Chaos Keplerani

Leitung: Verena Götzinger, Kai Kreutzer

Die Zirkus-AG beim Infoabend für die Grundschüler der Klasse 4

Wir freuen uns auf unsere neuen Schülerinnen und Schüler und hoffen der Abend hat euch bei uns gefallen.

(Vielen dank auch an Herrn Claes für das Video und die Bilder)


Unsere AG spendet 250 Euro - Chaos Keplerani beim Fest der Kulturen

Am letzten Wochenende machte sich das Chaos Keplerani Team erneut auf den Weg, um einer guten Sache zu dienen. Fand in den Sommerferien bereits ein Auftritt für die Flüchtlinge in Lebach statt, so zeigten nun die Mitglieder, dass dieses Engagement keine einmalige Sache war. Auch im Lokschuppen Dillingen, beim Fest der Kulturen, sollte die Keplerani-Truppe ihr Können zeigen. Dieses „bunte Fest der Kulturen“ (www.dillingen-saar.de), das anlässlich des internationalen Frauentages ins Leben gerufen wurde, zeigt bespielhaft wie Integration gelebt werden kann. Inmitten der vielen unterschiedlichen Gruppen, die zu diesem Anlass ihr Können zeigten, fiel die Zirkus-AG des Johannes Kepler Gymnasiums durch eine beeindruckende Vorführung und die Spende der Auftrittsgage besonders positiv auf.

Allerdings stelle sich dieser Auftritt etwas schwieriger als gedacht heraus. Erste Probleme gab es bereits bei der Anreise der 15 Schülerinnen und Schüler, da uns mehr Busse als geplant abholen wollten. Kaum eingetroffen wurde klar, dass der ursprüngliche Zeitplan nicht ganz realistisch war und man sich auf eine Wartezeit einrichten musste. Solche Kleinigkeiten konnten die erfahrenen Artisten natürlich nicht aus der Ruhe bringen und so wurde der halbstündige Auftritt, den die Schüler in Eigenregie geplant hatten, mit Begeisterung aufgenommen. Sowohl die Einrad-Fahrerinnen, als auch diverse artistische Beiträge ließen das Publikum staunen. Beim Jonglieren (Bälle, Keulen, Messer) und den Vorführungen mit den Pois stellte die beengte Auftrittsfläche die Artisten zwar vor eine Herausforderung, allerdings wurde diese gewohnt souverän gemeistert. Auch die Vorführungen mit Diavolo und Jo-Jo erstaunten und beeindruckten die Zuschauer. Die anstehende Heimfahrt konnten wir schließlich (wir kannten ja nun den richtigen Busfahrer) problemlos bewältigen. Chaos Keplerani zeigte erneut, dass ein wenig Chaos locker bewältigt wird. Die Schüler waren, wie immer, mit viel Engagement und Freude bei der Sache, sodass der Tag mit einem Lachen im Gesicht und dem Bewusstsein einer guten Sachen gedient zu haben, abgeschlossen werden konnte. Die Akteure der Gruppe spendeten letzlich auch ihr Gage von 250,- Euro.


Aber in Lebach sind wir die Besten – Die Kepleranis beim Zirkus FlicFlac

Während die meisten Schüler ihre Herbstferien genossen, waren die Kepleranis vom Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach  zur „Höchststrafe“ verurteilt und die nahmen sie auch noch gerne an. „Höchststrafe“ lautet nämlich der Titel des aktuellen Bühnenprogramms des Zirkus FlicFlac, das zum 25-jährigen Jubiläum erstellte worden ist. Da FlicFlac während der Herbstferien ein Gastspiel in Saarbrücken gab, bot sich den Kepleranis endlich wieder die Möglichkeit, ihre großen Vorbilder hautnah zu erleben. Auch wenn die Schüler und Schülerinnen  aus Lebach normalerweise am liebsten selbst auf der Bühne stehen, so war der Besuch auf den etwas ungewohnten Zuschauerrängen dennoch für alle ein Höchstgenuss. Der wohl renommierteste deutsche Artistenzirkus bot  in einer Gefängniskulisse mit Artisten in Sträflingskleidung begleitet von einer Live-Rockband  wie immer eine unkonventionelle Zirkusshow. Rund 40 Artisten zeigten Akrobatik und Jonglage vom Feinsten. Höhepunkte waren sicher die Motorradartisten, die in der großen Stahlkugel „Globe of Speed“ ihre  waghalsigen Runden drehten und am Ende sogar Saltis über die Kugel sprangen. Das beeindruckte  auch die Kepleranis, die FlicFlac bereits 2012 erlebt hatten.  So lautete auch ein Kommentar nach der Show: „Die (Artisten von FlicFlac) spielen zwar in einer anderen Liga, aber in Lebach sind wir immer noch die Besten.“
Sicher werden die Kepleranis das bei ihren kommenden Auftritten vor heimischer Kulisse auch unter Beweis stellen.


