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JKG-Klasse erneut mit überragendem Informatikwissen

Informatik ist DIE Wissenschaft des 21. Jahrhunderts. Zumindest in weiten Teilen der Industrie, der Wirtschaft, der Wissenschaft …. und am JKG ist man sich dessen bewusst. In diesem Sinne fand in der Woche vom 07.11 – 1q.11.2016 am Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach zum vierten Mal die Teilnahme am Informatikwettbewerb „Informatikbiber“ statt – diesmal bezeichnenderweise zeitgleich mit dem in Saarbrücken stattfindenden „Nationalen IT-Gipfel“.

Informatik ohne Computer war für die meisten Schüler eine mittlerweile nicht mehr ganz neue Erfahrung genau wie die große Bedeutung der Mathematik für dieses zukunftsträchtige Fach. Trotzdem waren die Kinder oft selbst überrascht von ihren Kenntnissen um Zusammenhänge und Vorgehensweisen. Da wurde sortiert, entschlüsselt, verpackt, Wege gesucht und Vieles mehr.

Mit über 400 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, davon über 100 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5, konnte man sich an der Schule auf nahezu 60% Teilnehmer an der Gesamtschülerzahl freuen. Auch die hohe Quote an Spitzenplätzen bei den Platzierungen sorgte für allgemeine Zufriedenheit.

Besonders erfolgreich war hierbei die Klasse 9cm, die als MINT-Klasse mit Informatik als regulärem Unterrichtsfach auf ein fundiertes Vorwissen zurückgreifen konnte. Mit 11 Preisträgern, davon die beiden einzigen 1. Plätze - belegt von Paul Gierend und Alexandru Tonita (Bild: letzte Reihe 2. und 3. von links.) gelang es der Klasse einen großen Batzen der an der Schule zu verteilenden Preise für sich zu verbuchen. Sehr zufrieden war der Schulleiter Hans Herrmann auch über das große Engagement und gute Abschneiden der Mädchen, die hier den Jungen in keinster Weise nachstehen.

Fazit: Zukunft wir kommen!


Ein grandioser Auftakt - WK IV Volleyballmädels des JKGs Sieger der Zwischenrunde

 

Am 08.12.2016 hatten die Volleyballmädels des JKGs ihren ersten Auftritt bei Jugend trainiert für Olympia in der Gemeindehalle in Lebach.

Schon lange konnte in dieser sehr jungen Altersgruppe kein Team mehr gestellt werden, darum waren nun alle umso aufgeregter. Da traf es sich ganz gut, dass man sich die erste Partie von der Bank aus ansehen konnte, denn zunächst hieß die Spielpaarung GSG Lebach gegen RSG Saarlouis. Uns wurde schnell klar, dass dieser Spieltag kein Zuckerschlecken werden würde und absolut konzentriert gespielt werden musste. Als es dann endlich soweit war und das erst Spiel gegen das GSG Lebach begann, war die Spannung groß. Niemand konnte wirklich einschätzen wo wir stehen und wie die Fähigkeiten auf den Platz gebracht werden können. Doch dann geschah eine große Überraschung. Das Team um Spielführerin Merle Hoffmann (5a) spielte sehr konzentriert und clever und konnte so den ersten Satz souverän gewinnen. Im zweiten Satz spielte das GSG nun stärker und machte viele gute Punkte, sodass es gegen Satzende richtig spannend wurde. Glücklicherweise hatten die Spielerinnen vom JKG die besseren Nerven und brachten auch diesen Satz und damit ihr ersten Spiel zu einem erfolgreichen Abschluss(25:13, 25:22).

Im zweiten Spiel war der Gegner nun das Team des RSG Saarlouis. Auch wenn dieser ihr Spiel gegen das GSG verloren hatte, war es nun wichtig, den Gegner nicht zu unterschätzen und konzentriert zu bleiben. Dieses Kunststück gelang den Mädels hervorragend, sodass auch dieses Spiel gewonnen werden konnte (25:13, 25:8).

Besonders zu würdigen ist die geschlossene Teamleistung, die sich auch darin zeigte, dass jede Spielerin in jeden Satz einen Einsatz haben konnte. Sowohl auf dem Feld als auch daneben traten die Mädels als Einheit auf, sodass man sich auf weitere tolle Spiele freuen kann. Auch der freundliche Umgang mit den anderen Teams trug dazu bei, dass dieser Turniertag und der Turnierleitung von Burkhard Claes rundum angenehm und gelungen war.  Wir warten nun gespannt auf Informationen, wie es bei Jugend trainiert für Olympia für das JKG weitergeht und auf wen wir treffen werden. Spielerinnen für das JKG waren: Hoffmann, Merle ; Paulus, Elisa; Schreiner Carla (alle 5a), Anna Wahl (6b) und Luisa Schärf (7a).Betreuung/Coaching: V. Götzinger


JKG-Schüler erfolgreich bei internationaler Physikolympiade

Man kann sagen, die Physikolympiade ist der anspruchsvollste Physikwettbewerb, den es für Schüler gibt. Insgesamt nehmen Schüler aus 90 Staaten weltweit teil. Die Aufgaben gehen weit über das Kursniveau hinaus, selbst in der ersten Runde des Wettbewerbs. Aber davon hat sich Niklas Patzig (Jahrgangsstufe 12) nicht abschrecken lassen und hat trotz der hohen Belastung durch Unterricht und Kursarbeiten die Aufgaben der ersten Runde bearbeitet: Während es im ersten Teil noch um vermeintlich einfache Multiple Choice Fragen aus verschiedenen Bereichen der Physik ging, steckte der Teufel auch hier bereits im Detail, v.a. da jeweils die korrekten Begründungen angegeben werden mussten. In der zweiten Aufgabe musste ein Problem aus dem Bereich Mechanik gelöst werden. Die dritte Aufgabe widmete sich in diesem Jahr dem Thema Klimawandel: Welche berechenbaren Folgen hat das Abschmelzen der Eiskappen an Nord- und Südpol auf den Meeresspiegel? In der letzten Aufgabe ging es schließlich um das Thema Elektrizitätslehre.

Niklas Bemühungen waren auf jeden Fall von Erfolg gekrönt: Er hat die Aufgaben so gut gelöst, dass er sich sogar für die zweite Wettbewerbsrunde qualifizieren konnte! In einer kleinen Feierstunde wurde ihm nun von Frau Dr. Simon, der Landesbeauftragten des Wettbewerbs, die Urkunde überreicht. Neben seiner Physiklehrerin Frau Weber gratuliert ihm die ganze Schulgemeinschaft des JKG und wartet mit Spannung auf die Ergebnisse der zweiten Runde. Herzlichen Glückwunsch!


Vierter Platz beim Vorentscheid der RoboNight

Alljährlich führt die HTW Saar einen Wettbewerb durch, in dem Teams aus zwei bis vier Schülern aus LEGO Roboter bauen und programmieren, die bestimmte Aufgaben erfüllen sollen. Nach einem Punktesystem werden anschließend die Teams, derer Roboter die meisten Punkte erzielt und somit die Aufgaben am besten bewältigt haben, ausgezeichnet.

Das Team des JKG, bestehend aus zwei Schülern der Klasse 9cm (Paul Gierend und Alexandru Tonita), konnte im diesjährigen Vorentscheid den vierten Platz erreichen. In diesem Jahr mussten die Roboter beispielsweise gemalten Linien folgen, Hindernisse erkennen und ihnen ausweichen, einen Kran betätigen, der dem Roboter einen Gegenstand „vor die Füße“ stellte, welcher wiederum anschließend an einen anderen Platz befördert werden sollte.

Am Hauptwettbewerb, der am 26. November stattfindet, werden die beiden ihren Kontrahenten aus dem Vorentscheid erneut begegnen. Alexandru und Paul sagen, dass ihre Konkurrenz zwar gut sei, aber ein Platz auf dem Treppchen auf jeden Fall im Rahmen des möglichen liegt.

