Physik

StR'in Sybille Schmidt StR'in Carolin Krämer StR'in Michaela Weber StRef Angie Dampmann
StD Michael Leidinger StR Uwe Ott StR Haas Matthias StR'in Carolin Reinisch

JKG-Physikkurs besichtigt Sender in Heusweiler

Viele der Kursteilnehmer des 12er JKG-Physikkurses von Frau Weber wohnen in Heusweiler. Bei der Behandlung des Themas elektromagnetische Wellen entstand so der Wunsch, die große Sendeanlage einmal zu besichtigen. Bei schönstem Wetter trafen sich nun, kurz vor dem Abitur, die interessierten Kursteilnehmer nachmittags in Heusweiler, um den Besuch in die Tat umzusetzen. Herr Ulrich Michels vom SR, der die Anlage wie seine Westentasche kennt, übernahm die zweistündige Führung. Er weihte die Schüler in alle Details der Technik und die Geschichte des Senders ein. Obwohl (oder gerade weil) die Anlage wie alle deutschen Mittelwellensender seit Ende 2015 abgeschaltet ist, gab es viel zu entdecken. Warum steht die Sendeanlage gerade hier? Warum sind es zwei Masten? Wie funktioniert eine Sendeanlage überhaupt? Wie war die Entwicklung von der Röhren- zur Transistortechnik? Auf alles gab es eine Antwort. Und die Einsicht, dass die Rundfunkübertragung eine technisch komplexe Angelegenheit ist!


JKG-Teilnahme am bundesweiten MNU-Physikwettbewerb

Auch in diesem Jahr nahmen SchülerInnen des JKG wieder erfolgreich am bundesweiten Physikwettbewerb des MNU (Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts) teil.

Die SchülerInnen, die im Rahmen des Physikzirkels bzw. des unterrichtsbegleitenden Physikpraktikums der Klassenstufe 8 im naturwissenschaftlichen Zweig am Wettbewerb teilnahmen, bearbeiteten die Aufgaben der Juniorstufe des Wettbewerbs. Hier soll durch experimentelles Arbeiten der Zugang zu physikalischen Zusammenhängen gefunden werden. Die Aufgaben beziehen sich dabei auf verschiedene Teilbereiche der Physik, die im Unterricht größtenteils noch nicht behandelt wurden.

In diesem Jahr musste in der ersten Aufgabe eine sinnvolle Schaltung zur Beleuchtung eines Puppenhauses entworfen werden. In der zweiten Aufgabe sollte der Weg so optimiert werden, dass ein Rettungsschwimmer möglichst schnell zum Ertrinkenden gelangt. In der dritten Aufgabe sollte schließlich aus einem Handy, einer Linse und einem Pappkarton ein einfacher, aber funktionierender Beamer gebaut werden. Hier war neben dem experimentellen auch handwerkliches Geschick gefragt.

Die höchsten Punktzahlen erreichten in diesem Jahr Lara Angel, Lilli Klein, Celina Knobe, Marie-Sophie Kuhn, Rebecca Krämer und Svenja Fielitz (alle Klasse 8bn).


JKG-Schüler erfolgreich bei internationaler Physikolympiade

Man kann sagen, die Physikolympiade ist der anspruchsvollste Physikwettbewerb, den es für Schüler gibt. Insgesamt nehmen Schüler aus 90 Staaten weltweit teil. Die Aufgaben gehen weit über das Kursniveau hinaus, selbst in der ersten Runde des Wettbewerbs. Aber davon hat sich Niklas Patzig (Jahrgangsstufe 12) nicht abschrecken lassen und hat trotz der hohen Belastung durch Unterricht und Kursarbeiten die Aufgaben der ersten Runde bearbeitet: Während es im ersten Teil noch um vermeintlich einfache Multiple Choice Fragen aus verschiedenen Bereichen der Physik ging, steckte der Teufel auch hier bereits im Detail, v.a. da jeweils die korrekten Begründungen angegeben werden mussten. In der zweiten Aufgabe musste ein Problem aus dem Bereich Mechanik gelöst werden. Die dritte Aufgabe widmete sich in diesem Jahr dem Thema Klimawandel: Welche berechenbaren Folgen hat das Abschmelzen der Eiskappen an Nord- und Südpol auf den Meeresspiegel? In der letzten Aufgabe ging es schließlich um das Thema Elektrizitätslehre.