Auf Tour mit dem Team

Wir haben direkt nach den Ferien die Möglichkeit genutzt, auf das 25. pyramidale Jonglier- und Kleinkunstfestival nach Karlsruhe zu fahren. Donnerstags gings los, voller Vorfreude trafen wir uns am Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach und packten die letzten Jonglierkeulen, Bälle und Einräder ein. Die Zugfahrt gestaltete sich von Anfang an lustig, da sich unser Team schon lange kennt und viele gemeinsame Erlebnisse hinter sich hat. Natürlich hatten wir eine Musikbox dabei und gaben an sämtlichen Umsteigebahnhöfen kleine Showeinlagen.

Die nächsten Tage waren Jonglage, Akrobatik und Einradfahren mit Artisten aus ganz Deutschland angesagt. Direkt nach der Ankunft in Karlsruhe ging es in die Hauptjonglierhalle zum üben. In der großen Sporthalle wurde rund um die Uhr jongliert, d.h. während die letzten Jongleure gegen Morgen die Halle verließen, fingen die ersten Frühaufsteher bereits wieder von neuem an.

Neben der Open Stage, einer Abendshow, in der einige der Teilnehmer freitagabends ihre neuesten Showteile zeigten, war der Höhepunkt der Convention eine große Galashow samstags im Tollhaus in Karlsruhe.

Dieses Jahr hat es sogar eine Gruppe (Celine, Hannah und Narumon) aus unserem Team geschafft in der Open Stage Show aufzutreten. Sie zeigten einen tollen Auftritt, allen voran unser jüngstetes Teammitglied Narumon. An dieser Stelle nochmals unser größetes Kompliment an die drei Akrobatinnen.

Unsere AG bedankt sich auch bei den vielen Künstlern die uns neue Dinge gezeigt haben und uns geholfen haben auch sehr schwierige Übungen zu meistern. Aber das größte Lob geht an Laura Trenz, die zusammen mit Kai Kreutzer die Gruppe begleitet hat. Sie hat durch ihre offene und super sympathische Art einen festen Platz in den Herzen unseres Teams gewonnen.

Tourfilm von Til Klein


Summerjuggling – der Zirkus Keplerani unterwegs

Unmittelbar vor den Sommerferien 2015 waren die Kepleranis vom Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach wieder unterwegs.

Zunächst zeigten wir unsere zirzensischen Kunststücke beim Betriebsfest der REHA, unserer Partnerorganisation. Die Werkstatt für behinderte Menschen feiert dieses Fest mit MitarbeiterInnen und Gästen jedes Jahr in ihrer Betriebstätte Neunkirchen. Dieses Jahr stand das Fest unter dem Motto Zirkus und so bot sich geradezu an, dass eine echte Zirkustruppe, der Zirkus Keplerani, für entsprechende Stimmung sorgte. Aber auch einige MitarbeiterInnen waren an diesem Tag entsprechend kostümiert und hatten sogar für die entsprechende Dekoration gesorgt. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurden die Vorführungen kurzerhand vor das „Zirkuszelt“ gelegt. Nur die Hochradfahrerinnen hatten dabei, teils zur Erheiterung des Publikums, leichte Probleme mit zu tief hängenden Fähnchenschnüren der Deko.

