Französisch


Unsere Tagesfahrt nach Forbach

Montag, den 19. März 2018: der zweite Teil unseres Austauschs steht an. Dieses Mal fahren wir, 80 6-Klässler, nach Frankreich, um die französische Austauschschule kennenzulernen. Als wir ankamen sieht es sofort anders aus als bei uns, die Gebäude sind groß, ein bisschen zu grau und das ganze Schulgelände ist von einem hohen Zaun umgeben. Unserer Französischlehrer erklären uns, dass dies typisch für französische Schulen sei.

Der Tag startete mit einem musikalischem Empfang in der Kantine. Die deutschen Schüler sangen für uns das einstudierte Fliegerlied und die Stimmung war sofort toll. Nachdem wir von den französischen Lehrern und von dem Direktor begrüßt wurden, konnten wir endlich vom typisch französischen Frühstück kosten. Es gab vieles leckeres süßes im Angebot: salade de fruits, céréales, croissants, pains au chocolat etc. Das hat uns richtig gut gefallen. Leider mussten wir dann aus der warmen Kantine raus auf den eiskaltem Schulhof. Der 19. März, ein Tag vor dem diesjährigen Frühlingsanfang, war leider um einiges zu kalt. Bei sonnigem und wärmeren Wetter hätten wir die jetzt anstehende Rallye über das Schulgelände mehr genießen können. Trotz des Wetters ermöglichte sie uns eine besseren Eindruck von einer französischen Schule zu erhalten: sie ist nicht wie eine deutsche Schule! Wir haben z.B. die eigene Krankenstation der Schule oder den Aufsichtsraum für Freistunden kennengelernt.

Das Collège Jean Moulin liegt an einem schönen Park in dem ein Schloss, ein Rosengarten und Überreste einer alten Burg und ihres Turms zu finden sind. Während unseres Spazierganges dorthin kurz vor der Mittagspause schien sogar die Sonne und wir konnten die Aussicht über die Stadt Forbach genießen. Während der Mittagspause in der Kantine konnten wir ein typisch französisches Mittagessen aus Lothringen essen. Es gab, wie in Frankreich typisch, Brot und Käse zum Essen serviert und wir saßen mit unseren Austauschpartnern zusammen, die wir ein bisschen besser kennenlernen konnten. Das Kennenlernen wurde nach dem Essen in der Turnhalle weitergeführt. Dort spielten wir deutsch-französische Kennenlernspiele und ließen den Tag bei einem gemeinsamen Kuchenessen und dem Singen des Fliegerlieds ausklingen. Wir haben von unseren französischen Austauschpartnern sogar Lesezeichen als Geschenk bekommen.

Wir danken der französischen Schule, den Lehrern und den Schülern für ihren Empfang und sagen bis bald, bei unserem dritten und letzten Treffen im Zoo Saarbrücken!


Französische Gäste an unserer Schule

Letztes Schuljahr hat sich die Fachschaft Französisch zum Ziel gesetzt die schon bestehende Partnerschaft der 9er Klassen mit einer Schule in der Bretagne zu erweitern und auch unseren Unterstufenschülern so früh wie möglich Kontakt zu unserem Nachbarland Frankreich zu ermöglichen. Der Lehrplan der Klasse 6 sieht u.a. die Themen Schule, Freunde und Hobbys vor, so dass es nah lag eine Partnerschule zu suchen, durch welche diese Themen in Frankreich kennengelernt werden können.

Großes Glück hatten wir bei der Suche nach einem Partner. Das << collège >> Jean Moulin in Forbach suchte eine deutsche Partnerschule, sodass die Partnerschaft ins Leben gerufen wurde. Schnell teilten wir Lehrer unsere Schüler in deutsch-französische Partnergruppen ein und die Schüler schrieben sich im ersten Halbjahr gegenseitig Briefe in der Fremdsprache. 

Der erste Höhepunkt des Austauschs fand am gestrigen Dienstag, den 20. Februar 2018 statt. Bei sonnigem Wetter empfingen ca. 80 deutsche Schüler am Johannes Kepler Gymnasium knapp 70 französische 6. Klässler und ihre 5 betreuenden Lehrkräfte. Der Tag begann um ca. 9Uhr in unserer Keplerhalle. Hier wurden alle 150 Schüler herzlich von Herrn Hans Herrmann begrüßt bevor sie in kleineren Gruppen gemeinsam ein typisch deutsches Frühstück genießen konnten sowie erste Kontakte während diverser Kennenlernenspiele geknüpft haben. 

