Englisch


Englandfahrt 2017 - Fazit: Eine großartige Fahrt

Hallo zusammen!

Am Mittwoch, dem ersten „Aktionstag“ nach der Ankunft am Dienstag, waren wir in Leeds Castle, einem alten Schloss aus dem Mittelalter. Das Wasserschloss Leeds Castle liegt etwa sechs Kilometer südöstlich von Maidstone und damit mitten im Herzen der englischen Grafschaft Kent. Das Schloss und seine Ländereien wurden nach dem kleinen Dorf Leeds benannt, an das sie angrenzen. Leeds Castle fand bereits im Domesday Book Wilhelms des Eroberers, dem englischen Reichsgrundbuch, Erwähnung. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte nach und nach als normannische Festung, als Wohnsitz von sechs mittelalterlichen Königinnen, als Palast Heinrichs des 8. und als Zufluchtsort für die Reichen und Mächtigen genutzt. In den über 1000 Jahren seines Bestehens hat das Schloss viele Kämpfe überstanden, mächtige Staatsmänner beherbergt und zahlreiche Künstler inspiriert. Heute steht es unter der Leitung der Leeds Castle Foundation und ist jährlich das Ziel vieler Tausender Erholung suchender Menschen. Man kann Rundgänge durch das Schloss machen, versuchen, den Irrgarten zu durchqueren und in die Grotte zu gelangen, oder auch eine Vogelshow anschauen, die uns sehr beeindruckt hat. Zudem gibt es zwei Läden mit sehr vielen schönen Souvenirs zum Thema Mittelalter und des Schlosses im Allgemeinen. Am nächsten Tag, donnerstags also, fuhren wir mit dem Bus nach Southend-on-Sea, einer Hafenstadt am Ärmelkanal. Es gibt dort einen sehr langen Pier (die längste Seebrücke der Welt) an dem man entlanggehen bzw. mit einer kleinen Eisenbahn fahren konnte. Es war sehr windig, was das Laufen noch erschwerte. Zum Glück gab es auf dem Weg Bänke, auf denen man sich ausruhen konnte und vor dem Wind geschützt war. Am Ende des über 2 Kilometer langen Piers gab es eine Plattform mit Bänken, ein kleines Restaurant und etwas weiter hinten eine Zentrale der Lifeboat Organisation (eine Seerettungsgemeinschaft) mit Souvenirshop. Nach einer ca. 3/4-stündigen Pause gingen wir zurück und auf die Bitten vieler Schüler hin auch noch in einen kleinen Freizeitpark, bevor wir in eine kleine Einkaufsstraße gingen und die Souvenirjagd endgültig eröffnet war. Nach dieser Shoppingtour trafen wir uns wieder und gingen zu den Bussen, mit denen wir wieder zum Hostel in Lewisham fuhren.Am nächsten und letzten Tag (Fahrt nicht mit einberechnet) ging es für uns nach Greenwich, wo wir für eine Rundfahrt auf der Themse auf ein Schiff gingen, welches zunächst noch andere Passagiere an Bord nahm und dann zu der (von einem Mitarbeiter humorvoll dokumentierten) Rundfahrt aufbrach, bei der wir unter anderem den Tower of London, die Tower Bridge, das London Eye und den Zerstörer H.M.S Belfast bestaunen konnten, bevor wir wieder in Greenwich anlegten. Später ging es für uns vor (Klassen 7a & 7b) oder nach (Klassen 7c & 7d) der Besichtigung von Cutty Sark zum Royal Observatory, einer ehemaligen Forschungseinrichtung auf einem Hügel im Greenwich Park, durch die der Nullmeridian verläuft. Heute ist es ein Museum, in dem viele Dinge zum Thema Astronomie und Zeit ausgestellt sind. Zum Beispiel gibt es dort viele sehr alte Uhren, zum Beispiel eine der ersten Pendeluhren und die erste Taschenuhr der Welt, zu sehen. Des weiteren kann man das Teleskop des Englischen Forschers George Biddell Airy besichtigen, mit dem er den Nullmeridian bestimmte. Es gibt (wer hätte es gedacht) auch einen Souvenirshop, in dem man alles mögliche zum Thema Zeit und Astronomie, zum Beispiel Taschenuhren und Kompasse, aber auch Sextanten kaufen kann. Danach bzw. davor waren wir bei Cutty Sark, einem Tee- und Wollklipper, der 1869 gebaut wurde. Er machte Handelsfahrten nach Asien und zurück. Heute ist er ein Museum. Man kann in den Rumpf, auf Deck und sogar unter den Rumpf. In Cutty Sark gibt es viele ausgestellte Dinge und auch einige Spiele, zum Beispiel ein Spiel, in dem man Cutty Sark so schnell wie möglich von Shanghai nach London fahren muss. Auch kann man auf Deck die Kabine des Kapitäns und des ersten und zweiten Maats anschauen sowie die Schlafsäle und Gemeinschaftsräume der Crewmitglieder begutachten. Es gibt auch einen Souvenirshop, in dem man einiges zum Thema Cutty Sark kaufen kann. Nach der Besichtigung von Cutty Sark und dem Royal Observatory gingen wir auf den Greenwich Market und in eine kleine Einkaufsstraße, um uns für die bevorstehende 12-Stunden-Fahrt noch einmal mit Proviant einzudecken.