Niklas Bemühungen waren auf jeden Fall von Erfolg gekrönt: Er hat die Aufgaben so gut gelöst, dass er sich sogar für die zweite Wettbewerbsrunde qualifizieren konnte! In einer kleinen Feierstunde wurde ihm nun von Frau Dr. Simon, der Landesbeauftragten des Wettbewerbs, die Urkunde überreicht. Neben seiner Physiklehrerin Frau Weber gratuliert ihm die ganze Schulgemeinschaft des JKG und wartet mit Spannung auf die Ergebnisse der zweiten Runde. Herzlichen Glückwunsch!


„Internationale Energiedetektive“ am Johannes-Kepler-Gymnasium

 

Am 17. und 18. November wurden 22 Schüler der Klassenstufen sieben bis zehn des Johannes-Kepler-Gymnasiums in Lebach, betreut von Frau Weber und Frau Dampmann, im Rahmen der Projekttage der Schule zu „internationalen Energiedetektiven“ ausgebildet.

Das umweltpädagogische Projekt der ARGE SOLAR wird in Kooperation mit den saarländischen Energieversorgern durchgeführt und soll den Schülern einen handlungsorientierten Zugang zum Thema Energie ermöglichen. Projektleiterin Ina Kunz vermittelte wichtige Informationen über Energie- bzw. Ressourcenverbrauch, Erneuerbare Energien und Energiesparen. Die Schüler entwickelten aufbauend auf diesen Informationen in Arbeitsgruppen einige Ideen zu der Frage, welche Möglichkeiten sie ganz persönlich haben, in ihrem Alltag Energie zu sparen. Sie erklärten sich auch bereit, die erarbeiteten Vorschläge in den nächsten Wochen verbindlich umzusetzen.

Ein besonderes Highlight des Tages war das Modell einer Dampfmaschine, welches die Schüler in Aktion erleben durften. Doch nicht nur dieses Objekt stieß auf reges Interesse, sondern auch die zur Verfügung gestellten Messgeräte zur Durchführung einiger Schülerexperimente. In der Arbeitsphase am Nachmittag schwärmten die Schüler mit diesen Messgeräten aus, um im ganzen Schulgebäude wie Detektive verschiedene Punkte ausfindig zu machen, die aus energetischer Sicht optimiert werden können, wie beispielsweise eine zu hohe Temperatur in manchen Bereichen der Schule oder das Lüftungsverhalten in den Klassen bzw. im Lehrerzimmer. Basierend auf den ausgefüllten Messprotokollen wurden Vorschläge erarbeitet, wie auf Schulebene Energie gespart werden könnte.

Am nächsten Tag besichtigten die Schüler das Kohlekraftwerk ins Ensdorf und erhielten dort von Herrn Mang nicht nur weitere Informationen über die Funktionsweise eines Kraftwerks, sondern durften auch im Rahmen eines Rundgangs die beeindruckende Technik erleben. V.a. über die riesigen Dimensionen der Turbinen und Generatoren im Maschinenhaus, der Einrichtungen im Kesselhaus und der komplizierten Filteranlagen waren viele sehr erstaunt. Leider musste die geplante Besichtigung des Windparks Merchingen wegen Sturm und Starkregen ausfallen. Herr Mang konnte den Schülern aber viele Informationen geben und Fragen beantworten.

Die Projekttage waren für die Schüler dank der gelungenen Zusammenarbeit mit den Partnern ARGE SOLAR und ENERGIS eine spannende Erfahrung. Die Schüler wurden außerdem sensibilisiert für die wichtigen Themen Energiesparen und Umgang mit Ressourcen. 


Kurs Physik & Medizin am JKG schnuppert Klinikluft

 

Traditionell stehen am Ende des Schuljahres im Wahlpflichtfach Physik & Medizin der Klassenstufe 10 Exkursionen zu Kliniken im Saarland an, so dass der im Laufe des Schuljahres behandelte Stoff auch in der Praxis angewandt werden kann.