Dies haben sie bereits im vergangenen Jahr bewiesen. Konnten die beiden doch einen hervorragenden zweiten Platz erreichen und somit auch die dafür ausgeschriebenen Preise mit nach Hause nehmen.


1. Runde der Mathematik-Olympiade 2016 am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach

Der Wettbewerb richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Olympiadeklassen 5 bis 12 unserer Schule.

Die Aufgaben können bei den Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern in gedruckter Form abgeholt oder hier (Link) heruntergeladen werden.

Lösungen für die Klassenstufen 5-7 können bis zum 05.10.2016 bei den Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrern abgegeben werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klassenstufen 8-12 senden ihre Lösungen bis zum 06.10.2016 entweder per Post an Uwe Peters, Robert-Schuman-Gymnasium, Prälat-Subtil-Ring 2, 66740 Saarlouis oder als PDF an maoly-saar@gmx.de.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten am 20.10.2016 das Ergebnis durch Aushang am Informationsbrett.

Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizieren sich für die 2. Runde der Mathematik-Olympiade.

Aufgaben:

Klasse 5   /   Klasse 6   /   Klasse 7   /   Klasse 8   /   Klasse 9 und 10   /   Klasse 11 und 12


JKG beim Bundesfinale von Jugend forscht

Veranstaltungsort war das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn. Mit dabei: 191 Teilnehmer mit 101 Projekten aus dem ganzen Bundesgebiet, darunter sechs Teilnehmer mit zwei Projekten vom JKG. Qualifiziert hatten sich unsere Jungs und Mädels durch den Landessieg im März. Von den 47 saarländischen Projekten durften nur fünf mit zum Bundeswettbewerb. Die Qualifikation von gleich zwei Gruppen unserer Schule für das Bundesfinale war also eine außerordentliche Leistung!

Die Ehre, das JKG zu vertreten (und das mitten im Abistress), hatten einmal Simon Spies, Dennis Knobe und Patrick Szylar im Fachgebiet Mathematik / Informatik. In ihrem Projekt mit dem Titel „Struktur und Design plattformübergreifender Anwendungen“ entwickelten sie ein Programm für einen digitalen Vertretungsplan, das nutzerabhängig aber unabhängig vom genutzten Endgerät funktioniert. Zur zweiten JKG-Gruppe gehörten Sara Mosbach, Nastasja Hryaznov und Anna-Lena Albert im Themenbereich Arbeitswelt. Ihr Projekt trug den Titel „Optimierung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“. Sie suchten dabei in einer Befragung der 9er und 11er Klassen nach Schwachpunkten des Unterrichts und entwickelten einen schüler- und praxisorientierten Ansatz zur Umsetzung des Themas Wahrscheinlichkeitsrechnung im Mathematikunterricht der Klasse 9.

Das gut gefüllte Programm des Wettbewerbs mit Aufbau der Stände, zwei Jurybefragungen, Besuchertag, Abendprogramm und zwei Feierstunden ließ keine Langweile aufkommen und sorgte für eine Menge neuer Erfahrungen. Dennis Knobe schreibt dazu:

„Der Bundeswettbewerb Jugend forscht 2016 fand im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn, dem größten Computermuseum der Welt, statt. Neben der Ausstellung und den verschiedenen Forschungsprojekten wurden auch diverse andere Unterhaltungsmöglichkeiten geboten, um beispielsweise die Zeit zwischen den Jurygesprächen zu überbrücken. Doch der Hauptgrund, aus dem es nie wirklich langweilig wurde, waren die anderen Teilnehmer. Gemeinsam mit den anderen Jungforschern aus dem Saarland, die uns schon flüchtig bekannt waren, steigerten wir unsere Bekanntheit und die unseres Bundeslandes durch das Verteilen von Saarland-Merchandise, welches uns mitgegeben wurde. Da kein anderes Bundesland diese Werbemöglichkeit hatte und wir unser Verkaufstalent entdeckten, brach unter unseren neuen Freunden eine regelrechte “Saarland-Euphorie” aus. In den vier Tagen stellte sich heraus, dass die meisten Jungforscher schlaue, junge Leute sind, mit denen man diskutieren, Spaß haben und auch mal einen trinken kann.

Nach den ersten Tagen, die für Aufbau, Jurygespräche, Fotos und Öffentlichkeit gedacht waren, folgten die Höhepunkte in Form der Preisverleihung und Sonderpreisverleihung. Unterbrochen von mehreren Show-Acts haben wir alle kräftig mitgefiebert. Und tatsächlich schaffte es ein Teilnehmer aus dem Saarland, den 3. Platz in Biologie und einen Sonderpreis zu gewinnen. Aber auch die von uns ernannten “Ehrensaarländer” (u.a. aus Thüringen, Niedersachsen und Bayern), denen wir ebenfalls die Daumen drückten, konnten mehrere Preise und sogar Bundessiege abräumen.

Obwohl wir selbst keinen Preis mitnehmen konnten, sehen wir uns nicht als Verlierer, da wir viel Spaß hatten und neue Kontakte zu interessanten Leuten aus ganz Deutschland knüpfen konnten. Eine Teilnahme ist jedem, der Interesse hat, nur zu empfehlen!“

Im Namen der ganzen Schulgemeinschaft und der Betreuungslehrerin Michaela Weber nochmals herzlichen Glückwunsch zu den tollen Erfolgen!


JKG erfolgreichste Schule bei Jugend forscht

1. Plätze in der Königsdiziplin Mathematik/Informatik und in Arbeitswelt sowie zahlreiche weitere Platzierungen – Kommentar eines Juroren „Das ist schon fast eine Masterarbeit“

Zwar war unser Lebacher MINT-Gymnasium nicht DIE Schule mit den meisten Teilnehmern aber ganz klar DIE mit den meisten Preisträgern. So erhielten 5 der 6 eingereichten Projekte Platzierungen unter den ersten drei und 5 Projekte wurden mit den verschiedensten Sonderpreisen bedacht. Kein Wunder, dass beim Abschlussfoto mit der Ministerpräsidentin Frau Annegret Kramp-Karrenbauer fast nur JKG-ler auf der Bühne standen.

Im Einzelnen kann sich die Schulgemeinschaft über folgende erfolgreiche Projekte freuen:

1. Platz in der Königsdisziplin Mathematik/Informatik (Simon Spies, Dennis Knobe, Patrick Szylar)

 

Gerade in der angewandten Informatik führen oft viele Wege nach Rom. Die drei JKG-Nachwuchsinformatiker haben sich damit beschäftigt, wie eine moderne Anwendung aufgebaut, strukturiert und gestaltet werden sollte, um möglichst schnell, flexibel und anpassbar zu sein. Um herauszufinden welche Techniken am besten zu benutzen sind, welche Programmiersprachen zu verwenden sind und welche Umgebungen sich empfehlen lassen, haben sie eine eigene, plattformübergreifende Anwendung erstellt. Dabei wollten sie eine Struktur etablieren, die bestmögliche Erweiterbarkeit bietet, um damit einen Dienst bereitzustellen, der trotz hoher Geschwindigkeit und effizienter Performance eine intuitive und angenehme Benutzererfahrung ermöglicht. Um dies auch praktisch umzusetzen und nachfolgenden Schülergenerationen das Leben etwas zu erleichtern bzw. der Schulgemeinschaft etwas zurückzugeben, haben sie eine Plattform zum Austausch individueller Vertretungspläne, sowie die Schüler betreffende Neuigkeiten, für die eigene Schule erstellt.

