Planspiel Börse

Organisation: Herr Claes

Johannes Kepler Gymnasium wieder Preisträger beim Planspiel Börse

 

Auch in diesem Jahr gehörte das Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach wieder zu den erfolgreichen Schulen beim Schülerwettbewerb Panspiel Börse, die am 9. Februar 2017 zur Siegerehrung in das Verwaltungsgebäude der Kreisparkasse Saarlouis eingeladen worden waren.
Insgesamt hatten 20 Spielgruppen des JKG mit insgesamt 91 Schülern vom 5. Oktober bis 14. Dezember 2016 an dem europaweit größten Schülerwettbewerb teilgenommen, insgesamt waren es über 40.000 Gruppen. In den zehn Spielwochen lernten die Jugendlichen, wie und wo man sich Informationen über Börse, Aktien und Unternehmen beschafft und wie diese zu bewerten sind. Dabei stand ihnen ein fiktives Startkapital von 50.000 € zur Verfügung, was es zu vermehren galt. Gehandelt wurde wie bei realen Wertpapierkäufen online über das Internet. Ganz nebenbei übten die beteiligten Schüler auch noch den Umgang mit Risiko und Wagnis, sowie das erfolgreiche Arbeiten im Team.

Seit einigen Jahren wird das Thema Nachhaltigkeit in das Planspiel Börse mit eingebunden. Nachhaltigkeit bedeutet hierbei gesellschaftliches Engagement, Zukunftsfähigkeit und Verantwortung der beteiligten Unternehmen. Im Nachhaltigkeitswettbewerb, bei dem eine Depotauswertung unter nachhaltigen Aspekten stattfand, wurde die Gruppe Moneymakers von Jannis Hans und seinen Mitspielern Michel Grünig, Jakob Simon und Julian Salm aus der Klasse 8cm als fünftbestes Team geehrt. Sie hatten ihre Gewinne überwiegen mit den Aktien von AXA, BMW und Ericsson eingefahren.
Noch besser schnitt in diesem Jahr ihr betreuender Lehrer ab. Burkhard Claes erreichte mit einem Endkapital von 58.395 € beim Lehrerwettbewerb bei der KSK Saarlouis den 1. Platz und im Saarland einen hervorragenden 2. Platz.

Ein weiterer Preis ging an das Johannes-Kepler-Gymnasium als Schule für die erfolgreiche Teilnahme am Planspiel Börse 2016.


Das Planspiel Börse, ein realistisches Spiel mit fiktivem Kapital

Das Planspiel Börse ist, wie der Name schon sagt, ein Börsenspiel, das schon seit 1983 von der Sparkassen-Finanzgruppe durchgeführt wird. Durch diesen Wettbewerb sollen Schüler in spielerischer Form an die Thematik der Geldanlage mit Wertpapieren heran geführt werden. Gleichzeitig soll das Planspiel Börse damit einen Beitrag zur wirtschaftskundlichen Erziehung leisten. Ausgehend von anfänglich ca. 4000 Spielgruppen wurde dieser Wettbewerb immer beliebter. In den letzten Jahren nahmen aus Deutschland und weiteren europäischen Ländern bis zu 49 000 Spielgruppen daran teil, darunter mehr als 46 000 allein aus Deutschland. Damit ist das Planspiel Börse der größte Schülerwettbewerb der Welt.

Das Planspiel Börse am JKG
Das JKG beteiligt sich mit Herrn Claes als betreuendem Lehrer seit 1990 an diesem Wettbewerb. Die einzelnen Mannschaften bestehen aus vier bis acht Mitspielern. Im Jahr 2006 gab es eine Rekordbeteiligung am JKG von 37 Gruppen mit 114 beteiligten Schülern. Damals waren noch Zweierteams zulässig. Aus Kosten- und organisatorischen Gründen musste sich das JKG in den letzten Jahren auf 20 Gruppen beschränken, so dass sich jährlich etwa 100 Schülerinnen und Schüler daran beteiligen. Das JKG war und ist beim Planspiel Börse nicht nur quantitativ vorne mit dabei, auch qualitativ konnten sich seine Erfolge sehen lassen. Fast in jedem Jahr gehörten Teams des Johannes-Kepler-Gymnasiums Lebach zu den Preisträgern..