So ging es am 8.7. zur Radiologie der Uniklinik Homburg. Dort wurde die Gruppe mit ihrer Lehrerin Frau Weber von Herrn Dr. Fries, einem ehemaligen Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums, empfangen. In einem kurzen Vortrag erhielten die Schüler zunächst einen Einblick in den Arbeitsalltag der radiologischen Abteilung sowie einen Überblick über verschiedene diagnostische Verfahren wie EKG, Röntgen, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Sonographie (Ultraschall). Danach folgte der mit Spannung erwartete praktische Teil: Zunächst wurde der Magnetresonanztomograph besichtigt und die Stärke des Magnetfelds mit mehreren Experimente untersucht. Weiter ging es mit EKG und Blutdruckmessung, bei der die Kursteilnehmer als „Versuchskaninchen“ agieren durften. Zum Abschluss stand die Sonographie auf dem Programm, wobei auch hier die Schüler selbst die Ultraschalluntersuchungen an ihren Mitschülern durchführen durften. Gar nicht so einfach, die einzelnen Organe wie Leber oder Galle zu erkennen. Auch, welche Wirkung die Manschette bei der Blutdruckmessung auf die Armarterie hat, konnte im Ultraschallbild untersucht und mit Hilfe des Doppler-Verfahrens auch Blutflussrichtungen bestimmt werden.

Am 13.7. stand dann die zweite Exkursion an, diesmal zur Radioonkologie am Caritasklinikum Saarbrücken. Dort wurden wir vom leitenden Medizinphysiker Herrn Dr. Müller begrüßt. Im Anschluss informierte der Medizinphysiker Herr Lorscheter über Aufbau und Funktion des Linearbeschleunigers, wie er in der Strahlentherapie zur Tumorbekämpfung zum Einsatz kommt und erläuterte die Möglichkeiten eines Studiums der Medizinphysik an der HTW in Saarbrücken. Dann erklärte Herr Dr. Müller u.a. wie Bestrahlungspläne erstellt werden, welche Wirkungen die Strahlung hat und welche Maßnahmen zum Strahlenschutz erforderlich sind. Nach dieser eher technischen Ausführung stellte die Chefärztin Frau Dr. Treiber den medizinischen Aspekt in den Vordergrund und erzählte auch von ihrem Alltag in der Klinik. Highlight des Besuchs war schließlich die Besichtigung des Linearbeschleunigers: Größe des Geräts, Einstellmöglichkeiten und Strahlenschutzvorrichtungen im Untersuchungsraum beeindruckten.

Alles in allem ein informativer Abschluss des Kurses, der vielleicht die Lust auf ein Studium im Bereich Medizin wecken konnte.


JKG Mitglied im Medizinphysik-Cluster

Im Rahmen von MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen, in dem das JKG Mitglied ist, arbeitet unsere Schule unter der Initiative von Frau Weber nun auch im bundesweiten Medizinphysik-Cluster mit. Dadurch ist eine Zusammenarbeit mit anderen Schulen im gesamten Bundesgebiet, die sich im Bereich Physik & Medizin engagieren, möglich.

Ziel ist der weitere Ausbau des Fachs in Mittel- und Oberstufe sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und Schülercamps. Im Herbst wird hierzu ein erstes Clustertreffen in Remscheid, der Geburtsstadt Wilhelm Conrad Röntgens, stattfinden.


Feier der Physikzirkel

Am 30.6.16 fand wieder die traditionelle Feier aller saarländischen Physikzirkel statt, diesmal am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis. Nach kurzen Ansprachen von Schulleiter sowie Vertretern von Bildungsministerium und MNU (Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts) kam der für die Nachwuchsphysiker wichtigste Programmpunkt des Abends, die Ehrung der Teilnehmer der Physikzirkel sowie der Preisträger des bundesweiten MNU-Physikwettbewerbs. Vom Physikzirkel des JKG unter der Leitung von Michaela Weber durften sich Marie-Sophie Kuhn, Marie Schmitt (7c) sowie Steffen Wagner (7d) besonders freuen. Sie erreichten beim Wettbewerb einen hervorragenden dritten Platz und erhielten als Anerkennung neben der Urkunde ein faszinierendes physikalisches Spielzeug: eine Plasmalampe.

Im Anschluss an die Ehrung und gestärkt durch einen kleinen Imbiss präsentierten die Schüler aller Physikzirkel verschiedene physikalische Spielereien und Experimente. Der Stand unserer Jungphysiker war dabei gut besucht. Schließlich konnte man hier aus einfachen Mitteln einen eigenen kartesischen Taucher („Flaschenteufel“) basteln und tanzen lassen. Die Erklärung des Phänomens gibt es bei den Teilnehmern des Physikzirkels. Also: Im nächsten Schuljahr einfach mal vorbeikommen!