Bericht: Tim Gajic, Efkan Albayrak, Lennox Bartsch, Till Neis


100 Prozent Great Britain – Siebtklässler des Johannes-Kepler-Gymnasiums besuchen England

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 am Johannes-Kepler-Gymnasium fahren traditionell am Ende des Schuljahres auf eine mehrtägige Abschlussfahrt. In diesem Jahr haben wieder drei Klassen die weite Reise gewagt und das Land, dessen Sprache sie seit nunmehr drei Jahren lernen, erkundet. Die Fahrt führte sie nach Großbritannien, genauer gesagt nach Folkestone im County Kent.

Wie es sich für eine Englandfahrt gehört, erreichten wir Großbritannien mit der Fähre und zeigten uns mächtig beeindruckt von den Kreidefelsen von Dover. So erreichten wir nach Ankunft schnell unser Ziel, da Folkestone ein typisch englischer Badeort nahe Dover ist. Hier bezogen wir unser Hotel in einem alten viktorianischen Herrenhaus direkt an der Küste. Wie es England üblich ist, waren unsere Zimmer im Haus sehr verstreut und man musste sich zuerst auf die Suche nach selbigen begeben. Schnell richteten wir uns ein und begaben uns gemeinsamen auf einen kleinen Spaziergang entlang der wunderschönen Küstenpromenade.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem typisch englischen Frühstück nach Leeds Castle in der Nähe von Maidstone. Hier erfuhren wir von englischsprachigen Guides viel über die mehr als tausendjährige Geschichte des Schlosses und dem zugehörigen Park. Alle waren begeistert, nicht nur vom Schloss, sondern auch von der offenen und netten Art unserer Gastgeber. Anschließend durchforsteten wir in kleinen Gruppen den riesigen Park und entdeckten den großen Irrgarten, aus dem zum Glück alle wieder herausgefunden haben. Nachmittags veranstalteten wir eine Schnitzeljagd, auf der wir gleichzeitig Folkestone näher kennenlernen konnten. Nachdem erfolgreich alle Fragen beantwortet waren, stellte sich nun die nächste Herausforderung, nämlich die der Essensversorgung. Unter den zahlreichen Restaurants und Schnellimbissen das Richtige zu finden und dann noch auf Englisch zu bestellen war keine leichte Aufgabe. Einige mutige Schüler wagten sich auch an das fast schon traditionelle englisch-indische Gericht Chicken Tikka Masalla, welches so oft in unserem Englischbuch erwähnt wird.