Um unsere Schule besser kennenzulernen bereiteten wir für sie eine Rallye über das ganze Schulgelände vor, die alle Schüler in bilingualen Gruppen bearbeiteten. Parralell zu dieser Rallye konnten sich die Schüler während eines lebendigen Sportangebots von Herrn Fernando Brockhaus in der Keplerhalle weiter kennenlernen. Für Speis und Trank war natürlich auch gesorgt. In unserer Aula aßen wir nach der 7. Stunde zusammen und ließen den Tag unter deutsch-französischen Kollegen Revue passieren. Am Ende des Tages, kurz vor der Heimkehr unserer Gäste um 15Uhr, bedankten wir uns noch herzlich für diesen schönen Tag und ihr Kommen. Auch unsere vorbereiteten Buttons wurden den Briefpartnern als Geschenk überreicht. Es war ein wunderschöner Tag für alle Beteiligten, Schüler, Lehrer, aus Lebach oder Forbach.

Wir freuen uns sehr auf den 19. März 2018, den Tag an dem wir uns alle wiedersehen und unsere Partnerschule in Forbach kennenlernen. A bientôt!


« La galette des rois » am Johannes-Kepler-Gymnasium

Am Montag, den 8. Januar startete der erste Schultag im neuen Jahr 2018 für die Klasse 7a mit einem kulinarischem Gruß aus Frankreich. In der Französischstunde wurde, wie es die Tradition wünscht, der Dreikönigskuchen « la galette des rois » verköstigt. In Frankreich wird  dieser landestypische Kuchen um den 6. Januar zubereitet, zum Fest der "Epiphanie" gemeinsam gegesse und dient zur Erinnerung an die heiligen drei Könige.

Dieser Kuchen aus Blätterteig ist meist mit Frangipane gefüllt, einer Creme aus süßen Mandeln, Butter, Eiern und Zucker. Eine beliebte Variante ist die Füllung mit Apfelkompott. Im inneren des Kuchens steckt eine versteckte « Fève », eine kleine Porzellanfigur, welche die Person die sie in ihrem Stück findet zum König oder zur Königin des Tages kührt.

Nachdem der Kuchen von Frau Mezence in 22 Stücke geschnitten wurde, musste nun Luzia, unsere jüngste Schülerin, unter den Tisch krabbeln und entscheiden welches Stück von welchem Kind gegessen werden darf.

Schließlich wurde die Schülerin Antonia Groß als Königin, « la reine » gekührt, nachdem sie eine kleine Figur des Asterix Druiden Miraculix in ihrem Kuchenstück gefunden hatte.


Schüleraustausch des Johannes -Kepler-Gymnasium und des Collège-Lycée Ste Anne d`Auray

Eine Woche in der Bretagne aus der Sicht einer Schülerin:

Aufregung, Vorfreude, aber auch Nervosität auf das, was uns erwartete - all das hatten wir Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse des Johannes Kepler Gymnasiums im Gepäck, als wir im September 2017 zum Schüleraustausch nach Saint-Anne d`Auray in die Bretagne aufbrachen! Eine ganze Woche lang wollten wir in Gastfamilien bei unseren Austauschpartnern den französischen Alltag, die Schule, die Menschen, ihre Sprache und ihre Kultur, also das ganze "savoir vivre" der Franzosen kennenlernen.

Nach einer langen Busfahrt kamen wir spät am Abend in Saint-Anne d´Auray an. Unsere Austauschpartnerinnen und Austauschpartner erwarteten uns mit ihren Familien bereits sehnsüchtig. Geschwind verabschiedeten wir uns von unseren deutschen Klassenkameraden, das Abenteuer konnte beginnen.

Meine Gastfamilie lebt in Carnac. Es war atemberaubend, als ich zu später Stunde aus dem Auto kletterte und auf das Meer schaute, in dem sich in der Dunkelheit der Mond spiegelte. So etwas erlebt man nicht alle Tage! Nachdem ich ein Stück Quiche verspeist hatte, fiel ich auch schon wenig später ins Bett.