JKGler im Atomkraftwerk Philippsburg

 

Nach Behandlung des Themas Radioaktivität im Physikunterricht war es naheliegend, es nicht bei einer theoretischen Besprechung zu belassen, sondern ein Kernkraftwerk zu besuchen. So machte sich am letzten Schultag vor den Osterferien einer der Physikkurse der Klassenstufe 10 des JKG mit ihrer Lehrerin Frau Weber und in Begleitung von Herrn Rietzel auf den Weg nach Philippsburg.

Nach dem Empfang im Infozentrum konnten zunächst die verschiedenen Exponate besichtigt (z.B. Modelle der Brennstäbe in Originalgröße) und auch selbst ausprobiert werden. Besonders beeindruckten dabei u.a. eine riesige Influenzmaschine, mit der man „Blitze“ erzeugen und eine Messeinrichtung, an der man verschiedene Proben und sich selbst auf Radioaktivität untersuchen konnte.

Nach dieser ersten Schnupperrunde gab es umfassende Informationen über das AKW durch eine Mitarbeiterin der EnBW. Gestärkt durch Butterbrezeln und Getränke konnte im Anschluss die Besichtigung in zwei Kleingruppen beginnen: Zunächst im Kühlturm, wo v.a. dessen Größe und das starke Echo für Überraschungen sorgten. Danach ging es durch die aufwändige Sicherheitsschleuse mit eingehender Personenkontrolle auf das eigentliche Kraftwerksgelände. Vorbei am stillgelegten Block 1 (Siedewasserreaktor), Feuerwache, Trafostation, Notstromaggregaten und Reaktorgebäude von Block 2 (Druckwasserreaktor) war dessen Maschinenhaus unser Ziel. Hier verstand man, warum wir mit Helmen, Ohrstöpseln und Kopfhörern ausgestattet waren: Warm und sehr laut, so empfingen uns die riesigen Turbinen und der Generator. Eine Ganzkörpermassage durch die Vibrationen gab es gratis dazu. Hier wurde klar: Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose!

Nach dem Rundgang ging es zurück ins Infozentrum, wo es Gelegenheit gab, Fragen zu stellen und über die Energiewende zu diskutieren. Den Abschluss bildete schließlich eine Live-Kameraschaltung ins Reaktorgebäude, wo ein Mitarbeiter bei Arbeiten am Abklingbecken beobachtet werden konnte.

Um etliche Eindrücke und Informationen reicher ging es auf die Heimreise und in die verdienten Osterferien.


Erfolge bei Physikwettbewerben

Auch in diesem Jahr nahmen Schüler des Physikzirkels am JKG unter der Leitung von Frau M. Weber mit Erfolg an bundesweiten Physikwettbewerben teil.

Jennifer Schwindling (Klasse 12) traute sich dabei an die sehr anspruchsvollen Aufgaben der internationalen Physikolympiade. In der ersten Wettbewerbsrunde gab es dabei ein Physik-Querdenkerrätsel zu lösen sowie drei Aufgaben aus den Bereichen Mechanik, Optik und Elektrizitätslehre mit hohem mathematischem Anspruch zu bearbeiten: Wann kippt eine Salzpackung? Wie kann man aus dem Foto einer Lichterkette auf das Kameraobjektiv schließen? Was lässt sich aus der Bahnkurve eines Elektrons im elektrischen Feld ableiten?

Marie-Sophie Kuhn, Marie Schmitt und Steffen Wagner (Klasse 7) beschäftigten sich mit den Aufgaben des Bundesweiten Physikwettbewerbs des MNU (Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts). In den Aufgaben der Juniorstufe galt es, Fragen aus verschiedenen Bereichen der Physik zu bearbeiten. In der ersten Aufgabe gab es heiße (und verbrannte) Finger: Wie kann man aus Schrauben, Drähten und einer Batterie einen möglichst starken Elektromagneten basteln? In der zweiten Aufgabe galt es, ein Mobile aus Schoko-Weihnachtskugeln zu basteln und zu berechnen, wo die Kugeln befestigt werden müssen, damit das Mobile im Gleichgewicht bleibt. Dabei sorgte v.a. die Aussicht auf die Schokolade für die nötige Motivation! Und in der dritten Aufgabe ging es schließlich unter die Dusche: Ist das Wasser wirklich kälter, wenn man weiter vom Duschkopf entfernt ist? Die SchülerInnen führten mit großer Begeisterung die Experimente durch, machten sich anschließend mit Ausdauer an die Auswertung und Erklärung ihrer Ergebnisse und konnten so einen tollen dritten Preis erringen.