Spielablauf
Zu Beginn des Spiels, das jährlich von Oktober bis Dezember in einem Zeitraum von zehn Wochen durchgeführt wird, erhalten die teilnehmenden Spielgruppen ein fiktives Startkapital von 50 000 € und ein Wertpapierdepot. Die Aufgabe besteht dann darin, durch den Kauf und Verkauf von Aktien und Fonds einen möglichst hohen Depotwert zu erzielen. Der Spielablauf ist realistisch, denn über das Internet wird geordert, die Abrechnungen erfolgen nach den Kursen des jeweiligen Börsenplatzes, in Deutschland z.B der Frankfurter Wertpapierbörse. Da bei einem für Geldanlagen so kurzen Zeitraum der Erfolg oft von Glück und Zufällen abhängt, haben also alle Spielgruppen eine Chance, sich am Ende ganz vorne zu platzieren.

Was wird gelernt?
Trotz der Unwägbarkeiten der Börse, hat das Planspiel Börse einen gewissen Lerneffekt. Die Schüler erweitern ihr wirtschaftliches Grundwissen, lernen, wie und wo man sich Informationen über Börse, Aktien und Unternehmen beschafft und wie diese zu bewerten sind. Ganz nebenbei üben sie auch noch den Umgang mit Risiko und Wagnis, Unsicherheit und Zweifel sowie das erfolgreiche Arbeiten im Team.

Zusatzwissen Nachhaltigkeit
Seit einigen Jahren stehen auch beim Planspiel Börse Anlagestrategien im Mittelpunkt, die eine nachhaltige Entwicklung fördern sollen, denn weltweite Finanzkrisen haben gezeigt, dass sozial und ökologisch sinnvolles Wirtschaften immer wichtiger wird. Ziel des Themenschwerpunkts „Nachhaltigkeit” ist es, zukunftsorientiertes und verantwortungsvolles Handeln schon bei jungen Leuten zu fördern. Denn langfristige Strategien sollen kurzfristiges Handeln ersetzen - ohne dabei ökonomische Faktoren aus dem Blick zu verlieren.

Preise
Wer sich erfolgreich bis ans Ende des Planspiels Börse durchgekämpft hat, wird auch dafür belohnt. Die besten Spielgruppen auf Bundesebene werden zur Bundessiegerehrung nach Berlin eingeladen. Die Siegergruppe fährt zum „European Event“, bei dem sich die Siegergruppen aus allen teilnehmenden europäischen Ländern treffen. Darüber hinaus ehrt die Kreissparkasse Saarlouis, unsere betreuende Sparkasse, und der Sparkassen– und Giroverband Saar die jeweils besten Gruppen auf Regionalebene bzw. aus dem Saarland.

Weitere Informationen
erhält man auch während der börsenspielfreien Zeit im Internet unter:
www.planspiel-boerse.de
Infos und Anmeldungen für das Planspiel Börse erhalten interessierte Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 8 unmittelbar nach den Sommerferien bei Herrn Claes.

Bulle und Bär,
die beiden Börsenmaskottchen, sind weltweit die Symbole für das Auf und Ab an der Börse. Der Bulle stößt mit seinen kräftigen Hörnern von unten nach oben. Er steht deshalb für optimistische Anleger, die auf steigende Kurse setzten. Der Bär dagegen schlägt mit seinen Tatzen die Börsenkurse nach unten. Die Bären sind also die Pessimisten, die mit fallenden Kursen rechnen.