Am Donnertagmorgen fuhren wir über typisch englische Straßen (sehr schmal und kurvig) nach Canterbury. Hier erschlossen wir in Kleingruppen auf eigene Faust die verwinkelten Gassen der Stadt. An der ein oder anderen Stelle fühlte man sich wie in einem Harry Potter Film. Dank der zahlreichen Souvenirläden wurde auch der Durst nach Mitbringseln für die Lieben daheim und Andenken an die schöne Fahrt gestillt. Auf dem Rückweg genossen wir noch einen kleinen Spaziergang entlang der berühmten Kreidefelsen von Dover. Am Abend genehmigten wir uns dann das bekannteste englische Gericht Fish & Chips, bei dem wir verwundert feststellten, dass die Engländer ihre Pommes mit Essig essen. Ein einmaliges Geschmackserlebnis.

Früh aufstehen hieß es am letzten Tag unserer Reise, denn heute sollte es nach London gehen. Unser erstes Ziel dort war Greenwich Park, den wir aus unserem Schulbuch schon seit Klasse 5 kennen. Hier besuchten wir das Royal Observatory mit dem Nullmeridian und machten die obligatorischen Fotos mit einem Fuß im Osten und dem anderen im Westen. Anschließend gingen wir zum Greenwich Market, wo wir uns an den Essenständen aus aller Welt einen kleinen Imbiss genehmigten.

An dem berühmten Segelschiff Cutty Sark vorbei ging es zum Pier, wo wir unser Schiff in Richtung Stadtkern bestiegen. Auf der gemütlichen Bootstour konnten wir schon viele Eindrücke von London sammeln, bis wir am ersten Highlight der Tour ankamen, der Tower Bridge. Ab hier kam man aus dem Fotoschießen gar nicht mehr heraus, denn eine touristische Sehenswürdigkeit jagte die nächste.

Am Ziel Westminster bestaunten wir zunächst Big Ben und anschließend ging es auf das London Eye oder in den London Dungeon. Hier wurden wir mit den schaurigen Seiten der Geschichte Londons bekannt gemacht und gruselten uns fast zu Tode. So wurde der ein oder andere von uns in den Kerker gesperrt, musste Platz auf dem Stuhl eines Pestdoktors nehmen oder wurde Opfer des berühmten Mörders Jack the Ripper. Auf der Fahrt im London Eye ging es etwas beschaulicher zu und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein den Blick über London schweifen lassen.

Nach diesen eindrücklichen Erlebnissen ging es klassenweise auf Sightseeingtour durch London. Zu dem größten Erlebnis zählte schon die Fortbewegung zu den Attraktionen mit der U-Bahn. The Underground, wie sie in London heißt, fährt nicht nur schnell, sondern es ist schon ein Abenteuer an sich, den richtigen Bahnsteig durch ein Labyrinth an Gängen zu finden. So besuchten wir Covent Garden, bekannt für seine zahlreichen Märkte und Geschäfte und vor allem den unzähligen Straßenkünstlern. Weiter ging es zum quirligen Piccadilly Circus, um anschließend im Green Park vor dem Buckingham Palace ein bisschen Fußball zu spielen. Andere Routen gingen über die Horse Guard zum Trafalgar Square, über die Mall und St. Jamess Park zum Buckingham Palace. Zu unserer Freude war auch die Queen zu Hause, denn die Fahne wehte über dem Palast.

Zum Schluss nahmen wir die U-Bahn und fuhren gemeinsam zum Millennium Dome, wo unser Bus schon für die Rückreise nach Lebach auf uns wartete. Alle waren froh, dass niemand im hektischem Getümmel der Großstadt verloren ging.

Auf der Heimreise nahmen wir wieder die Fähre, bevor wir alle überwältigt von den vielen Eindrücken des Tages den Rest der Fahrt tief und fest schlummerten und von unseren Erlebnissen träumten. Am Morgen erreichten wir Lebach, froh unsere Lieben wieder in die Arme zu schließen und ihnen von unserer typisch englischen Woche zu berichten.