1. Platz Fachbereich Arbeitswelt (Sara Mosbach, Anna-Lena Albert, Nastasja Hryaznow)

 

„Ich verstehe das nicht!“ - Ein Satz, an den Schüler oft denken müssen, doch wieso sollte man dies nicht ändern können? Die drei JKG-Forscherinnen beschäftigten sich intensiv mit der Frage, wie man Schülern helfen könne und beschlossen, eine Optimierung des Unterrichts in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern anzustreben. Nach einer umfangreichen Umfrage stand fest, dass sie sich auf das „Problemfach“ Mathematik konzentrieren mussten. Dadurch kamen sie letztendlich zu dem Schluss, speziell die „Wahrscheinlichkeitsrechnung“ der Klassenstufe 9 zu optimieren. Um dies zu erreichen, setzten sie sich mit Lehrern zusammen, um mit ihnen einen Unterrichtsplan zu erstellen und auszutesten, der besseres Verständnis und besseres Lernen verspricht. Da sie selbst aus eigener Erfahrung wussten, wo die größten Probleme auftauchen, konnten sie so besser beurteilen, wie man den Unterricht optimieren kann. Ziel des Projektes war ein effektiveres Lehren und Lernen.

2. Platz in Biologie (Luca Daniel und Lars Lehnert)

 

Die passionierten Fußballer untersuchten die Auswirkung der Banane (in normalem Zustand und in Breiform) und eines Energiegetränks auf den Blutzuckerspiegel und damit auch die Leistungsfähigkeit beim Ausdauersport. Dabei haben sie vier Gruppen (Kontrollgruppe, die nur Wasser trinkt; Testgruppe 1, die die Banane in Breiform bekommt; Testgruppe 2, die die Banane in normaler Form zu sich nehmen; Testgruppe 3, die Energiegetränke zu sich nehmen) einem Ausdauertest unterzogen und fortlaufend Blutzuckermessungen vorgenommen. Durch mathematische / statistische Betrachtungen kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Wirkung sowohl der Banane aber auch die des Energiedrinks bei Ausdauerleistungen überschätzt wird.

3. Platz in Physik (Christopher Marx)

 

Für dieses Jugend-Forscht-Projekt hat sich der Nachwuchsphysiker entschieden, die Funktionsweise einer Pfeifenorgel nach dem Kegelladensystem zu erklären und nachzuvollziehen. Die Wahl des Themas lag nahe, da er selbst Orgel spielt und sich darüber hinaus u.a. in seiner Freizeit damit beschäftigt, verschiedenste Orgeln in einer Datenbank im Internet zu erfassen. So konnte er sich hier etwas mehr in die Thematik des Orgelbaus einarbeiten. Zu diesem Zweck wurden verschiedene akustische Messungen an Orgelpfeifen unterschiedlicher Bauart vorgenommen und darüber hinaus einige Vorurteile über das technische System der Kegellade durch Besichtigung und Bespielen mehrere Instrumente unter die Lupe genommen.

Sonderpreis in Technik (Pauline Schorr und Dominic Portscher)

 

Die beiden JKG-Abiturienten kamen in der Oberstufe zum ersten Mal mit dem Thema „Aufwindkraftwerk“ in Berührung und wahren von der Thematik dermaßen fasziniert, dass sie sich dazu entschieden sich im Rahmen von „Jugend forscht“ mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Ein interessanter Aspekt war hier, dass der Bereich der regenerativen Energien sehr aktuell und andererseits dieses Teilgebiet relativ wenig erforscht ist. Die beiden stellten sich die Frage, ob es rentabel ist, ein Aufwindkraftwerk für den Eigenbedarf (das heißt, für einen Standardhaushalt mit vier Personen) zu errichten. Diesbezüglich haben sie theoretische Überlegungen zum Ertrag und der nötigen Größe angestellt aber auch ein Miniaturmodell eines Aufwindkraftwerkes geplant und gebaut. Nach der Fertigstellung des Modells führten sie Versuche durch, um die Effizienz des Kraftwerkes zu steigern. Sie beschäftigen sich auch mit der Frage, ob der Energieertrag durch eine vertikale Verengung des Luftkanals verbessert werden kann. Außerdem überlegten sie, wie der Kamineffekt verstärkt und verstetigt werden kann. Abschließend haben sie die Ergebnisse der Versuche ausgewertet und miteinander verglichen.

Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften (Lucas Zender und Nils Schuft)

 

Wasserstofffahrzeuge sind immer mehr auf dem Vormarsch. Viele Automobilhersteller widmen sich diesem Thema und bringen viele neue Produkte auf den Markt. Doch das größte Problem dieser umweltfreundlichen Technik ist die Verfügbarkeit von Wasserstofftankstellen. Diesem Thema haben sich die beiden Forscher gewidmet und die „Wasserstofftankstelle für Jedermann“ entwickelt. Ob daheim auf dem Garagendach oder auf dem Dach der nächsten örtlichen Tankstelle, diese solarbetriebene Elektrolysestation zur Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff macht die Wasserstoffmobilität erschwinglich und ist somit ein wichtiger Baustein in Richtung umweltfreundlichem Fahren.

Sonderpreis für Michaela Weber und VDE-Lehrerpreis für Markus Reinhard

 

Ergänzend zu den herausragenden Schülerleistungen erhielt die JKG-Lehrerin Frau Michaela Weber im Rahmen der Feierstunde auf dem Universitätscampus von der Ministerpräsidentin Frau Annegret Kramp-Karrenbauer einen Sonderpreis für die besonders erfolgreiche Betreuung von Nachwuchsforschern und Nachwuchsforscherinnen bei „Jugend forscht“.

Abgerundet wurde dieser großartige Erfolg durch den in der Vorwoche an unseren MINT-Koordinator Herrn Markus Reinhard verliehenen und mit 250 € dotierten VDE-Lehrerpreis für die gelungene Koordinierung und Umsetzung verschiedener MINT-Aktivitäten an unserer Schule.


Zweimal „Bronze“ und einmal „Gold“ bei der Mathematikolympiade 2016 für das JKG

Auch dieses Jahr waren sage und schreibe 15 Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums, die sich nach der diesjährigen Hausaufgabenrunde des Mathematikwettbewerbs „Mathematikolympiade 2015“ für die Landesrunde qualifiziert hatten, dazu bereit, an einem Samstagmorgen am Max-Planck-Gymnasium Saarlouis die zweistündige Klausur der Landesrunde zu schreiben.

Es wurde  gerechnet und geknobelt bis die Köpfe rauchten. Und es hat sich gelohnt: Luca Groß (5b), Philipp Lang (5c) und Noah Simon (5d) haben jeweils einen 3. Platz in ihrer Jahrgangsstufe auf Landesebene erreicht. Anna Wahl (5b) darf sich sogar über einen ersten Platz freuen. Das JKG sagt „Herzlichen Glückwunsch!“

Alle Erst- bis Drittplatzierten wurden am Dienstag, dem 26.04., im Rahmen einer Siegerehrung am Geschwister-Scholl Gymnasium in Lebach von Uwe Peters, dem Verantwortlichen für die Matheolympiade im Saarland, und Peter Leidinger, einem Vertreter des Ministeriums, mit Urkunden und kleinen Preisen ausgezeichnet. Ab Klassenstufe 8 haben die Bestplatzierten sogar die Gelegenheit, am Bundeswettbewerb in Berlin teilzunehmen. Vielleicht sind nächstes Jahr Schüler vom JKG dabei ...!

Wir sind stolz auf unsere Preisträger und auch auf alle Teilnehmer der Landesrunde, die mit Ihrer Teilnahme mathematisches Geschick und auch Spaß an der Mathematik gezeigt haben.


Erfolge bei Physikwettbewerben

Auch in diesem Jahr nahmen Schüler des Physikzirkels am JKG unter der Leitung von Frau M. Weber mit Erfolg an bundesweiten Physikwettbewerben teil.

Jennifer Schwindling (Klasse 12) traute sich dabei an die sehr anspruchsvollen Aufgaben der internationalen Physikolympiade. In der ersten Wettbewerbsrunde gab es dabei ein Physik-Querdenkerrätsel zu lösen sowie drei Aufgaben aus den Bereichen Mechanik, Optik und Elektrizitätslehre mit hohem mathematischem Anspruch zu bearbeiten: Wann kippt eine Salzpackung? Wie kann man aus dem Foto einer Lichterkette auf das Kameraobjektiv schließen? Was lässt sich aus der Bahnkurve eines Elektrons im elektrischen Feld ableiten?

