Zirkus Keplerani

Initiator: Rolf Lieser, Burkhard Claes
Gesamtleitung: Burkhard Claes, Kai Kreutzer
Organisation: Burkhard Claes, Kai Kreutzer

Zirkustreffen 2013

Zirkustreffen 2012

EJC München

Summing up

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Zirkustreffen 2011

LPH Eröffnung

Chronik

Summing up

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Zirkus AG

Am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach haben die Schüler die Möglichkeit an einem ganz besonderen Projekt mitzuarbeiten. In der Arbeitsgemeinschaft Zirkus, bekannt unter dem Namen Zirkus Keplerani, können diverse Zirkuskünste erlernt werden. In den gemeinsamen Trainingsstunden wird mit Ringen, Bällen und Keulen, Diabolos und Pois jongliert, auf Kugeln und Rolabrettern balanciert, Ein- und Hochrad gefahren, sowie Partner- und Gruppenakrobatikübungen durchgeführt. Obwohl es die Kepleranis schon seit mehr als 16 Jahren gibt, können sich die drei Zirkusdirektoren Rolf Lieser, Burkhard Claes und Kai Kreutzer über Nachwuchsmangel nicht beklagen. Bei den wöchentlichen Trainingsterminen machen oft 60 bis 70 Schüler und mehr aus der Keplerhalle eine bunte Zirkusmanege. Was macht für Schüler eigentlich die Faszination an der Zirkus-AG aus? Vielleicht ist es Möglichkeit etwas scheinbar Unmögliches erlernen zu können, zum Beispiel das gleichzeitige Werfen dreier Bälle oder das Fahren auf einem Einrad. Spätestens dann, wenn einem das gelingt, ist man vom Virus „Zirkus“ befallen. Dann wird auch schon einmal im Klassenraum oder dem Schulhof oder zu Hause weiter trainiert, eigentlich überall. Und schließlich gehört man zu der coolsten Gruppe der ganzen Schule, wo man stets etwas Neues erleben kann, weil die Vielfalt der artistischen Zirkuskünste fast grenzenlos ist. Der Reiz der Zirkus-AG besteht letztendlich aber auch darin, die Manege oder Bühne zu betreten, um seine Tricks dem Publikum zu präsentieren. Die Bühnenpräsentationen des Zirkus Keplerani werden von den Zuschauern stets begeistert aufgenommen und der Applaus des Publikums ist Lohn und Bestätigung für seine Zirkusakteure. Die etwas älteren Kepleranis geben ihre Kenntnisse schon in Form von Workshops weiter und demonstrieren damit auch soziales Engagement in der Praxis. So sind sie seit Jahren beim Landessportfest für Förderschulen und  bei den Kinderferienworkshops der Stadt Lebach tätig und führen Zirkusworkshops mit jungen Strafgefangenen der JVA Ottweiler durch. Ein besonderer Höhepunkt für die Kepleranis ist das jährlich an einem Januarwochenende vom Johannes-Kepler-Gymnasum organisierte Zirkustreffen saarländischer Schulzirkusgruppen, zu dem jedes Jahr fast 100 Schüler und Betreuer nach Lebach kommen. Besonders einrucksvolle Erlebnisse nahmen die Kepleranis  in den letzten Jahren auch von den nationalen und internationalen Zirkusconventions in Saarlouis, Freiburg, Karlsruhe, Köln, Berlin und München mit nach Hause. Dabei konnten sie  Spitzenjongleure hautnah erleben und ihre  eigenen Fertigkeiten in Workshops verbessern.
Ein Ende des Zirkusbooms am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach ist nicht abzusehen. Trotz erhöhter Anforderungen in der Schule und knapp bemessener Freizeit bleiben die Kinder und Jugendlichen dem Zirkusprojekt Keplerani treu. Offensichtlich finden sie hier einen Rahmen, in dem sie zeigen können, welche verborgenen Fähigkeiten in ihnen stecken und eine Gruppe, der sie sich verbunden fühlen und in der sie Anerkennung erfahren. Damit kann der Zirkus Keplerani ganz deutlich ein positives Zeichen setzen in einer Zeit,  in der  allzu oft über negative gesellschaftliche Entwicklungen geklagt wird.


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