Schulaktivitäten


Keplertag am Johannes-Kepler-Gymnasium

 

Am 18.11.2016 beging das Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach seinen traditionellen Keplertag. Er erinnert an den Todestag des Namengebers der Schule (15.11.1630) und ist zugleich ein besonderer Höhepunkt für die ganze Schulgemeinschaft. Schulleiter Hans Herrmann konnte in der vollbesetzten Keplerhalle neben Schülerinnen und Schülern, Eltern und Mitgliedern des Lehrerkollegiums auch auswärtige Gäste begrüßen.

Den diesjährigen Festvortrag mit dem Thema „Der Motor aus dem Drucker? Entwicklungstrends im modernen Maschinenbau“ hielt Prof. Dr. ing. Michael Wahl von der Hochschule Trier/Umweltcampus Birkenfeld. Themenschwerpunkt waren die Funktionsweise und die Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Druckers. Die Idee, die in Bezug auf den Maschinenbau hinter der Entwicklung eines 3D-Druckers stand, besteht darin, nicht mehr verfügbare Ersatzteile alter Autos kostengünstig auszudrucken, indem man das defekte Originalteil einscannt und es als gleichwertiges Ersatzteil ausdruckt .Auch bei der Entwicklung von Elektroautos helfen Kunststoff-3D-Drucker, das Gewicht tragender Teile zu reduzieren.

Für die Schülerinnen und Schüler waren die Ehrungen von besonderer Bedeutung. Das Johannes-Kepler-Gymnasium ehrt seit Jahren nicht nur die besten Schüler aller Klassen des vergangenen Schuljahres, sondern auch Schüler, die besondere Leistungen außerhalb des Unterrichts erbracht haben. Über 60 Schülerinnen und Schüler konnten so Ehrungen für Leistungen im Sport (Jazzdance, Turnen, Ringen, Leichtathletik, Völkerball. Fußball, Mountainbike,), in naturwissenschaftlichen Wettbewerben wie „Schüler experimentieren“, MNU Bundeswettbewerb oder der „Mathematik-Olympiade“ und dem Dichterwettbewerb „Wortsegel“ entgegennehmen. Für besonderes soziales Engagement wurde Franziska Abstein für ihre Arbeit in der Malteser- und Messdienerjugend geehrt. Preise als Jahrgangsbeste im Schuljahr 2015/2016 erhielten Lena Endres (Klassenstufe 5), Luciana Birk (Klassenstufe 6), Jonas Sträßer (7), Carolin Marx (8), Klara Sauer (9), Lucia Becker (10) und Sofie Kaufmann (11).

Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem bunten Programm, das die Aktivitäten der Schule eindrucksvoll auf die Bühne brachte. Das Projektorchester unter Leitung von Katrin Sturies und Stephan Zimmermann stimmte die Besucher ein, auch die Bläserklasse 6a und der Zirkus „Chaos Keplerani“ unter Leitung von Verena Götzinger und Kai Kreutzer zeigten das Können der Schüler auf Gebieten, die man nicht unbedingt mit Schule in Verbindung bringt. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorführung des Films „Alpencross – Der Film“, der die sensationelle Alpenüberquerung der Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs Mountainbike in eindrucksvollen Bildern vermittelte.


Exkursion zum SOR-SMC-Landestreffen in Kirkel

„Mit“ statt „über“ Homosexuelle zu sprechen – das war unsere Motivation bei der Teilnahme am diesjährigen Landestreffen der saarländischen Schulen im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
So fuhren wir, vier Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 9b am 24. Februar 2016 gemeinsam mit unserer Politiklehrerin Anka Stahl-Steiner nach Kirkel zum SOR- SMC-Landestreffen. Dort wurden vielfältige und spannende Workshops für uns Schüler und auch für unsere Lehrer angeboten, die sich mit Diskriminierung und demokratiegefährdenden Ideologien beschäftigten. In dem von uns ausgewählten Workshop des „Lesben- und Schwulenverbandes“ gewannen wir vormittags spannende Einblicke in ein hochsensibles Thema, das im Schulalltag kaum Berücksichtigung findet: die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Junge Lesben und Schwule klärten uns nicht nur über Vorurteile Homosexuellen gegenüber auf, sondern sensibilisierten uns durch interessante Übungen und einen Perspektivenwechsel für die Probleme, denen sie in unserer Gesellschaft ausgesetzt sind. Besonders berührend waren für uns ihre persönlichen Geschichten über ihr Coming Out und über ihre Erfahrungen im Alltag. Nach einem leckeren Mittagsessen mit Schülerinnen und Schülern anderer saarländischer „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ konnten wir uns nachmittags auf einer Projekt- und Ideenmesse bei den zahlreichen Kooperationspartnern des Netzwerkes über weitere Projektangebote für Schulen informieren. Voll kreativer Ideen traten wir schließlich die Heimreise nach Lebach an und waren uns einig, dass wir einige dieser Projekte in unseren Schulalltag einbauen möchten, um Verantwortung für das Klima an unserer Schule und unser Umfeld zu übernehmen.