Marie-Sophie Kuhn, Marie Schmitt und Steffen Wagner (Klasse 7) beschäftigten sich mit den Aufgaben des Bundesweiten Physikwettbewerbs des MNU (Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts). In den Aufgaben der Juniorstufe galt es, Fragen aus verschiedenen Bereichen der Physik zu bearbeiten. In der ersten Aufgabe gab es heiße (und verbrannte) Finger: Wie kann man aus Schrauben, Drähten und einer Batterie einen möglichst starken Elektromagneten basteln? In der zweiten Aufgabe galt es, ein Mobile aus Schoko-Weihnachtskugeln zu basteln und zu berechnen, wo die Kugeln befestigt werden müssen, damit das Mobile im Gleichgewicht bleibt. Dabei sorgte v.a. die Aussicht auf die Schokolade für die nötige Motivation! Und in der dritten Aufgabe ging es schließlich unter die Dusche: Ist das Wasser wirklich kälter, wenn man weiter vom Duschkopf entfernt ist? Die SchülerInnen führten mit großer Begeisterung die Experimente durch, machten sich anschließend mit Ausdauer an die Auswertung und Erklärung ihrer Ergebnisse und konnten so einen tollen dritten Preis erringen.

Im Rahmen einer kleinen Siegerehrung an der Schule erhielten alle Teilnehmer ihre verdienten Urkunden.


JKG debütiert bei internationalem Mathematik-Wettbewerb

Mit gleich neun Teams mit jeweils vier Mann starteten die JKG-Schüler das Experiment „Bolyai-Wettbewerb“ (www.bolyaiteam.de). Der aus Ungarn stammende Mathematik-Wettbewerb ist im europäischen Ausland bereits sehr beliebt und auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Dabei arbeiten Schüler eines Jahrgangs klassenübergreifend in Viererteams und bearbeiten innerhalb von 60 Minuten vierzehn Aufgaben. Diese sind so gestellt, dass sie die Schüler ganz bewusst zum Diskutieren anregen und einen gemeinsamen Lösungsprozess zum Ziel haben.

Somit erfüllt dieser Wettbewerb hervorragend die kompetenzorientieren Anforderungen der Bildungsstandards im Bereich Mathematik – allen voran werden die Kernbereiche „Mathematisches Argumentieren“ und „Mathematisches Kommunizieren“ gefördert.

Die aufsichtführenden Lehrer zeigten sich danach begeistert vom Eifer der beteiligten Schüler und sind schon jetzt auf die Platzierungen der JKG-Teams gespannt.


JKG-Schüler mit überragendem Informatikwissen

Informatik ist DIE Wissenschaft des 21. Jahrhunderts. Zumindest in weiten Teilen der Industrie, der Wirtschaft, der Wissenschaft …. und am JKG ist man sich dessen bewusst. In diesem Sinne fand in der Woche vom 09.11 – 13.11.2015 am Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach zum dritten Mal die Teilnahme am Informatikwettbewerb „Informatikbiber“ statt.

Informatik ohne Computer war für die meisten Schüler eine mittlerweile nicht mehr ganz neue Erfahrung genau wie die große Bedeutung der Mathematik für dieses zukunftsträchtige Fach. Trotzdem waren die Kinder oft selbst überrascht von ihren Kenntnissen um Zusammenhänge und Vorgehensweisen. Da wurde sortiert, entschlüsselt, verpackt, Wege gesucht und Vieles mehr.

Mit fast 400 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, davon über 90 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5, konnte man sich an der Schule auf nahezu 60% Teilnehmer an der Gesamtschülerzahl freuen. Auch die hohe Quote an Spitzenplätzen bei den Platzierungen sorgte für allgemeine Zufriedenheit. Besonders erfolgreich waren hierbei die Klassen 8bm und 8cm, die beiden neuen MINT-Klassen mit Informatik als regulärem Unterrichtsfach. Hier konnte der Schulleiter Hans Herrmann Alexandru Tonita (1. Preis), Joshua Ganz (1. Preis), Jonathan Kirsch (1. Preis), Alina Bauer (2. Preis), Fiona Petri (2. Preis), alle aus der 8cm, und Nico Schmitz (1. Preis) aus der 8bm zu ihren hervorragenden Leistungen beglückwünschen. Für die Verantwortlichen am JKG bestätigte sich einmal mehr, dass der breit angelegte und auf vielfältige Kompetenzen abzielende Informatik- und Mathematikunterricht das richtige Mittel ist, unsere Kinder auf die Anforderungen des Lebens vorzubereiten.


Zweimal „Bronze“ bei der Mathematikolympiade 2015 für das JKG

Freiwillig Mathe machen?!? – „Na klar!“, sagten 14 Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums, die sich nach der diesjährigen Hausaufgabenrunde des Mathematikwettbewerbs „Mathematikolympiade 2015“ für die Landesrunde qualifiziert hatten. Nach diesem ersten Erfolg fanden sie sich an einem Samstagmorgen am Max-Planck-Gymnasium Saarlouis ein, wo die zweistündige Klausur der Landesrunde geschrieben wurde.

Es wurde  gerechnet und geknobelt bis die Köpfe rauchten. Und es hat sich gelohnt: Jonathan Scherer (Klasse 6d) und Alexandru-Adrian Tonita (Klasse 7a) haben jeweils einen 3. Platz in ihrer Jahrgangsstufe auf Landesebene erreicht. Das JKG sagt „Herzlichen Glückwunsch!“

Alle Erst- bis Drittplatzierten wurden am Mittwoch, dem 29.04., im Rahmen einer Siegerehrung am Geschwister-Scholl Gymnasium in Lebach von Uwe Peters, dem Verantwortlichen für die Matheolympiade im Saarland, und Peter Leidinger, einem Vertreter des Ministeriums, mit Urkunden und kleinen Preisen ausgezeichnet. Ab Klasse 8 haben die Bestplatzierten sogar die Gelegenheit, am Bundeswettbewerb in Berlin teilzunehmen. Vielleicht sind nächstes Jahr Schüler vom JKG dabei ...!

Wir sind stolz auf unsere Preisträger und auch auf alle Teilnehmer der Landesrunde, die mit Ihrer Teilnahme mathematisches Geschick und auch Spaß an der Mathematik gezeigt haben.


JKG erneut saarlandweit eine der erfolgreichsten Schulen bei Jugend forscht

2. Platz im Fachbereich Physik – „Projekt SPEEDSCAN“

Nico Arone und Yannick Maurer belegten mit ihrem Projekt SPEED SCAN einen hervorragenden zweiter Platz im heiß umkämpften Fachgebiet Physik. Das Project hat seinen Ursprung in den Hobbys der JKG-Physiker. Nico als begeisterter Kartfahrer wollte schon immer wissen wie schnell sein Kart durch die Kurven fegt und Yannick würde nur zu gerne erfahren, auf welches Tempo er einen Handball beschleunigen kann. Da es den beiden Schülern zu teuer erschien einen Geschwindigkeitsmesser zu kaufen bauten sie stattdessen kurzerhand einen eigenen und zwar innovativ basierend auf der kostengünstigen und sehr genauen Mikrowellentechnik. Besonders interessiert waren die Nachwuchsforscher an der dahintersteckenden Physik, weshalb sich die Arbeit auch sehr mit dem Thema „Doppler-Effekt“ beschäftigt. Der Bau des Gerätes war dann nicht einfach, da die Kombination  der technischen Elemente in  dieser Form recht neu war.


2. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften – „Lebach – revitalisieren“

Jonas Nickolai und Ali Cetin als beste saarländische Vertreter im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften beschäftigten sich in ihrem Projekt „Lebach - revitalisieren“ mit dem für saarländische Kommunen und insbesondere die Stadt Lebach immanenten Problem des Leerstandes von Geschäfts- und Büroräumen im Stadtzentrum.