Eine Woche später stand dann donnerstags der schon traditionelle Auftritt bei den Landesjugendspielen für Förderschulen im Lebacher Stadion auf dem Programm. Bei dieser traditionsreichen Veranstaltung sind die Kepleranis von Anfang an immer dabei gewesen. Diesmal stand nicht das Präsentieren im Vordergrund, sondern den Kindern, die an diesem Sportfest teilnehmen, die Möglichkeit zu bieten die  Zirkusgeräte einmal auszuprobieren. Es ist immer wieder schön zu erleben, welchen hohen Aufforderungscharakter diese Zirkusutensilien auf Kinder mit oder ohne Behinderung haben. Alle wollen einmal probieren und wenn dann der ein oder andere Versuch gelingt, kann man die Freude in ihren Gesichtern ablesen.

Schon einen Tag später waren wir dann in die benachbarte Landesaufnahmestelle Lebach zu einem weiteren Open Air Auftritt eingeladen. Die Caritaseinrichtungen veranstalteten dort ein Fest für die zahlreichen Flüchtlingskinder. Zufällig waren an diesem Tag Etienne und Pascal, zwei ehemalige Kepleranis, aufgetaucht. Die beiden wurden deshalb sofort in unsere geplante Präsentation mit eingebaut. Nachdem wir uns dann vor Ort bei den erneut tropischen Temperaturen am Rasensprenger etwas abgekühlt hatten, starteten wir zu fetziger Musik unsere Vorführung. Schon nach kurzer Zeit, als die ersten Jonglierbälle durch die Luft flogen, setze Applaus ein. Während der ganzen Zeit herrschte eine Superstimmung und immer wieder gab es bei gelungenen Kunststücken Zwischenapplaus. Nicht nur die Kinder waren von den Jongleuren, Einradfahrerinnen und Akrobaten begeistert, sondern auch die Erwachsenen. Noch nie sind unsere Vorführungen von so vielen Smartphones aufgenommen worden wie hier. Am Ende, nach unserer Keulenjonglage, wurden die Kepleranis schließlich mit einem riesengroßen Schlussbeifall verabschiedet.

Der Samstag danach stand dann eher im Zeichen der Altkepleranis. Ehemalige Schülerinnen und Schüler, die zwischen 2005 und 2014 am JKG Abitur gemacht hatten, trafen sich zu einer Summerjugglingparty an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte. Neben Essen und Trinken und interessanten Gesprächen kam hierbei natürlich auch die Jonglage nicht zu kurz Es zeigte sich jedenfalls, dass die Altkepleranis das Jonglieren noch nicht verlernt haben und immer noch viel Freude an dieser sportlichen Tätigkeit haben.


Impressionen vom Kennenlerntag


Schüler beim Zirkus Keplerani in Lebach zu Gast

Auch in diesem Jahr fand kurz vor Fastnacht wieder das traditionelle Schülerzirkustreffen am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach statt. Zwei Tage lang gingen ca. 80 Schülerinnen und Schüler aus Saarbrücken, St. Ingbert und Lebach in der Keplerhalle ihrer großen Leidenschaft nach, den Zirkuskünsten.

Spaß daran zu haben gemeinsam artistische Tricks einzuüben, sich miteinander auszutauschen und das Publikum zu begeistern, ist sowohl für Schüler als auch Lehrer Motivation, jedes Jahr wieder nach Lebach zu kommen. Die gute Infrastruktur am JKG und die gute  Organisationsfähigkeit der Kepleranis liefern die weiteren Voraussetzungen.