Margarita Klet, Emma Michaely, Alexandra Shaan Cisneros und Philipp Löcherbach (Klasse 9b)


Keplertag am Johannes-Kepler-Gymnasium

Am 20.11.2015 beging das Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach seinen traditionellen Keplertag. Er erinnert an den Todestag des Namengebers der Schule (15.11.1630) und ist zugleich ein besonderer Höhepunkt für die ganze Schulgemeinschaft. Schulleiter Hans Herrmann konnte in der vollbesetzten Keplerhalle neben Schülerinnen und Schülern, Eltern und Mitgliedern des Lehrerkollegiums auch auswärtige Gäste begrüßen.

Den diesjährigen Festvortrag hielt Michael Krämer (Firma IT Solutions Krämer, Eppelborn). Er widmete sich dem aktuellen Thema „Datensicherheit eines modernen vernetzten Menschen“ - ein Thema, das angesichts der Entwicklungen im IT-Bereich von großem Interesse ist. Dabei erhielten die Zuhörer aber nicht nur eine Diagnose der vielfältigen Probleme (Spam, Viren, Phishing usw.) - sondern auch handfeste Vorschläge zur Therapie. So lernten sie die Anzeichen dafür kennen, dass ein Gerät gehackt wurde, und erfuhren, wie man sichere Codewörter erstellt.

In den Mittelpunkt stellte Michael Krämer allerdings den größten Unsicherheitsfaktor: den Benutzer selbst! Durch „Mitdenken“ und „gesunden Menschenverstand“ könne man viele Probleme verringern, wenn nicht sogar beseitigen. Zu viele Benutzer ließen sich durch „kostenlose Software“ oder „kostenlose Apps“ ködern; zu viele Codewörter seien zu einfach zu ermitteln; zu viele Nutzer seien zu leichtsinnig bei vermeintlichen Bankabfragen von Kontendaten; zu viele öffneten Dateien und vor allem Dateianhänge zu eilfertig.

Genauso seien die Probleme, die sich aus den sozialen Netzwerken ergeben, vielfach Folge des Leichtsinns der Benutzer. „Das Netz vergisst nicht“ – aber viele Benutzer vergäßen diese allbekannte Weisheit und stellten Informationen und Bilder ins Netz, die für sie selbst von großem Schaden seien – vielleicht nicht sofort, aber mit Sicherheit später.

Für die Schülerinnen und Schüler waren die Ehrungen von besonderer Bedeutung. Das Johannes-Kepler-Gymnasium ehrt seit Jahren nicht nur die besten Schüler aller Klassen des vergangenen Schuljahres, sondern auch Schüler, die besondere Leistungen außerhalb des Unterrichts erbracht haben, Über 60 Schülerinnen und Schüler konnten so Ehrungen für Leistungen im Sport (Jazzdance, Turnen, Ringen, Leichtathletik, Völkerball. Fußball, Reiten, Mountainbike, Schach), in naturwissenschaftlichen Wettbewerben wie „Schüler experimentieren“, „Exciting Physics“ oder der „Mathematik-Olympiade“ und dem Dichterwettbewerb „Wortsegel“ entgegennehmen.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem bunten Programm, das die Aktivitäten der Schule eindrucksvoll auf die Bühne brachte. Eine 40köpfige Schulband stimmte die Besucher ein, die Tanzgruppe der Schule und der „Zirkus Keplerani“ zeigten das Können der Schüler auf Gebieten, die man nicht unbedingt mit Schule in Verbindung bringt. Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete dann die Vorführung des Keplerfilms „Parkour“.


Auszeichnung für das Johannes-Kepler-Gymnasium „Schule ohne Rassismus –Schule mit Courage“

In einer Feierstunde im Rahmen des Schulfestes bekam das JKG als einziges Gymnasium im Landkreis Saarlouis die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ von Frau Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und Herrn Dr. Erik Harms-Immand, Leiter der >Landeszentrale für politische Bildung, überreicht. Frau Bachmann stellte sich auch als Patin für dieses Projekt zur Verfügung, mit dem sich die Schulgemeinschaft mit vielen Unterschriften dazu bekannt hat, sich aktiv mit allen Formen der Diskriminierung auseinanderzusetzen. Der Titel „Schule ohne Rassismus“ verpflichtet dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen und in diesem Rahmen Projekte zu gestalten. So sammelte z.B. die Klasse 8bn im Rahmen des Schulfestes Sachspenden für Flüchtlinge.