Wer einen Baum im Garten hat, der von einem Pilz befallen wurde, dem bieten sich zwei Möglichkeiten, wie er weiter vorgehen kann. Zum einen könnte man den Baum fällen und einen neuen pflanzen. Der alte Baum wäre verschwunden ein neuer fände am gleichen Platz einen Ort zum gedeihen. Zum anderen könnte man aber auch, weil einem möglicherweise der Baum so gut gefällt und weil er in früheren Jahren viele Früchte trug, versuchen den Baum wieder aufzupäppeln. Man könnte versuchen den Baum zu heilen und ihn vom Pilz zu befreien. Wenn einem das gelänge, hätte man den Baum behalten der einem schon Jahre Freude bereitet hat.

Auch Lebach ist solch ein Baum. Sich selbst bezeichnend als „Der grüne Mittelpunkt“ ist Lebach längst von einem Pilz befallen. Einem Pilz der den Städten die Knie schlottern lässt. Er nennt sich Leerstand und wirkt in Zusammenarbeit mit finanziellen Problemen betäubend. Es ist den beiden JKG-Wissenschaftlern dank der Verwendung eines GIS-Programms, mithilfe dessen sie eine Kartierung von Lebach anfertigen konnten, gelungen, die Ursachen für die Leerstände herauszufinden, sie in einer Kartierung darzustellen und zu analysieren. Des weiteren konnten sie durch Gespräche mit Geschäftsleuten und dem Bürgermeister herausfinden, wie es momentan in Lebach finanziell aussieht und welche Dinge für die Zukunft geplant werden. Auch die Ankunft der Saarbahn wurde berücksichtigt und mit Geschäftsleuten und dem Bürgermeister gesprochen. Außerdem haben die zwei versucht selbst Lösungsansätze aufzuzeigen, die im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten Lebachs verwirklichbar wären.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Arbeit für die Stadt Lebach lohnt.


4. Platz im Fachgebiet Technik – „Autonomer Quadrocopter“

Drohnen sind derzeit in aller Munde. Dabei werden heute diese fliegenden Wollmilchsäue im Allgemeinen über eine Funkverbindung ferngesteuert. Vergleichsweise neu ist die Idee des „autonomen Quadrocopters“. Die JKG Schüler Felix Schorr, Tobias Bauer und Simon Schackmann beschäftigten sich in ihrem Projekt mit dem Bau und der Programmierung einer solchen autonom – also selbständig -  fliegenden viermotorigen Drohne. Der Bau eines solchen Fluggerätes stellt schon eine große Herausforderung an den Erbauer dar, da neben einem GPS und verschiedener Sensoren wie Gyrosensor und mehrerer Ultraschallsensoren auch vier Motoren und ein Microcomputer – bei unserem JKG-Gerät ein Beaglebone Black aufeinander abgestimmt werden mussten. Das größte Problem bereitete indes die Programmierung der passenden Regelelektronik. Den drei Schülern gelang es unter Verwendung der Programmiersprache C++, die Motoren und die Sensoren, die der Quadrocopter benutzt, auszulesen beziehungsweise anzusteuern und letztendlich aufeinander abzustimmen.


JKG-Schüler erfolgreich beim Wettbewerb „Weitblick“. Frei nach dem Motto „Kreativ-Konstruktiv-Innovativ: Planen wie die Ingenieure“

Seit der Antike üben Türme auf den Menschen eine besondere Faszination aus. Sei es der Turm zu Babel oder der Leuchtturm von Alexandria – elegante Formen, stabile Konstruktionen und zweckmäßige Bauweise waren damals und sind heute auch noch zentrale Kriterien für ein gelungenes Bauwerk.

Im Rahmen der achten Auflage des länderübergreifenden Schülerwettbewerbs für Ingenieurtalente bauten zwei JKG-Teams aus einfachen Materialien nach vorgegebenen Richtlinien einen solchen Turm. Das Unterstufenteam mit den Schülern Jakob Simon, Michel Grünig und Jannis Hans (alle 6d) entschloss sich bei der Planung für eine komplizierte Tragwerkskonstruktion aus 7 mm Holzgestänge mit zahlreichen Verstrebungen und Stützen. An mehreren Terminen bohrten, schraubten und klebten sie im Keller des JKG an der Werkbank des Hausmeisters an ihrem Prachtstück, um als Lohn auf einen der vorderen Plätze zu gelangen. Auch unsere Oberstufenmannschaft mit Marlon Schäfer, Alexander Herrmann und Eric Spaniol (alle Klasse 11) setzten auf Holz. Wenngleich ihr Konstruktion etwas eleganter und feingliedriger war als die des Unterstufenteams. Auch hier war der Lohn für die Mühen ein vorderer Platz.


2. Platz bei Schüler experimentieren und zwei Sonderpreise der ME Saar bzw. der Arbeitskammer - JKG-Schüler entschärft Lebacher Verkehrsknotenpunkt

Steffen Wagner aus der Klasse 6d des JKG-Lebach gelang es im Rahmen einer Arbeit bei „Schüler  experimentieren“  einen für Lebacher Bürger nervenaufreibenden Verkehrsknotenpunkt, nämlich die Kreuzung der B 269 mit der B 268, im Modell zu entschärfen.

Im Modell ist der Jungforscher von drei Fahrbahnen (drei Ampeln)  ohne Abbiegespuren ausgegangen. Dabei hat er Leuchtdioden für die Ampeln, Ultraschallsensoren zur Erfassung der Fahrzeuge auf den Spuren und Mikrocontroller für die Steuerung verwendet. Damit die Mikrocontroller die Ampelanlage intelligent steuern können, wurde diese mit der Programmiersprache "C/C++" programmiert.

Ziel seiner Arbeit war es, ein Ampelmodell zu bauen, das die Ampelphasen mit Hilfe von Ultraschallsensoren, je nach Verkehrsaufkommen, intelligent schaltet. Diese intelligente Ampelanlage sollte folgendermaßen funktionieren: Je mehr Autos vor einer Ampel warten, umso länger bleibt sie grün und wenn kein Auto vor einer Ampel wartet, bleibt sie rot.

Das Modell funktioniert wie geplant und verkürzt die Wartezeiten von Autos erheblich. Zusätzlich profitiert von einer intelligenten Ampelsteuerung auch die Umwelt durch weniger Schadstoffe und weniger Lärm. Zudem sparen die Verkehrsteilnehmer Geld. Ultraschallsensoren funktionieren bei Tag und bei Nacht und sind vergleichsweise kostengünstig.

Im Saarland werden nach Information des Landesamtes für Straßenwesen derzeit keine Ultraschallsensoren verwendet, womit die Arbeit von Steffen auf Landesebene durchaus Innovationscharakter aufweist. So wurde die Arbeit in der Laudatio auch in höchsten Tönen gelobt.


Herausragendes Informatikwissen bei JKG-Schülern

In der „Biberwoche“ vom 10.11-14.11.2014 fand am Johannes-Kepler-Gymnasium zum zweiten Mal die Teilnahme am Informatikwettbewerb „Informatikbiber“ statt.

Als eine zentrale Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts sollen an am JKG alle Schüler einen tiefergehenden Einblick in diese zukunftsträchtige Wissenschaft erlangen. Informatik ohne Computer war dann auch für viele Kids eine ganz neue Erfahrung genau wie die große Bedeutung der Mathematik für viele Dinge des alltäglichen Lebens. Teilweise waren die Kinder selbst überrascht von ihren Kenntnissen um Zusammenhänge und Vorgehensweisen. Da wurde sortiert, entschlüsselt, verpackt, Wege gesucht und Vieles mehr.