Benjamin Rietzel

Englandfahrt der Klasse 7


Presse: Siebtklässler des Johannes-Kepler-Gymnasiums besuchen England

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 am Johannes-Kepler-Gymnasium fahren traditionell am Ende des Schuljahres auf eine mehrtägige Abschlussfahrt. In diesem Jahr haben zwei Klassen eine weite Reise gewagt und das Land, dessen Sprache sie seit nunmehr drei Jahren lernen, erkundet. Die Fahrt führte sie nach Großbritannien, genauer gesagt nach Folkestone im County Kent.

Wie es sich für eine Englandfahrt gehört erreichten wir Großbritannien mit der Fähre und zeigten uns mächtig beeindruckt von den Kreidefelsen von Dover. So erreichten wir nach Ankunft schnell unser Ziel, da Folkestone ein typisch englischer Badeort nahe Dover ist. Hier bezogen wir unser Hotel in einem alten viktorianischen Herrenhaus direkt an der Küste. Wie es sich für England gehört waren unsere Zimmer im Haus sehr verstreut und man musste sich zuerst auf die Suche nach selbigen begeben. Schnell richteten wir uns ein und begaben uns nach einem gemeinsamen Abendessen auf einen kleinen Spaziergang entlang der wunderschönen Küstenpromenade.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einem typisch englischen Frühstück nach Leeds Castle in der Nähe von Maidstone. Hier erfuhren wir von englischsprachigen Guides viel über die mehr als tausendjährige Geschichte des Schlosses und den zugehörigen Park. Alle waren begeistert, nicht nur vom Schloss, sondern auch von der offenen und netten Art unserer Gastgeber. Anschließend durchforsteten wir in kleinen Gruppen den riesigen Park und entdeckten den großen Irrgarten, aus dem zum Glück alle wieder herausgefunden haben. Nachmittags veranstalteten wir eine Schnitzeljagd auf der wir gleichzeitig Folkestone näher kennenlernen konnten. Nachdem erfolgreich alle Fragen beantwortet waren, stellte sich nun die nächste Herausforderung, nämlich die der Essensversorgung. Unter den zahlreichen Restaurants und Schnellimbissen das Richtige zu finden und dann noch auf Englisch zu bestellen war keine leichte Aufgabe. Schließlich wurden doch alle satt und die Mehrheit entschied sich für das traditionelle englische Fast Food Fish & Chips.

Am Mittwochmorgen fuhren wir über typisch englische Straßen (sehr schmal und kurvig) nach Canterbury. Hier erschlossen wir in Kleingruppen auf eigene Faust die verwinkelten Gassen der Stadt. An der ein oder anderen Stelle fühlte man sich wie in einem Harry Potter Film. Dank der zahlreichen Souvenirläden wurde auch der Durst nach Mitbringseln für die Lieben daheim und Andenken an die schöne Fahrt gestillt. Wieder zurück in Folkestone verbrachten wir den Nachmittag in typisch englischer Manier am Strand und genossen das untypisch sonnige Wetter, das uns schon seit Wochenbeginn begleitete.

Früh aufstehen hieß es am letzten Tag unserer Reise, denn heute sollte es nach London gehen. Unser erstes Ziel dort war Greenwich Park, den wir aus unserem Schulbuch schon seit Klasse 5 kennen. Hier besuchten wir das Royal Observatory mit dem Nullmeridian und machten die obligatorischen Fotos mit einem Fuß im Osten und dem anderen im Westen. Anschließend gingen wir zum Greenwich Market, wo wir uns an den Essenständen aus aller Welt einen kleinen Imbiss genehmigten.