Im Rahmen einer kleinen Siegerehrung an der Schule erhielten alle Teilnehmer ihre verdienten Urkunden.


JKG-Kurs Physik & Medizin besucht Zentrum für Strahlentherapie

Nachdem die Schüler des Kurses Physik & Medizin der Klassenstufe 10 des Johannes-Kepler-Gymnasiums vor ein paar Wochen an der Uniklinik Homburg bereits einen Einblick in EKG, Sonographie und Magnet-Resonanz-Tomographie bekommen konnten, stand am vorletzten Schultag ein Besuch der Radioonkologie am Caritasklinikum Saarbrücken auf dem Programm.

Zunächst erläuterte die Chefärztin Frau Dr. Treiber Grundlagen der Strahlentherapie, wobei es neben den verschiedenen Berufsfeldern u.a. um die wichtigen Bereiche der Strahlenbelastung und des Strahlenschutzes ging. Nach dieser theoretischen Einführung durfte die Gruppe unter der Leitung des Medizinphysikers Herrn Dr. Müller einen Computertomographen sowie Linearbeschleuniger besichtigen, die in der Strahlentherapie zum Einsatz kommen. Auch die Herstellung einer Maske zur Fixierung des Patienten bei Bestrahlungen im Kopfbereich durfte am eigenen Leib erlebt werden. Nach einer kleinen Stärkung informierte Frau Dr. Treiber über die medizinischen Grundlagen sowie Forschungsfelder der Strahlentherapie. Zum Abschluss erklärte der Medizinphysiker Herr Lorscheter Aufbau und Funktion des Linearbeschleunigers und informierte über die Möglichkeiten eines Studiums der Medizinphysik an der HTW in Saarbrücken.

Alles in allem ein informativer Abschluss des Kurses, der vielleicht die Lust auf ein Studium im Bereich Medizin wecken konnte.


JKG-Schüler schnuppern Uniluft

Am 10.7.15 durften die SchülerInnen der Klasse 9cn mit ihrer Klassen- und Physiklehrerin Frau Weber Uniluft schnuppern. Ziel waren die Schülerlabore „Sinntec“ und „Enertec“ des Fachbereichs Mechatronik an der Universität Saarbrücken. Nach der Anreise mit Saarbahn und Bus starteten die Schüler in zwei Gruppen die Arbeit in den Schülerlaboren, nach dem Mittagessen in der Mensa wurden die Gruppen getauscht.

Im „Enertec“-Labor ging es dabei um das aktuelle Thema der Nutzung regenerativer Energien, insbesondere Photovoltaik und Windenergie. Mit Hilfe einer Vielzahl von Experimenten an entsprechenden Modellen konnten die Schüler verschiedene Fragestellungen erforschen: Wie groß ist der Wirkungsgrad? Was verändert sich, wenn bei Solarzellen der Einstrahlungswinkel verändert wird oder ein Teil der Elemente verschattet ist? Wie sieht das optimale Windrad bzgl. Flügelform und –stellung aus?

 

Im „Sinntec“-Labor ging es hingegen um Sensoren, wie sie in elektronischen Geräten verbaut sind. Neben einem Workshop zur Funktionsweise eines Temperatursensors konnten die Schüler hier mit großer Begeisterung ein funktionierendes Thermometer für zu Hause bauen: Elektronische Bauteile mussten bestimmt, auf einer Platine festgelötet und schließlich kalibriert werden. Durch die Erfahrung, die die Schüler im Vorfeld im Rahmen des Physikpraktikums an der Schule sammeln konnten, ging ihnen die Arbeit dabei sehr leicht von der Hand, so dass alles deutlich unter der vorgesehenen Zeit erledigt war. Ein großes Lob von Seiten der Uni, auf das die Schüler stolz sein können!