Mit fast 400 teilnehmenden  Schülern, davon über 90 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5, konnte man sich dann an der Schule auf über 50% Teilnehmer an der Gesamtschülerzahl freuen. Auch die hohe Quote an Spitzenplätzen bei den Platzierungen sorgte für allgemeine Zufriedenheit. Als Schulbeste konnte der Schulleiter Hans Herrmann, selbst Informatiker,  die Schüler Luca Bastuck und Justin Neumann (Klasse 10cn) sowie Johanna Hero und Lisa Schug (Klasse 6a) auszeichnen. Die beiden Teams belegten einen überragenden 1. Platz in der jeweiligen Altersklasse. Darüber hinaus kann die Schulgemeinschaft auf eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an zweiten und dritten Plätzen in allen Altersbereichen stolz sein.

Zitat Nils (Klasse 6): „Im nächsten Jahr bin ich auch ganz vorne dabei!“


Lesefreude am JKG

Lesen macht stark, schlau, vielleicht sogar schön, aber auf jeden Fall macht es Kindern Freude. Das zeigten ein Schüler und drei Schülerinnen beim diesjährigen Lesewettbewerb des Johannes-Kepler-Gymnasiums.

Schon in der zweiten Novemberhälfte begannen in vier Klassen 6 die Vorbereitungen. Jedes Kind las aus einem selbst gewählten altersentsprechenden Buch geübte längere Abschnitte vor. Anschließend wurde ihnen ein Text aus einem unbekannten Buch vorgelegt, der lesetechnisch sicher und gut interpretiert vorgetragen werden sollte.

Schon in dieser Phase fiel es allen Beteiligten schwer, den jeweiligen Klassensieger zu finde, weil recht viele sich als ansprechende Vorleser präsentierten. In die Endausscheidung, in der der Schulsieger gekürt werden musste, gelangten Pauline Schuh (6a), Annalena Mosler (6b), Sherwin Olfati (6c) und Zoe Marx. Alle sind natürlich begeisterte Leser, die es reizvoll finden, sich in Figuren und Lesewelten hineinzuversetzen. Dabei kann sich Pauline besonders gut vom Schulalltag entspannen. Annalena liebt es, beim Lesen ihren Gedanken nachzugehen. Aber sie genießt auch den Nervenkitzel bei ihrer Lektüre. Sowohl Pauline als auch Zoe zählen Cornelia Funkes „Tintenwelt-Trilogie“ zu ihrer literarischen Schlüsselerfahrung, während Annalena mit „Twilight“ von Stephenie Meyer den Durchbruch für ihre Leseleidenschaft erfuhr. Sherwin erzählt, dass er gerne liest, weil dadurch die Welt „farbenfroh“ werde. Es gefällt ihm, sich in seiner Fantasie selbst Bilder zu erschaffen, die die graue, triste Welt vergessen machen. Deshalb mag er auch gerne Comics. Ihn, der außer deutsch auch persisch spricht, faszinierte anfangs „Pippi Langstrumpf“. Sie sei „lustig und tapfer und macht Kindern Mut“, sagt er.

Für die Jury war es sehr schwierig, die Entscheidung, wer von den vier Klassensiegern die Schule beim Vorlesewettbewerb auf Kreisebene vertreten sollte, zu treffen. Die Qualitätsunterschiede beim Lesen der geübten und unbekannten Textausschnitte waren sehr gering. Am Ende entschied man sich für Sherwin Olfati. Hocherfreut nahm er die Glückwünsche und - wie die drei Mädchen - einen Preis entgegen, natürlich einen Buchpreis.


Informatik(f)bi(e)ber am JKG

Das JKG hat sich seit einigen Jahren neben dem überdurchschnittlichen Engagement in den Naturwissenschaften und der Mathematik zum Ziel gesetzt, seine Schüler im Bereich der IT gezielt auf das Berufsleben vorzubereiten. Ein Baustein dieser Vorbereitung ist die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben, von denen einer der „Informatikbiber“ ist.

Der „Informatikbiber“ ist ein Online-Wettbewerb mit spannenden und interessanten Aufgaben rund um das zukunftsträchtige Fachgebiet der Informatik, der zwar Köpfchen, aber keine speziellen Informatikkenntnisse erfordert. Dieser Wettbewerb zeigt euch, wie spannend und vielseitig Informatik sein kann. Ihr könnt alleine, zu zweit oder mit eurer ganzen Klasse mitmachen! Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 12 ist eine Teilnahme gestattet. Zurzeit läuft, bis zum Beginn der Wettbewerbswoche, ein Probedurchlauf, an dem ihr mit euren Anmeldedaten teilnehmen könnt. Diese Anmeldedaten erhaltet ihr von eurem Mathelehrer/eurer Mathelehrerin. Der eigentliche Wettbewerb findet in der „Biber-Woche“ vom 10. bis 14. November statt.

Nähere Infos unter:  http://informatik-biber.de/

Login zum Wettbewerb unter: http://wettbewerb.informatik-biber.de/index.php?action=login


JKGler unter den besten Jungforschern Deutschlands

Über 12 000 Jugendliche bundesweit waren zu Beginn des Jahres mit ihren Projekten bei den Regional- und Landeswettbewerben von „Jugend forscht“ angetreten. 209 von ihnen konnten sich für den Bundeswettbewerb, der in diesem Jahr vom 29.5. bis 1.6. bei der Firma Würth in Künzelsau stattfand, qualifizieren. Drei von ihnen kamen vom Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach: Marvin Schnubel, Jonas Baltes und Frederik Giese haben sich im März als saarländische Landessieger im Fachbereich Physik für das Bundesfinale qualifiziert und durften so das Saarland auf Bundesebene vertreten. Ihr Projekt war dabei eines von 114 insgesamt und eines von 19 im Fachbereich Physik.

Im Laufe der vier Wettbewerbstage stand ein voller Terminplan an: Standgestaltung, Empfänge, Exkursionen, Präsentationen. Und natürlich galt es v.a., die hochkarätig besetzte Jury aus Physikprofessoren und Fachleuten von ihrer Erfindung, einem elektromagnetischen Tonabnehmer für Blechblasinstrumente, zu überzeugen. Dies ist gelungen. Die Jury lobte die Innovativität ihres Systems, das es in ähnlicher Weise bisher nur für Saiteninstrumente wie z.B. Gitarren gibt, und die Eigenständigkeit ihrer Forschungsarbeit. Bei der von vielen Ehrengästen wie z.B. Frau Prof. Dr. Wanka (Bundesbildungsministerin), Herrn Prof. Dr. Brandenburg (Mitentwickler des MP3-Verfahrens) und dem deutschen Physik-Nobelpreisträger Herrn Prof. Dr. von Klitzing besuchten Siegerehrung wurden die drei JKGler mit einem Sonderpreis der deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung ausgezeichnet. Der Preis beinhaltet neben einer Geldprämie einen Forschungsaufenthalt in Berlin. Da kann man nur gratulieren!

Diese vier ereignisreichen Tage werden die drei so schnell nicht vergessen. Wer hat schon einmal die Gelegenheit, einen Plausch mit einem Nobelpreisträger zu halten? Und das alles im Abistress…

Im Namen der ganzen Schulgemeinschaft und der Betreuungslehrerin Michaela Weber nochmals herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!


Jury gibt Sieger im Landeswettbewerb "Jugend forscht" bekannt - JKG holt den Titel

Wie macht man Tonaufnahmen ohne Mikrofon? Was schaltet die Fettverbrennung beim Sport aus? Hat aufgewärmtes Essen höhere Nitrat- und Nitritwerte? Fragen wie diese erforschten Jugendliche im Saarland – und erhielten dafür 1. Preise beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“, die am Freitag an der Saar-Uni verliehen wurden.