Thematisch passend wurde die Feierstunde mit dem Lied „ Schrei nach Liebe“ (Die Ärzte) eröffnet. Schulleiter Hans Herrmann begrüßte neben vielen Ehrengästen auch die Geschäftsführer der beiden Partnerfirmen, Herrn Thomas Vogelgesang, reha logistic, und Herrn Michael Krämer und Herrn Dominik Carl, Krämer –IT Solutions. Er betonte, dass dieses Schulfest ein besonderes sei, da nicht nur das Feiern im Vordergrund stehe, sondern auch die Beschäftigung mit der momentaren Situation der Flüchtlinge durch verschiedene Projekte. Ein Teil des Erlöses gehe als Spende an die Lebacher Flüchtlingshilfe.

Herr Dr. Erik Harms-Immand betonte in seinem Grußwort, dass diese Auszeichnung keinen kurzen Aktionismus beinhalte, sondern eine Selbstverpflichtung der Schulgemeinschaft darstellt, sich stetig zu verbessern und die Projektinhalte in alle Lebensbereiche der Gemeinde hinauszutragen. So werde das Signal, das von Lebach ausgeht und das in der Lebacher Erklärung auf den Weg gebracht wurde, netzwerkartig fortgesetzt. Auch Frau Bachmann freute sich über die Weltoffenheit, die von diesem Projekt ausgeht, sei doch die Schule, die das Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in der unmittelbaren Nachbarschaft hat, ständig mit dem Thema Rassismus konfrontiert. Bürgermeister Klauspeter Brill bedankte sich für das Zeichen, das die Schule gesetzt hat, dass man die Flüchtlinge unterstützen muss. Er sei stolz darauf, eine solche Schule mit engagierten Lehrern in der Stadt zu haben. Der Kreisbeigeordnete Klaus Engelforderte alle Anwesenden auf, die“ Lebacher Erklärung“ zu unterzeichnen, was er als Lehrer mit einer „Eins mit Sternchen“ belohnen würde.

Künstlerisch umrahmt wurde die Feierstunde durch Auftritte des Zirkus „Chaos Keplerani“ , Leitung Verena Götzinger und der Tanz-AG „Jazz and Modern Dance“ unter der Leitung von Anka Stahl-Steiner.

 

Alle Bilder vom Schulfest hier klicken >


Keplertag am Johannes-Kepler-Gymnasium

Am 20. November fand am JKG der nun schon traditionelle Keplertag statt. Er erinnert an den Todestag des Namensgebers der Schule, des Astronomen Johannes Kepler, und soll die besondere mathematische und naturwissenschaftliche Ausrichtung des Gymnasiums zeigen. Schulleiter Hans Herrmann konnte in der Keplerhalle zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Freunde der Schule begrüßen.

Den diesjährigen Festvortrag hielt Frau Prof. Dr. Karin Jacobs, Physikerin an der Universität des Saarlandes. Sie bot unter dem Titel „Ein Potpourri von Wissenschaftsthemen“ spannende Antworten auf die Frage: Was können wir von der Natur lernen? Ihr Forschungsgebiet sind die Eigenschaften von Werkstoffen, insbesondere ihrer Oberflächen. Sie stellte verblüffende Höchstleistungen der Natur vor – die unglaubliche Festigkeit von Spinnenseide und die Haltekraft der Füße von Geckos.

Ein besonders Anliegen von Frau Dr. Jacobs war es, Schüler und vor allem Schülerinnen zu einem Studium im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu motivieren.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der besten Schülerinnen und Schüler des vergangenen Schuljahres. Schulleiter Hans Herrmann überreichte ihnen Urkunden und Buchgutscheine als Dank und Anerkennung ihrer hervorragenden Leistungen; zwei Schülerinnen hatten im Zeugnis sogar die Traumnote 1,0 erreicht. Ausgezeichnet wurden

Marie Kiefer (5 a), Alina Kollmann (5 b), Marie-Sophie Kuhn (5 c), Jonas Sträßer (ebenfalls 5 c) und Steffen Wagner (5 d);Lena Meps (6 a), Fabian Kuhr (6 b), Sina Schwan (ebenfalls 6 b) und Carolin Marx (6 c);Katja Feld (7 a), Ines Francus (ebenfalls 7 a),  Alexandra Schaan-Cisneros (7 b), Klara Sauer (7 c) und Maurice Eisenbarth (7 d);Stefan Altmeyer ( 8 ax), Sarah Dietz (8 bn), Lucia Becker (8 cn) und Marie-Luise Gierend (8 d); Laura-Sophie Scherer (9 ax), Nadine Bothen (9 bn), Lorenz Kunzke (9 cn) und Sofie Kaufmann (9 d);Anna Filusch (10 an), Simon Spies (10 bn), Christopher Marx (10 cx) und Nena Kohl (10 d); aus der Klassenstufe 11: Jule Feld (Tutorkurs Mathematik 5), Marius Kohl (Mathematik 4), Luisina Pedroni (Deutsch 7), Stefan Welker (Englisch 5) und Christoph Zoller (Englisch 6).