An dem berühmten Segelschiff Cutty Sark vorbei ging es zum Pier, wo wir unser Schiff in Richtung Stadtkern bestiegen. Auf der gemütlichen Bootstour konnten wir schon viele Eindrücke von London sammeln, bis wir am ersten Highlight der Tour ankamen, der Tower Bridge. Ab hier kam man aus dem Fotoschießen gar nicht mehr heraus, denn eine touristische Sehenswürdigkeit jagte die nächste. Am Ziel Westminster bestaunten wir zunächst das London Eye und Big Ben und setzten unsere Erkundungstour zu Fuß fort. Hier ging es vorbei an der Horse Guard zum Trafalgar Square, über die Mall und St. Jamess Park zum Buckingham Palace. Zu unserer Freude war auch die Queen zu Hause, denn die Fahne wehte über dem Palast. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Buckingham Palace ging es weiter zum Piccadilly Circus. Anschließend ging es in den London Dungeon. Hier wurden wir mit den schaurigen Seiten der Geschichte Londons bekannt gemacht und gruselten uns fast zu Tode. So wurde der ein oder andere von uns in den Kerker gesperrt, musste Platz auf dem Stuhl eines Pestdoktors nehmen oder wurde Opfer des berühmten Mörders Jack the Ripper. Nach dieser schaurig schönen Tour durch die Unterwelt Londons stand uns nur noch ein Abenteuer bevor: the Underground. Durch ein Labyrinth von Gängen erreichten wir schlussendlich die U-Bahn und fuhren gemeinsam zum Millennium Dome, wo unser Bus schon für die Rückreise nach Lebach auf uns wartete. Alle waren froh, dass niemand im hektischem Getümmel der Großstadt verloren ging.

Auf der Heimreise nahmen wir anstatt der Fähre den Tunnel, sozusagen unser letztes Highlight bevor wir alle überwältigt von den vielen Eindrücken des Tages den Rest der Fahrt tief und fest schlummerten und von unseren Erlebnissen träumten. Früh morgens erreichten wir Lebach, froh unsere Lieben wieder in die Arme zu schließen und ihnen von unserer typisch englischen Woche zu berichten.


Do you know Max the Easter Bunny?

Unsere Fünftklässler kennen Ihn. Kurz vor den Osterferien lernten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5a alles rund um das englische Osterfest kennen.

Als erstes trugen wir alle wichtigen Wörter um das Wortfeld „Spring/Easter“ in einer Mindmap an der Tafel zusammen. Begeistert übernahmen wir die Mindmap in unsere Vokabelhefte.

Anschließend lernten wir Max the Easter Bunny kennen und lasen unsere erste lange Geschichte auf Englisch. Die Geschichte handelt von Max dem Osterhasen, der im Wald seine Ostereier verstecken möchte und dabei auf die wieder erwachten Waldbewohner trifft. Nachdem wir einige Aufgaben zum Text beantwortet und somit unsere Textkenntnisse unter Beweis gestellt haben, durften wir wieder aktiv Englisch reden.

Unsere Aufgabe bestand darin, verschiedene Osterverstecke zu malen und aufzuschreiben, wo wir verschiedene Ostereier versteckt haben. Dies durfte unser Partner nicht sehen, da er nachher erraten sollte, wo man seine Ostereier versteckt hat. Auch diese Aufgabe meisterten wir schnell, nachdem wir uns nochmals an die Fragestellung mit „to be“ und die vielen Präpositionen erinnerten. So versteckten wir unsere Osternester „behind a tree“, „next to the garden shed“ oder „on the roof“, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Am nächsten Morgen war es dann soweit und wir veranstalteten unseren ersten Easter egg hunt (Ostereiersuche) am JKG. Dazu brachte Herr Rietzel ein großes Osternest mit vielen Schokoeiern mit. Wir arbeiteten immer mit einem Partner zusammen: Der eine versteckte die Osterleckereien und der andere musste auf die Suche gehen. Aber es gab da eine kleine Schwierigkeit. Der Suchende durfte die Augen nicht öffnen und er musste vom Partner geführt werden. Dazu nutzten wir die in dieser Woche gelernten Wegbeschreibungen und führten unseren Partner mit den Befehlen „Go straight on“, „turn left“ und „turn right“. Es machte einen riesen Spaß, obwohl es manchmal auch ein mulmiges Gefühl war, dem Partner blind zu vertrauen. Aber die Freude beim Finden des Osterschatzes wog dies wieder auf. So freuten wir uns alle über diese lustige Ostersuche und haben dabei auch viel für Englisch gelernt