Saarbrücken. Jonas Baltes aus Dirmingen spielt Gitarre. Das machte den 17-Jährigen zum erfolgreichen Jungforscher. Wie das geht, erklärten er und seine beiden Mitstreiter Frederik Giese aus Eppelborn und Marvin Schnubel aus Lebach am Freitag beim Landesentscheid „Jugend forscht“ in Saarbrücken, wo die drei den Landessieg in Physik errangen. Baltes kennt vom Musizieren den elektromagnetischen Tonabnehmer der Gitarre. Der ermöglicht Tonaufnahmen ohne Mikrofon. Ob das aber auch mit einer Trompete geht, das wollten die drei genau wissen und entwickelten einen Tonabnehmer für das Mundstück. „Der zeichnet den Ton erfolgreich auf und ist noch etwas dumpf. Aber wenn man das weiter verfeinert, könnte das Marktreife erlangen und ist dann viel günstiger als ein Mikro“, sagte Schnubel. Die Jury lobte die Arbeit als „höchst innovativ“ und schickt die drei Gymnasiasten vom Johannes-Kepler-Gymnasium zum Bundesentscheid nach Künzelsau Ende Mai. Dort treffen sie dann weitere Landessieger aus dem Saarland. Zum Beispiel auf Christopher Kolling, Karsten Jakobs und Sandro Schmitz aus dem Nordsaarland. (Bericht: SZ)


Link zum aktuellen Bericht: http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=24358


Forschung und Technik auf höchstem Niveau

Forschung und Innovation von dieser Qualität findet man üblicherweise nur an Universitäten. Das war der Tenor bei der Feierstunde und Preisverleihung von „Jugend forscht 2014“ an der Universität des Saarlandes. Das JKG wusste hier einerseits durch eine überdurchschnittlich hohe Anzahl abgegebener Arbeiten aber andererseits besonders durch deren herausragende Qualität zu überzeugen. Im Einzelnen konnte man sich an unserer Lebacher „MINT-Hochburg“ über folgende Projekte freuen.

Physik Platz 1 und Landessieger: Frederic Giese, Jonas Baltes, Marvin Schnubel; Die drei werden das Saarland vom 29.05-01.06 beim Bundesentscheid in Künzelsau vertreten – Wir drücken die Daumen!!

Elektromagnetische Abnahme einer Trompete
Stellen Sie sich vor, Sie gehen auf ein Konzert einer modernen Rockband. Gitarrenklänge, vermischt mit Bassspuren und schließlich auch der Gesang dringen aus den Lautsprechern rings um Sie herum. Es ist laut und die Musiker auf der Bühne geben alles zu ihrem Besten!

Ganz so leicht, wie es erscheint ist solch eine Vorstellung jedoch nicht abzuhalten. Ein essentieller Bestandteil einer Musikcrew wirkt nämlich nicht direkt auf der Bühne, wird nicht durch die Zuschauer bewundert. Es sind die Techniker für Ton und Licht, die das Gros dieser Veranstaltung gestemmt haben. Wie der Name „Techniker“ schon vermuten lässt, verdienen diese Menschen ihr Geld nicht durch die Musik, sondern durch die Technik, die die moderne Musik braucht. Nun denn, was hat diese Einleitung, in der man von einem Rockkonzert mit seinen Gitarren, Bässe und Schlagzeug liest, mit der Abnahme von Trompeten zu tun? Gerade da es bei klassischen Konzerten ja auf die Holzblasinstrumente und Streicher ankommt. Man würde meinen, dort würde man den reinen Klang, der Klang der ohne elektrische Hilfe verstärkt wird, hören.

Es ist ja schließlich ein klassisches Konzert und kein Modernes! Dem ist jedoch nicht mehr allzu oft so im 21 Jahrhundert. Auch die Klassik kommt nicht mehr ohne technische Hilfe aus, schon gar nicht in Stadthallen oder umfunktionierten Gotteshäusern, da diese nicht auf Konzerte durch ihre Architektur ausgelegt sind.

Man würde am Eingang zwar die Musik hören, durch die Abstrahlung von Wänden oder Säulen wäre sie jedoch verzerrt und nicht harmonisch. Hier bietet die moderne Tontechnik eine Abhilfe, indem man an die klassischen Instrumente Mikrofone hängt, um sie ähnlich wie Gitarren elektrisch zu verstärken. Der Sinn hierbei ist, die Instrumente so durch Lautsprecher wiederzugeben, dass es auch in einer normalen Stadthalle klingt als säße man in einer Oper! Der Unterschied zwischen der Abnahme einer Gitarre und einer Trompete liegt hier im Detail: Nimmt man die Gitarre durch einen Tonabnehmer ab, muss man die Trompete durch ein vor dem Trichter befestigtes Mikrofon abnehmen. Der Tonabnehmer funktioniert wie eine Spule in der Physik durch das Schwingen der metallenen Seiten entsteht ein Magnetfeld, das im Tonabnehmer eine elektrische Schwingung erzeugt. Diese kann dann durch einen Verstärker als Ton wiedergeben werden. Dadurch erhält man ein klares Tonbild. Bei der Trompete wird die Verstärkung durch das montierte Mikrofon erzeugt. Durch heutige Mikrofontechnik kann auch so ein klares Tonbild ohne Verzerrung entstehen. Besser wäre es natürlich auch an der Trompete einen Tonabnehmer zu installieren, der den Klang dann direkt übermitteln kann.

Das Projekt sollte zeigen, ob es möglich ist, mit Hilfe der modernen Physik und einem grundlegenden technischen Verständnis eine Konstruktion zu erschaffen, mit der man die Trompete direkt und ohne Zuhilfenahme von Mikrofonen abnehmen kann.

In ihrer Laudatio honorierte die hochkarätig besetzte Jury aus Forschung und Lehre die besondere Qualität und Innovationskraft der Arbeit und betonte, dass trotz der besonderen Qualität aller eingereichten Arbeiten die Auswahl der Arbeit unserer Schüler nicht schwer fiel.  „Einsame Spitzenklasse und Platz 1 in der Königsdisziplin“


Chemie Platz 3: Wenzel Jonas, Tobias Bauer, Nicolas Mailänder

Getreidefelder grenzen häufig unmittelbar an Autobahnen an. Moderne Katalysatoren entziehen dem Autoabgas zwar einen Großteil der Schadstoffe, jedoch verlassen stets Schadstoffe den Auspuff, die nicht im Katalysator umgesetzt wurden. Den drei Chemikern vom JKG erschien bedenklich, dass manche Schadstoffe von Pflanzen aufgenommen werden.

Technik Platz 4: Simon Schackmann Projekt „Wetterballon“

Am Anfang eines Projektes steht immer eine Idee - in diesem Fall entstand sie durch einen Wettbewerb. Im vergangenen Schuljahr 2012-2013 nahm unsere Schule an der „Intel Leibniz Challenge“ (bundesweiter Schülerwettbewerb mit Themen der Mechatronik) mit einem Team bestehend aus fünf Oberstufenschülern teil. Im Fokus der Challenge stand das Thema Wetter. Eine der Aufgaben bestand in dem schrittweisen Aufbau einer (Miniatur-) Wetterstation, die im Verlauf des Wettbewerbs aus einem bereitgestellten Bausatz zusammengebaut und programmiert wurde. Der Bausatz enthielt ein Breadbord, einen extra für diesen Zweck produzierten Microcontroller, mehrere Sensoren und einige Kabel. Nach der Fertigstellung der Station stellte das JKG-Team diese geschützt außerhalb der Schule auf und ließ sie Daten sammeln. Somit waren die Nachwuchswissenschaftler in der Lage Momentaufnahmen des Wetters bei unserer Schule aufzunehmen und zu speichern.

Den drei Chemikern vom JKG erschien bedenklich, dass manche Schadstoffe von Pflanzen aufgenommen werden. So könnten giftige Substanzen, die später der Mensch über die Nahrung aufnehmen könnte, über das Getreide in die Nahrungskette gelangen. Daher wollten sie untersuchen, ob im Getreide generell Schadstoffe nachweisbar sind, die auf Autoabgase zurückzuführen sind und ob ein Zusammenhang zwischen der Schadstoffkonzentration im Getreide und dessen Nähe zur Autobahn nachweisbar sind. Nach der Probenentnahme wurden diese im Ofen verbrannt. Anschließend wurde der Rest in Schwefelsäure gelöst und im Massenspektrograph analysiert. Anhand dieser Messwerte wurde letztendlich ein Zusammenhang zur Nähe der Autobahn hergestellt.