Mediziner des JKG erkunden Homburger Uniklinik

Von der Exkursion des Kurses „Physik & Medizin“ der Klassenstufe 10 des JKG zur Uniklinik in Homburg berichtet Marvin Conrad:

Am Freitag, dem 26. Juni 2015, starteten wir um 10.00 Uhr zu unserem Ausflug zur Uniklinik Homburg. Nach einer ca. zweistündigen Bahn - und Busfahrt erreichten wir unser Ziel. Kaum dort angekommen, trafen wir auch schon auf Herrn Dr. Fries, der wie wir auch Schüler des Johannes- Kepler- Gymnasiums war und nun Facharzt für Diagnostische Radiologie ist. Er hielt uns zuerst einen kurzen Vortrag zur Einführung. In diesem gab er uns Einblick in seinen Arbeitsalltag in der radiologischen Abteilung. Er berichtete über verschiedene diagnostische Verfahren wie Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie und auch Ultraschalluntersuchungen. Danach begaben wir uns in die radiologische Abteilung, um uns dort einen Magnetresonanztomographen anzusehen. Dr. Fries erklärte uns dessen Funktionsweise. Später zeigte er uns noch ein EKG und demonstrierte eine entsprechende Untersuchung an einem Mitschüler als Proband. Zum Abschluss durften wir uns an der Auswertung von Ultraschallbildern versuchen, was sich wesentlich komplizierter als erwartet herausstellte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein interessanter, informativer und spannender Ausflug nach Homburg war.


Highlights der Physik am JKG

Am 1. Oktober wurde für über 100 Schüler aus dem naturwissenschaftlichen Zweig der Klassen 9 und 10 sowie die Physikkurse der Klassenstufe 11 des JKG Physik zum Erlebnis.

Die Schüler besuchten die Ausstellung „Highlights der Physik“, die seit 2001 jedes Jahr in einem anderen Bundesland gastiert. In diesem Jahr fand die Ausstellung in Saarbrücken statt. Unter dem Motto „Quantenwelten“ wurden zahlreiche verblüffende Phänomene aus der aktuellen Forschung präsentiert. Los ging’s in der Congresshalle mit einem Vortrag aus der Forensik: Wie hilft die Physik bei der Aufklärung von Verbrechen? Weiter ging’s zum Ausstellungsgelände am Staatstheater. Zahlreiche Exponate boten Phänomene zum Staunen: Von schwebenden Magneten bei der Supraleitung über gefangene Ionen, Verschlüsselungstechniken, Blicken durch Elektronenmikroskope bis zu Experimenten mit der Mikrowelle gab es für Jeden etwas zu erleben. Außerdem konnte im benachbarten Schülerlabor eine LED-Schaltung gelötet und in zwei Experimentalvorlesungen schon mal Uniluft geschnuppert werden.

Für zwei Gruppen aus Klassenstufe 11 war der Tag ein besonderes Erlebnis, denn sie nahmen mit eigenen Projekten am Schülerwettbewerb „Exciting Physics“ teil: Eine Gruppe programmierte eine Textverschlüsselungssoftware für PC und als Handy-App, die andere Gruppe baute eine aufwändige Kettenreaktion mit vielen verschiedenen physikalischen Effekten. Sie durften sich sogar über einen hochdotierten zweiten Platz freuen. Glückwunsch!


JKGler unter den besten Jungforschern Deutschlands

Über 12 000 Jugendliche bundesweit waren zu Beginn des Jahres mit ihren Projekten bei den Regional- und Landeswettbewerben von „Jugend forscht“ angetreten. 209 von ihnen konnten sich für den Bundeswettbewerb, der in diesem Jahr vom 29.5. bis 1.6. bei der Firma Würth in Künzelsau stattfand, qualifizieren. Drei von ihnen kamen vom Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach: Marvin Schnubel, Jonas Baltes und Frederik Giese haben sich im März als saarländische Landessieger im Fachbereich Physik für das Bundesfinale qualifiziert und durften so das Saarland auf Bundesebene vertreten. Ihr Projekt war dabei eines von 114 insgesamt und eines von 19 im Fachbereich Physik.