Schüler der Englisch-Theater-AG des Johannes-Kepler-Gymnasiums spenden für Straßenkinder in St. Petersburg

Die Englisch-Theater-AG des Johannes-Kepler-Gymnasiums gewann im Sommer 2014 mit ihrem Film „Snow White and the Magic Movie Forest“ den Gruppenwettbewerb des Bundeswettbewerbs für Fremdsprachen auf Saarlandebene und erhielt dafür ein Preisgeld von 120 Euro. Lena Schug hatte daraufhin die Idee, diese Summe für einen guten Zweck zu spenden, was in der Gruppe auf großes Interesse stieß. Auch der Vorschlag, das bekannte Projekt „Bereg – Brücke zum Ufer“ des Lebacher Krankenhauspfarrers Michael Schaefer zu unterstützen, wurde mit Begeisterung aufgenommen. Pastor Schaefer hilft seit vielen Jahren mit seinem Projekt Straßenkindern in St. Petersburg. Gerne kam er am Montag, den 14.12. 2014 zusammen mit dem Theologiestudenten und ehemaligen JKG-Schüler Oliver Buchholz zu uns an die Schule, um dort die Spende von Lena Schug, Lea Mailänder, Cedric Erbel, Linda Posselt und Sophie-Marie Bousonville entgegenzunehmen.

Sowohl Pastor Schaefer als auch Schulleiter Herrmann betonten, wie sehr sie das Engagement der Schüler schätzten und wie beeindruckend sie es fänden, dass die Schüler das Geld für ärmere Kinder spendeten anstatt es für sich selbst auszugeben.

Ein großes Lob für eine tolle Leistung! (Anne Wilbois)


Schüleraustausch mit England JKG-Schüler vom 29.03. bis 05.04.2014 zu Besuch in Ashby-de-la-Zouch

Am 29. März mitten in der Nacht ging es los: Pünktlich um 3:30Uhr morgens brachen 20 Schülerinnen und Schüler und zwei Betreuer noch etwas müde zum Flughafen Frankfurt-Hahn auf. Dank der exzellenten Organisation durch Frau Kovac-Dilk verlief die Reise reibungslos und wir erreichten unser Ziel, Ashby-de-la-Zouch/Großbritannien um die Mittagszeit.

Am Busbahnhof der Ashby School warteten die englischen Gastfamilien bereits ungeduldig und freuten sich, ihre Austauschpartner endlich persönlich kennenzulernen, denn in Zeiten von sozialen Netzwerken hatten viele bereits Kontakt via Facebook und Co. Aufgenommen. Nach einem Wochenende bei den Gastfamilien unternahmen wir am Montag unseren ersten Ausflug und fuhren nach Nottingham, eine der größten Städte in den englischen Midlands. Dort hatten wir die Gelegenheit, die Stadt zu erkunden und ein Foto mit dem berühmten Robin Hood zu schießen.

Am nächsten Tag erwartete uns eine Reise in die industrielle Vergangenheit der Gegend. Genau wie das Saarland waren auch die Midlandsidurch den Kohlebergbau geprägt. Wir erlebten im Freilichtmuseum wie es Schülern im Viktorianischen Zeitalter erging, begaben uns „unter Tage“ und gewannen kurze Einblicke in das alltägliche Leben der Menschen.

Am Freitag ging es erneut in eine größere Stadt: Leicester. Nach einer Stadtführung flüchteten wir vor dem englischen Nieselwetter in ein Einkaufszentrum, sodass auch das obligatorische Shopping-Erlebnis nicht zu kurz kam.