Allerdings beschäftigte sie auch die Frage, wie sich die gemessenen Wetterdaten verändern, wenn sich der Standort der Station verändert. Eine einfache Möglichkeit, die Position der Station fortgesetzt zu ändern, liegt darin, sie an einen Stratosphärenballon anzuhängen und während des Fluges Momentaufnahmen des Wetters zu erstellen. Dieses Projekt wurde realisierbar, da sich Herr Zimmermann, ein Lehrer des JKG, als Amateurfunker sehr gut mit solchen Projekten auskennt und bereit war, bei der Durchführung eines solchen Starts zu helfen.

Allerdings war schon vor der Planung des Projekts klar, dass die Wetterstation, die für die Intel Leibniz Challenge gebaut wurde, für dieses Projekt nicht mehr ausreichen würde. Diese war leider bestenfalls als Vorzeigeobjekt zu verwenden, da sie zwar gute Werte liefern konnte, jedoch teils große Nachteile aufwies. Zum Beispiel war sie stets darauf angewiesen, an einen Computer angeschlossen zu sein, um die Stromversorgung zu gewährleisten und um die ermittelten Daten zu speichern, da der Microcontroller selbst für diesen Zweck unzureichenden Speicher besaß. Optimal wäre hier ein minimierter doch gleichzeitig voll funktionsfähiger PC gewesen. Dieser sollte am besten unter dem frei verfügbaren Betriebssystem Linux laufen. Ein weiterer Makel waren die häufigen Ausfälle und Fehlfunktionen des Systems. Somit war klar, dass für dieses Projekt grundsätzlich andere Hardware vonnöten war. Ein Hauptteil der Arbeit bestand nun darin die verschiedensten elektronischen Komponenten aufeinander abzustimmen und den Minicomputer (Rasperry Pi) zu programmieren.


Am JKG geht’s rund - JKG-Schüler bauen Achterbahn

Achterbahnen gehören zu den faszinierendsten von Menschenhand geschaffenen Bauwerken überhaupt. Architektur, Ingenieurskunst, Statik und  Ästhetik spielen hier Hand in Hand und sollen letztendlich für höchsten Fahrgenuss und Nervenkitzel sorgen. 

Beim Wettbewerb LoopING der Ingenieurskammer des Saarlandes, bei dem es um den  funktionsfähigen Nachbau einer Achterbahn ging, wurden in diesem Jahr 71 Arbeiten von über 200 Schülern verschiedenster saarländischer Schulen abgegeben. Mit dabei waren auch die beiden Vertreter des Johannes-Kepler-Gymnasiums Jakob Simon und Michel Grünig – beide aus der Klassenstufe 5. Die zwei JKG-Schüler, die mit die jüngsten Teilnehmer waren, wussten durch eine ausgeklügelte, technisch und handwerklich saubere Arbeit  zu  überzeugen und erzielten folgerichtig einen der vorderen Plätze. Im Rahmen einer Feierstunde an der Universität des Saarlandes wurden unsere „Nachwuchsingenieure“  geehrt und auf den Folgewettbewerb im nächsten Jahr eingeschworen.


Kürung der Klassen- und Schulsieger beim Geographie-Wettbewerb „Diercke-Wissen“

Auch in diesem Jahr nahmen die Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums am bundesweiten Erdkunde-Wettbewerb „Diercke-Wissen“ teil. Im Wettbewerb geht es um geographisches Wissen, auch in Bereichen, die nicht im Erdkunde-Unterricht behandelt werden.

In der ersten Runde des Wettbewerbs werden die Klassensieger ermittelt. Hier nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 teil. Zu lösen waren Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen der Geographie: von Topographie (z.B. Städte, Flüsse, Gebirge) über Kartenaufgaben, Wirtschaft, Bevölkerung bis hin zu Umweltfragen war alles dabei. Ganz schön anspruchsvoll!

Die Klassensieger der Klassenstufen 7-10 qualifizierten sich für die zweite Runde, in der es um die Ermittlung des Schulsiegers ging. Bei ähnlich kniffligen Aufgaben überzeugten dabei Christopher Marx (10cn) und Maurice Eisenbarth (7d) mit genau gleicher Punktzahl. Die Entscheidung, wer mit anderen saarländischen Schülern um den Landessieg kämpfen darf, fiel erst in den Stichfragen. Und hier hatte der Siebtklässler knapp die Nase vorn! Er schätzte die Länge des Mississippi um 150 km besser (Lösung: 3778 km).

Maurice kämpft nun um den Landessieg und darf auf den Einzug ins Bundesfinale hoffen. Wir drücken ihm dabei ganz fest die Daumen!

Im Rahmen der Siegerehrung durften sich die Klassen- und Schulsieger über Urkunden und Geschenke freuen.


Erfolge des Physikzirkels am JKG bei Wettbewerben

In diesem Jahr arbeiteten die Teilnehmer des Physikzirkels am JKG unter der Leitung von Frau Michaela Weber auf zwei Gebieten: Ein Teil der Schüler nahm am Wettbewerb Schüler experimentieren teil, die anderen lösten die Aufgaben zum Bundesweiten Wettbewerb Physik.

Joshua Schirra, David Braun und Yannick Rothenbusch (8cn) beschäftigten sich mit der Frage, ob auch ein Boot durch Roboter steuerbar ist. Dazu bauten sie aus Styropor, Plastikboxen,… ein schwimmfähiges Modellboot mit zwei Schiffsschrauben als Lenkung. Kernstück des Boots ist ein eigens programmierter Lego-NXT-Stein mit Ultraschallsensor, der sich per Bluetooth vom Handy aus steuern lässt. Das Boot kann dadurch automatisch Hindernissen ausweichen. Eine Anwendung mit Zukunft! Das fand auch die Jury beim Wettbewerb Schüler experimentieren. So gab es einen 3. Platz im Bereich Technik sowie einen tollen Sonderpreis: Die drei dürfen einen Segelflug übers Saarland genießen.

David Voos (8cn), Linda Posselt, Jessica Hahner und Lea Mailänder (7b) tüftelten über den Aufgaben zum Bundesweiten Wettbewerb Physik. In diesem Jahr galt es hier zunächst eine Rechenaufgabe zum Thema Sport zu lösen. Als dies geschafft war, konnte in den nächsten Aufgaben experimentiert werden: Welchen Ton hört man und wie verändert dieser sich, wenn man eine Flasche verschieden hoch mit Wasser füllt und über die Öffnung bläst? Was sieht man und warum, wenn man zwei Spiegel im Winkel von 90° anordnet und hineinsieht? Für ihre Lösungen erhielten Linda und Jessica eine Anerkennung und Lea konnte sogar einen dritten Preis erringen. Herzlichen Glückwunsch!


JKG-Schüler erfolgreich bei der Robonight - beste Schule im Landkreis

JKG erreicht 2. Platz bei der Robonight

Wie schon in den vergangenen Jahren konnte das Roboticteam „Out of Mana“ des Johannes-Kepler-Gymnasiums bei der Robonight einen Spitzenplatz erreichen. Die Robonight ist ein Schulwettbewerb, der von der Hochschule für Technik und Wirtschaft und der Firma T-Systems ausgetragen wird und bei dem es darum geht, aus Legoteilen einen Roboter zu bauen und selbständig derart zu programmieren, dass er die gestellten Aufgaben in einem möglichst kurzen Zeitrahmen erfolgreich bewältigen kann. Die JKG Schüler Jonas Baltes, Frederic Giese und Simon Schackmann konnten sich schon beim Vorentscheid, bei dem es um die Vergabe der sehr begehrten zehn Starterplätze für den eigentlichen Wettkampf ging, klar gegen die fast 40 Teams der anderen saarländischen Schulen durchsetzen ... mehr >