Zu Beginn, am Samstagmorgen, füllte sich schnell die Keplerhalle mit den jungen Zirkusartisten und schon bald konnte man alle Arten von Jongliergeräten in Bewegung sehen, Tücher, Bälle, Keulen, Diabolos und Pois flogen durch die Luft, während dazwischen noch Ein- und Hochradfahrer ihre Kreise zogen. Tagsüber wurde viel trainiert, neue Tricks eingeübt und an gemeinsamen Präsentationen gearbeitet. Erstmals wurde auch an zwei "neuen" Geräten geübt, dem Trapez und dem Vertikaltuch. Am Vertikaltuch, einem langen, an der Decke befestigten Tuch, können durch Schlingen und Knoten artistische Figuren gezeigt werden. Nach dem langen Training standen zum Abschluss abends noch „Zirkusspiele“ auf dem Programm: angefangen mit einer Einradstaffel über Hula-Hoop mit Zusatzaufgaben und diverse Wettkämpfe mit Ball, Diabolo, Keule und Springseil endeten die Spiele mit einem spannenden Keulenkombat. Hierbei beginnen alle  gleichzeitig drei Keulen zu jonglieren und versuchen die Jonglage der anderen zu stören. Wer als Letzter noch jongliert hat gewonnen.

Nach der Übernachtung in der Keplerhalle, für manche Akteure der Höhepunkt der Veranstaltung, gaben alle Artisten dann am Sonntagmorgen vor zahlreichen Zuschauern eine gemeinsame Vorstellung. Von den jüngsten Akteuren der Klassenstufe 5, für die es ihr erster öffentlicher Auftritt war, bis zu den älteren Routiniers zeigten alle tolle Leistungen. Das lange Üben machte sich jetzt bezahlt. Jede einzelne Nummer der Zirkusartisten wurde vom Publikum mit ausgiebigem Applaus belohnt. (B.C.)


Auftritt des Zirkus Keplerani am Keplertag

Unsere Gruppe der ZAG zeigte am Keplerabend einen kleinen Ausschnitt ihres Könnens ...


Kepleranis ins Karlsruhe


Sommerferienworkshop mit dem Zirkus Keplerani

In der letzten Ferienwoche, am 4. September 2014, veranstaltete der Zirkus Keplerani, die Zirkusgruppe des Johannes Kepler Gymnasiums Lebach, wie in jedem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendpfleger von Lebach im Rahmen des Sommerferienprogramms einen Zirkusworkshop für Kinder.

Mit dieser Aktion wollen die Kepleranis auch die Aktion „Kinder stark machen“, eine Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Suchtvorbeugung, unterstützen. Ziel dieser Kampagne ist es, das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von Heranwachsenden zu stärken und ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit zu verbessern, um dadurch suchtvorbeugend zu wirken. Die Zirkuspädagogik ist geradezu prädestiniert, solche Ziele zu realisieren. Hierbei können Kindern selber in die Rolle der Artistinnen und Artisten  schlüpfen, ihren Körper besser kennen lernen, eigene Grenzen erspüren, Selbstvertrauen gewinnen  und vor allem Freude an der Bewegung  erleben.

Mehr als 20 Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren waren der Einladung des Zirkus Keplerani in die Keplerhalle gefolgt, um einmal in die faszinierende Welt der Zirkuskünste hinein zu schnuppern. Die Kepleranis hatten unter Anleitung ihrer Zirkusdirektoren Kai Kreutzer und Burkhard Claes schon mehrere Stationen vorbereitet. So bot sich den Teilnehmern zunächst die Möglichkeit gruppenweise in die einzelnen Zirkuskünste reinzuschnuppern. Mit großem Eifer besuchten die Kinder die einzelnen Stationen, wo sie von erfahrenen Kepleranis angeleitet wurden: Tücher-, Ball- und Diabolojonglage, Tellerdrehen,  Einradfahren, Balancieren auf Rolabrettern und großen Zirkuskugeln,  Sprünge auf dem Trampolin und Akrobatik. Nach einer kurzen Trinkpause konnten die Teilnehmer sich dann für einen Schwerpunkt entscheiden, um im zweiten Teil des Workshops gezielt in diesem Bereich weiter zu üben. Zum Abschluss wurde dann eine kleine Zirkusvorstellung vorbereitet, um den Eltern die neu erlernten Fertigkeiten zu präsentieren. Es war schon beachtlich, was manche in der kurzen Zeit gelernt hatten. Das Publikum sparte auch nicht mit Applaus. Und so konnte man an den strahlenden Augen und Gesichtern der kleinen Zirkuskünstler deren Erfolgserlebnisse ablesen, ganz im Sinne von „Kinder stark machen“.