Am Mittwoch stand ein ganztägiger gemeinsamer Ausflug der englischen und deutschen Schüler nach Warwick Castle und Stratford-upon-Avon an. Zunächst besuchten und erkundeten wir die riesige mittelalterliche Burganlage und fuhren danach weiter zum Geburtsort William Shakespeares, einem hübschen Städtchen am Fluss Avon.

Diese ereignisreiche Woche ließen wir ruhig ausklingen und verbrachten unseren letzten Tag an der Ashby School, um uns einen Eindruck von dem Schulalltag in England zu machen. Wiederum in aller Frühe traten wir dann am Samstagmorgen die Rückreise an. Trotz des ein oder anderen Kilos Übergepäck klappte auch die Rückreise bis auf einige längere Wartezeiten ohne Probleme, sodass wir alle wohlbehalten in Lebach ankamen. So ging eine Woche voller neuer Erfahrungen, Einblicke in eine andere Kultur und nicht zuletzt auch wertvoller Sprachpraxis zu Ende.

Auch für die betreuenden Lehrkräfte verlief die Woche sehr entspannt, da sie kaum als „Lehrer“ in Erscheinung treten mussten. Unsere Schüler haben sich mühelos in eine fremde Familie und deren Alltag integriert, denn man hörte keine Klagen über die German students, sondern nur anerkennendes Lob über deren hervorragende Englischkenntnisse.

Somit können wir sicher sein, dass auch der Gegenbesuch der „Engländer“ im Juli ein voller Erfolg wird! Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Kovac-Dilk für ihre monatelange Planung, die uns eine wunderbare Woche erst möglich machte. (Bericht: Annette Grill)


Big Challenge – Wettbewerb 2013

In diesem Jahr nahmen rekordverdächtige 162 unserer Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5, 6, 7 und 8 erfolgreich am Englisch-Wettbewerb The Big Challenge teil. Sie arbeiteten sich wie auch 175 470 andere Schülerinnnen und Schüler in ganz Deutschland durch etwa 40 Multiple-Choice-Aufgaben rund um Grammatik, Wortschatz und Landeskunde, die es zum Teil ganz schön in sich hatten. Die Ergebnisse unserer Schüler können sich auch im bundesweiten Vergleich sehen lassen:

Jahrgangssieger und Klassensieger 5a: Joda Heinrich

Klassensieger 5b: Fabian Kuhr

Klassensieger 5c: Marco Gross

Klassensieger 6a: Lucas Paul

Klassensieger 6c: Nico Hoffmann

Klassensieger 7a: Stefan Altmeyer

Klassensieger 7d: Eva Rosport

Klassensieger 8c: Emilie Kühne

Wie im letzten Jahr gab es viele Sachpreise zu gewinnen, und auch wenn der heißbegehrte I-Pod nicht an unsere Schule ging, freuten sich viele über Lern-Software, DVDs, Bücher, Lesehefte, Zeitschriften und Vokabelhefte. Wir gratulieren allen Teilnehmern recht herzlich und freuen uns auch im nächsten Jahr wieder auf eine rege Teilnahme!


Laura-Sophie Scherer (8d) Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen hat Laura-Sophie Scherer, Schülerin der 8d, im Mittelstufen-Einzelwettbewerb Englisch den 2. Platz erreicht! Der Wettbewerb fand für alle Schülerinnen und Schüler am 17. Januar statt und bestand für alle Sprachen aus mehreren Aufgabenbereichen.

Für den Englisch-Einzelwettbewerb mussten sich Laura Sophie und die anderen TeilnehmerInnen auf das Thema South Africa vorbereiten. Das Hörverstehen war ein Originalbeitrag aus einer Radiosendung des ABC Radio National über das Thema traditional healer oder sangoma, den südafrikanischen Medizinmann, und seine Rolle in der Bevölkerung. Das Thema des Leseverstehens war die Apartheid und deren Auswirkung auf die farbige Bevölkerung Südafrikas.