Im Laufe der vier Wettbewerbstage stand ein voller Terminplan an: Standgestaltung, Empfänge, Exkursionen, Präsentationen. Und natürlich galt es v.a., die hochkarätig besetzte Jury aus Physikprofessoren und Fachleuten von ihrer Erfindung, einem elektromagnetischen Tonabnehmer für Blechblasinstrumente, zu überzeugen. Dies ist gelungen. Die Jury lobte die Innovativität ihres Systems, das es in ähnlicher Weise bisher nur für Saiteninstrumente wie z.B. Gitarren gibt, und die Eigenständigkeit ihrer Forschungsarbeit. Bei der von vielen Ehrengästen wie z.B. Frau Prof. Dr. Wanka (Bundesbildungsministerin), Herrn Prof. Dr. Brandenburg (Mitentwickler des MP3-Verfahrens) und dem deutschen Physik-Nobelpreisträger Herrn Prof. Dr. von Klitzing besuchten Siegerehrung wurden die drei JKGler mit einem Sonderpreis der deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung ausgezeichnet. Der Preis beinhaltet neben einer Geldprämie einen Forschungsaufenthalt in Berlin. Da kann man nur gratulieren!

Diese vier ereignisreichen Tage werden die drei so schnell nicht vergessen. Wer hat schon einmal die Gelegenheit, einen Plausch mit einem Nobelpreisträger zu halten? Und das alles im Abistress…

Im Namen der ganzen Schulgemeinschaft und der Betreuungslehrerin Michaela Weber nochmals herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!


Jury gibt Sieger im Landeswettbewerb "Jugend forscht" bekannt - JKG holt den Titel

Wie macht man Tonaufnahmen ohne Mikrofon? Was schaltet die Fettverbrennung beim Sport aus? Hat aufgewärmtes Essen höhere Nitrat- und Nitritwerte? Fragen wie diese erforschten Jugendliche im Saarland – und erhielten dafür 1. Preise beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“, die am Freitag an der Saar-Uni verliehen wurden.

Saarbrücken. Jonas Baltes aus Dirmingen spielt Gitarre. Das machte den 17-Jährigen zum erfolgreichen Jungforscher. Wie das geht, erklärten er und seine beiden Mitstreiter Frederik Giese aus Eppelborn und Marvin Schnubel aus Lebach am Freitag beim Landesentscheid „Jugend forscht“ in Saarbrücken, wo die drei den Landessieg in Physik errangen. Baltes kennt vom Musizieren den elektromagnetischen Tonabnehmer der Gitarre. Der ermöglicht Tonaufnahmen ohne Mikrofon. Ob das aber auch mit einer Trompete geht, das wollten die drei genau wissen und entwickelten einen Tonabnehmer für das Mundstück. „Der zeichnet den Ton erfolgreich auf und ist noch etwas dumpf. Aber wenn man das weiter verfeinert, könnte das Marktreife erlangen und ist dann viel günstiger als ein Mikro“, sagte Schnubel. Die Jury lobte die Arbeit als „höchst innovativ“ und schickt die drei Gymnasiasten vom Johannes-Kepler-Gymnasium zum Bundesentscheid nach Künzelsau Ende Mai. Dort treffen sie dann weitere Landessieger aus dem Saarland. Zum Beispiel auf Christopher Kolling, Karsten Jakobs und Sandro Schmitz aus dem Nordsaarland. (Bericht: SZ)


Link zum aktuellen Bericht: http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=24358


Exkursion zum Atomkraftwerk Biblis

Der Lehrplan Physik sieht in der Klassenstufe 10 die Behandlung des Themas: „Atome, Atomkerne und Radioaktivität“ vor. Im diesem Rahmen wird selbstverständlich auch die Funktionsweise eines Kernkraftwerkes behandelt. So war es nahe liegend mit unseren Klassen 10 das Kernkraftwerk Biblis zu besuchen.