Auch für außerschulische Leistungen konnten zahlreiche Schülerinnen und Schüler Ehrungen entgegennehmen. Gerade dies zeigt, dass Schule eben nicht nur Vermittlung von Schulwissen ist, sondern ein Ort des lebendigen Lernens. Herausragende Leistungen waren dabei auf zahlreichen Gebieten zu vermelden. So etwa im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften, wo im Bundeswettbewerb Physik, in der Mathematik-Olympiade, beim mathematischen Känguru-Wettbewerb, bei „Schüler experimentieren“ und beim geographischen „Diercke-Wissen“  Auszeichnungen vergeben wurden. Dazu traten Erfolge in den Fremdsprachen – erfolgreiche Prüfungen im DELF-Test und im Bundeswettbewerb Fremdsprachen – und im künstlerischen Bereich, so bei „Jugend musiziert“ und im saarländischen Kunstwettbewerb.

Beeindruckend war auch die Fülle der Sportarten, in denen Schülerinnen und Schüler große Leistungen erbracht hatten. Neben der traditionellen Sparte Schach waren diesmal besonders die Mountainbiker zu nennen. Dazu kamen Turnen, Sportakrobatik, Leichtathletik, Triathlon, Ringen,  Taekwondo, Tennis und Beach-Volleyball.

Die Veranstaltung umrahmte ein unterhaltsames Programm. Den Reigen eröffnete die neue Schulband des JKG; ihr folgte ein beeindruckender Soloauftritt von Alexandra Schaan-Cisneros. Zwei Kurzfilme zeigten den Besuchern das Schulleben von einer ganz neuen Seite: Schüler und Lehrer, die sich als Tänzer versuchten, und spannende Aufnahmen von den Mountainbikern.  Eine Überraschung war der Auftritt der neuen Jazzdance AG, die es erst seit diesem Schuljahr gibt. Den Abschluss bildete dann der traditionelle Auftritt des Zirkus Keplerani, der mit seinen artistischen Darbietungen das Publikum begeisterte und eine gelungene Veranstaltung abrundete.


Suchtprävention am JKG - Kepler-Gymnasium stellt sein Peer-Konzept vor

Wegschauen ist keine Lösung - dies gilt für alle Arten von Suchtproblemen, die bei Jugendlichen auftreten können. Heute spielen dabei für Schülern und Schülerinnen außer den stoffgebundenen Süchten (Alkohol, Nikotin und Drogen) immer stärker auch suchtbedingte Verhaltensweisen wie Essstörungen, Computer- und Handysucht eine wichtige Rolle.

Ziel der Suchtprävention am JKG ist es daher, die Resilienz, d.h. die Widerstandskraft der Schüler und Schülerinnen gegenüber jeder Art von Sucht zu stärken. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet das Kepler-Gymnasium seit zwei Jahren eng mit der Suchtbeauftragten des Landkreises Saarlouis, Frau Dagmar Schaeffer zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand die Idee, am JKG ein Peer-Projekt zum Thema Suchtprävention zu starten.

Zum Peer-Projekt gehört die Ausbildung von Schülern und Schülerinnen zu Suchtpräventions-experten, die als Peers (Gleichaltrige) ihr Wissen an ihre Mitschüler weitergeben sollen. Außerdem dienen die Peers als mögliche erste Ansprechpartner bei Suchtproblemen, da es einem Jugendlichen wohl leichter fällt, sich einem Klassenkameraden bei einem Suchtproblem anzuvertrauen, als sich damit gleich an einen Lehrer, an die Schoolworkerin oder an die Schulleitung zu wenden.

Am Johannes-Kepler-Gymnasium wurden mittlerweile innerhalb von zwei Jahren über dreißig Jungen und Mädchen als Peers ausgebildet, die ihren Mitschülern mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Die Ausbildung umfasst eine mehrtägige Grundschulung mit dem Sozialpädagogen Peter Bruna sowie Workshops zu ausgewählten Themen aus dem Bereich Suchtprävention.

Die Betreuer des Projektes am JKG, Andrea Ziegler und Rainer Klein, legen dabei Wert darauf, dass die Kepler-Peers ihr zusätzliches Engagement für die Mitschüler nicht als Belastung sehen, sondern ihre Aufgabe mit Engagement und Begeisterung erledigen. Um den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken, stehen für die Peers auch Aktivitäten wie der Besuch der Saarbrücker Kletterhalle und weitere Teambildungsaktionen auf dem Programm.