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle im Collège Saint-Anne, wo unsere Austauschpartner zur Schule gehen. Dort schauten wir uns erst einmal das ganze Schulgelände an. Mit einer Rallye in französischer Sprache lernten wir nicht nur den französischen Schulalltag, sondern auch die Schule unserer Austauschpartner kennen. Anschließend besuchten wir die Basilika Saint-Anne, von der das Collège  seinen Namen hat und die genau neben der Schule liegt. Ein solch ehrwürdiges Gebäude war für uns sehr beeindruckend, denn so etwas können selbst unsere historischen Gebäude des JKG nicht bieten. Die Basilika ist eine berühmte Wallfahrtskirche, die jedes Jahr am 26. Juli viele Tausende von Pilgern aus ganz Europa anzieht. Den Abend verbrachten wir dann wieder gemeinsam mit unseren Gastfamilien. Es war für mich eine echte Herausforderung, aber auch ein ungeheurer Spaß, meiner Austauschpartnerin Emma und ihren Eltern auf Französisch von meiner Familie im Saarland zu berichten. Man wächst über sich selbst hinaus und ist wirklich stolz, wenn man merkt, dass man verstanden wird.

Nach einem typisch französischen Frühstück mit Croissants machten die deutschen Schüler am nächsten Tag einen Tagesausflug auf die Insel "Ile de Groix". Mit einer Fähre setzten wir zu der kleinen Atlantikinsel vor der bretonischen Südküste über. Beeindruckend war für mich besonders die malerische Kulisse bei der Ankunft. Auf der Insel informierten wir uns bei einem Museumsbesuch über die Geschichte der Ile de Groix und das Leben der Fischer. Ein Spaziergang an einem der berühmtesten Strände, dem "La Plage Les Grandes Sables", der ein ins Meer gewölbter Sandstrand ist, war trotz des Regens, der uns den ganzen Tag mal mehr oder mal weniger begleitete, einfach nur schön! In einem Café am Hafen genossen wir dann das französische "savoir vivre".

Den dritten Tag verbrachten wir in Carnac. Dieser Ort ist bekannt für seine mehr als 3000 Menhire, die zu Steinreihen gruppiert sind und um 4500 v. Chr. aufgestellt wurden. Spielerisch lernten wir die Kultur der Steinzeit kennen, machten Feuer wie die Steinzeitmenschen und übten uns im Speerwurf. Später sammelten wir am Strand außergewöhnliche Muscheln. Bei strahlend blauem Himmel schossen wir die schönsten Fotos für unsere Reisetagebücher.

Das nun folgende Wochenende in meiner Gastfamilie war einfach nur herrlich und eine wunderbare Erfahrung. Die Zeit verging wie im Fluge und ich fühlte mich beinah schon wie ein Französin.

Unser letzter Tag führte uns deutsche Schüler auf die Halbinsel Quiberon, die nur über eine einzige Straße zu erreichen ist. Die raue Natur der Insel, die Felsen und Klippen waren beeindruckend und zeigten uns die Bretagne in ihrer ganzen Schönheit.

Am nächsten Tag hieß es dann sehr früh am Morgen Adieu sagen. Eine einzigartige Woche lag hinter uns, in der jeder Einzelne von uns nicht nur viel Neues kennenlernen durfte, sondern vor allem unvergleichliche Erfahrungen sammeln konnte mit einer Sprache, die man sonst nur aus dem Schulunterricht kennt. Für mich war der Schüleraustausch eine atemberaubende Zeit, die ich niemals vergessen werde! Ich kann es kaum erwarten, meine Austauschpartnerin im April 2018 hier im Saarland zu begrüßen und ihr unser kleines Bundesland zu zeigen.

Mira Stahl, Klasse 9a des JKG Lebach

Alle Bilder findet ihr hier >


Ein riesen Erfolg beim Vorlesewettbewerb Französisch für das JKG

Der Vorlesewettbewerb Französisch fand dieses Jahr zum 5. Mal im Saarland statt. Seit 2013 treten Schüler im zweiten Lernjahr Französisch gegeneinander an. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des saarländischen Bildungsministers Ulrich Commerçon und wird u.a. vom Ernst Klett Verlag unterstützt.