Wir wurden zunächst im Infozentrum empfangen und konnten die verschiedenen Exponate besichtigen und teilweise auch selbst ausprobieren. Großes Interesse löste z.B. ein Fahrrad aus, bei dem man durch „strampeln“ die elektrische Energie erzeugen konnte, um ein virtuelles Spiegelei zu braten. Nach dieser ersten Schnupperrunde erhielten wir eine umfassende Information durch H. Scholl, einen Mitarbeiter von RWE, der uns während des gesamten Besuchs begleitete. Nach einer derart geballten Ladung Wissen mussten wir uns natürlich stärken. Belegte Brötchen und Getränke standen schon bereit und wurden von allen Teilnehmern dankend angenommen. Danach ging es durch eine aufwendig gestaltete Sicherheitsschleuse in den eigentlichen Kraftwerksbereich. Beeindruckend waren die Größe der gesamten Anlage sowie das Maschinenhaus mit den Turbinen und den Generatoren. Diese Bauteile in natürlicher Größe zu sehen ermöglicht erst die Dimension eines solchen Kraftwerkes zu erfassen. Beide Blöcke des Kraftwerks sind vom Netz genommen und werden in den nächsten Jahren zurückgebaut. Wie auch immer man zur Kernkraft steht, es ist ein trauriger Anblick diese Maschinen still stehen zu sehen. Nach unserer Besichtigungstour hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die sich im Lauf des Rundgangs ergeben hatten, wovon sie auch reichlich Gebrauch machten. Um etliche Eindrücke und Informationen reicher traten wir die Heimreise an.


Spitzentechnik am Johannes-Kepler-Gymnasium

Passend zum technisch-naturwissenschaftlichen Schulprofil des JKG präsentierte am 13.12 das Racing Team der saarländischen Hochschulen ihren Elektrorennwagen. Dieses  von einem 35-köpfigen Studententeam der Universität des Saarlandes und der HTW entwickelte Fahrzeug wurde gebaut, um damit bei der "Formula Student" an den Start zu gehen. Bei diesem internationalen Konstruktionswettbewerb müssen Hochschulteams einen einsitzigen Formelrennwagen entwerfen und gegen andere Hochschulteams antreten. Neben einem Vortrag und einer Präsentation des Projektes hatten fast 50 technikinteressierte Oberstufenschüler des JKG, darunter viele Mädchen, auch bei der Vorführung des Rennwagens auf dem Schulhof die Gelegenheit sich über das Projekt und technische Details zu informieren, wovon sie auch ausgiebig Gebrauch machten. Angenehm überrascht zeigten sich dann auch die Vertreter der saarländischen Hochschulen vom teilweise sehr detaillierten Wissen und vom Interesse unserer Schülerinnen und Schüler.

Abschließendes Fazit: „So eine Kiste bauen wir auch!“


Was ist Physik?

„Es ist falsch, zu denken, es wäre Aufgabe der Physik herauszufinden, wie die Natur beschaffen ist. Aufgabe der Physik ist vielmehr, herauszufinden, was wir über die Natur sagen können.“ (Niels Bohr (1885-1962), dänischer Physiker und Nobelpreisträger)


Schülerpraktikum

Am Johannes-Kepler-Gymnasium wird der Physikunterricht für das achtjährige Gymnasium in den Klassen 8 und 9 durch Schülerexperimente aufgelockert und attraktiv gemacht.

Bereits im Schuljahr 1993/94 war unsere Schule eines von drei Gymnasien des Saarlandes, an denen versuchsweise ein Schülerpraktikum eingeführt wurde. Von Anfang an wurde versucht, das Praktikum in den normalen Physikunterricht einzubauen, damit keine Zusatzstunden für die Schüler entstehen.

Damit das Praktikum nicht zu Lasten des "normalen" Unterrichts geht und der Stoffplan erfüllt werden kann, beschränken wir uns auf Versuche, die sonst als Lehrerversuche durchgeführt werden. Der Versuch wird wie ein Lehrerversuch im normalen Unterricht vorbereitet. Die Schüler führen ihn durch und werten ihn aus. Die Versuchsergebnisse des Schülerexperimentes werden wieder in den regulären Unterricht übernommen.

Die Auswahl der Schülerexperimente ergibt sich bei unserer Konzeption des Praktikums einmal aus dem Stoffplan zum zweiten aber aus den zur Verfügung stehenden Gerätesätzen. Wir haben jeweils 7 Gerätesätze zur Mechanik, Wärmelehre, Elektrik und Elektronik sowie zur Optik.

In der Klassenstufe 8 werden Versuche zum Kapitel "Mechanik" sowie zum Thema "Innere Energie" (Wärmelehre) durchgeführt.

Die Schüler der Klassenstufe 9 können bei Versuchen zu den Kapiteln "Optik" sowie "Gesetze des elektrischen Stromkreises" und "Elektronik" eigene experimentelle Erfahrungen sammeln.


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