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Sportnacht
Es kann nur einen Sieger geben !
Ausgesprochen hat das niemand... doch alle dachten es. Ein Wettkampf zwischen den 11ern und 12ern, ein riesen Spektakel!
Nach ausgiebigem Training beider Stufen war der Abend gekommen und die Frage, die allen auf der Seele brannte, galt nun beantwortet zu werden:
Welches Sport- Neigungsfach ist das Bessere?
Doch es sollte ganz anders kommen, in der Nacht vom 24.-, auf den 25.09.10.
Als sich in der besagten Nacht gegen acht Uhr alle in der Halle versammelt hatten, konnte es nach äußerst professionellen Aufwärmübungen ans Eingemachte gehen - Basketball - die Messerschlacht konnte beginnen! Hochmotiviert wurden beide Basketballkörbe von den 11ern und 12ern attackiert.
Brutalos on tour! – im Hintergrund lief „in der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski. Doch wenig begeistert mussten nach circa 40 Minuten die 12er ihre erste Niederlage einstecken. Ein Moment tiefster Trauer - die 12er mussten in sich gehen und den Moment sacken lassen, es stand fest: sie wurden von 11ern besiegt - Es lief immer noch „in der Weihnachtsbäckerei“. Nach kurzer Verschnaufpause ging es weiter, der Basketball wurde vom Volleyball aus dem Feld gerollt. Hier konnten die 12er glänzen. Nun stand es unentschieden und genau zum richtigen Zeitpunkt traf die Pizza ein... oder besser gesagt : die Pizzen, es galt schließlich 20 wilde Tiere zu sättigen. Mit übervollem Magen und bester Laune, stellten sich die Schüler einem Handballspiel. Nach einiger Zeit der Schlusspfiff von, wie er von einigen Schülern genannt wird: Coach K., und es stand wieder unentschieden.
Doch etwas Entscheidendes änderte sich...die Einstellung. Niemandem war mehr so richtig nach Messerschlacht und spätestens nach der Pizza wurden aus den wilden Tieren eher Disneys Timon und Pumba. Nach dem Völkerballspiel war es dann klar und deutlich: Auf dem Spielfeld stehen keine Gegner mehr, sondern zwei Kurse, die sich zusammen gegen einen Ball verbündeten (Was so gesehen auch nicht ganz fair war). Zuletzt studierten die beiden Gruppen jeweils einen Tanz ein, welche durch die Schwarzlichtlampe einzigartig wurden. Diesen koreographierten sie schließlich vor der Jurorin Aileen Schnur, die nicht nur manche Spiele durch ihre Teilnahme unterstützte, sondern auch den Abend mit einem deliziösen Kuchen bereicherte. Unterstützt von guter Musik, die die ganze Nacht lief und für ordentlich Stimmung sorgte, tanzten die Kurse und jedem war letztendlich egal, wer das Siegerkrönchen bekommen sollte. Aus zwei Teams wurde eins- ein Grandioses meiner Meinung nach. Schließlich fielen alle gegen drei Uhr erschöpft auf die Weichbodenmatten, die übrigens ähnlich bequem sind wie ein Wasserbett, und ließen den Abend mit einem Film ausklingen. Das Aufräumen, am nächsten Morgen ging fast von alleine, trotz übermüder Augen, die bei allen auf Halbmast hingen.
TEAMWORK wird seit dieser Nacht groß geschrieben.