Unsere Schule nahm dieses Jahr zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teil. Der Grund dafür: erst dieses Jahr durften zum ersten Mal auch Schüler mit dem Fach Französisch als zweite Fremdsprache teilnehmen.

Der Wettbewerb teilte sich in zwei Runden auf. Die erste schulintern, die zweite am Ministerium für Bildung und Kultur am gestrigen Mittwoch, den 28.06.2017. Seit Ende April bereitete Frau Chantal Klein vier Schüler und Schülerinnen auf die erste Endrunde vor. Die Themen Aussprache, Lesetempo, Lesemelodie wurden schwerpunktmäßig anhand von diversen Textausschnitten angesprochen und geübt. In der Endrunde setzte sich dann Marie-Sophie Kuhn aus der 8bn gegen Ihre Mitstreiter durch. Sie bereitete für diesen Tag einen bekannten Textausschnitt vor und musste ihr Vorlesetalent auch an einem unbekannten Ausschnitt unter Beweis stellen. Nun war es klar, Marie-Sophie nahm an der zweiten Runde auf Landesebene teil. Zehn Tage davor bekam sie den dafür relevanten Text. Diesen bereitete sie in mehreren Stunden mit ihrer Betreuungslehrerin Chantal Klein sowie zu Hause mit großen Fleiß vor. Begleitet von ihrer Mutter, einem Freund und auch Ersatzsieger Sherwin Olfati sowie ihrer Betreuerin las Marie-Sophie gestern vor einem vollen Raum einen drei minütigen Ausschnitt aus der Geschichte „Mon premier échange“ von Kera Mfa vor. Sie trat an diesem Nachmittag gegen 11 Konkurrenten aus dem Saarland an. Zum Schluss der Veranstaltung wurde das freudige Ergebnis von Herrn Commerçon bekannt gegeben: Marie-Sophie Kuhn gewinnt den 1. Platz und wird somit Landessiegerin.

Das Johannes Kepler Gymnasium und insbesondere deine Betreuerin sind mächtig stolz auf dich Marie-Sophie!

Ein Bericht von Chantal Klein


Eine kulinarische Reise durch die frankophone Welt

Un voyage culinaire à travers le monde francophone

Am 21.02.2017 hat der Französisch E-Kurs der Klassenstufe 11 von Frau Klein verschiedene Rezepte der Frankophonie ausprobiert. Dies fand in der Küche der VHS statt. In einer Doppelstunde kochte der Kurs unter anderem Spezialitäten aus Québec, Martinique, Algerien oder auch aus der Bretagne in Frankreich. Da sowohl warmes und kaltes, süßes und auch herzhaftes gekocht wurde, war für jedermann etwas leckeres dabei. Die Rezepte „Pudding chômeur“ und „galettes de blé noir“ kamen dabei am Besten an. Dabei handelt es sich um einen süßen, kuchenartigen Pudding, der besonders in Québec verbreitet ist und um spezielle, gefüllte Pfannkuchen. Das heiße Getränk aus Martinique „chocolat chaud créole“ kam trotz seines eigenen Geschmacks bei den meisten Schülern außerordentlich gut an. Eingeteilt in Gruppen hatte jeder Schüler seinen eigenen Aufgabenbereich in der Küche. Nach dem Kochen saßen alle beisamen und probierten von allem. Die restliche Zeit nutzten wir zum Aufräumen. Wir sind froh, diese neuen kulinarischen Erfahrungen gemacht zu haben.

Ein Bericht von Sophia Poth und Alina Haas.

Eindrücke der Schülerin Jana Jäckel:

Le 21 février 2017 le cours de français de Madame Klein ne voulait pas seulement apprendre des choses théoriques sur la France et la francophonie, alors ils avaient l’idée de cuisiner. Toutes les recettes venaient d’un pays où on parle cette langue. Par exemple les bricks et boureks, le pudding du chômeur ou les galettes de blé noir traditionelles.

Après quelques temps, quand les repas étaient finis, les élèves et aussi Madame Klein pouvaient goûter leurs créations. Chacun a tout goûté mais les élèves avaient des avis différents. Plus d’un élève n’aimait pas certaines recettes inhabituelles. Mais c’était compréhensible, les goûts exotiques étaient nouveaux pour tous. Il y avait aussi beaucoup de bonnes choses qui ont eu du succès, il est possible que certains font une de ces recettes encore une fois à la maison.