Für die Kepleranis, die bei den Workshops geholfen hatten, ging es dann abschließend zur Belohnung ins McDonalds.


Schülerzirkustreffen am JKG

Auch in diesem Jahr fand kurz vor den Halbjahreszeugnissen wieder das traditionelle Zirkustreffen am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach statt. Zwei Tage lang gingen fast 100 Schülerinnen und Schüler aus Saarbrücken, St. Ingbert, Wadgassen und Lebach in der Keplerhalle ihrer großen Leidenschaft nach, den Zirkuskünsten. Die Zirkusconvention für Kinder und Jugendliche in Lebach gibt es inzwischen seit 15 Jahren. Burkhard Claes, einer der Initiatoren, ist von Anfang an dabei gewesen.

"Beim Treffen in Lebach zeigt sich immer wieder, wie zielstrebig und effizient sehr viele  Kinder und Jugendliche an einem gemeinsamen Projekt arbeiten können." Von der guten Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasiums am Rotenbühl und dem Johannes-Kepler-Gymnasium profitieren inzwischen auch weitere Zirkusgruppen von der DJK-SG St. Ingbert und dem Haus Mutter Rosa in Wadgassen, die das Teilnehmerfeld ergänzten. Das Zirkustreffen ist somit zu einem gelungenen Beispiel für die Kooperation zwischen Schulen, Vereinen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe geworden.

Zu Beginn, am Samstagmorgen, füllte sich schnell die ganze Halle mit den jungen Zirkusartisten und schon bald konnte man alle Arten von Jongliergeräten in Bewegung sehen, Tücher, Bälle, Keulen, Diabolos und Pois flogen durch die Luft, während dazwischen noch Ein- und Hochradfahrer ihre Kreise zogen. Tagsüber wurde viel trainiert, neue Tricks eingeübt und an gemeinsamen Präsentationen gearbeitet. Aber auch das Spielen in Form von lustigen Zirkuswettbewerben am Abend kam nicht zu kurz. Nach der Übernachtung in der Keplerhalle, für manche Akteure der Höhepunkt der Veranstaltung, gaben alle beteiligten Gruppen dann am Sonntagmorgen vor zahlreichen Zuschauern eine gemeinsame Vorstellung ihres Könnens. Von den jungen Akteuren der Klassenstufe 5, für die es ihr erster öffentlicher Auftritt war, bis zu den älteren Routiniers zeigten alle beeindruckende Leistungen. Die zahlreichen Zuschauer bedankten sich dafür mit einem Riesenapplaus.


Zirkus Keplerani - Aktuell

Im ersten Halbjahr 2013 hatte der Zirkus Keplerani wieder einige Präsentationen, überwiegend bei Veranstaltungen, an denen die Zirkusgruppe schon seit Jahren teilnimmt. Zum Zirkustreffen im Januar kamen fast 100 Teilnehmer, jonglierten zwei Tage lang und gestalteten gemeinsam eine gelungene Abschlussvorstellung in der Keplerhalle. Im April gingen dann die älteren Kepleranis in die JVA Ottweiler, um einen Zirkusworkshop für jugendliche Strafgefangene durchzuführen. Die Saarbrücker Zeitung stellte das Engagement unserer Schüler in einem großen Bericht dar. Die jüngsten Artisten aus den Klassenstufen 5 und 6  begrüßten Anfang Juni unsere zukünftigen Keplerschüler mit einer Mischung aus Jonglage, Einradfahren und Akrobatik. Am vorletzten Sonntag vor Ferienbeginn waren wir wieder beim Knaxfest zu Gast, einem großen Kinderfest  der Kreissparkasse Saarlouis. Dort zeigten die Kepleranis den „kleinen“ Besuchern einfache Tricks zum Nachmachen und präsentierten ihre Show auf der großen Bühne im Stadtpark. Zum Abschluss des Schuljahres traten wir schließlich wieder vor heimischer Kulisse auf. Am vergangenen Freitag zogen gut gelaunte Kepleranis ausnahmsweise einmal morgens (Hurra – schulfrei!) durch die Fußgängerzone in Lebach und zeigten auf Einladung der Stadt Lebach anlässlich der ADAC DEUTSCHLAND KLASSIK, dem größten deutschen Oldtimer-Event, ihre Kunststücke.


