wie die anfangs heterogene Gruppe zusammenwächst und welche großartigen Fortschritte die Schüler im Schnee in dieser kurzen Zeit machen.“ Und auch für die Schüler war der Urlaub mehr Aktivurlaub als Ausspannen. Täglich standen sie morgens und mittags jeweils zwei bis drei Stunden auf Ski und Snowboard. Das ging bei den meisten Schülern sehr stark an die Kondition. Gerade hier zeigte sich die besondere Qualität des diesjährigen Schülerjahrgangs, alle hielten durch, auch wenn es für manche sehr anstrengend war, keiner litt an „simulierten“ Krankheiten nach der Mittagspause. Und auch abends war Aktivurlaub angesagt: Rodeln mit Fackelbeleuchtung, eine Schneeschuhwanderung mit Stirnlampen, ein Spieleabend und als Höhepunkt der Abschlussabend u. a. mit Skitaufen und Ehrung der besten Ski- und Snowboarder sorgten für Abwechslung.

Da die Anfänger sehr schnell große Fortschritte machten, konnte der ganze Kurs nach einigen Tagen in das Skigebiet von Sulden wechseln. Dort, am Fuß von König Ortler, dem höchsten Berg Südtirols, ging es bis 3250 m hoch hinaus. Bei herrlichem Sonnenschein und hervorragenden Schneeverhältnissen konnte man dann erleben, was die Faszination Skifahren ausmacht, und darüber hinaus von den Pisten einen atemberaubend schönen Blick auf die Ortler-Alpen genießen, also doch Urlaub während der Schulzeit!