En résumé, l’idée de cuisiner était une bonne expérience et les élèves pouvaient tous travailler ensemble.


Grenzgänger: unsere Projekttage in Metz

Am Donnerstag, den 17.11.16, trafen sich die Teilnehmer unseres grenzüberschreitenden Projekts um 07:35 Uhr im Klassenraum. Kurz nachdem uns die Lehrer etwas über den Ablauf der folgenden zwei Tage erzählten, ging es auch schon los.

Aufgeregt stieg unsere Gruppe in den Bus ein. Während der zweistündigen Fahrt hörten wir Musik, spielten und unterhielten uns.

In Metz angekommen teilten wir uns zunächst einmal in Gruppen mit je fünf Schülern ein. Sofort bekamen die einzelnen Gruppen dann eine Stadtkarte und Aufgaben für eine Stadtralley.

Um die Aufgaben lösen zu können, mussten wir sowohl einige Passanten auf Französisch interviewen und nach dem Weg fragen, als auch Bilder von uns vor den verschiedenen Stationen machen und typisch französische Dinge kaufen. Metz hat uns sofort begeistert. Die einzelnen kleinen Gassen und der französische Look waren überwältigend.

Nachdem die Aufgaben erledigt waren, trafen sich alle Gruppen an der Kathedrale wieder. Von da an hatten wir noch eine Stunde Freizeit in Metz, welche die meisten von uns essend verbrachten. : )

Danach ging es wieder zurück in das mindestens genauso schöne Lebach und wir waren nur froh, dass wir unseren Regenschirm umsonst mitgenommen hatten.

Am Freitag, den 18.11.16, trafen wir uns wie am Tag zuvor wieder alle in der Klasse. Die einzelnen Gruppen setzten sich zusammen und bekamen nun Plakate, um ihre Ergebnisse des Vortages auf Papier zu bringen. Die Französischlehrer halfen uns hierbei mit den französischen Formulierungen. Zusätzlich beklebten wir die einzelnen Plakate noch mit den Fotos und Selfies aus Metz. Wir gestalteten sogar ein Quiz zu französischen Wörtern im saarländischen Dialekt, mit dem die Besucher während der Projektpräsentation ihre Sprachkenntnisse auf die Probe stellen konnten.

Der anschließende Keplerabend rundete schließlich die beiden erlebnisreichen Tage ab.

Bericht: Franziska Bost (9ax)


Ausflug der Klasse 7a mit Herrn Brockhaus nach Metz

Am 12.07.16 unternahmen unser Französischerer, Herr Brockhaus, und meine Klasse einen Ausflug nach Metz. Um acht Uhr startete am Busbahnhof in Lebach unsere ungefähr einstündige Busfahrt nach Metz. Auf der Fahrt hörten wir zur Freude des Busfahrers und von Herrn Brockhaus, jedoch zum Entsetzen der Schüler, 80iger Jahre Musik.

In Metz angekommen, stiegen wir genau vor der Kathedrale Saint-Étienne aus. Das riesige Gebäude hinterließ bei allen einen bleibenden Eindruck. Als wir hinein gingen, bestaunten wir die Farbvielfalt und Größe der mächtigen Buntglasfenster. Alle machten Fotos, liefen umher und betrachten die Kathedrale. Manche von uns trafen sogar unsere ehemalige Erdkundelehrerin, Frau Fontaine, oder Freunde einer anderen Schule, die ebenfalls einen Schulausflug nach Metz machten.

Mit einem Stadtplan ausgerüstet, stiegen wir am Place d'Armes danach in eine Bimmelbahn, einem „Petit train“, die uns an viele verschiedene Sehenswürdigkeiten wie dem Place de la Comedie, dem Tour Belle Isle, dem Arsenal, dem Bahnhof von Metz…vorbeifuhr.