Zirkustreffen 2013

EJC München

Chronik

Summing up

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Zirkus AG

Am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach haben die Schüler die Möglichkeit an einem ganz besonderen Projekt mitzuarbeiten. In der Arbeitsgemeinschaft Zirkus, bekannt unter dem Namen Zirkus Keplerani, können diverse Zirkuskünste erlernt werden. In den gemeinsamen Trainingsstunden wird mit Ringen, Bällen und Keulen, Diabolos und Pois jongliert, auf Kugeln und Rolabrettern balanciert, Ein- und Hochrad gefahren, sowie Partner- und Gruppenakrobatikübungen durchgeführt. Obwohl es die Kepleranis schon seit mehr als 16 Jahren gibt, können sich die drei Zirkusdirektoren Rolf Lieser, Burkhard Claes und Kai Kreutzer über Nachwuchsmangel nicht beklagen. Bei den wöchentlichen Trainingsterminen machen oft 60 bis 70 Schüler und mehr aus der Keplerhalle eine bunte Zirkusmanege. Was macht für Schüler eigentlich die Faszination an der Zirkus-AG aus? Vielleicht ist es Möglichkeit etwas scheinbar Unmögliches erlernen zu können, zum Beispiel das gleichzeitige Werfen dreier Bälle oder das Fahren auf einem Einrad. Spätestens dann, wenn einem das gelingt, ist man vom Virus „Zirkus“ befallen. Dann wird auch schon einmal im Klassenraum oder dem Schulhof oder zu Hause weiter trainiert, eigentlich überall. Und schließlich gehört man zu der coolsten Gruppe der ganzen Schule, wo man stets etwas Neues erleben kann, weil die Vielfalt der artistischen Zirkuskünste fast grenzenlos ist. Der Reiz der Zirkus-AG besteht letztendlich aber auch darin, die Manege oder Bühne zu betreten, um seine Tricks dem Publikum zu präsentieren. Die Bühnenpräsentationen des Zirkus Keplerani werden von den Zuschauern stets begeistert aufgenommen und der Applaus des Publikums ist Lohn und Bestätigung für seine Zirkusakteure. Die etwas älteren Kepleranis geben ihre Kenntnisse schon in Form von Workshops weiter und demonstrieren damit auch soziales Engagement in der Praxis. So sind sie seit Jahren beim Landessportfest für Förderschulen und  bei den Kinderferienworkshops der Stadt Lebach tätig und führen Zirkusworkshops mit jungen Strafgefangenen der JVA Ottweiler durch. Ein besonderer Höhepunkt für die Kepleranis ist das jährlich an einem Januarwochenende vom Johannes-Kepler-Gymnasum organisierte Zirkustreffen saarländischer Schulzirkusgruppen, zu dem jedes Jahr fast 100 Schüler und Betreuer nach Lebach kommen. Besonders einrucksvolle Erlebnisse nahmen die Kepleranis  in den letzten Jahren auch von den nationalen und internationalen Zirkusconventions in Saarlouis, Freiburg, Karlsruhe, Köln, Berlin und München mit nach Hause. Dabei konnten sie  Spitzenjongleure hautnah erleben und ihre  eigenen Fertigkeiten in Workshops verbessern.
Ein Ende des Zirkusbooms am Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach ist nicht abzusehen. Trotz erhöhter Anforderungen in der Schule und knapp bemessener Freizeit bleiben die Kinder und Jugendlichen dem Zirkusprojekt Keplerani treu. Offensichtlich finden sie hier einen Rahmen, in dem sie zeigen können, welche verborgenen Fähigkeiten in ihnen stecken und eine Gruppe, der sie sich verbunden fühlen und in der sie Anerkennung erfahren. Damit kann der Zirkus Keplerani ganz deutlich ein positives Zeichen setzen in einer Zeit,  in der  allzu oft über negative gesellschaftliche Entwicklungen geklagt wird.