Johannes-Kepler-Gymnasium wieder erfolgreich beim Planspiel Börse

Mit einer feierlichen Siegerehrung und gleichzeitiger Preisverleihung endete jetzt das Planspiel Börse 2014. Gleich zwei Teams des Johannes-Kepler-Gymnasiums Lebach waren dazu von der Kreissparkasse Saarlouis eingeladen worden. Damit gehörte das JKG bei dieser Regionalsiegerehrung wieder zu den erfolgreichsten Schulen dieses Wettbewerbs.

Insgesamt hatten 20 Spielgruppen des JKG mit insgesamt 92 Schülern vom 1. Oktober bis 10. Dezember 2014 an dem europaweit größten Schülerwettbewerb teilgenommen; europaweit waren es über 40.000 Gruppen. In den zehn Spielwochen lernten die Jugendlichen, wie und wo man sich Informationen über Börse, Aktien und Unternehmen beschafft und wie diese zu bewerten sind.

Dabei stand ihnen ein fiktives Startkapital von 50.000 € zur Verfügung, was es zu vermehren galt. Ganz nebenbei übten sie auch noch den Umgang mit Risiko und Wagnis, Unsicherheit und Zweifel sowie das erfolgreiche Arbeiten im Team. Besonders gut lief es hierbei für Laura-Sophie Scherer und ihre Mitspielerinnen Esther Stein, Caroline Groß und Miriam Fries aus der Klasse 10ax mit ihrem Team ECLSM.

Sie hatten in Ihrem Depot auf  BMW, Sixt, SAP, ProSiebenSat.1 Media,  Apple und Lufthansa gesetzt und damit einen guten Riecher bewiesen. Gestartet mit 50.000 €, wie alle anderen Spielgruppen auch, hatten sie zuletzt 55.991,24 € in ihrem Depot. Buchstäblich in letzter Sekunde, nämlich mit der letzten Abrechnung vor Spielende, konnten sie sich bei der KSK Saarlouis  noch um einen Platz  auf einen hervorragenden  2. Platz nach vorne schieben. In 10 Wochen hatten  sie einen stattlichen Gewinn von knapp 12  % erzielt. Im Vergleich zu den fast schon negativen Renditen, die man zurzeit auf dem Kapitalmarkt erhält, ist das ein grandioser Erfolg. Mit einem Ertrag von 2.119,34 € bei den im Nachhaltigkeitsindex  gelisteten Wertpapieren belegten sie außerdem in der Nachhaltigkeitswertung bei der KSK Saarlouis den 4. Platz.

Seit einigen Jahren wird das Thema Nachhaltigkeit auch in das Planspiel Börse eingebunden. Nachhaltigkeit bedeutet für ein Unternehmen gesellschaftliches Engagement, Zukunftsfähigkeit und Verantwortung. Den 5. Platz der Nachhaltigkeitswertung belegte ebenfalls ein Team des JKGs, die Backsteine. Jonathan Lange und seine Mitspieler  Niklas Becker, Rebecca  Dörr, Alexander Gothe, Alisa  Hornberger, Mark Lattwein und Fabian Schmidt aus der 10bn  erzielten mit ihren nachhaltigen Aktien einen Gewinn von 1.963,76 €.
Beide Spielgruppen des Johannes-Kepler-Gymnasiums Lebach erhielten bei der Preisverleihung der Kreissparkasse Saarloius Urkunden und Geldpreise. Ein weiterer Preis ging an das Johannes Kepler Gymnasium als Schule für die erfolgreiche Teilnahme am Planspiel Börse 2014.

Apropos Nachhaltigkeit - auch beim  Engagement von Burkhard Claes, der am JKG als Lehrer das Planspiel Börse betreut; kann man von Nachhaltigkeit sprechen.  Er hat in diesem Jahr zum 25-igsten Mal die JKG-Schüler beraten und unterstützt. Allein in den letzten zehn Jahren konnten sich 15 seiner Teams bei regionalen und überregionalen Siegerehrungen vorne platzieren.