Mit einem Stadtplan ausgerüstet, stiegen wir am Place d'Armes danach in eine Bimmelbahn, einem "Petit train", die uns an viele verschiedene Sehenswürdigkeiten wie dem Place de la Comedie, dem Tour Belle Isle, dem Arsenal, dem Bahnhof von Metz...vorbeifuhr. Nach der interessanten und lustigen Fahrt gingen wir in die Patisserie Jean gengenüber der Kathedrale und statteten uns mit leckerem Gebäck aus. Daraufhin ging es in die nahe gelegenen Markthallen. An den Ständen konnten wir unsere französischen Sprachkenntnisse praktisch zum Einsatz bringen und kauften entweder für unsere Familie oder für uns Obst, Gemüse, Getränke aber auch Crêpes. Anschließend schlenderten wir über die wunderschöne Mosel zum Temple Neuf de Metz. Dort ließen wir uns nieder und verzehrten die gerade eben erstandenen Produkte oder unser von zu Hause mitgebrachtes Essen. Die Jungs waren viel in der Nähe des Wassers, die Mädchen tratschten. Nach der Stärkung gingen wir wieder zu unserem Ausgangsort, an den Marktplatz an der Kathedrale und teilten uns in kleine Gruppen, mit denen wir die Stadt erkundeten und kleine Besorgungen tätigten, auf. Als wir um 15 Uhr abfuhren, ließen wir die tolle Stadt hinter uns, fuhren zurück nach Lebach an den Busbahnhof, an dem unsere Eltern schon auf uns warteten. Danke Herr Brockhaus. Bericht: Franziska Bach.


Bretagne 2015

 

Ende September 2015 war es wieder soweit: 37 Schüler und 4 Lehrer des JKG machten sich auf den weiten Weg in die Bretagne, um dort in unserer Partnerschule, dem Collège-Lycée Ste Anne d'Auray, eine Woche des kulturellen, sprachlichen und freundschaftlichen Austauschs zu erleben.

Nach der Busfahrt endlich angekommen, lernten sich die Austauschpartner persönlich kennen und verbrachten die erste von insgesamt sieben Nächten in ihren Gastfamilien.

Die Schüler unternahmen in den folgenden Tagen zahlreiche Ausflüge, bevor es am Abend in die Gastfamilien zurückging: Sie erkundeten zunächst Schule und Basilika von Ste Anne d'Auray, einem kleinen Städtchen, das jedoch der zweitwichtigste Wallfahrtsort Frankreichs ist. Sie besichtigten den Mont St. Michel im Norden der Bretane und lernten auch das traditionelle Leben der bretonischen Bauern in dem Museumsdorf Poul Fétan kennen. Schließlich begaben sie sich auf die mystischen Spuren der Menhire von Carnac und waren begeistert von der beeindruckenden Steilküste der Halbinsel Quiberon. Dank des herrlichen Herbstwetters kamen auch Aktivitäten im Freien und Strandbesuche nicht zu kurz.

Zum ersten Mal war auch eine kleine Gruppe von Schülern des E-Kurses Französisch dabei, die nicht an dem Besichtigungsprogramm teilnahm, sondern mit ihren Austauschpartnern den französischen Unterricht besuchte und so vielfältige Erfahrungen und Eindrücke gewinnen konnte.

Schüler und Lehrer blicken auf eine erlebnis- und abwechslungsreiche Woche zurück mit vielen interessanten kulturellen und menschlichen Begegnungen und nicht zuletzt mit der Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und zu erweitern.

Das Saarland ist das französischste aller Bundesländer

Deshalb kommen dem Saarland und Lothringen eine besondere Rolle und Vorreiterfunktion zu, um die Gemeinsamkeit zu stärken und die wechselseitige Sprachkompetenz zu stärken.“  

Französisch ist 2. Fremdsprache am JKG und wird ab der Klassenstufe 6 unterrichtet. Unser Unterrichtswerk ist "Découvertes". Die Anforderungen in den einzelnen Klassenstufen sind im Lehrplan detailliert beschrieben.

Seit langen Jahren  führen wir Austauschprogramme für unsere Schüler der Klassenstufe 7/8 mit den Partnerschulen Collège-Lycée Ste Anne d'Auray in der Bretagne und dem Collège La Boetie in Moissy-Cramayel bei Paris durch. 

Wir bieten unseren Schülern die Möglichkeit sich für DELF (Diplôme d'études en langue francaise), einem weltweit anerkannten Zertifikat für Französisch, zu qualifizieren.

Als Grenzregion haben wir außergewöhnlich vielfältige Gelegenheiten, die Kultur und die Sprache unseres Nachbarn zu erleben. Hierzu einige Anregungen: 


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