Bei der Landeskunde galt es, knifflige Multiple-Choice-Fragen rund um das Thema Südafrika zu beantworten. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Prüfung auf Niveau B1 des gemeinsamen Referenzrahmens für Sprachen eingestuft ist. Dies entspricht etwa dem Niveau am Ende von Klasse 10.

Die Preisverleihungsfeier fand in Saarbrücken statt. Der Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes, Ulrich Commerçon, eröffnete die Veranstaltung und überreichte unter anderem zusammen mit Vertretern des Consulat Général de France à Sarrebruck die Preise.


Englischunterricht am JKG

Der Englischunterricht am JKG ist eingebettet in die Gesamtkonzeption der gymnasialen Bildung, die Schülerinnen und Schülern die allgemeine Studierfähigkeit vermittelt und sie befähigt, eine fundierte Studien- und Berufswahl zu treffen. Englisch als 1. Fremdsprache bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, vom Beginn ihrer gymnasialen Schullaufbahn an eine Sprache zu erlernen, die ihnen in ihrer Umwelt tagtäglich in vielfacher Form begegnet, sei es in der Unterhaltungsmusik oder sei es in den elektronischen Medien.

Im Zeitalter der Globalisierung und des lebenslangen Lernens gilt Englisch in Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft als „lingua franca“, als weltweite Verkehrssprache, deren Erwerb zu den Schlüsselqualifikationen einer Wissensgesellschaft zählt.

In einem ganzheitlich konzipierten Unterricht erwerben die Schülerinnen und Schüler während ihrer 8 Jahre Englischunterricht nicht nur sprachliche Mittel wie Wortschatz und Grammatik. Wie im Lehrplan vorgesehen, vermitteln wir unseren Schülerinnen und Schülern auch grundlegende Lern- und Arbeitstechniken, die ihnen eigenständiges Arbeiten ermöglichen. Durch die Vermittlung grundlegender Sprachstrukturen in der Unterstufe und den daran anknüpfenden Erwerb komplexerer Sprachmittel in der Mittelstufe werden die Schülerinnen und Schüler schließlich in die Lage versetzt, in der Oberstufe authentische englischsprachige Sachtexte und literarische Texte zu verstehen und zu analysieren.

Dieser Lernprozess schließt auch die Vermittlung von landeskundlichen Inhalten ein, d.h. Wissen um kulturspezifische, gesellschaftliche und politische Gegebenheiten in der englischsprachigen Welt. Diese interkulturelle Kompetenz wird am JKG durch das Austauschprogramm mit der Ashby School in Ashby-de-la-Zouch/Großbritannien besonders gefördert.


Ein Beispiel für lebensnahen Englischunterricht

Unser Full English Breakfast (Englisches Frühstück) in der Klasse 6c

Im zweiten Band unseres Lehrwerks 'Green Line' wird in der dritten Unit unter Anderem das Thema Essen behandelt. Hier bietet es sich besonders an, nicht nur lexikalisches und landeskundliches Wissen zu vermitteln, sondern auch authentische landestypische Speisen selbst zu kochen und natürlich zu probieren.

Darum beschloss die Klasse 6c sich an einem typisch englischen Frühstück zu versuchen. Zunächst wurde eine Einkaufsliste erstellt, die zugegebenermaßen nicht die gesündesten Zutaten aufwies: Bacon, gebackene Bohnen in Tomatensoße (Baked Beans), Eier, Würstchen, Pfannkuchen

Dann machten sich die Schüler in der Küche der VHS Lebach an die Arbeit. In Gruppen wurde gebrutzelt was das Zeug hält und jeder half mit.

Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler wenig später ihr englisches Frühstück. Dann gab es kein Halten mehr. Jeder stellte sich seinen Teller zusammen und ganz Mutige wagten sich auch an die gebackenen Bohnen heran.


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